Zurück   Deutsches Architektur-Forum > Architektur, Städtebau und Bauwesen: Regionale Themen > Osten > Leipzig

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 19.12.12, 16:22   #16
LE Mon. hist.
Diamant-Mitglied

 
Registriert seit: 11.12.2008
Ort: Leipzig
Alter: 45
Beiträge: 4.256
LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach
Zitat:
Zitat von dj tinitus Beitrag anzeigen
@lemonhist: auch ein sich abschwänderer bevölkerungsrückgang in grünau wird das problem der bereits heute bestehenden leerstände nicht lösen können. diese auf ein für die wohnungsunternehmen wirtschaftlich erträgliches maß zu reduzieren, ist ziel der planungen. was sollte dagegen einzuwenden sein?
Dass die Zahlen vorn und hinten nicht stimmen und mit 5.000 WE massive Verunsicherung geschaffen wird.

Wenn wir Ende 2010 mit ca. 4.700 WE einen Gesamtleerstand von 16,7 % hatten, dann waren es insgesamt etwa 28.000 WE. Die Abrisszahlen für 2011 und 2012 sind mir nicht bekannt, aber nehmen wir mal nur an, dass sie in dem von Klarenbach genannten Bereich von etwa 150 wie für 2010 liegen. 2013 sollen es etwa 500 Abbrüche in Schönau sein. Damit kommen wir Ende 2013 auf 800 Wohnungen weniger als 2010, also 27.200 WE.
Angestrebt wird ein Leerstand von 10 Prozent, das wären 2.720 leere Wohneinheiten. Von den leeren 4.700 Wohnungen werden aber bereits 800 abgerissen sein und damit noch 1200 "zuviel". 1.200 WE sind eine ganz andere Hausnummer als die kursierende Zahl von 5.000! In einem Elfgeschosser haben wir ca. 43 Wohnungen, das wären also etwa 30 Häuser bzw. Eingänge. Über wie Häusern vielen schwebt momentan noch das Damoklesschwert des potentiellen Abbruchs?
http://www.leipzig.de/imperia/md/con...teleinsatz.pdf

Und das alles gilt nur unter der Voraussetzung, dass sich die Bevölkerungszahlen in Grünau nicht ändern. Leipzig wird aller Voraussicht nach Ende 2012 über 540.000 Einwohner_innen zählen, das sind 18.000 Menschen mehr als Ende 2010. Die Zuzüge sind nicht gleichverteilt, sondern richten sich überwiegend auf die Kernstadt. Nichtsdestoweniger halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass dieser immense Zuwachs überhaupt keinen Einfluss auf das größte Wohngebiet Leipzig haben soll, in dem etwa 8 Prozent der Gesamtbevölkerung leben. Und sei es nur indirekt durch Umzugsketten.

Unter http://statistik.leipzig.de/ sieht man die Bevölkerungsbewegung für den Stadtbezirk West. Die Zahl der Zuzüge über die Stadtgrenze steigt deutlich an, die der Wegzüge sinkt leicht:
Wanderungen .................. 2007 2008 2009 2010 2011
Zuzüge über die Stadtgrenze 1.322 - 1.356 - 1.392 - 1.512 - 1.723
Wegzüge über die Stadtgrenze 1.372 - 1.346 - 1.254 - 1.265 - 1.211

Innerstädtische Zuzüge bleiben in etwa gleich, die Zahl der Wegzüge sinkt ebenfalls

Innerstädtische Zuzüge 1.476 - 1.590 - 1.428 - 1.549 - 1.523
Innerstädtische Wegzüge 1.998 - 2.007 - 1.862 - 1.762 - 1.748

Wanderungssaldo / - 572 / - 407 /- 296 / - 293 / 287

Ich gehe davon aus, dass in den nächsten Jahren vor allem die Zahl der innerstädtischen Zuzüge deutlich ansteigen wird.

