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Alt 17.02.14, 18:08   #61
LE Mon. hist.
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Ich werde jetzt nicht auf die Unterschiede zwischen Leinefelde, das mit der Altstadt 9700 Einwohner_innen hat, und Grünau mit allein 40.000 Einwohner_innen eingehen.

Stattdessen versuche ich einmal, dass wir uns mit einigen Fragen der Problematik nähern:
Wem gehören die Gebäude in Grünau überwiegend? Welche Pläne haben die Eigentümer_innen mit ihren Gebäuden? Was würde ein Umbau in Deinem Sinne pro Gebäude und insgesamt für Grünau kosten? Wer soll das bezahlen? Welche Mieten bzw. welche Kaufpreise müssten nach dem "intelligenten Teilrückbau" bzw. dem "kompletten Neubau" bezahlt werden? Können sich das die bisherigen Mieter_innen leisten? Wenn nicht, wo finden sie in Leipzig vergleichbaren Wohnraum, wie sie ihn zur Zeit in Grünau haben (Mietpreis, teilweise Barrierefreiheit, Fahrstühle etc.)?

Inwiefern ist Grünau ein "Dauerproblemviertel"?
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Alt 17.02.14, 18:44   #62
Cowboy
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@ Martin Pohle,

also so sehr ich die Argumente nachvollziehen kann, eine Radikallösung à la "leerziehen" und "einebnen" halte ich für nicht zielführend. Es zeichnet sich ab, dass die Bevölkerung in Grünau, einst für 100.000 Menschen geplant, bei etwa 40.000 Einwohner stagnieren wird. Damit zählt Grünau immer noch zu den größten Stadtteilen überhaupt in Leipzig. Ich will jetzt keine Lanze für Plattenbauten brechen, sehe aber doch einige Vorteile gegenüber Altbauvierteln:
  • Die Wohnblockstrukturen mögen städtebaulich grausam anmuten, wenn aber mal ein Plattenbau verschwindet, reißt er keine hässliche Lücke wie es bei geschlossener Blockrandbauweise der Altbauviertel der Fall ist, wenn dort ein Haus verschwindet.
  • Die Wohnungen haben gegenüber Altbauten oftmals vernünftigere Grundrisse, Energiekosten sind aufgrund der niedrigen Decken geringer, Schimmel oder Hausschwamm sind in der Platte kaum bekannt.
  • Plattenbauviertel sehen nach meiner Beobachtung sauberer aus. Müll und Graffiti treten viel seltener in Erscheinung als in hippen Altbauvierteln.
  • Und die DDR hat, in Hinblick auf Schleußig und andere geschlossene Gründerzeitviertel, für ausreichend Parkplätze gesorgt.

In Berlin erfährt die Platte ja wieder so etwas wie eine Renaissance. Zumindest, so mein Eindruck, wird dort die Platte gehypt. Das liegt zum einen daran, dass es dort vergleichsweise wenig attraktive Altbauviertel gibt, die zudem voll sind und - im Vergleich zu Leipzig! - wirklich unschöne Verdrängungsprozesse ärmerer Schichten an den Stadtrand beinhalten. Auch in Chemnitz und Dresden hat die Platte einen deutlich höheren Stellenwert als in Leipzig. Die beiden großen Leipziger Plattenbaugebiete hingegen liegen zu weit draußen und sind schlecht angebunden, um wirklich attraktiv zu sein. Die wenigen Platten innerhalb der Kernstadt hingegen sind schon begehrt.
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Alt 17.02.14, 22:24   #63
Altbaufan_
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Alt 17.02.14, 22:59   #64
Saxonia
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Zitat:
Zitat von Cowboy Beitrag anzeigen
Die Wohnblockstrukturen mögen städtebaulich grausam anmuten, wenn aber mal ein Plattenbau verschwindet, reißt et keine hässliche Lücke wie es bei geschlossener Blockrandbauweise der Altbauviertel der Fall ist, wenn dort ein Haus verschwindet.
Was ich, wie schon geschrieben, nicht als Pluspunkt der Platte in Sachen erhalt oder Wohnqualität sehen würde, sondern als Argument für eine notfalls rein wirtschaftliche oder bedarfsorientierte Herangehensweise. Der Abriss eines Plattenbaus entwertet die Umgebung städtebaulich nicht und die übrigen Wohnungen kaum bis gar nicht. Häufig verbessern sie sich die Bedingungen durch eine freiere Sicht und bessere Beleuchtung gerade der unten liegenden Wohnungen.

