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Alt 19.04.18, 13:29   #46
Aixois
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Aixois wird schon bald berühmt werdenAixois wird schon bald berühmt werden
^^Das stimmt sicher. Aber deswegen heißt es ja trotzdem nicht, dass man nicht etwas ambitionierter planen kann. Weshalb ist der alte Plan denn so stark verändert worden? Vorher sah es aus wie ein in die Stadt integriertes Viertel, jetzt wie ein Gewerbegebiet, dass sich so weit aus dem urbanen Rahmen zurückzieht, dass man es kaum bemerken dürfte, falls man sich nicht zufällig hineinverirrt. Da sehe ich dann auch nicht, dass es groß mit der Nordvorstadt kommuniziert, denn diese ist von der Parthe abgetrennt und mit diesem Plan wird auch nichts dagegen unternommen (Fußgängerbrücken zum neuen Park zB).
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Alt 19.04.18, 13:51   #47
Lambert
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Lambert befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ein "Urbanes Gebiet" kann ich dort auch nicht erkennen. Die Baumassen sehen für mich allesamt wie Bürogebäude und nicht wie urbane Wohnhäuser aus. Was direkt am Hbf ja auch logisch wäre. Es würde mich wirklich wundern, wenn dort hauptsächlich Wohnungen hinkämen, das hätte dann etwas von Plattenviertel mitten in der Innenstadt.
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Alt 19.04.18, 14:25   #48
Saxonia
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Saxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz sein
Bin auch mäßig begeistert. Hier ein Quader, da ein Riegel und fertig ist das neue "Stadtviertel". Auch das Hochhaus macht aus meiner Sicht am Rand der Gleisvorfeldwüste gar keinen Sinn. Die städtebauliche Wirkung, die ein Hochhaus haben könnte, verpufft dort fast völlig.
Hoffentlich kommt niemand auf die Idee, das ganze noch "Europaviertel" oder gar "Europacity" zu taufen. Wundern würds mich jedenfalls nicht.
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Alt 19.04.18, 15:53   #49
Altbaufan_
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Altbaufan_ ist einfach richtig nettAltbaufan_ ist einfach richtig nettAltbaufan_ ist einfach richtig nettAltbaufan_ ist einfach richtig nettAltbaufan_ ist einfach richtig nett
^
Das Hochhaus an dieser Stelle macht überhaupt keinen Sinn. Im nördlichen Quartier Freiladebahnhof (416) ist dort hinten eine Erhebung im Gelände, von wo aus man über die Stadt gucken kann. Dieser Südzipfel wird vermutlich nicht oder nur wenig bebaut. Dort wäre das Hochhaus "Alter Zoll" dann im Weg und würde die Sichtachse versperren.

Ansonsten wirkt das Areal beliebig und austauschbar, könnte man überall bauen. Null Bezug zur Stadtsituation. Investorenarchitektur 0815 in Reinform
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Alt 20.04.18, 09:13   #50
Cowboy
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^ Naja, ein von der Stadt entwickelten Bebauungsplan als "Investorenarchitektur 0815" zu bezeichnen, ist auch nicht gerade dufte. Um die Architektur geht es hoffentlich später in einem vom Investor ausgelobten Architekturwettbewerb.

Die Anordnung erinnert schon ein wenig an die Quartiersentwicklung westdeutscher Großstädte unmittelbar an den Gleisen, wie zum Beispiel hier in München. Wobei mir der südliche Teil mehr zusagt als der nördliche rund um das geplante Hochhaus.

Vielleicht wäre es besser, zuerst die städtebaulich völlig unterentwickelte nördliche Vorstadt ähnlich zu verdichten und urbaner zu gestalten wie es derzeit in der Ostvorstadt geschieht, um dann einen neuen Anlauf zu starten, der dann besser auf das Quartier westlich davon abgestimmt ist.
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Alt 20.04.18, 11:39   #51
C. S.
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C. S. könnte bald berühmt werden
kurze aktuelle Info dazu: Es soll sich vorerst um ein Baumassekonzept handeln, die fehlenden Quartiersquerungen (z.B. zum Leihhaus) sind auf dem Schirm, schwierig ist natürlich der Grundbesitz nördlich der Parthe.

Hoffen wir, dass noch mal ein Qualitätsschub kommt!
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Alt 08.08.18, 18:13   #52
DaseBLN
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DaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiell
Die LVZ berichtete in den letzten Tagen in zwei Artikeln, dass es jetzt langsam los geht: die Rathausspitze hat gestern Grünes Licht für den Bebauungsplan 323 gegeben, als nächstes könnte dann im September der Stadtrat den Auslegungsbeschluss fassen und daraufhin dann die Bürgerbeteiligung starten. Die Visualisierungen sind immer noch die Gleichen, wie hier von miumiuwonwon gezeigt, daher verzichte ich auf eine erneute Einbindung.