Geändert von LE Mon. hist. (19.12.12 um 17:51 Uhr)
LE Mon. hist. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.12, 17:49   #17
LE Mon. hist.
Diamant-Mitglied

 
Registriert seit: 11.12.2008
Ort: Leipzig
Alter: 45
Beiträge: 4.256
LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach
Intervallstudie Leipzig-Grünau

Ein wenig Lesestoff:

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ)
Intervallstudie Leipzig-Grünau – empirische Langzeitstudie zur Wohnzufriedenheit in der Großwohnsiedlung
Projektlaufzeit: 05/2009 - 04/2010
http://www.ufz.de/index.php?de=14570

"Interessant sind erste Tendenzen eines Rückzugs nach Grünau ehemaliger Bewohner."
LE Mon. hist. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.12, 20:38   #18
Klarenbach
Goldenes Mitglied

 
Registriert seit: 18.11.2010
Ort: Berlin
Beiträge: 1.272
Klarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz sein
Mittlerweile hat sich ja zu dem Thema eine richtig gute Diskussion ergeben. Dazu nur ein paar Anmerkungen:
Zunächst einmal finde ich die pauschale Aussage von dj tinnitus, dass es sich bei Grünau um eine Fehlplanung handeln würde, nicht nachvollziehbar. Für mich hat Grünau durchaus eine Reihe von Qualitäten. Besonders gut finde ich, dass man in Grünau den Autoverkehr an den Rand der Wohnkomplexe verbannt hat, so dass große verkehrsfreie Grünräume entstehen. Diese Grünräume sind durch verkehrsfreie Promenaden, wie die Grünauer Allee, die Parkallee, die Stuttgarter Allee oder die Miltitzer Allee miteinander verknüpft. Für Familien mit Kindern, aber auch für Senioren sind sind diese Grünräume durchaus vorteilhaft. Sehr gut gelöst ist auch die Erschließung durch den öffentlichen Nahverkehr. Dank der S-Bahntrasse in der Schwereachse des Wohngebietes und den Straßenbahnlinien an den äußeren Rändern gibt es von fast allen Wohnungen kurze Wege zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Weiterhin gibt es kurze Wege zu Einkaufsstätten, Schulen und Kindertagesstätten. Die Nähe zu Grün- und Parkanlagen habe ich schon erwähnt, allerdings sehe ich beispielsweise am Kulkwitzer See noch Reserven. Hier könnte die Uferzone und die Verknüpfung zwischen dem WK 8 und der See noch besser gestaltet werden. Alles in allem sehe ich aber in Grünau durchaus gute Chancen für ein grünes und ruhiges Wohnen.

Nun zu den Einwohnerprognosen. Ich stehe, auch aufgrund der Erfahrungen in Berlin, solchen Prognosen sehr skeptisch gegenüber. Solche Prognosen sind ja Modellrechnungen, die von ganz konkreten Prämissen ausgehen. Ob diese Prämissen dann aber tatsächlich eintreffen, können die Statistiker überhaupt nicht vorhersagen, und jeder seriöse Statistiker weist auch auf die Unsicherheiten hin. In Berlin beispielsweise wurden 2004 Bevölkerungsprognosen veröffentlicht, in denen ein Bevölkerungsrückgang in den Großsiedlungen von 7 Prozent bis 2020 vorhergesagt wurde. Aufgrund dieser Prognosen wurde dann der Abriss von 10.000 Wohnungen in den Großsiedlungen geplant. Die Medien haben diese Prognose aufgegriffen und daraus Schlagzeilen wie "Berliner fliehen aus den Plattenbauten" konstruiert.

http://www.berliner-zeitung.de/archi...,10143226.html

In der Praxis sind diese Prognosen allerdings nicht eingetroffen. Im Gegenteil: 2010 verzeichnete Marzahn-Hellersdorf einen Einwohnerzuwachs von 0,84 Prozent, 2011 betrug der Wert 1,22 Prozent. Allerdings besteht Marzahn-Hellersdorf nicht nur aus Großsiedlungen, sondern auch aus Einfamilienhaussiedlungen. Wenn man nur die Plattenbaugebiete betrachtet, dann ist der Einwohnerzuwachs noch höher. Er betrug 2011 in Hellersdorf Nord 2,79 Prozent, in Hellersdorf Ost 1,79 Prozent, in Marzahn Mitte 1,77 Prozent.