Zitat:
Schimmel oder Hausschwamm sind in der Platte kaum bekannt.
Hausschwamm, logo aber Schimmel? Beton atmet nicht, schon gar nicht, wenn wie nach einer Sanierung heute üblich noch eine Styroporschicht drauf kommt. Wenn dann noch die Haustüren a la Jugendherberge gegen ordentlich abdichtende ausgestauscht werden, damit es nicht jedes mal scheppert, wenn der Wind beim Lüften durch den Gang weht und die Filter der Luftabzüge in Bad oder Küche vom Staub dich sind, ist mit Luftzirkulation nicht mehr viel.
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Alt 18.02.14, 20:34   #65
Altbaufan_
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Alt 24.02.14, 15:34   #66
LE Mon. hist.
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Die LVZ fragt: Wird Grünau Leipzigs neues Boom-Viertel?

Mitte 2012 hieß es in einer Antwort von Martin zur Nedden, Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bau, auf eine Frage der CDU-Stadtratsfraktion: "Grünau wies Ende 2010, wie auch 2009, einen Gesamtleerstand von 16,7 % (ca. 4.700 WE) auf. Die Leerstände der Wohnkomplexe bewegen sich dabei zwischen 6,4 und 7,8 % in WK 1-3 und mehr als 20 % in WK 5.2, 7 und 8."
http://www.deutsches-architektur-for...d.php?p=362838

Seither sind ca. 500 Wohnungen abgerissen worden und die Bevölkerungszahlen in den meisten Ortsteilen haben sich stabilisiert bzw. wachsen sogar wieder leicht. Und wir haben eine neue Baubürgermeisterin, Dorothee Dubrau. Von dieser heißt es nun: „Grünau wird in den nächsten Jahren einen Boom erleben.“

Bei den aktuellen Leerstandszahlen reichen die Angaben von "mehr als 4000 Wohnungen" bis zu "etwa 4500 von insgesamt 30.000 - noch steht etwa jede siebte Wohnung in Grünau leer". Abriß sei jedoch kein Thema mehr, sondern "Aufwertung" und Verbesserung der Infrastruktur.

LVZ-Online, 20.02.2014
Die Platte ist wieder begehrt: Wird Grünau Leipzigs neues Boom-Viertel?
http://www.lvz-online.de/leipzig/cit...-a-227802.html

PM Stadt Leipzig, 20.02.2014
http://www.leipzig.de/news/news/inte...uer-gruenau-1/

Zitat:
Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept für Grünau

Für Grünau soll ein Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept erarbeitet werden. Darin geht es vor allem um Themen, die für die weitere Entwicklung Grünaus besondere Bedeutung haben.

Derzeit ist die 2007 beschlossene "Entwicklungsstrategie Grünau 2020" die konzeptionelle Grundlage für die Stadtteilerneuerung. Diese Strategie ist vor allem auf bauliche und wohnungspolitische Fragen fokussiert. Inzwischen haben sich aber die demographischen Rahmenbedingungen verändert und wichtige Projekte sind realisiert worden. Deshalb sollen die bisherigen Zielsetzungen für Grünau geprüft und an die neuen Bedingungen angepasst werden. Besonderes Gewicht wird dabei Themen wie Bildung, Gesundheit und Umwelt zukommen.

Ein Integriertes Stadtteilkonzept ist Voraussetzung für die Nutzung von Geldern der Städtebauförderung. Derzeit werden in Grünau die Programme "Die Soziale Stadt" und "Stadtumbau Ost" eingesetzt. Geprüft werden darüber hinaus auch Möglichkeiten zur Inanspruchnahme von Mitteln aus den EU-Strukturfonds.

Im ersten Erarbeitungsschritt für das neue Konzept werden aus den Planungen und Konzepten der Fachämter die Aussagen zur Grünauer Entwicklung zusammengetragen und miteinander verzahnt. Dieser Prozess ist derzeit im Gange.

Im Anschluss daran sind Themenabende und Werkstattgespräche im Stadtteil vorgesehen, bei denen Bürger und Akteure des Stadtteils ihre Ideen zu den einzelnen Themen einbringen können. Eine gute Grundlage dafür bildet das 2010 im Stadtteil erarbeitete Grünauer Stadtteilprofil.