Wie bereits bekannt sind auf dem Areal Neubauten mit 120 000 Quadratmetern BGF vorgesehen, davon ein Drittel für Gewerbe. Zudem sind etwa 700 Wohnungen, davon 30% als geförderter Wohnraum, ein fünfzügiges Gymnasium samt Turnhalle und Sportplatz, dass 2023 eröffnen und entweder vom Investor direkt oder von der Stadt errichtet werden soll, ein Hotel und eine Kita geplant. Für die größeren öffentlichen Gebäude soll es gesonderte Architekturwettbewerbe geben, man darf also weiterhin davon ausgehen, dass wir es auf den Visualisierungen mit Baumassenstudien zu tun haben. Entlang der Parthe ist ein Park und ein Radschnellweg geplant, wobei in dem Bereich, in dem es keine historischen Ufermauern mehr gibt, ein Wasserplatz angelegt werden soll. Im Süden ist eine Treppenanlage zur Kurt-Schumacher-Straße geplant, im Norden wie bereits bekannt eine neue Brücke über die Parthe, weitere Querungen wird es aber augenscheinlich nicht geben.

Artikel 1: Pläne für neues Stadtviertel am Leipziger Hauptbahnhof stehen

Artikel 2: Neues Stadtviertel in Leipzig kostet 300 Millionen Euro
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Alt 09.08.18, 07:59   #53
Cowboy
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^ Danke für die Zusammenfassung. Die Pläne finde ich sehr überzeugend, allerdings sollte es bei Bauprojekten dieser Größenordnung, von denen inzwischen einige in der Planung sind, auch langsam mal losgehen. Mit bloßen Lückenschließungen und der Sanierung der allerletzten Altbauten ist bei diesem Bevölkerungswachstum schon längst kein Blumentopf mehr zu gewinnen.

Des weiteren verspreche ich mir von diesem Bauvorhaben sowie der Sanierung des Hotel Astorias eine Aufwertung des stark in Mitleidenschaft geratene westliche Bahnhofsumfeld und der Kurt-Schumacher-Straße. Im Prinzip ist das eine Gegend, in der es sogar zu DDR-Zeiten besser bestellt war.

Das Konzept finde ich durchdacht und nachhaltig. Aus der Visualisierung lässt sich noch nicht ableiten, wie das neue Viertel letztendlich mal aussehen wird. Selbst die Riegel sind sicher nicht gesetzt. Andererseits erwarte ich auch keine architektonischen Aushängeschilder für die Stadt, aber eine solide Architektur.
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Alt 10.08.18, 12:24   #54
arnold
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arnold ist im DAF berühmtarnold ist im DAF berühmt
^ Tatsächlich finde ich das Konzept wenig überzeugend: Die umliegenden Quartiere werden überhaupt nicht eingebunden. Weder werden bestehende Wegeführungen beachtet oder fortgeführt, es gibt quasi keine Brücken über die Parthe, die das Gebiet um die Berliner Straße einbinden, noch wird ein Bezug zum Wasser hergestellt - abgesehen von diesem Wasserpark, der aber auf den Visualisierungen nicht wirklich zu erkennen ist. Auch der Hochpunkt wirkt in der letzten Ecke sehr verloren...
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Alt 13.08.18, 11:50   #55
hedges
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hedges sorgt für eine nette Atmosphärehedges sorgt für eine nette Atmosphärehedges sorgt für eine nette Atmosphäre
^ frage mich nur, welche Quartiere und Wegeführungen hier eingebunden werden sollen? Auf einem Gebiet zwischen einem der größten Gleisvorfelder Europas, Industrieflächen wie den Stadtwerken, und einem der Stadtteile mit dem höchsten Zerstörungsgrad durch den WKII in Leipzig. Dazu kommt eine in DDR-Zeiten höchst unvorteilhaft geplante Lückenfüllungen durch große und kleine Riegel und einfach aufgelassenen Freiflächen ohne städtebaulichen Bezug.

Die einzigen direkten Zeugen eines ehemaligen Quartieres sind die zwei Gebäudezeilen an der Kurt-Schumacher-Straße und Berlin Straße. Letztere mit dem Rücken zur Parthe. Also welche Wegeführung aufnehmen? Jene aus der Nordvorstadt, bei welcher kleine und kurze Straße spitz auf das Gleisvorfeld laufen würden? Auch wird es eine Verbindung zur Berliner Straße geben - ist ja auf dem Plan eingezeichnet bzw. im Artikel erwähnt. Auch wird die Parthe im Gegensatz zur dortigen kanalartigen Anlage, etwas aufgeweitet und mit direktem Zugang versehen.

_______


Ich kann die Kritik an der hinteren Höhendominante verstehen. Jene Dominante im vorderen Teil wäre konsequenter im Kontext und hätte eine bessere Wirkung im Schnitt mit dem 'Wintergartenhochhaus', dem 'Westin', und dem 'Löhr's Carre'. Ein schlüssiges Gegenargument für eine Realisierung im vorderen Bereich ist allerdings die Möglichkeit eines baulichen "Cuts" durch eine höhere Baumasse zwischen der Kurt-Schumacher Straße und dem neuen Quartier. Der hier eigentlich größte Kritikpunkt. Und etwas, was die große Freitreppe zur Straße eigentlich ganz gut kontert.


