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Alt 20.01.12, 23:35   #31
hiTCH-HiKER
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Denke LugPaj hat recht, zumal bis zum Beginn der langfristigen Siedlungsentwicklung sowieso mindestens die Hälfte vom mittleren Ring, wenn nicht sogar der Großteil an den bebaubaren Stellen, untertunnelt oder anderweitig durch Tieferlegung bzw. Lärmschutzwände (wie etwa in Biederstein) geräuschgedämmt sein wird.
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Alt 21.01.12, 16:39   #32
Baumeista
 
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Trotzdem finde ich es fast schon hämisch diese Flächen als Lösung für die Mittelschicht bzgl. bezahlbaren Wohnraum anzupreisen.
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Alt 30.01.12, 12:41   #33
Isek
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Isek ist essentiellIsek ist essentiellIsek ist essentiellIsek ist essentiellIsek ist essentiellIsek ist essentiellIsek ist essentiellIsek ist essentiellIsek ist essentiellIsek ist essentiell
Erste Medienresonanz auf den geplanten Zukunftskongress und die Veröffentlichung der 4 Gutachten zur LaSi:

Münchens Ideen für mehr Wohnraum
Süddeutsche Zeitung

Den ersten Kommentaren zur Folge wird man mit den Ergebnissen der Gutachten möglicherweise eine Lawine der Empörung "alteingesessener Münchner" hervorrufen. Jetzt wo die 2. Stamm tot is, können sich Wutbürger neu organisieren. Zeit und Geld haben sie allemal!
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Alt 01.02.12, 16:02   #34
hiTCH-HiKER
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Naja das Ganze ist doch sehr nebulös und theoretisch formuliert und das veröffentlichte Material meiner Meinung nach auch wenig kreativ und wenig menschenfreundlich.
Dazu hätte man kein "Architektenbüro Mahl Gebhard sowie Steidle" gebraucht, um die im Artikel genannten Beispiel durchgerechnet zu bekommen.

Das Problem wird doch sein, dass in schönen Vierteln die Menschen ihr Eigentum nicht veräußern und Viertel mit städtischen Wohnungen dadurch noch unattraktiver werden als sie eh schon sind. Mit dem einfachen Prinzip "mehr auf weniger Raum" fördert man daher nur die Ghettoisierung, der man immer so entschieden entgegentreten wollte.

Ich sehe die Zukunft von München eher im Wachsen in die Breite und die massive Verbesserung und Beschleunigung des ÖPNV. Das vorhandene Investitionsbudget im Bereich Infrastruktur muss in ÖPNV fließen, statt die MVG auf Teufel komm raus gewinnorientiert zu trimmen und gleichzeitig Milliarden im Ausbau und der peniblen Pflege der Straßen sinnlos zu verbrennen.
Anschließend kann man auch die übertriebene KFZ-Infrastruktur in der Stadt selbst auf ein notwendiges Minimum zurück bauen und dort Platz für neue Wohnungen schaffen.
Das wäre die Stadt der Zukunft. Wie es definitiv nicht geht, das sieht man in all jenen Millionenstädten, die noch mehr durch Autoverkehr belastet sind als München.
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Alt 01.02.12, 20:03   #35
Jai-C
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Zitat:
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Das Problem wird doch sein, dass in schönen Vierteln die Menschen ihr Eigentum nicht veräußern und Viertel mit städtischen Wohnungen dadurch noch unattraktiver werden als sie eh schon sind.
Da wäre ich mir nicht so sicher. Wenn die Stadt auf Grundstücken mit Einfamilienhäusern plötzlich eine deutlich höhere Wohnbebauung zulassen würde, dann dürften die Grundstückspreise dort explodieren. Der eine oder andere würde sich dann bestimmt zu einem Verkauf hinreißen lassen - vor allem wenn es sich um nicht selbst genutztes Wohneigentum handelt. Die Gefahr protestierender (und klagender) Eigennutzer dürfte da viel größer sein.

