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Alt 03.10.19, 18:02   #1
Adama
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Nordkap Areal, inkl. 120m Bürohochhaus

Die Stadt Offenbach hat eine städtebauliches Konzept für das "Nordkap Areal" beschlossen.

https://pio.offenbach.de/index.php?a...ear=2019&view=

Das zukünftige Gewerbe Areal zwischen Goethering und Autobahn sieht 5 Gebäudekomplexe mit 7 Stockwerken vor.
Der Eckneubau gegenüber des Hafen 2 am Goethering erhält 10 Stockwerke.
Direkt an der der Autobahn ist ein 120m hoher Büroturm vorgesehen, für den es bereits einen Interessenten gibt.
Für ein weiteres Grundstück auf dem Areal gibt es wohl schon eine Bauvoranfrage.

Zusätzlich entsteht zum Fluss hin offener Sport- und Freizeitpark in der Mitte des Areals.

Grafiken:

Städtebaulicher Masterplan, rot eingefärbt das 120m Bürohochhaus:


Bild: Stadt Offenbach, Markierung von mir

Luftbild, momentan, groß klickbar:

Bild: https://abload.de/img/nordkap3e1jnl.jpg
Bild: Google Maps

Luftbild, zukünftig,groß klickbar:

Bild: https://abload.de/img/nordkap2jukl4.jpg
Bild: Google Maps, Stadt Offenbach, Überlagerung von mir

Weitere Quellen:
https://www.fr.de/rhein-main/offenba...-13040197.html

https://www.offenbach.de/medien/bind..._Offenbach.pdf
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Alt 10.10.19, 19:20   #2
Fettucine
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Fettucine ist im DAF berühmtFettucine ist im DAF berühmt
Nicht schlecht. Sinnvolle Aufteilung zwischen grün Richtung Main und sonst Blockrandbebauung. Passt so perfekt hier und das Hochhaus sitzt perfekt direkt am Autobahn. Das wird ein Landmark vor allem vom Autobahn gesehen.

Schade nur dass hier null Wohungen gebaut werden. Es wird ein reines und langweiliges Büroviertel mit höchstens ein paar Hotels. Aber ok OF braucht Geld und vielleicht können wir mindestens damit rechnen dass manche Bürogebäude in 30 Jahren zu Wohnungen umgebaut werden
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Alt 11.10.19, 00:04   #3
bridget
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bridget braucht man einfachbridget braucht man einfachbridget braucht man einfachbridget braucht man einfachbridget braucht man einfachbridget braucht man einfach
Aber warum baut man in die Mitte eines Büroviertels einen Kinderspielplatz?
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Alt 11.10.19, 19:41   #4
Fettucine
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Ich würde sagen dass ist für die Main-Spaziergänger. Grünanlage für den Main. Es ist ja auch nicht gerade in der Mitte geschlossen zwischen den Gebäuden sondern eher das nördliche Teil des Grundstücks an der Mainpromenade.
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Alt 14.10.19, 10:25   #5
Francesco
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Zitat:
Zitat von Fettucine Beitrag anzeigen
Schade nur dass hier null Wohungen gebaut werden. Es wird ein reines und langweiliges Büroviertel mit höchstens ein paar Hotels.
Hier dürfen wegen der Siedlungsbeschränkungen (80% der Stadtfläche von Offenbach) auf Grund von Fluglärm keine Wohnungen gebaut werden. In wenigen (1-2) Jahren wird der Wohnungsbau in Offenbach zum Erliegen kommen. Die Preise für Wohnungen und Mieten in Offenbach werden sich meiner Meinung nach wegen dieser "künstlichen Verknappung" schneller an Frankfurter Verhältnisse anpassen als "man" denkt.

Link zur Karte mit "sogenannter" Lärmschutzzone (rotgestrichelter Linie).
OP vom 07.08.2018
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Alt 14.10.19, 14:23   #6
Fettucine
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Danke. Kenne ich. Nur es bleibt zu hoffen dass die Zonen irgendwann wegen neuer Technologien wie Elektroautos, leisere Flugzeuge etc. verschwinden werden. Daher es gibt noch Hoffnung denke ich!

...15-20 Jahre
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Alt 14.10.19, 16:02   #7
tunnelklick
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Zitat:
Zitat von Francesco Beitrag anzeigen
Hier dürfen wegen der Siedlungsbeschränkungen (80% der Stadtfläche von Offenbach) auf Grund von Fluglärm keine Wohnungen gebaut werden.
Einspruch. Es lohnt ein Blick in das Kartenwerk des RP Darmstadt zu den Schutzzonen. Danach liegt die Westhälfte des Offenbacher Hafens in der Tag-Schutzzone 2 des Flughafens, die östliche Hälfte außerhalb jeglichen Schutzbereichs. Der Offenbacher Hafen liegt demgemäß nicht in der Tag-Schutzzone 1.