http://www.berlin.de/imperia/md/cont..._iv_anlage.pdf

Daher wurde der Abriss von Plattenbauten 2008 nach dem Abriss von rund 4400 Wohnungen beendet und heute wird der Abriss dieser Wohnungen allgemein bedauert. In den letzten Jahren wurden auch viele Plattenbauten, die teilweise schon zehn Jahre leer gestanden hatten, saniert und wiedervermietet, und aktuell werden leer stehende Bürohäuser in Plattenbauweise zu Wohnhäusern umgebaut. Daher würde ich auf jeden Fall empfehlen, bei Abrissen sehr vorsichtig zu sein, und ich würde die skeptische Haltung von LE Mon. hist. auf jeden Fall teilen. (Die Abrisszahl für Grünau von 2010 ist übrigens hier
http://www.leipzig.de/imperia/md/con...tualisiert.pdf
S. 40 zu finden.)

Ein Problem besteht - zumindest aus meiner ortsfremden Perspektive - darin, dass die Vorzüge von Grünau noch nicht richtig bekannt sind. Es gibt ja hartnäckige Klischees über Großsiedlungen, und im LVZ-Beitrag von gestern wurde ja auch auf den letzten MDR-Tatort verwiesen. Viele potenzielle Zuzügler werden durch solche Klischees vom Zuzug in Großsiedlungen abgehalten. Die Auflösung dieser Klischees dürfte eine wichtige Aufgabe sein. Ein Weg könnte die Schaffung überregional bekannter Attraktionen sein. In Marzahn-Hellersdorf gibt es beispielsweise die "Gärten der Welt", die auch von vielen ortsfremden Besuchern frequentiert werden. Diese Besucher merken dann erst, wie grün es doch in Marzahn-Hellersdorf ist und dass man dort durchaus gut wohnen kann. Eine solche Entwicklung wäre doch auch in Grünau machbar.
Klarenbach ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.12, 22:23   #19
raubbau
Mitglied

 
Benutzerbild von raubbau
 
Registriert seit: 17.03.2010
Ort: Leipzig
Beiträge: 109
raubbau könnte bald berühmt werden
@ dj tinitus

Die Unterbringung von 100.000 Menschen in der "Kernstadt" wäre weder wirtschaftlich noch bautechnisch möglich oder sinnvoll gewesen. Frag mal die Ureinwohner von Grünau, wie glücklich die waren in "Schlammhausen" überhaupt eine Wohnung zu bekommen...

Der Industriestandort Plagwitz müsste dann wohl auch eine gigantische Fehlplanung gewesen sein? Nennenswerte Industrie ist dort ja heute auch nicht mehr zu finden - das hätte sich Carl Heine mal eher überlegen sollen.
raubbau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.12, 01:42   #20
LeipzigSO
Senior-Mitglied

 
Registriert seit: 12.04.2009
Ort: Leipzig
Alter: 40
Beiträge: 234
LeipzigSO sitzt schon auf dem ersten Ast
Die Planung von Grünau war in erster Linie eine politische Planung. Das sollte man mal herausstellen. Ob es eine Fehlplanung war, kann und will ich nicht beurteilen. Was man zu DDR-Zeiten nicht gemacht hat - dank fehlender Mittel zwischen Daumen und Zeigefinger - war die Einrichtung einer entsprechenden Infrastruktur. Die Planungen sahen ursprünglich zum Beispiel eine Schnellstraße vor, welche Grünau nördlich tangiert hätte. Auch die S-Bahn hat man leider nur halbherzig gebaut. Die Spange nach Markranstädt fehlt bis heute und ab Plagwitz hätte man direkt durch in die Innenstadt bauen sollen. Der Ost-West-Tunnel wäre für Grünau beispielsweise eine enome Aufwertung! Vielleicht kommt der ja noch - ich würde es mir jedenfalls wünschen. Und JA, das ist mein Ernst! NEIN, ich mache keine Witze. Auf die nicht realisierte Schnellstraße kann ich verzichten.

Ich denke aber, das Problem ist ein anderes. Leipzig ist nicht Berlin, Potsdam oder Jena. Schon vom Lebensgefühl nicht. Leipzig ist Jugendstil und Stuck, großbürgerliches Lebensgefühl einer Metropole aus der Gründerzeit. Die Stadt ist geprägt vom Jugendstil und vom Historismus. Da wirkt Grünau wie ein Fremdkörper, der nicht dazu gehört. Das ist zwar jetzt kein Fakt, der sich mit Zahlen und Statistiken belegen lässt - aber vielleicht (?) doch das größte Problem dieses Stadtteils. Leipzig ist medial deutschlandweit mittlerweile bekannt und geachtet für sanierte Altbauviertel. Dafür wird die Stadt bewundert und sicher teilweise auch beneidet. Wer nach Leipzig zieht, zieht nicht nach Grünau. Und das ist für den Stadtteil ein großes Problem.