Mitte des Jahres werden dann die Ergebnisse des gesamtstädtischen Wohnungspolitischen Konzeptes in das Grünauer Konzept einfließen. Das Grünauer Konzept soll jedoch stärker die Qualitäten als die Quantitäten des Wohnungsmarktes thematisieren.

Schließlich soll das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept im Stadtrat beschlossen werden. Damit erhalten die für Grünau aufgestellten Ziele sowohl für Politik und Verwaltung als auch für Bürgerschaft und die Akteure vor Ort eine höhere Verbindlichkeit.
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Alt 25.03.14, 14:41   #67
LE Mon. hist.
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Allerorten gibt es Berichte über den offiziellen Spatenstich am gestrigen Montag für das Projekt „Kulkwitzer See-Terrassen" der Wohnungsgenossenschaft Lipsia eG. Bis Mai 2015 sollen in der Zschampertaue – nur wenige Meter vom Kulkwitzer See entfernt – drei moderne, sechsgeschossige Wohnhäuser mit 48 Zwei- bis Vierraumwohnungen (61 bis 127 qm) entstehen, die von der Leipziger „Fuchshuber Architekten GmbH" entworfen wurden. http://www.dafmap.de/d/lhal.html?id=2119&mt=4&zoom=15

Es handelt sich um die ersten mehrgeschossigen Häuser, die seit der Fertigstellung Grünaus vor fast 26 Jahren dort gebaut werden. Der Mietpreis soll 8 Euro/m² kalt betragen. Lipsia-Vorstand Wilhelm Grewatsch: „Nach Jahren des Abrisses beginnt jetzt die Zeit des Neubaus. Wir investieren hier 8 Millionen Euro." Laut seiner Auskunft war der zuvor auf der Fläche stehende Plattenbau technisch so verschlissen, dass eine Sanierung unrentabel gewesen wäre und er abgerissen werden musste. Die Nachfrage nach den neuen Wohnungen sei riesig: „Über 150 Genossenschaftsmitglieder haben sich schon auf eine Warteliste setzen lassen."

Die Wohnungsgenossenschaft Lipsia will dazu beitragen, dass das Interesse an Grünau noch mehr steigt. Vorstand Grewatsch verriet: „Für die Zukunft sind schon weitere Objekte dieser Art geplant."

BILD, 25.03.2014
Neue Häuser geplant
Grünau baut wieder auf die Zukunft
http://www.bild.de/regional/leipzig/...8132.bild.html

LVZ-Online, 24.03.2014
In Leipzig-Grünau wird wieder gebaut: Lipsia errichtet Mehrgeschosser am Kulki
http://www.lvz-online.de/leipzig/sta...-a-232214.html

PM, 25.03.2014
http://www.deal-magazin.com/index.ph...ews&news=38103

Zitat:
Wandel für eine der größten Plattenbausiedlungen der ehemaligen DDR

Sachsens größter Plattenbausiedlung Leipzig-Grünau steht ein Wandel bevor. Am Kulkwitzer See errichtet die Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG in den nächsten 14 Monaten drei neue Gebäude. Die mehrgeschossigen Häuser unter dem Namen „Kulkwitzer See-Terrassen“ sind die ersten nach der Fertigstellung Grünaus 1989. Sie markieren symbolträchtig die Wende im Stadtteil.

Keine Veränderung ohne Neubau

„Grünau ist ein guter Standort. Doch er wird sich nicht ändern, wenn wir uns nicht ändern“, erklärt Wilhelm Grewatsch, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG die Investition von acht Mio. Euro in Grünau. Er ist überzeugt, dass nur verschiedene Angebote den Stadtteil im Bereich Wohnen aufwerten können. Dazu gehört für die Genossenschaft die Investition in Neubau, der modernen Ansprüchen genügt. „Die Menschen werden uns zeigen, wo sie wohnen wollen“, ist sich Grewatsch sicher. Positive Zeichen sind bereits gesetzt: So gab es allein in Lausen-Grünau 2013 rund 300 Bewohner mehr als noch im Jahr zuvor. Auch in Grünau-Nord und Grünau-Ost ist der Wegzug gestoppt.