§ 5 Abs. 2 FlugLärmG besagt, dass - Regel - in der Tag-Schuitzzone 1 Wohnungen nicht errichtet werden dürfen. Aber keine Regel ohne Ausnahmen. § 5 Abs. 3 Nr. 5 und 6 FlugLärmG besagen:

Zitat:
"Das Verbot nach Absatz 2 gilt nicht für die Errichtung von
...
5. Wohnungen innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile nach § 34 des Baugesetzbuchs,
6. Wohnungen im Geltungsbereich eines nach der Festsetzung des Lärmschutzbereichs bekannt gemachten Bebauungsplans, wenn dieser der Erhaltung, der Erneuerung, der Anpassung oder dem Umbau von vorhandenen Ortsteilen mit Wohnbebauung dient. ..."
Der Offenbacher Hafen ist ein Gebiet, indem Industriefläche in Wohnbauflächen umgewandelt werden, eine Ausnahme also nach obiger Nr. 6 Wenn das Wohnungsbauverbot schon in der Tag-Schutzzone 1 nur einschränkt gilt, gilt es für die Tag-Schutzzone 2 gar nicht. Ein Teil der Wohnhäuser im Offenbacher Hafen liegt in Tag-Schutzzone 2 - geht also.
tunnelklick ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.19, 18:23   #8
Rohne
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Zitat:
Zitat von Fettucine Beitrag anzeigen
Nicht schlecht. Sinnvolle Aufteilung zwischen grün Richtung Main und sonst Blockrandbebauung. Passt so perfekt hier und das Hochhaus sitzt perfekt direkt am Autobahn. Das wird ein Landmark vor allem vom Autobahn gesehen.
Sehe ich ehrlich gesagt überhaupt nicht so.
Abstände der Gebäude entlang der Kaiserleistraße zueinander viel größer als nötig und sinnvoll. Völlig diffuse Bebauungskante zum Mainufer. Und die gebaute Realität in der Nordostecke wird bei diesen Grundrissen erwartbar ebenfalls sehr bescheiden ausfallen.
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Alt Gestern, 17:24   #9
Francesco
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Zitat:
Zitat von tunnelklick Beitrag anzeigen
.... Ein Teil der Wohnhäuser im Offenbacher Hafen liegt in Tag-Schutzzone 2 - geht also.
Ich bin kein Fluglärm-Schutzzonen Experte. Auf der östlichen Hälfte ausserhalb der Tagesschutzzone 2 am Hafen in Offenbach wurde die für das Wohngebiet notwendige Hafenschule gebaut.

Sie haben recht: Wenige Meter in die Tagschutzzone 2 hinein wurden Wohnhäuser gebaut. (Jedoch nur wenige Meter) Weiter westlich Richtung der Hafenspitze entstehen nur Gewerbegebäude.
Ob es rechtlich irgendwie möglich gewesen wäre an der Hafenspitze auch Wohnungen zubauen ist mir nicht bekannt, Sinn macht es wegen der Belastung durch Fluglärm sicher nicht.

Für das „Nord-Kap-Areal" war meines Wissens nie Wohnbebauung vorgesehenen. Das macht auch da in der Tagschutzzone 2 (Startende Flugzeuge) wegen des Fluglärms meiner Meinung nach keinen Sinn.

OP vom 07.08.2018 (zur Kaiserlei-Bebauung | Text unten zwischen den beiden Bilderserien)
Interessant auch der Artikel zur Siedlungsbeschränkung in Offenbach in der
FR vom 25.08.2018 (Kann sein, daß auf einigen Flächen keine Wohnungen gebaut werden, da der Bau von Schulen und Kitas wegen Fluglärm ausgeschlossen ist und von der Stadt eine Versorgung garantiert werden müsste?)
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Alt Gestern, 18:12   #10
tunnelklick
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^ In dem von mir verlinkten § 5 FlugLärmG ist zu lesen, dass Ausnahmen zugelassen werden können, wenn dies zur Versorgung der Bevölkerung mit öffentlichen Einrichtungen oder sonst im öffentlichen Interesse dringend geboten ist (§ 5 Abs. 1 Satz 3). Ich meine, wenn die Stadt Offenbach wollte, könnte sie. Wenn in einer Schutzzone gebaut wird, greift die 2. FlugLSV (zu deutsch: Fluglärmschutzverordnung), worin geregelt ist, dass die Gebäude entsprechend ihrem Nutzungszwecke gegen Lärm besonders zu dämmen sind. Das führt zu besserer baulicher Lärmdämmung der Gebäudehüllflächen, was halt teurer, aber kein hexenwerk ist.

Das kuriose am Flugärmrecht ist, dass es bei der letzten Nachbesserung nominell verschärft wurde, aber durch die Einführung von erweiterten Ausnahmen (auf Betreiben der Länder und Gemeinden übrigens) letztlich gelockert wurde, um bestimmten Gemeinden im Umland von Flughäfen nicht jede städtebauliche Entwicklung abzuschneiden.
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