Das Zerpflücken des Stadtteils frei nach dem Motto "hier und da mal was rausreißen" macht die Situation nicht besser. Dadurch wirkt in meinen Augen alles nur noch unattraktiver. Zu DDR-Zeiten hatte man in Grünau ja wenigstens noch das urbane Gefühl, auch durch die 16-Geschosser. Das hätte ich eher erhalten und nur an den Rändern von Grünau abgerissen. Entlang der S-Bahn hätte man die Verdichtung unter keinen Umständen zurück fahren dürfen.

Das angestrebte Gesamtbild aus EFHs und verstreuten Elfgeschossern finde ich nun garnicht gelungen... Was soll das zum Schluß sein? Das ist nichts halbes und nichts ganzes. Wenn man Grünau erhalten möchte, sollte man umgehend Schluss machen mit Abrissen und sanieren, Anbindung und Infrastruktur verbessern. So wie derzeit geplant wird sehe ich keine gute Prognose für Grünau.
LeipzigSO ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.12, 03:50   #21
dj tinitus
Goldenes Mitglied

 
Registriert seit: 23.07.2007
Ort: leipzig
Alter: 45
Beiträge: 1.049
dj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nett
@raubbau:

mit etwas nachdenken hättest du dir deine komische frage (hoffentlich) selbst beantworten können.
als plagwitz errichtet wurde, vergammelte deswegen nicht der rest der stadt, sondern sie profitierte davon. und die damals entstandenen fabriken lassen sich heute bestens als begehrte lofts, ateliers, büros etc. nachnutzen. die grünauer plattenbauten hingegen lassen sich höchstens noch zu kletterfelsen schreddern.

in einem punkt hast du allerdings recht: die umsiedlung zehntausender nach grünau war staatlich gelenkte zwangsbeglückung. die einen mussten aus ihren dem verfall preisgegebenen altbauwohnungen wegziehen, andere aus ihren dörfern, die den braunkohletagebauen geopfert wurden. gerade unter der dörflern waren einige darüber so happy, dass sie selbstmord begingen.

@klarenbach:

mag sein, dass die leute einfach zu doof dafür sind, die von dir beschriebenen qualitäten grünaus zu schätzen, oder dass sie ruchlosen fernsehfilmen zum opfer fallen. doch fakt is nun mal, dass die meisten menschen lieber höhere mieten in kauf nehmen, als dorthin zu ziehen. vielleicht liegt das aber auch daran, dass sie ihre autos lieber in tiefgaragen abstellen wollen, mal ein badfenster öffnen wollen, nicht mit der s-bahn in die nächste bar fahren wollen, ihre einkäufe nicht durch grünanlagen schleppen wollen, nicht jeden nagel mit der schlagbohrmaschine in die wand jagen wollen, nicht auf elektroleitungen und heizungsrohre an den wänden starren wollen, nicht in der gleichen wohnung wie die leute nebenan, obendrüber, untendrunter und gegenüber wohnen wollen - oder nicht in halbleeren häusern...
wie auch immer, heutzutage wird mit dem umzugswagen abgestimmt. und das ist gut so.

@lemonhist:

die wohnungsunternehmen werden erst recht nicht so doof sein, ihre wohnungen abzureißen, wenn es für sie bedarf gibt/geben würde. die prognosen deiner kristallkugel brauchen sie dafür sicher nicht. die hatte ja unter anderem auch schon ein verkehrschaos und wegzüge rund um den lindenauer markt (wegen kaufland und den neuen rb leipzig-trainingsplätzen) vorhergesagt. statt dessen entwickelt sich lindenau heute sogar besser als deine optimistischsten prognosen für grünau.

die gründe dafür hatte ich bereits genannt: lindenau liegt zentraler und dennoch näher am auenwald, die bausubstanz ist solider, die wohnungen weisen individuellere grundrisse auf - und die mieten sind trotzdem nicht signifikant höher als in einem grünauer elfgeschosser.

