Steele/ Kray (VII) [Bauprojekte & Stadtbezirksplanung]

  • Dem Wesen dieser Architektur liegt die Häßlichkeit inne - egal in welcher Farbe der Klotz daher kommt...
    Dennoch: gut, dass, da Abriss utopisch, überhaupt was getan wurde und jetzt wenigstens der vergammelnde Eindruck für einige Jahre beseitigt wurde. Nicht auszudenken, was geworden wäre, wenn die Stadt und Saturn den Standort aufgegeben hätten und die Kiste leer gestanden hätte...


    Man kann auch nahezu 40 Jahre später nicht aufhören, über die stadtplanerischen Fehlleistungen der sog."Sanierung" Steeles den Kopf zu schütteln...:nono:
    Wo diese Kiste steht, standen einst Fachwerkhäuser in verwinkelten Gassen und spazierte man an schmucken Gründerzeitfassaden entlang... Sanierung hätte n.m.V. anders aussehen können... Dank an den auch damals roten Rat der Stadt Essen!!! :Nieder:

  • #58
    Abgesehen davon, dass ich Ihre Meinung zum Thema teile, erlaube ich mir anzumerken, dass dieses Forum keine Plattform für billige politische Statements ist... :Nieder:

  • Schockierend.
    Da sah ja der Zustand vorher fast besser aus. Zwar vergammelt aber wenigstens ein leichter optscher Anspruch was die Gestaltung angeht.
    Das was wir dort jetzt sehen ist ja unfassbar häßlich. Die Farbe, die Fenster. Katastrophe. Da wäre ja fast ein vermodernder Leerstand besser gewesen:nono:

  • Ich kann den Eindruck einiger User nicht teilen. Dass das Gebäude von Grund auf her nicht schön ist, ist für jedermann sichtbar, aber hässlicher als vorher halte ich für stark übertrieben. Angesichts dessen, dass ein Abriß nicht in Frage kam, möchte ich folgenden Satz anmerken: Es ist nach wie vor nicht schön, fällt aber nicht mehr so unangenehm auf. Besser als der ursprüngliche Zustand ist es allemale.

  • Naja, aber unausgewogen sieht es jetzt auch noch aus, aufgrund der verputzten Fenster :(


    Eigentlich hätte hier die Chance bestanden, raumhohe Fenster einzusetzen und dem Gebäude so eine gewisse Leichtigkeit zu verleihen. Vom milchigen Teil am unteren Rand abgesehen, war diese ja zuvor schon mehr oder weniger der Zustand.
    Währen die alten Fenster einfach mal poliert, und die Fassade zwischen den Etagen verblendet worden, sähe das Ergebnis wohl um längen besser aus.


    Und dann noch der Technik-Aufbau... :(

  • Was mich an solchen Modernisierungen ärgert ist, dass ein städtebaulicher Missstand mit einfachsten und billigsten Mitteln wieder für weitere 10 bis 15 Jahre gefestigt worden ist. Zumal es vermutlich mit der Modernisierung der Fassade an der Seite in Richtung Bahnhof getan ist. Die Fassade am Durchgang zum Kaier-Otto-Platz und an selbigem ist ja immer noch einer Katastrophe.

  • Also ich habe es gestern selber in Augenschein genommen und es ist und bleibt eine Katastrophe. Das Gebäude ist jetzt noch klobiger durch die kleinen und wenigeren Fenster. Die Farbe passt überhaupt nicht und es sieht auch in keinster Weise modernen aus. Hinzu kommt wie vom Vorredner schon erwähnt die Tatsache das man die komplett falsche städtebauliche Struktur hier einfach beibehalt für die nächsten 20 Jahre. Wenn man überlegt was hier für Beträge ausgegeben wurden um einem häßlichen alten verrrosteten Golf Rallyestreifen zu verpassen (das gleiche gilt für die Brücke) dann kann man echt nur schaudern.

