Rund um den Ernst-Reuter-Platz

  • wir berliner ganz doll stolz drauf seien und viele davon haben....


    huch! wieviele eigentlich? fallen jetzt 5 stück ein......

  • Ich weiß nicht, ob dass von Kampflamm Ironie war...ich finde den Platz mit den umstehenden Hochhäusern gar nicht schlecht! Ich würde dort auch nicht freiwillig picknicken, aber irgendwie hat der Platz was. Sieht richtig großstädtisch aus.


    edit: argh..Tippfehler

  • Natürlich war es ein bisserl (oder ein bisserl mehr) Ironie. Vielleicht sieht der Platz in Natura besser aus, aber auf den Bildern bemerkt man die alte Melancholie West-Berlins. Nebel, dunkel, halt nicht gerade ein Platz wo man sich unbedingt auf ein Bier trifft. Hängt aber auch davon ab, was es dort für Kneipen gibt.

  • Das mit der Düsternis ist schon klar, aber für mich symbolisiert es halt den "Charme" West-Berlins der, sagen wir mal, späten 70er und frühen 80er Jahre...obwohl ich damit keine Erfahrungen hab.

  • gefällt mir wirklich ganz und gar nicht. bei aller liebe zu hochhäusern. :nono:


    da stimme ich schinkel zu: man sollte blockberandung bauen, nette cafés und kneipen, eine schöne, grüne platzmitte, vielleicht noch von einer säule gekrönt... :) *träum*

  • Original geschrieben von Schinkel
    1. Die Hochhäuser müssen weg
    2. Traditionelle abgerundete Eckgebäude müssen hin
    3. mehr Bäume


    Oder noch besser...Rekonstruktion des alten Platzes


    Wesentlich dringlicher fände ich einen Umbau der TU (Frontfassade + Straße), denn den ERP finde ich im Grunde gar nicht so übel - würde mich da sebastian c anschließen: "Sieht richtig großstädtisch aus."

  • Original geschrieben von Kaiser
    gefällt mir wirklich ganz und gar nicht. bei aller liebe zu hochhäusern. :nono:


    da stimme ich schinkel zu: man sollte blockberandung bauen, nette cafés und kneipen, eine schöne, grüne platzmitte, vielleicht noch von einer säule gekrönt... :) *träum*


    aber doch nicht am ernst-reuter!!! das ist nun wirklich kein platz wo man ein bierchen trinkt......das ist ein absoluter verkehrstknotenpunkt.....da ist nix mit gemütlich sitzen.....da gehören hochhäuser hin.....

  • Wenn schon Hochhäuser, dann richtige und schöne, aber das sieht aus wie gewollt und nicht gekonnt. Gerade das Deutsche Bank Ding ist ziemlich langweilig und macht den Eindruck, als ob es auf der anderen Seite der Mauer gebaut wurde.

  • hallo? die dinger am ernst-reuter sind uralt.......damals hat man halt nunmal so gebaut......


    klar...heute kann man solche architektur niemanden mehr anbieten........aber damals fand man sowas halt schick.....

  • Das einzig "schöne" an dem Platz ist der Springbrunnen in der Mitte! Die umgebende Bebauung kann man komplett in die Tonne treten! Naja, was soll man machen....

  • Erst gestern abend war ich da - im Excelsior Hotel - man kann wirklich sagen das der Platz, trotz seiner Funktion als Verkehrsknoten, lebendig ist. Dafür sorgen auch die Studenten der umliegenden TU. Dafür spricht auch, daß der insolvente Buchladen "Kiepert" nicht lange leer stand sondern jetzt "Lehmanns" in die Räume gezogen ist - und damit auch näher an den Platz. Coffee-Shops zielen speziell auf das studentische Publikum (Starbucks und Balzac).
    Das ganze Ensemble ist entstanden zu einer Zeit wo es Stadtplaner und Architekten wie Le Corbousier und Hans Scharoun gab, damals sah man vor, alles was in Westberlin noch übrig war abzureißen und die Stadt modern/brutal zu bebauen und mit riesigen Magistralen zu durchsetzen. Übrigens war Hans Stimmann damals schon als Verantwortlicher (allerdings noch nicht als Senatsbaudirektor)mitten Mang. Einige Schlagwörter und Projektplanungen aus dieser Zeit lassen manchmal heute noch die Wogen hoch schlagen, z. B. die Westtangente.


    Aber egal, die Vergangenheit kann nicht verändert werden, aber die Zukunft. Das erste der alten Bauten soll verschwinden und der Platz modern ergänzt werden.

    Verantwortlich ist hierbei Hans Kollhoff, der auch am Potsdamer Platz viel gescholten wurde und heute hoch gelobt.

  • Starbucks am Erst-Reuter?!
    Naja, die Lebendigkeit kommt aber wohl weniger von seiner Aufenthaltsqulität, sodnern eher davon, dass den Studenten der TU nun mal nichts anderes übrig bleibt, als sich dort aufzuhalten - wenn die Zeit nicht reicht um mal kurz zum Ku'damm zu fahren oder wenn sie zur nächsten Vorlesung von einem Haus zum anderen rennen ;) .

  • Original geschrieben von nuelle
    hallo? die dinger am ernst-reuter sind uralt.......damals hat man halt nunmal so gebaut......\


    Das macht die Dinger aber nicht besser. Ich meine ja nur, dass man Projekte bräuchte die den Platz verschönern, was ja anscheinend der Fall ist.


    Es kann aber nicht gelten: Häßlicher Riesenkreisverkehr = großstädtisch = deswegen toll

  • Es kann aber nicht gelten: Häßlicher Riesenkreisverkehr = großstädtisch = deswegen toll


    stimmt! kleinteilige, abwechslungsreiche architektur wirkt durchaus sehr urban = großstädtisch.
    Kai