es ist schön, dass die stadt endlich wieder von innen nach außen wächst. und es ist gut, dass dadurch zeit gewonnen wird, durch abrisse, sanierungen und neubauten aus grünau endlich im nachhinein so etwas ähnliches wie einen intakten stadtteil zu schaffen. dieses ziel zu erreichen erscheint mir weitaus wichtiger, als hier über die punktgenaue anzahl der dafür notwendigen abrisse zu diskutieren. auch darüber wird letztlich der wohnungsmarkt entscheiden.
dj tinitus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.12, 07:29   #22
LE Mon. hist.
Diamant-Mitglied

 
Registriert seit: 11.12.2008
Ort: Leipzig
Alter: 45
Beiträge: 4.256
LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach
Lieber dj tinitus, warum denn gleich persönlich werden?

Weil es hier allerdings schon angesprochen wird will ich ganz kurz reagieren. Ich habe nie behauptet, dass es in Lindenau Abwanderungen wegen Kaufland geben wird. Ich habe lediglich gesagt, dass ich wegziehen werde. Das ist auch so geschehen, hatte aber natürlich auch andere, gewichtigere Gründe ( http://www.deutsches-architektur-for...275#post249275 ). Meine Nachmieter_innen haben bis heute nichts vom Lärm wegen dem Lieferverkehr berichtet, haben aber auch nur die Fenster in Küche und Bad zum Kaufland zu. Die Verkehrsbelastung hält sich in Grenzen. Im Berufsverkehr hakt es nun häufiger an der Kreuzung Kuhturmstraße / Angerstraße und staut es sich in der Angerstraße, wobei für mich nicht auszumachen ist, welchen Anteil der Verkehr zum und vom Kaufland hat. Wir können das gern im entsprechenden Thread weiter diskutieren.

Bei dem RB-Gelände am Cottaweg sind nahezu alle konkreten Forderungen der Anwohner_innen hinsichtlich der Verkehrslösungen umgesetzt worden. Insbesondere wird die "verlängerte" Erich-Köhn-Str. nicht als Durchgangs- bzw, nördliche Umgehungsstraße für den Stadtteil Altlindenau ausgebaut, sondern an der Brücke über die Luppe abgepollert. Das zunächst geplante Parkhaus ("Parkpalette") wird nicht kommen, stattdessen gibt es ein paar kleinere Wiederaufforstungsflächen und eine öffentlich nutzbare Verbindung zwischen Trainingszentrum und Kleinmesse.
http://www.deutsches-architektur-for...503#post356503

In beiden Fällen sind als Ergebnis einer öffentlichen Debatte gegenüber den ursprünglichen Planungen der Investoren und der Stadtverwaltung eine Reihe von Änderungen erreicht worden. Diese führten zu Verbesserungen für die Situation der Anwohner_innen oder doch zumindest zu einem Kompromiss. Warum soll dies in Grünau nicht auch möglich sein?

Zitat:
die wohnungsunternehmen werden erst recht nicht so doof sein, ihre wohnungen abzureißen, wenn es für sie bedarf gibt/geben würde.
An der Abrisspolitik speziell der LWB im Bestand der Gründerzeit und der 20er und 30er Jahre gab es in den letzten Jahren reichlich, ohne Zweifel berechtigte Kritik. Es ist noch nicht lange her, das z.B. in Lindenau ganze Karrees systematisch leergezogen wurden und auf städtischen Plänen komplett bzw. teilweise zum Abbruch vorgesehen waren. Die Privateigentümer direkt nebenan, die die Häuser überwiegend nach der Wende restituiert bekommen hatten, sanierten ihre Häuser und hatten/haben sie oft voll vermietet. Als ein Beispiel sei der Konzeptionelle Stadtteilplan für den Leipziger Westen - KSP West aus dem Jahr 2005 angeführt, hierzu speziell S. 23 - "Perforation" und "Reduzierung bis zur Aufgabe der Bestandsbebauung".
http://www.leipzig.de/imperia/md/con...omprimiert.pdf
Das Interesse der LWB richtete sich dabei in erster Linie auf Abrissprämien und Altschuldenerlass. Mit der Änderung der Förderpolitik des Bundes gingen auch die Abbrüche fast auf Null zurück und stattdessen wurden die Häuser von der LWB ab dieser Zeit (zum Teil extrem günstig) an private Invesoren verkauft. So wurden in dem genannten Beispiel 594 Wohnungen in 61 Gründerzeithäusern an die Stadtbau AG verkauft. Das erste von vier Karrees im sogenannten Brunnenviertel wird gerade vollsaniert. Zwischen dem KSP West 2005 und dem Sanierungsbeginn im Brunnenviertel liegen sieben Jahre.

