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Alt 27.08.17, 14:12   #1
abekoeln
Mitglied

 
Registriert seit: 11.01.2013
Ort: a
Beiträge: 209
abekoeln könnte bald berühmt werden
Via Culturalis

Das Projekt Via Culturalis hat nun einen eigenen Internetauftritt - Zeit für einen eigenen Themestrang hier:

http://www.viaculturalis.cologne/



Macht alles einen guten Eindruck. Jetzt kann man nur hoffen, dass zügig umgesetzt wird!

Hier auch dazu mehr auf:

http://www.koelnarchitektur.de/pages...hive/17811.htm
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Alt 21.11.17, 19:14   #2
Dominik
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Registriert seit: 05.12.2014
Ort: Köln
Beiträge: 97
Dominik sitzt schon auf dem ersten Ast
An St. Maria im Kapitol soll in den nächsten Jahren eine Freitreppe gebaut werden, die die Kirche schön inszenieren soll und weniger als Ort zum Verweilen gedacht ist. Eine Mauer und die Garagen direkt an der Kirche sollen dafür abgerissen werden. Der letzte Stand war, dass nächstes Jahr mit der Umgestaltung begonnen werden soll, im neuesten Artikel der Rundschau ist nun vom Frühjahr 2019 die Rede.

https://www.rundschau-online.de/regi...tehen-28882268

Übrigens: soll langfristig gesehen nicht auch die Wohnbebauung um die Kirche abgerissen werden, um St. Maria im Kapitol wieder freizustellen?
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Alt 21.11.17, 19:56   #3
emvau
Junior-Mitglied

 
Registriert seit: 23.01.2009
Ort: Köln
Alter: 48
Beiträge: 50
emvau befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
hallo beisammen,
ich stelle die frage, ob die kirche tatsächlich mal frei gestellt war und ob es tatsächlich sinn macht diese freizustellen. als früheres kloster wird sie umringt gewesen sein mit einer klostermauer, nebenan wird eine pfarrkirche gestanden haben. die ost-west-achse gab es in früheren zeiten nicht. dort war alles dicht bebaut. ich finde die bebauung gar nicht schlecht. sie übernimmt die aufgabe dort die ehemalige begrenzung aufzuzeigen und die kirche nicht allein dastehen zu lassen.
ich finde köln besticht in seinen besten momenten gerade durch seine enge und dichte. es wird der stadt nicht gerecht wenn man immer alles freistellen will, was schon immer eingebaut war (siehe auch die frühere diskussion um die rathausfreifläche).
die treppe kann ich mir ganz nett vorstellen, ist der jetztige zustand dort doch sehr mau.
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Alt 08.05.19, 22:43   #4
Dominik
Junior-Mitglied

 
Registriert seit: 05.12.2014
Ort: Köln
Beiträge: 97
Dominik sitzt schon auf dem ersten Ast
Für die Via Culturalis liegt jetzt ein umfangreiches Handbuch vor. Die Via Culturalis wird darin als Lupenraum und somit als Weiterentwicklung des Masterplanes von 2009 bezeichnet. Weitere Lupenräume sind die Komödienstraße, MAK/WDR-Areal und die Ehrenstraße.

Inhalte des Handbuches sind u.A.:
- Stadtmöbilierung
- Übersicht der vergangenen, aktuellen und zukünftigen Bauprojekte
- Verlauf und Erläuterung der Via Culturalis
- Pflastergestaltung

Interessant ist auch, dass einmal die gesamte Via Culturalis von der entwickelten Pflasterung bedeckt sein soll. Wenn man diesen Bereich dann von der Hohe Straße betritt, soll auf dem Boden die Aufschrift "Via Culturalis" angebracht sein.

Das knapp 40MB große Handbuch gibt es hier zum Download: https://ratsinformation.stadt-koeln....?__kvonr=86549
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Alt 09.05.19, 10:02   #5
Shoppy
Junior-Mitglied

 
Registriert seit: 21.09.2013
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Beiträge: 53
Shoppy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
In Köln Visionen verwirklichen zu wollen ist grundsätzlich sinnlos und schon zum Scheitern verurteilt, bevor man sich überhaupt erste Gedanken gemacht hat. Egal wie genial eine Vision erscheint.
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Alt 11.05.19, 14:27   #6
Xalinai
Goldenes Mitglied

 
Benutzerbild von Xalinai
 
Registriert seit: 22.05.2008
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Beiträge: 1.279
Xalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiell
^Das ist die richtige Einstellung, so bringt man städtebauliche Veränderungen voran.

Aber Scherz beiseite: Das Dokument ist lesenswert und es stellt - für "Masterplan"-Verhältnisse - noch nicht mal überzogene Ansprüche, sondern scheint mit vertretbaren Mitteln umsetzbar.

Allerdings erfordert es langfristig das, woran es in Köln üblicherweise mangelt: Kontinuierliche Kontrolle der Einhaltung dieser sinnvollen Vorgaben.