  • Habe heute im vorbeifahren gesehen, dass man nun mit dem Dach über der Brücke am Verkehrsplatz begonnen hat. Das Dach scheint wohl im gleichen Stil errichtet zu werden wie am Verkehrsplatz selbst. :daumen:


    Leider mußte ich auch feststellen, dass man die Fassade am Globuscenter, vom Kaiser-Otto Platz aus gesehen, im gleichen häßlichen orange verputzt wie die übrigen Seiten auch. :Nieder:

  • Steele ans Wasser

    PM: "Die in unmittelbarer Nähe der Steeler Innenstadt gelegene Uferpromenade hat ein hohes Nutzungspotenzial. Ihre Umgestaltung soll die Freizeit- und Aufenthaltsqualität verbessern und so auch die Attraktivität des Stadtteiles erhöhen.
    Wichtigster Bestandteil der Planungen war zunächst die Verbesserung der Attraktivität des Eingangsbereichs am Steeler Ruder-Verein. Der Beginn der Arbeiten wurde jedoch durch die Kanalbaumaßnahmen des Ruhrverbandes verzögert. Nach Abschluss dieser Arbeiten wurde mit der Umgestaltung des Eingangsbereichs begonnen, der sich nun in neuer Form präsentiert.
    Der Eingangsbereich der Ruhrpromenade in Höhe des Vereinsheims des Steeler Ruder-Vereins war bis vor kurzem in seinen Funktionen noch unstrukturiert: Zugang zu den Ruhrwiesen, Abstell- und Parkplatz, Zufahrt Radweg.


    Weitere Planungen:
    Weiter geplant werden die Erneuerung des Promenadenwegs für Fußgänger mit Bankplätzen und Beleuchtung. Die Bankplätze werden so erneuert, dass mehr Abstand zum Weg und freie Sicht auf die Ruhr gegeben sind. Eine geplante Beleuchtung, privat finanziert und unterhalten, sichert die Promenade in den Abendstunden. "Neue Wege zum Wasser" sollen später direkt zu Sitzstufen an der Ruhr führen und so die Aufenthaltsqualität steigern.
    Die Radwegeführung auf der Ostseite der Kurt-Schumacher-Brücke soll optimiert werden. Sie wird künftig über den bereits weitgehend abgeräumten Spielplatz geführt. Die dort ehemals vorhandenen Spielangebote wurden auf der anderen Promenadenseite neu geschaffen.
    Die derzeitige "Hundewiese" im Rasenstreifen entlang der Promenade steht der Entwicklung einer intensiveren Freizeitnutzung entgegen und wird daher in den östlichen Bereich verlagert.
    Unter dem Vorbehalt, dass das Projekt ESSEN.Neue Wege zum Wasser fortgeführt werden kann, sollen in weiteren Schritten die Flächen am Schwimmbad Steele durch verschiedene Maßnahmen ebenfalls aufgewertet werden. Hierzu gehören die Verbesserung der Parkplatzsituation, die Verlagerung des Biergartens an eine geeignetere Stelle und ggfls. weitere Außeneinrichtungen wie zum Beispiel einen Sandstrand (Riverside Beach Steele) sowie eine Beleuchtung.
    Im mittleren Abschnitt der Promenade ist eine Patenschaft durch die Steeler Bürgerschaft für die besonderen Gestaltungselemente wie die "Gräserbänder", die Bankplätze sowie die Ruhrstufen gewünscht, um GGE zu unterstützen. Der Verein "Steeler Bürgerschaft e. V." engagiert sich darüber hinaus auch für eine Finanzierung der Promenadenbeleuchtung."


    Quelle: http://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_863090.de.html

  • kurzes Update aus Steele wo ich in den letzten Wochen öfters war.


    -Brücke: verkommt wieder munter vor sich hin und man sieht ihr kaum noch an das sie vor "kurzen" renoviert wurde. Außerdem scheinen sie nicht allzu viele Menschen zu nutzen. Man hätte den Klotz vielleicht doch einfach abreißen sollen.