Zitat:
Zitat von hiTCH-HiKER Beitrag anzeigen
Ich sehe die Zukunft von München eher im Wachsen in die Breite und die massive Verbesserung und Beschleunigung des ÖPNV.
Ja, ohne eine Nachverdichtung wird es auf ein Wachstum in die Breite (insbesondere in Randgebieten) hinauslaufen. Eine Verbesserung des ÖPNV wird dann aber schwierig, weil insbesondere Massentransportmittel (U-Bahn und Co.) nur bei ausreichend hoher Dichte ökonomisch sinnvoll sind. Durch Breitenwachstum würde also wohl eher der Individualverkehr weiter ansteigen. Wohin eine solche Entwicklung am Ende führen kann, sieht man in vielen amerikanischen Großstädten, die jahrzehntelang fast nur in die Breite gewachsen sind und über keinen nennenswerten ÖPNV mehr verfügen.
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Alt 01.02.12, 21:45   #36
hiTCH-HiKER
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Zitat:
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Wenn die Stadt auf Grundstücken mit Einfamilienhäusern plötzlich eine deutlich höhere Wohnbebauung zulassen würde, dann dürften die Grundstückspreise dort explodieren.
Für etwas weiter draußen liegende Stadtteile mit vielen Einfamilienhäusern und viel Platz, so wie etwa in Menzing, Trudering oder wie im Artikel genannt Fürstenried mag dies durchaus noch möglich und sogar wünschenswert sein. Aber überall dort, wo gewachsene, dichte Wohnbebauung und bereits jetzt EG+4+DG der Standard sind, da sehe ich keine Chance über die vorgeschlagenen Maßnahmen eine Nachverdichtung zu erreichen.
Und da auch oft von Nachverdichtung im Innenstadtrandbereich die Rede ist, frage ich mich wie diese konkret realisiert werden soll.

Zitat:
Eine Verbesserung des ÖPNV wird dann aber schwierig, weil insbesondere Massentransportmittel (U-Bahn und Co.) nur bei ausreichend hoher Dichte ökonomisch sinnvoll sind. Durch Breitenwachstum würde also wohl eher der Individualverkehr weiter ansteigen. Wohin eine solche Entwicklung am Ende führen kann, sieht man in vielen amerikanischen Großstädten, die jahrzehntelang fast nur in die Breite gewachsen sind und über keinen nennenswerten ÖPNV mehr verfügen.
Die Gefahr sehe ich eher nicht, denn Grundstücksgrößen wie in den Randbereichen amerikanischer Städte sind hier in München selbst die absolute Ausnahme. Da reicht wie du schon geschrieben hast die Zulassung einer höheren Wohnbebauung, dann ist es mit der Platzverschwendung in den Randgebieten der Stadt schnell vorbei. Vor allem dort wo bereits jetzt gute ÖPNV-Anbindung besteht, da müsste man zuerst anfangen.

Bleibt für mich nach wie vor die Frage offen, wozu man Architekturbüros braucht um herauszufinden, dass man nur durch die Zulassung einer höheren Wohnbebauung eine Nachverdichtung erreichen kann und in den gewachsenen Stadtteilen in zentrumsnähe keine Chance haben wird?
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Alt 01.02.12, 22:41   #37
Jai-C
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Zitat:
Zitat von hiTCH-HiKER Beitrag anzeigen
Aber überall dort, wo gewachsene, dichte Wohnbebauung und bereits jetzt EG+4+DG der Standard sind, da sehe ich keine Chance über die vorgeschlagenen Maßnahmen eine Nachverdichtung zu erreichen.
Und da auch oft von Nachverdichtung im Innenstadtrandbereich die Rede ist, frage ich mich wie diese konkret realisiert werden soll.
Logisch, wo bereits eine dichte Bebauung existiert, da ist wenig Raum für eine Nachverdichtung. Allerdings gibt es auch im Innenstadtbereich Potentiale, zum Beispiel:
- Entwicklung ehemals industriell genutzter Bereiche (siehe ehemalige Bahnflächen oder Löwenbräu-Areal)
- Schließen von Baulücken (von denen es allerdings nicht so richtig viele gibt)
- Aufstockung von Bestandsgebäuden (ein oder zwei zusätzliche Geschosse sind häufig machbar)
- Ersetzen niedriger Bauten durch höhere Gebäude (dabei müssen es nicht gleich Hochhäuser sein, sondern z.B. 7-9 geschossige Wohnhäuser, um 4-6 geschossige Gebäude zu ersetzen). Die letzten beiden Punkte könnten auch gut mit einer Sanierung der Bausubstanz in den Innenstadtquartiere kombiniert werden (mit dem Schwerpunkt auf Nachkriegsbauten)