Naturnahes Wohnen in den Kulkwitzer See-Terrassen

Die „Kulkwitzer See-Terrassen“ sind ein klares Bekenntnis der WG „Lipsia“ eG zu Grünau. In der Zschampertaue 54-58 beginnt mit dem heutigen Spatenstich der Bau von drei Mehrfamilienhäusern nach KFW-Energie-Effizienz-Standard 70. Mit der Planung wurde das Leipziger Architekturbüro Fuchshuber Architekten GmbH beauftragt.

Die Grundrisse der 48 Wohneinheiten zwischen 61 und 127 Quadratmetern sind auf junge Familien, Singles und Paare abgestimmt. Alle Wohnungen können bequem über einen Aufzug erreicht und barrierefrei umgestaltet werden. Attraktive Bäder mit Dusche und Wanne, Mieterkeller, Fahrrad- und Trockenraum verweisen auf einen hohen Ausstattungsstandard. Von den großzügigen Balkonen und Terrassen ist der Kulkwitzer See zu sehen. Eingebettet sind die Häuser in Grünanlagen und einen Spielplatz. Die gute Infrastruktur mit S-Bahn- und Straßenbahnanbindung, die Nähe zur Stadt als auch zur Natur überzeugte bereits die ersten Interessenten. „Über 150 potentielle Mieter haben sich schon für eine Wohnung vormerken lassen“, erzählt Dr. Kristina Fleischer, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG.

Eine sichere Zukunft für Grünau
Grünau, das mit Berlin-Marzahn und Halle-Neustadt über die größte Ansammlung an DDR-Plattenbauten verfügt, ist ein Stadtteil mit hoher Wohnzufriedenheit. Dieses Potential will die WG „Lipsia“ eG nutzen und ihre Bestände vor Ort ausbauen. „Wir werden nicht verkaufen“, stellt Vorstand Wilhelm Grewatsch fest.
Damit sich die Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG mit dem Neubau den aktuellen Anforderungen am Wohnungsmarkt stellen kann, wurde in den vergangenen Monaten der letzte Sechsgeschosser in der „Zschampertaue“ abgerissen. Die Wohnungen waren nicht barrierefrei, die Grundrisse ungeeignet und das Gebäude technisch so verschlissen, dass eine Sanierung unrentabel war.

Gute Prognosen für Einwohnerwachstum

Der Stadtteil Grünau erlebte in den vergangenen Jahren eine Halbierung der Einwohnerzahl in zwei Wellen. So zogen zum einen Einwohner weg, weil sich die Ansprüche an modernes Wohnen geändert hatten. Zum anderen aber war in Grünau in den 70ern und 80ern eine ganze Generation zur gleichen Zeit eingezogen. In den Räumen, in denen vor 25 Jahren vierköpfige Familien wohnten, lebt heute oft nur noch eine Person. Dadurch verringerte sich zwar die Zahl der Einwohner, nicht aber die der Wohnungen. „Die WG Lipsia beobachtet und analysiert den Trend seit Jahren. Wir bemerken seit einiger Zeit, dass eine Kehrtwende eingesetzt hat. Diesen Aufwärtstrend wollen wir mit unserem Neubau unterstützen“, betont Dr. Kristina Fleischer, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG.
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Alt 25.03.14, 20:10   #68
Klarenbach
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Dieses Projekt finde ich sehr gut, vor allem weil Grünau auf ein Maß ausgedünnt worden ist, das Probleme bezüglich der Auslastung von Infrastrukturnetzen und dem öffentlichen Nahverkehr bringt. Daher ist es gut, dass jetzt endlich gegengesteuert wird. Und da es für die 48 Wohnungen schon 150 Bewerber gibt, besteht ja die Hoffnung, dass demnächst weitere Neubauten in Angriff genommen werden.