    -ehemaliges Globus Center: das Bürgeramt ist hoch ins StVA gezogen und der Übergang von Parkhaus zum Center ist momentan eingerüstet.


    - am Dreiringplatz wird eine KiTa gebaut


    - das Möbelhaus wurde aufgehübscht und innen etwas "gestrichen", man kann auf dem Dach wieder parken


    -Im Gewerbegebiet Ruhraus wurde der Aldi und Kik abgerissen, Kik ist neu in der alten Medion Videothek eingezogen.


    Kommt noch jemand aus dem Steeler Umfeld und hat ebenfalls die Gerüchte gehört das Kaufland an einer Filiale im Steeler Raum Interesse haben soll?

  • -ehemaliges Globus Center: das Bürgeramt ist hoch ins StVA gezogen und der Übergang von Parkhaus zum Center ist momentan eingerüstet.


    Meinst Du den Klotz darunter? Es ist zwar gut, dass er nicht schon wieder Weißputz trägt, sondern irgend eine Farblgkeit, aber ein plumper Klotz bleibt es trotzdem - was man ohne einen gravierenden Umbau wohl nicht ändern kann:





    Ebenfalls klotzig fand ich diesen Bau in der Fußgängerzone - vielleicht würde mehr Naturstein auf der Fassade oder zwei andere Putzfarben besser wirken. Die Breite sprengt die bisherigen Massstäbe des Ortskerns (s. zum Vergleich den Altbau links) - eine deutliche Gliederung hätte daraus zwei Fassaden machen müssen:





    Die Klotzigkeit wird deutlicher, wenn man schaut, welch nette Ensembles die 1960er/1960er Jahre (und auch spätere Jahrzehnte ebenso, die leider oft nicht besser waren) überlebt haben:





    Einmal editiert, zuletzt von Bau-Lcfr ()

  • Lenovo-Medion Campus [Entwurf]

    Auf dem Essener Medion Gelände soll ein Verwaltungsneubau entstehen, der sich organisch in die Campus Umgebung einpasst, der modern aber zurückhaltend und lichtdurchflutet für Medion und seine Geschichte steht. Die KZA gewann mit ihrem Entwurf das Gutachterverfahren, dass optional weitere Neubauten vorsieht.





    Bilder: KZA

  • Zeche Bonifacius

    Wie die WAZ in ihrer gestrigen Onlineausgabe berichtet, soll Opel-van-Eupen nun schon am 30. September schließen. Wir sind mit dem Standort Essen-Kray unmittelbar betroffen.
    Um einem Missverständnis gleich vorzubeugen, denn das ist bei diesem sensiblen Thema dringend geboten: Natürlich kommt auch bei mir keine Freude auf, wenn ich an die betroffenen Menschen denke, die ihre Arbeitsplätze verlieren werden und an deren Familien. Das ist bitter, keine Frage!
    Dennoch hat auch diese Medaille 2 Seiten, die beschriebene, die bittere, aber, so hoffe ich zumindest, auch eine positive:


    Für Opel van Eupen wurden seinerzeit zahlreiche wunderschöne Bestandsgebäude auf dieser wunderschönen Zeche abgerissen. Mir blutet noch heute das Herz, wenn ich daran denke. Ein aus meiner Sicht richtiger Kahlschlag.


    Wenn van Eupen diesen Standort nun schließt, würde das die Möglichkeit eröffnen, durch eine kluge Neubebauung die Wunden zu heilen.