Warten wir mal ab, ob das so durch die Ausschüsse kommt.
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Alt 15.05.19, 13:45   #7
Taddel
Senior-Mitglied

 
Registriert seit: 27.02.2012
Ort: Köln
Alter: 38
Beiträge: 344
Taddel sitzt schon auf dem ersten Ast
Quatermarkt

https://www.ksta.de/koeln/innenstadt...stadt-32544108

Auf dem Quatermarkt soll bald gebaut werden dürfen. Das dortige Bebauungsverbot soll aufgehoben werden. Von mir aus könnte dort direkt das im Artikel visualisierte Gebäude entstehen, da dies zu der Situation vor Ort passt. Stattdessen wird es bestimmt wieder nur ein langweiliges typisches "Moderngebäude".
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Alt 15.05.19, 23:18   #8
Dominik
Junior-Mitglied

 
Registriert seit: 05.12.2014
Ort: Köln
Beiträge: 97
Dominik sitzt schon auf dem ersten Ast
Diese Ecke ist leider ein totaler Schandfleck. Diese Tiefgarageneinfahrt, der kleine Durchgang zur Hohe Str. zwischen Außengastro und Ramschläden und gegenüber vom Gürzenich ein großer Parkplatz. Hier muss nicht viel passieren, dass es zu einer Aufwertung kommt. Am Parkplatz gibt es jedoch einen schönen Baumbestand, sodass sich mit einer schönen Bepflasterung und ein paar Bänken schon ein netter Platz herstellen ließe. Ich bin gespannt auf die Pläne!
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Alt 15.05.19, 23:31   #9
Dooo?
Mitglied

 
Registriert seit: 14.11.2007
Ort: Köln
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Beiträge: 187
Dooo? befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich sehe das Projekt eher skeptisch. Mir würde es besser gefallen, den grauen Kasten Richtung „In der Höhle“ gleich abzureißen und in das Gesamtprojekt zu inkludieren. Die ehemalige Straßenführung aus mittelalterlicher Zeit könnte so wieder besser hergestellt werden, statt da jetzt ein Gebäude, das sich zwischen den von der Kirche gehaltenen Parkplatz und die Einfahrt zur Tiefgarage zwängen muss, hinzustellen. Zumal der grauen Kasten auch aus ästhetischer Sicht ohnehin schnellstens abgeräumt werden sollte.
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Alt 16.05.19, 11:13   #10
Paulick
Fast ein Mitglied

 
Registriert seit: 03.11.2014
Ort: Berlin/Köln
Alter: 34
Beiträge: 13
Paulick hat die ersten Äste schon erklommen...
Alternativvorschlag Quatermarkt

Bei mir stellen sich Freud' und Leid ob der Möglichkeit einer Aufwertung des Quatermarkts und der angedachten Lösung gleichermaßen ein.

Ohne Hoffnung dort großes Gehör zu finden, würde ich der Stadt Köln gerne ein Alternativkonzept vorlegen. Was haltet Ihr davon? Würde mich über Rückmeldungen sehr freuen.



größer: https://abload.de/img/quatermarktuebersicht8jkzk.jpg

Bildquelle (Vorlage): Stadt Köln / Stadtplanungsamt


KONZEPT
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Vernetzung der Stadträume
Der beigefügte Vorschlag sieht eine Verzahnung von Shopping-Quartier (Hohe Straße, Schildergasse) und Via Culturalis durch eine Verlängerung der Straße „In der Höhle“ in Richtung Kirchenruine St. Alban als fließenden Übergang zwischen beiden Stadträumen vor.

Platzposition
Der eigentliche Platz „Quartermarkt“ befände sich nun auf Höhe der Kirchenruine und wäre als solcher erstmals seit Kriegsende wieder durch klare Ränder definiert. Wenn die Straße „In der Höhle“ künftig auf den Kirchturm zuliefe, ergäbe sich zudem eine attraktive Sichtachse von der Hohe Straße aus, die Passanten dorthin einladen und die Urbanität des Stadtgefüges maßgeblich erhöhen würde.

Mischung aus kultureller und gewerblicher Nutzung (Block A & B)
Seit längerem wird gemunkelt, das Kölner Karnvealsmuseum - ein für Köln wichtiges Museum, das am Maarweg, fernab der Besucherströme, ein absolutes Schattendasein führt - würde über kurz oder lang einen Neubau im Zentrum Kölns erhalten. Welcher Standort wäre dafür besser geeignet als direkt am Gürzenich, dem Epizentrum des Karnevals, in der Achse der Via Culturalis - als zusätzlicher kulturelle Anziehungspunkt eben dieser -, wo das Museum obendrein mit erhöhter Laufkundschaft rechnen könnte. Im Übersichtsplan ist dies Block B.

Die Traufhöhe des neuen Karnevalsmuseums sollte sich zur Gürzenichstraße hin am DorintHotel orientieren, ebenso über einen kleinen, komplementären Arkadengang in Richtung Günther-Wand-Platz verfügen, um so von Osten aus eine Torsituation in Richtung Schildergasse herauszuarbeiten. Die anderen rückwärtigen Gebäude des Blocks - zur großen Sandkaul bzw. Straße „In der Höhle“ hin - sollten sich an der traditionellen Kölner Traufhöhe orientieren, um so den Übergang zum denkmalgeschützten „Monte Christo“-Hotel (Große Sandkaul 2) und der Hohe Straße insgesamt zu erzählen. Zur Kostenkompensation des Museumsumzugs und Neubaus wird vorgeschlagen, die neu entstehenden Bauflächen für eben diese kleinteiligen Bauten an Investoren zu verkaufen.