Weiterhin bin ich der Meinung, dass die Modernisierung der S-Bahn inklusive City-Tunnel die Attraktivität Grünaus deutlich steigern wird. In Leipzig gibt es keinen Stadtteil, der so gut durch die S-Bahn erschlossen wird wie Grünau. Allerdings war es in der Vergangenheit so, dass die S-Bahn aufgrund veralteter Wagen und schlechter Gleise nicht sehr attraktiv war. Nach meinem Eindruck spielte die S-Bahn im Bewusstsein der Leipziger Bevölkerung längst nicht die Rolle wie etwa in Berlin. Diese Situation ändert sich derzeit radikal - und dies wird Grünau meiner Meinung nach zugute kommen.
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Alt 26.03.14, 06:53   #69
Cowboy
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^ Bei allem, was über sechsfuffzig kalt kostet, wird hier gejammert, dass sich das kein "normaler Leipziger" mehr leisten könne, und jetzt wollen viele Leipziger Genossenschaftsmieter für 8 Euro freiwillig nach Grünau ziehen? Mal zynisch und unqualifiziert gefragt: Haben es Leipziger Genossenschaftsmitglieder so dicke und beginnt jetzt die Gentrifizierung in Grünau?

Das Engagement der Lipsia ist sicher zu begrüßen, allerdings präferiere ich in städtebaulicher Hinsicht Geschosswohnungsbau nach wie vor in innerstädtischen Quartieren.
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Alt 26.03.14, 08:45   #70
DrZott
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Diese "Stabilisierung" Grünaus scheint mir sehr fragil. Sobald Leipzig nicht mehr so weiter wächst wie in den letzten Jahren, wird zuerst hier und in anderen Plattensiedlungen der Bevölkerungsrückgang einsetzen. Man sollte in der Tat nicht davon ausgehen, daß Leipzig die nächsten Jahre wächst. Die meisten Zuzügler kommen aus der ostdeutschen Provinz, die bald "leer" ist ...

A propos "Auslastung Infrastrukturnetze": Die vielen Baulücken sowie die großen Brachen innerhalb Leipzigs sind da eher geeignet für eine Verdichtung. Außerdem scheinen sie aus städtebaulicher Sicht viel besser prädestiniert für eine Verdichtung.

Angesichts dessen finde ich die Bauvorhaben in Grünau eher fraglich ...
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Alt 26.03.14, 09:30   #71
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Die Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG vermietet, verwaltet und bewirtschaftet gemeinsam mit der Wohnungsgenossenschaft „Elsteraue“ eG mehr als 9.400 Wohnungen. Den Durchschnittspreis all dieser Wohnungen kenne ich nicht, aber da fast alle Bestände in Großwohnsiedlungen liegen, nehme ich an, dass der Durchschnittspreis bei der Lipsia um die 5,00 Euro/m² kalt liegen wird. Im Moment werden 200 Wohnungsangebote der Lipsia bei Immobilienscout24 inseriert: http://home.immobilienscout24.de/2zu...ualit%C3%A4t/0 Stichproben beginnen bei 3,85 Euro/m² kalt. Absolut beginnt es bei 130,50 Euro Kaltmiete für ca. 33 m² und reicht bis 440,00 Euro kalt für eine fast 90 m² große Wohnung.

Wenn dann mal 48 Wohnungen dazu kommen, für die aufgrund der Lage und des "hohen Ausstattungsstandards" 8,00 Euro/m² verlangt werden, habe ich damit keine Probleme, da es bei der Genossenschaft selbst und in der unmittelbaren Nachbarschaft auch noch viele Bestandswohnungen mit günstigeren Mietpreisen gibt. 8,00 Euro/m² pro Quadratmeter liegen im Moment am untersten Ende der Mietpreisspanne für (nicht geförderten) Neubau, für den in Leipzig in zentraleren Lagen und mit noch mal exklusiverer Ausstattung bis 13,00 Euro/m² und sicherlich bald noch mehr verlangt wird. http://www.deutsches-architektur-for...d.php?p=422799

Mehrfach wurde betont, dass es nicht darum geht, Neubau und Sanierungen im Luxussegment grundsätzlich zu kritisieren. Offensichtlich gibt es in Leipzig unter den schon länger hier Wohnenden und den Zuziehenden auch viele Leute, die sich Wohnungsmieten von ca. 600 bis 1300 Euro im Monat warm (und noch deutlich mehr) leisten können. Dann haben sie die freie Wahl. Wer lieber auf den Kulki als auf den Clarapark oder die Elster guckt, kann ja hier glücklich werden. In dem Segment funktioniert der Wohnungsmarkt offenbar.