In Grünau sehen aktuell städtische Planungen, die zusammen mit den Genossenschaften und der LWB entwickelt wurden und nach meinem Dafürhalten auf überholten Prognosen beruhen, in den nächsten sieben Jahren den Abbruch von 5.000 Wohnungen vor. Als staatliche Subvention gibt es einen Zuschuss von 70 Euro pro Quadratmeter abgerissener Wohnfläche und einer Altschuldenentlastung von bis zu 77 Euro pro Quadratmeter..
Zur gleichen Zeit kaufen mittelständige Betriebe und global agierende Investmentgesellschaften in Größenordnungen Bestände in den ostdeutschen Großwohnsiedlungen, um sie zu sanieren und danach zu vermieten. Gestern hatte ich hier auf den Kauf und anschließende Sanierung von 427 Wohneinheiten in drei Elfgeschossern in der Zingster Straße 12 bis 30 durch die Grundbesitzgesellschaft Monarchis in den Jahren 2008/09 und den Kauf von 926 Wohneinheiten, überwiegend in Sechsgeschossern rund um die Straße An der Kotsche, durch die börsennotierte US-amerikanische Investmentgesellschaft Blackstone Group L.P. hingewiesen. Kurz darauf wurde mein Beitrag in den Thread Immobilienmarkt und -wirtschaft verschoben: http://www.deutsches-architektur-for...843#post362843
Die Häuser liegen alle im WK 8 im "Stadtumbaugürtel". Sind diese neuen Inhaber nun lediglich besonders risikofreudig oder blauäugig?

Ich denke, gewisse Parallelen sind unübersehbar. Nun können wir ja über die Unterschiede zwischen den beiden Situationen diskutieren.
LE Mon. hist. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.12, 09:21   #23
Cowboy
DAF-Team
 
Benutzerbild von Cowboy
 
Registriert seit: 18.07.2007
Ort: Leipzig
Beiträge: 4.610
Cowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes Ansehen
^ Ich denke, ein gewichtiger Unterschied zwischen Grünau und anderen Stadtteilen in der Kernstadt ist der Fakt, dass sich die Negativprognosen für Grünau schon bewahrheitet haben, während in den Gründerzeitquartieren glücklicherweise der umgekehrte Fall eingetreten ist. Wenn ein noch so junger Stadtteil wie Grünau - kaum älter als 30 Jahre und für 100.000 Menschen geplant - binnen 22 Jahre von ca. 85.000 Einwohner auf ca. 40.000 Einwohner schrumpft, braucht es keinen weiteren Beweis dafür, dass die sozialistische Stadtplanung auf ganzem Gebiet versagt hat. Die Leipziger Großwohnsiedlungen wurden primär aus politischen Gründen an den Bedürfnissen der Menschen vorbeigeplant. Dieser Umstand wurde mit der freien Wohnungswahl nach 1990 nur allzu deutlich und spiegelt sich in den Bevölkerungszahlen wider.
Cowboy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.12, 13:22   #24
raubbau
Mitglied

 
Benutzerbild von raubbau
 
Registriert seit: 17.03.2010
Ort: Leipzig
Beiträge: 109
raubbau könnte bald berühmt werden
@cowboy
Den Grund der drastischen Schrumpfung sehe ich hauptsächlich im Zusammenbruch der Industrie und dem Verlust tausender Arbeitsplätze und nicht im plötzlich erwachten ästhetischen Ekel der Zwangswohngemeinschaften.