Zitat:
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Da reicht wie du schon geschrieben hast die Zulassung einer höheren Wohnbebauung, dann ist es mit der Platzverschwendung in den Randgebieten der Stadt schnell vorbei. Vor allem dort wo bereits jetzt gute ÖPNV-Anbindung besteht, da müsste man zuerst anfangen.
Bei solchen Vierteln läuft man schnell Gefahr neue "Ghettos" zu bauen. Neuperlach, die Messestadt und seit kurzem auch der Hirschgarten lassen grüßen. Aus meiner Sicht gibt es für diese Problematik noch keine echte Lösung - die Attraktivität von hochverdichteten Stadtrandlagen ist doch sehr begrenzt.

Zitat:
Zitat von hiTCH-HiKER Beitrag anzeigen
Bleibt für mich nach wie vor die Frage offen, wozu man Architekturbüros braucht um herauszufinden, dass man nur durch die Zulassung einer höheren Wohnbebauung eine Nachverdichtung erreichen kann und in den gewachsenen Stadtteilen in zentrumsnähe keine Chance haben wird?
Bei derartigen Standortüberlegungen müssen sehr viele Faktoren berücksichtigt werden. Ein wenig Fachkompetenz ist bei solchen Fragestellungen jedenfalls durchaus von Vorteil. Dass die ganze Komplexität hinter den Gutachten in einem kurzen Artikel der SZ keine Erwähnung findet ist klar.
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Alt 02.02.12, 09:41   #38
iconic
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Gestern hat der Stadtrat die 5. Auflage des Wohnungsbauprogramms "Wohnen in München" beschlossen:

-Budget bis 2016: € 800 Mio
-7.000 Neubau-Wohneinheiten/Jahr
-mehr geförderte Wohnungen
-bestehende Büroflächen werden für 5.000 Neubau-Wohneinheiten zur Verfügung gestellt

http://www.tz-online.de/aktuelles/mu...n-1584974.html
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Alt 13.02.12, 09:29   #39
iconic
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Zukunftskongress

Das Presseecho auf den im Vorfeld doch mit Spannung erwarteten "Zukunftskongress", der Anfang Februar stattgefunden hat, ist äußerst dünn bis nicht vorhanden. Offenbar sind viele geladene Vertreter aus den Gemeinden in der Region gar nicht erst erschienen und müssen jetzt nachträglich über die komplexen Themen informiert werden. Als Hauptprobleme wurden Wohnungsmangel und drohender Verkehrskollaps identifiziert. Experten stellten Verdichtungs- und Stadtrand-Entwicklungs-Beispiele aus Paris, Helsinki und Zürich vor. Evtl. einigt man sich als erstes auf einen sog. „Grünlandschaftsplan“, der Stadt und Region verknüpfen soll.

http://www.sueddeutsche.de/j5838t/45...ttelpunkt.html

Ich denke, man kann sich in der Tat an anderen Metropolregionen orientieren, da diese Regionen die gleichen Herausforderungen bewältigen müssen, bereits ihre Hausaufgaben gemacht haben und begonnen haben, ihre Zukunftsvisionen nach klaren Plänen konsequent umzusetzen. Beispiel Amsterdam (leider nur auf Niederländisch, aber man bekommt eine Idee): http://www.amsterdam.nl/wonen-leefom...tructuurvisie/