Aber es gibt Menschen - zur Zeit in Leipzig ca. 72.000 Leistungsempfänger_innen im SGB II-Bereich bzw. ca. 43.000 Bedarfsgemeinschaften - , die nur Wohnungen bis zu 315,45 Euro warm (1-Personen-Haushalt), 420,60 Euro warm (2-Personen-Haushalt), 525,75 Euro warm (3-Personen-Haushalt) bzw. 595,85 Euro warm (4-Personen-Haushalt) anmieten können. Es gibt viele Menschen, die keine Sozialleistungen beziehen, aber deren Einkommen ähnlich gering sind und für die daher ähnliche Grenzen gelten, wenn auch nicht so starr. Das durchschnittliche Haushaltsnettoeinkommen lag 2011 bei 1.414 Euro, das durchschnittliche persönliche Nettoeinkommen bei Männern bei 1.162 Euro und bei Frauen bei nur 964 Euro. http://statistik.leipzig.de/%28S%28i...=9&rub=2&obj=0 Wenn 30 bis 40 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens für Miete und Nebenkosten ausgegeben werden, dann sind dies bei einem durchschnittlichen Leipziger Haushalt zwischen 424 und 566 Euro plus Heizkosten.

Daher diskutieren wir an anderer Stelle (--> http://www.deutsches-architektur-for...d.php?p=422877 ) ja schon seit geraumer Weile über die Frage, wie den Menschen, die sich diese Mietpreise wie in den „Kulkwitzer See-Terrassen" und den innerstädtischen Sanierungen und Neubauten nicht leisten können, für sie bezahlbarer Wohnraum erhalten oder neu geschaffen werden kann.

PS: Wenige Stunden nach diesem Post wurden die ersten Ergebnisse der kommunalen Bürgerumfrage 2013 veröffentlicht:
http://www.deutsches-architektur-for...d.php?p=422937

Demnach lag die Miete 2013 im Median bei 5,08 Euro und gesamt bei 7,23 Euro. Das persönliche Nettoeinkommen liegt mit 1153 € pro Monat ungefähr auf Vorjahresniveau, bei Männern durchschnittlich 1292 € pro Monat und bei Frauen 1009 € pro Monat. Die Einkommen der Leipziger Haushalte erhöhten sich im Durchschnitt 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 46 € auf 1549 €. Haushalte mit vorwiegender Einkommensquelle Erwerbsarbeit können ein deutliches Plus von 132 € auf nun 2006 € erzielen.

Bei Haushalte mit vorwiegender Einkommensquelle Erwerbsarbeit - dies sind etwa 58 % aller Haushalte - würden 30 bis 40 % des Haushaltsnettoeinkommens von 2006 € eine Kaltmiete plus Nebenkosten von 600 bis 800 Euro bedeuten. Bei Haushalten von Rentner_innen (27 %) beträgt das durchschnittliche Haushalts-Nettoeinkommen 1373 Euro, dem entsprechen bis 412 bis 550 Euro Kaltmiete plus Nebenkosten.

Geändert von LE Mon. hist. (26.03.14 um 15:50 Uhr)
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Alt 26.03.14, 10:30   #72
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Zitat von DrZott Beitrag anzeigen
Sobald Leipzig nicht mehr so weiter wächst wie in den letzten Jahren, wird zuerst hier und in anderen Plattensiedlungen der Bevölkerungsrückgang einsetzen. Man sollte in der Tat nicht davon ausgehen, daß Leipzig die nächsten Jahre wächst. Die meisten Zuzügler kommen aus der ostdeutschen Provinz, die bald "leer" ist ...
Da der natürliche Bevölkerungssaldo mittlerweile ausgeglichen ist und sehr wahrscheinlich ähnlich wie etwa in Dresden demnächst mehr Geburten als Sterbefälle pro Jahr zu verzeichnen sein werden, ist nicht davon auszugehen, dass Leipzig in nächster Zeit einen erneuten Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen hat. Der Wanderungsgewinn speist sich auch aus den Altbundesländern (u.a. Rückwanderer_innen) und dem Ausland. Selbst wenn der Wanderungssaldo deutlich gegen Null gehen sollte, gibt es bei positivem natürlichen Saldo insgesamt keinen Bevölkerungsrückgang, sondern lediglich Stagnation.