@djtinitus
Ich finde es toll, wie rationale Gebäude derartige Emotionsausbrüche bei Dir auslösen können. Auf komische Beiträge reagiere ich gerne mit komischen Fragen. Da haben wir beide was zum Nachdenken. (Und noch ein kurzer Ausflug in die Geschichte: Die Plagwitzer Fischer und Flussbadeanstaltbetreiber waren sehr wenig von der Industrieansieldung angetan aber engstirnige Querulanten hat es ja schon zu jeder Zeit gegeben).
raubbau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.12, 14:42   #25
Cowboy
DAF-Team
 
Benutzerbild von Cowboy
 
Registriert seit: 18.07.2007
Ort: Leipzig
Beiträge: 4.610
Cowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes Ansehen
^ Zu Absatz 1: Mit den Auswirkungen der Deindustrialisierung nach der Wende hatte die ganze Stadt zu kämpfen, nicht nur Grünau oder Paunsdorf. Wenn die ganze Stadt in dem Ausmaß wie Grünau geschrumpft wäre, würden heute in ihr kaum mehr als 250.000 Einwohner leben. Und im Vergleich zur Kernstadt waren Gebäudesubstanz und Infrastruktur in Grünau nach 1990 topp in Schuss. Also warum ist Grünau so dermaßen geschrumpft, während andere Stadtviertel gewachsen sind? Du kennst die richtige Antwort selbst.

Und im Gegensatz zu Berlin, das hier schon als Vergleich herangezogen wird, gibt es in Leipzig aufgrund zahlreicher Alternativen auch keine Notwendigkeit, in die Platte zu ziehen.
Cowboy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.12, 15:31   #26
Saxonia
Diamant-Mitglied

 
Benutzerbild von Saxonia
 
Registriert seit: 26.08.2011
Ort: Altenburg
Beiträge: 3.264
Saxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz sein
Ich würde Grünau zwar nicht an sich als Fehlplanung bezeichnen aber allein dass diese Siedlung entstanden ist, entsprang keiner städtebaulichen Notwendigkeit sondern politischer Unfähigkeit. Insofern trifft es hier aus meiner Sicht tatsächlich mal das Wort künstlich. Leipzig hatte vor dem Krieg rund 700.000 Einwohner, diese Zahl wurde seither nicht mal annähernd wieder erreicht, trotz später noch erfolgten Eingemeindungen. Die Kriegszerstörungen waren moderat, reine Wohngebiete wie bspw. in Dresden die Pirnaische Vorstadt oder Hamburg Hammerbrook wurden nicht komplett vernichtet. Sodass der Drang zu Neubauten auf der Grünen Wiese allein durch die Bevölkerung absolut nicht gedeckt wurde. Konsequent, wenn natürlich aus heutiger Sicht auch bitter, wäre es dann von den SED-Planern gewesen die alten Gründerzeitquartiere abzureissen und dort die Platten als Ersatz hinzubauen. Das hat man auch nicht gemacht also lebte man bis 1989 mit einem extrem verwahrlosten, an sich schon Überbestand von Altbauten und zusätzlichen Neubaugebieten. Da man sich nach der Wende von politischer Seite klar für die Reaktivierung des Altbaubestandes aussprach, ist der massive Rückbau der Plattenbaugebiete eine logische Konsequenz. Wenn ich mir die aktuelle Einwohnerzahl Leipzigs anschaue, sehe ich auch noch kein allzu schnelles Ende an Kapazitäten von Altbauquartieren. Zumal ja auch zusätzlich noch Lücken mit Neubauten gefüllt werden.
Saxonia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.12, 21:27   #27
Stahlbauer
Platin-Mitglied

 
Benutzerbild von Stahlbauer
 
Registriert seit: 10.01.2008
Ort: Mitteleuropa
Beiträge: 2.105
Stahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiell
Zitat:
Zitat von raubbau Beitrag anzeigen
@ dj tinitus

Die Unterbringung von 100.000 Menschen in der "Kernstadt" wäre weder wirtschaftlich noch bautechnisch möglich oder sinnvoll gewesen. Frag mal die Ureinwohner von Grünau, wie glücklich die waren in "Schlammhausen" überhaupt eine Wohnung zu bekommen...

Wirtschaftlich sinnvoll wäre gewesen, den Bestand zu pflegen. Dann hätte man sich Grünau sparen können. Man hätte dann aber normal arbeiten müssen. Ohne "Fahnen schwenken" und "Jugendobjekt"-Aktionismus.