Es ist eine erste Baumassestudie aber finde die Planungen durch die Mischnutzung und langsamere Realisierung eigentlich recht vielversprechend. Eine schnelle Komplettrealisierung mit einer durchweg gleichen Gestaltung hätte wesentlich negativere Folgen. Außerdem pflichte ich 'Cowboy' bei und denke, dass ein solches Projekt im Kontext der Erneuerung der Nordvorstadt und den diversen Realisierungen einen weiteren positiven Effekt auf das gesamte Gebiet haben wird. Explizit die Verbesserung der Situation der LWB-Riegel entlang der Gerberstraße.
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Alt 13.08.18, 12:42   #56
C. S.
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C. S. könnte bald berühmt werden
das Gleisvorfeld ist inzwischen arg geschrumpft, da ist fast nichts mehr da, was rechts und links der Bahnsteigverlängerungen zu Bahnbetrieb führen kann.

Wegebeziehungen: Die wichtigste wird sein, auf sehr kurzem Weg zur Haltestelle Wilhelm-Liebknecht-Platz zu gelangen, denn auch eine neue Station an der Einmündung Roscherstraße der einzelnen Linie 9 ersetzt diese Anbindung nicht. Dann einen Weg für Rad-Fußverkehr nahe der Ufer/Berliner Str. gen Westen Richtung Zoo. Die übrigen zum Hbf und Roscherstr. sind ja vorhanden. Perspektivisch wird sich ergeben, welchen Wegebedarf es über oder unter den Gleisanlagen noch gibt.
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Alt 14.08.18, 11:53   #57
arnold
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arnold ist im DAF berühmtarnold ist im DAF berühmt
^^ Gerade der starke Zerstörungsgrad der historischen Struktur um die Berliner Straße herum bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Verzahnung der beiden Gebiete durch eine neue Wegeführung zu verbessern. Dass dort aktuell nicht viel ist, was sich verbinden lässt, sollte kein generelles Ausschlusskriterium sein. Beispielsweise könnte im rechten Winkel zur Berliner Straße die Erich-Weigert-Straße als Promenade über die Parthe ins Gebiet laufen. Parallel dazu würde sich eine weitere Fußgängerverbindung von der Berliner Straße abgehend zwischen den Hausnummern 20 und 32 anbieten.

Den fehlenden städtebaulichen Bezug, den du zurecht der DDR-Bebbauung (im Bereich Gerberstraße) unterstellst, sehe ich in der aktuellen Planung ebenso.
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Alt 15.08.18, 11:03   #58
DaseBLN
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^ Schön und gut, nur bedingen deine Wünsche stadtplanerische Maßnahmen auf Grundstücken, die nichts mit dem hier beplanten Gebiet zu tun haben. Da kann man dann tausend Mal eine weitere Brücke über die Parthe planen, am Grundstück gegenüber, das irgendwann bebaut werden wird, ist dann einfach Schluss. Ich gehe davon aus, dass genau dies zum Verlust der Fußgängerbrücken im Vergleich zur Ursprungsplanung geführt hat.

Und selbst wenn man weitere Parthequerungen auf einem Abschnitt von ~ 700 Metern, die keinerlei neue Wegebeziehungen nördlich der Berliner Straße ermöglichen würden, für wünschenswert hält, verstehe ich den Vorwurf, umliegende Quartiere würden gar nicht eingebunden, nicht verstehen - was sind denn dann die Rad- und Fußwegverbindung zur nördlichen Kurt-Schumacher-Straße sowie die Straßen- und Fußwegverbindung sowie der gesonderte Radweg zur Berliner Straße im Norden?
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Alt 17.08.18, 10:26   #59
arnold
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^ Schon klar, dass die Grundstücke außerhalb des Gebietes liegen - über einen B-Plan und gegebenenfalls einem Flächentausch der notwendigen Flächen, kann die Verwaltung Einfluss auf die Entwicklung und Verzahnung des Gebietes nehmen. Im Endeffekt betrifft es auch nur zwei der zahlreichen Brachflächen im Bereich der Berliner Straße. Das ist gängige Praxis. Nimmt halt etwas Zeit in Anspruch, dafür wäre der Alte Zoll aber weniger stark isoliert.
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Alt 17.08.18, 11:04   #60
hedges
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^ es sei dabei auch noch mal an die Planungen des zukünftigen Wohngebiets hinter dem Bayerischen Bahnhof verwiesen. Dort lässt sich ganz anders das neue Quartier in das alte Quartier integrieren. Zumindest auf der Seite der Südvorstadt. Das ist hier am "Alten Zoll", so aus besagten Gründen überhaupt zu realisieren.
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