Geändert von iconic (13.02.12 um 09:47 Uhr)
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Alt 13.02.12, 11:16   #40
hiTCH-HiKER
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Bei Amsterdam kann einem als Leidtragender des deutschen Autowahnsinns schon warm ums Herz werden "Das gängigste Fortbewegungsmittel der Stadt ist, wie überall in den Niederlanden, das Fahrrad [...]".
Außerdem frage ich mich wie die es mit einer Hand voll Gleise schaffen ein besseres Bahnsystem zu betreiben als wir mit dem mindestens Zehnfachen an Gleisen.
Die meisten Züge dürften wie bei uns dort in der Stadt enden und nicht großartig nach Norden in die Pampa weiter fahren.
Sind in München tatsächlich so viele Gleise zum störungsfreien Betrieb notwendig? Oder leistet man sich hier eine Vielzahl goldener Henkel, die eigentlich sinnbefreit sind?
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Alt 13.02.12, 14:09   #41
BabySchimmerlos
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BabySchimmerlos sitzt schon auf dem ersten Ast
^ warst Du schon mal in Amsterdam? Einen Vergleich zu München halte ich für ein bisschen schwierig. Zum einen ist Amsterdam deutlich kleiner als München, zum anderen ist die komplette Innenstadt, die im Übrigen von größeren Kriegsschäden verschont blieb, von kleinen Gassen und nicht zuletzt den Grachten durchzogen, so dass es innerhalb der Altstadt in der Tat verhältnismäßig wenig Autoverkehr gibt. Dies ist aber im Münchner Hackenviertel mit seinen engen Gassen nicht anders.
Außerhalb der Altstadt sieht es da ganz anders aus, die A10 (der Autobahnring) umfasst die gesamte Stadt 6-10 spurig. An der A4 von Schipohl sind es z.T. bis zu 12 Spuren. Ganz so 'grün' wie sich die Stadt gerne gibt, ist sie beileibe nicht!
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Alt 13.02.12, 16:06   #42
hiTCH-HiKER
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Nein so 'grün' ist das nicht, da hast du völlig recht. Im Grunde ist es eine 08/15 europäische Stadt wie all die anderen was den Verkehr angeht. Da reicht ein kurzer Blick auf Google Maps - bis auf das Zentrum absolut gruselig!
Deshalb finde ich es ja so interessant, dass dort angeblich das gängigste Fortbewegungsmittel das Radl sein soll.
In München habe ich momentan eher das Gefühl der letzte Einwohner in Besitz eines Drahtesels zu sein
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Alt 14.02.12, 11:36   #43
LugPaj
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Beim Fahradverkehr kann man in Amsterdam sicherlich viel abschauen. Die planen ja das Fahrradnetz parallel, wie sie das Strassennetz planen. Am besten finde ich die "Radlautobahnen", welche breite Fahrradwege sind, in Neubaugebieten oft abseits von Strassen gebaut. 
Solche Ansaetze gibt es in Muenchen nun auch, wenn man sich die geplante "Radlautobahn" entlang der Schienen zwischen Hauptbahnhof und Pasing(?) anschaut. Von einem vollstaendigem, gut ausgebautem Netz, wie in Amsterdam ist man aber noch weit entfernt.
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Alt 15.02.12, 23:12   #44
merlinammain
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merlinammain hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Der Schienenverkehr in Amsterdam ist recht übersichtlich und reicht bei weitem nicht an Münchens heran. Grund hierfür liegt hier ganz einfach im Boden (Grundwasser etc. ... S-/U-Bahn-Bau ist extrem teuer in Amsterdam!). Beispielhaft ist ein U-Bahn-Projekt, dass schon seit Jahren läuft und wegen den widrigen Bedingungen im Untergrund elend lange dauern wird (Verbindung von Amsterdam-Zuid/Messe RAI mit der Innenstadt).
Einzig das oberirdische Strassenbahn-Netz ist gut ausgebaut.

Und was das Radfahren betrifft: Ich glaube neben der Mentalität & Tradition liegt es nun mal zu einem großen Teil auch daran, dass die Niederlande weitestgehend flach ist, so dass selbst Zugezogene Amsterdams aus anderen Landesteilen idR vorher schon viel Rad gefahren sind und dies in Amsterdam auch weiterhin tun. In München dürfte das anders sein.
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Alt 16.02.12, 04:44   #45
LugPaj
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Dann kennst du Muenchen nicht. Viel flacher geht es nicht.
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