Dem Investor aus Frankfurt - und ggf. den Besitzern, die Gebäude im Quartier aufgeben müssten - könnte man Block A als Kompensation für ihren bisherigen Besitz zur Verfügung stellen. Die Architektur des Klinkerbaus mit traditionellem Dach aus der Visualisierung des Frankfurter Investors gefällt und harmoniert gut mit dem angrenzenden Haus Neuerburg. Der Neubau könnte diesen Stil beibehalten und statt dessen versetzt auf dem Grundriss des Blocks A realisiert werden - dort sogar um ein Geschoss erhöht, um mit der Kubatur von Haus Neuerburg zu korrespondieren. Die Aufwertungspotential in Richtung „Große Sandkaul“ ist enorm. Mit etwas Verhandlungsgeschick könnte es außerdem gelingen, den bisherigen Besitzern diesen Tausch durch die Möglichkeit auf mehr Fläche in attraktiveren Bauten schmackhaft zu machen und das Vorhaben damit finanzierbar zu gestalten.
Zusätzlicher Vorteil: Die Tiefgarage unter dem Quatermarkt könnte in ihrer bisherigen Form weitestgehend erhalten bleiben und müsste nicht verstärkt werden.
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Alt 19.05.19, 18:09   #11
Dooo?
Mitglied

 
Registriert seit: 14.11.2007
Ort: Köln
Alter: 31
Beiträge: 187
Dooo? befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Dein Vorschlag würde mir sehr gut gefallen. Die Herstellung der Sichtachse von der Hohe Straße Richtung Quatermarkt wäre ein toller Zugewinn. Am wichtigsten an dem Projekt ist in meinen Augen, wie du schon geschrieben hast, die Herstellung von klaren Platzkanten für den Quatermarkt. Aktuell zerlaufen diese durch die unsäglichen Blumenbeete und den Übergang zu den Parkplätzen. Deinen Vorschlag fänd ich super
Dooo? ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.05.19, 15:34   #12
Tilou
Wichtiges Mitglied

 
Registriert seit: 28.05.2007
Ort: Köln/Bonn
Alter: 44
Beiträge: 428
Tilou sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreTilou sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreTilou sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
^^ Hallo Paulick,

mir gefällt deine Idee der Verlegung von "In der Höhle" ebenfalls sehr gut. Das würde zu einer klareren Wegstruktur beitragen und eine spannende Sichtachse aus der Schildergasse heraus erzeugen. Kleinteilige Parzellierungen mit entsprechend gestalteten Gebäuden: Auf jeden Fall und soviel wie möglich! Den Quatermarkt zu einem gut gefassten Platz zu entwickeln ist dabei absolut erforderlich. Allerdings erscheint dieser mir in deiner Karte als etwas zu klein bzw. die Baufelder (insbesondere von Block B) als zu mächtig. Die umgebenden Gebäudemassen könnten für den kleinen Platz erdrückend wirken und diesen stark verschatten. Zumal ja die Tiefgarageneinfahrt leider wohl auch noch weiterhin einen Teil dieser Fläche einnehmen wird.

Die Grundidee finde ich jedenfalls klasse, vielen Dank für deinen aufwändigen Beitrag!
Tilou ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.05.19, 14:32   #13
Rob01
Mitglied

 
Registriert seit: 17.12.2010
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Beiträge: 211
Rob01 könnte bald berühmt werden
Sinnvoller Vorschlag

Sehr schöner Alternativvorschlag. Städtebaulich in jedem Fall die reizvollere Lösung im Gegensatz zu dem in der Presse vorgestellten Solitär, der den Platz einnimmt, in der Architektur jedoch angemessen erscheint. Besonders die neue in das Quartier führende Sichtachse von der Hohe Straße aus (bisher nur EG Passage) die sich zum Gürzenich und den Museen hin leicht öffnet, trägt zur Aufwertung bei. Kleinteiliger Einzelhandel, angedeutet durch die Fugen, würde gut hier herein passen.

Problematisch erscheint mir die Umsetzung solch eines Vorschlages durch die vielen Berührungspunkte, teilweise Überschneidungen mit dem Bestand. Solch eine relativ komplizierte Gemengenlage der Eigentumsverhältnisse und Nutzungen schreckt Investoren häufig ab, wenn sie nicht auch die Nachbargrundstücke mit erwerben können. Ob sich die betroffenen Grundstückseigentümer mit dem Investor hierüber einigen könnten und mit machen ist fraglich. Wünschenswert wäre es! Leider siegt jedoch Kommerz und wirtschaftliche Aspekte oft vor sinnvollen stadträumlichen Konzepten.
Rob01 ist offline   Mit Zitat antworten
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