Welche "Ureinwohner" sind eigentlich gemeint? Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Du Dich über die Ureinwohner lustig machst.
Stahlbauer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.12, 21:54   #28
LE Mon. hist.
Diamant-Mitglied

 
Registriert seit: 11.12.2008
Ort: Leipzig
Alter: 45
Beiträge: 4.256
LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach
Zitat:
Zitat von LeipzigSO Beitrag anzeigen
Die Stadt ist geprägt vom Jugendstil und vom Historismus. Da wirkt Grünau wie ein Fremdkörper, der nicht dazu gehört. Das ist zwar jetzt kein Fakt, der sich mit Zahlen und Statistiken belegen lässt - aber vielleicht (?) doch das größte Problem dieses Stadtteils. Leipzig ist medial deutschlandweit mittlerweile bekannt und geachtet für sanierte Altbauviertel.
Die Wahrnehmung mag durchaus so sein, aber die Zahlen für gesamt Leipzig einschließlich der Randgebiete und eingemeindeten Vororte sprechen eine etwas andere Sprache. Im Ortsteilkatalog 2012 wird der Gebäude- und Wohnungsbestand 2011 aufgeschlüsselt. Demnach gibt es 110.167 Wohnungen mit Baualter bis 1918 (35 %) und 94.451 Wohnungen mit Baualter 1949 bis 1990 (30 %) sowie 56.551 Wohnungen mit Baualter 1919 bis 1948 (18 %) und 55.470 (17 %) Wohnungen mit Baualter ab 1991. Insgesamt sind es 316.639 Wohnungen. Der gründerzeitliche Wohnungsbestand macht also etwa ein Drittel aus und nur wenig mehr als der DDR-zeitliche.

Bei den Wohngebäuden machen aufgrund der großen Zahl an Ein- und Zweifamilienhäusern aus der Zeit 1919 bis heute die Gebäude mit Baualter bis 1918 sogar nur etwas mehr als ein Viertel (28 %, 15.859) aus. Es gibt etwas mehr Gebäude mit Baualter 1919 bis 1948 (30 %, 16 811). Die Gebäude mit Baualter 1949 bis 1990 bilden 19 Prozent (10.878) und 23 % der Gebäude entstanden nach 1991 (13.308).

Dabei liegen 29.931 Wohnungen (9,5 %) bzw. 2.130 (3,7 %) Wohngebäude mit einem Baualter 1949 bis 1990 im Stadtbezirk West.

Geändert von LE Mon. hist. (20.12.12 um 22:44 Uhr)
LE Mon. hist. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.12, 22:43   #29
DrZott
Goldenes Mitglied

 
Registriert seit: 01.07.2008
Ort: Leipzig
Beiträge: 1.445
DrZott braucht man einfachDrZott braucht man einfachDrZott braucht man einfachDrZott braucht man einfachDrZott braucht man einfachDrZott braucht man einfach
Ihre Zahlen hätten dann einen Aussagewert, wenn man die entsprechenden Vergleichszahlen relevanter Städte wie zum Beispiel Dresden, Halle, Magdeburg, Erfurt, Chemnitz; Frankfurt, Mannheim, Duisburg, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Bremen oder Nürnberg hätte. DIES machte doch den hier diskutierten Vergleich erst möglich.
DrZott ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.12, 23:37   #30
Saxonia
Diamant-Mitglied

 
Benutzerbild von Saxonia
 
Registriert seit: 26.08.2011
Ort: Altenburg
Beiträge: 3.264
Saxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz sein
Ich finde solche Zahlen immer recht interessant. Diese selektive Wahrnehmung zeigt wo die, ich wills mal vorischtig formulieren, "neuralgischen" Punkte einer Stadt liegen, welche ihr Selbstbild mitbestimmen. Offensichtlich gibt es in den Großwohnsiedlungen oder ganz allgemein Neubaugebieten wenig, was überregionales Interesse weckt oder wenigstens Auswärtigen so im Gedächtnis bleibt, dass sie es später weiter erzählen oder es immer wieder mit Leipzig assoziieren.
Saxonia ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 09:40 Uhr.


Powered by vBulletin (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2019, Jelsoft Enterprises Ltd.
©2003 - 2019 Deutsches Architektur-Forum