    Hier der Link zum Artikel-->https://www.waz.de/staedte/ess…hliessen-id216820161.html

  • Am Buschgarten

    Auf dem 2.438 m2 Grundstück an der Ecke Bochumer Landstraße / Am Buschgarten in Essen-Steele soll eine Pflegeimmobilie mit einem speziellen Wohn- und Pflegekonzept errichtet werden. Geplant ist hier die Errichtung von zwei verbundenen Baukörpern, die über jeweils drei Geschosse verfügen sollen und eine vermietbare Gesamtfläche von rund 2.734 m2 umfassen werden. In den Neubauten sollen 27 Wohneinheiten sowie zwei Wohngemeinschaften mit je zehn Zimmern für Demenzkranke entstehen. Ergänzend dazu wird eine Tagespflege in dem Ensemble untergebracht.


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    Quelle: https://www.crowdinvest-immobi…rst-am-buschgarten-essen/

  • Neubau Einkaufszentrum Freisenbruch

    An der Kreuzung Bochumer Landstraße/Sachsenring plant der Investor List Develop Commercial den Bau eines Einkaufszentrums. Der Neubau entsteht auf dem rund 9000 Quadratmeter großen Grundstück, vorgesehen ist ein Mix aus Handel, Büro, Dienstleistung, Wohnen und Parken. Die Fertigstellung peilt das Unternehmen für 2022 an.


    Nach dem Abriss der bestehenden Wohn- und Geschäftshäuser soll auf dem Areal ein viergeschossiges Gebäude mit rund 10.000 qm Fläche entstehen. Im Unter- und Erdgeschoss sind Flächen für den Handel geplant, während im ersten Obergeschoss rund 1500 Quadratmeter für Büros, Arztpraxen oder Dienstleister vorgesehen sind. Die Geschosse drei und vier werden zu Wohnraum, dort wird es laut Plänen Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen mit Balkon und 60 sowie 90 qm geben. Auf einem Parkdeck sollen etwa 70 Stellplätze für Bewohner, Mieter und Besucher entstehen. Die Handelsflächen sind bereits fast komplett vermietet. Der Bauantrag soll in kürze eingereicht werden.


    Quelle: https://www.ikz-online.de/stae…ruch-vor-id227552621.html


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    Bild: List AG

  • Neubau Einkaufszentrum Freisenbruch

    Der Neubau des Einkaufszentrums verzögert sich weiter. Der Grund könnte eine spät vergebene Ausschreibung für vorbereitende Bodenverfüllmaßnahmen sein. Über diesen Tagesordnungspunkt wurde nämlich erst kürzlich im Essener Rat entschieden. Zu einer früheren Ratssitzung im Juni schaffte es das Anliegen nicht mehr auf die Tagesordnungsliste. So sollen wertvolle 2 Monate verloren gegangen sein. Mit einem Baubeginn wird trotzdem ab kommenden Jahr gerechnet. Nachdem das Bauprojekt immer wieder verschoben wurde geht man mittlerweile von einer Fertigstellung in 2022 aus.

    Quelle: Quartier am Hellweg: Bauarbeiten verzögern sich (freisenbrucher.de)

  • Marienkirche Essen-Steele


    Im Jahre 2008 wurde die Marienkirche in Essen-Steele geschlossen und entweiht.


    Daraufhin haben sich das Bistum Essen und die SCHLUN Projektentwicklung GmbH über die weitere Nutzung und den damit verbundenen Umbau geeinigt.


    Das ehemalige Gotteshaus wird so umgebaut, dass 12 Eigentumswohnungen sowie 21 weitere Wohneinheiten im angrenzenden Neubau plus Tiefgarage unter Beachtung des Denkmalschutzes entstehen.


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    Alle 3 Bilder Quelle--> SCHLUN Projektentwicklung GmbH


    • Standort: Essen-Steele, Buschstraße 33, 33 a, 35
    • Bauzeit: Sommer 2020 – Dezember 2021
    • Projektdaten: BGF: 5630 m²
    • Anzahl Wohnungen: 33
    • Anzahl Stellplätze: 33
    • Architektur: Dr. Klapheck


    Quelle--> https://www.schlun.de/de/baugr…ng/marienkirche-essen.htm



    Glück Auf