Siehe die Bevölkerungsvorausschätzung für die Stadt Leipzig 2013:
http://www.leipzig.de/fileadmin/medi...ognose2013.pdf

Selbst in der pessimistische Variante wird von 557.500 Einwohnerinnen und Einwohnern im Jahr ausgegangen. Dabei soll es bis 2025 eine Bevölkerungszunahme bis über 560.000 Einwohner_innen geben. In den folgenden Prognosejahren geht die Einwohner_innenzahl in dieser Variante wieder leicht zurück.

Geändert von LE Mon. hist. (26.03.14 um 11:02 Uhr)
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Alt 26.03.14, 10:44   #73
DrZott
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Beurteilt man die aktuellen Bevölkerungsprognosen nach der Qualität der Bevölkerungsprognosen der zweiten Hälfte der neunziger Jahre, sind jene das Papier nicht wert, auf dem sie stehen.

Zwar wächst die Zahl der Geburten - die Zahl der ... ähm: Abgänge wächst aber mindestens ebenso stark.

Ein großer Teil der Zuzüge kommt noch aus den NBL - doch selbst wenn der Anteil der Zuzügler aus den ABL weiter wächst, ist das für nichts eine Garantie.

Ich will ja auch nur sagen: das Wachstum kann jederzeit verschwinden, und wenn es verschwindet, wird zuerst (und zurecht) bei den Großwohnsiedlungen ein Rückgang deutlich werden.
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Alt 26.03.14, 10:49   #74
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Info-TV Leipzig, 25.03.2014
Grünau wächst wieder
Mehrgeschossiger Neubau am Kulkwitzer See
http://www.info-tv-leipzig.de/news/i...aechst-wieder/

Wilhelm Grewatsch, Vorstand der Lipsia Wohnungsgenossenschaft: "Wir hatten hier in Grünau 3.500 Wohnungen, von diesen haben wir 500 zurückgebaut. Dadurch haben wir Bauflächen, also hochwertiges Land. Daher haben wir überlegt, in dieser Lage andere Objekte zu bauen. Natürlich keine Platte, sondern zeitgemäße Wohnungen."

Architekt Gregor Fuchshuber: "Jede Wohnung hat eine Terrasse, die über die Ecke geht. Diese sind nach Süden, bzw. Südost oder Südwest ausgerichtet. Alle Terrassen haben Blick auf den See. Die Wohnungen haben große Verglasungen, die Esszimmer haben Licht von zwei Seiten, es gibt offene Küchen, zum Wohnzimmer hin. Es gibt Bäder, die nach außen liegen, ein Elternschlafzimmer und teilweise zwei Kinderschlafzimmer."

Der Beitrag schließt mit den Sätzen: "Die Wohnungen richten sich an Genossenschaftsmitglieder mit gehobenem Anspruch. Ein solches Angebot ist derzeit knapp in Grünau."
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Alt 26.03.14, 11:01   #75
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Zitat von DrZott Beitrag anzeigen
Ich will ja auch nur sagen: das Wachstum kann jederzeit verschwinden, und wenn es verschwindet, wird zuerst (und zurecht) bei den Großwohnsiedlungen ein Rückgang deutlich werden.
Jetzt führen wir wieder in diesem Thread Diskussionen, die an anderer Stelle bereits begonnen wurden. Aber sei es drum. Ich würde da gern dagegen halten: So schnell ändern sich Bevölkerungsentwicklungen nicht, sofern es nicht zu so dramatischen gesellschaftlichen Veränderungen kommt wie es in den 1990er Jahren der Fall war.

Relevant ist daher meiner Meinung nach die Frage, wie die Mietpreise aussehen, sollte in absehbarer Zeit überhaupt wieder ein Bevölkerungsrückgang eintreten. Wie werden die Sanierungszustände und Mietpreise der Wohnungen sein, die dann anstatt der neu gebauten oder sanierten Wohnungen in den Großwohnsiedlungen bzw. deren Rändern bezogen werden würden?

Und wenn überhaupt, dann würde ich eher davon ausgehen, dass sich die Suburbia deutlich schneller lehrt als die Großwohnsiedlungen mit städtischer Infrastruktur. Die Einfamilienhaussiedlungen der 90er Jahre in den damals überwiegenden Teil noch selbständigen Gemeinden werden 2020 über 20 Jahre alt sein und umfassende Sanierungen nötig haben. Laut einem Artikel in der L-IZ sind allein in den 1990er Jahren um die 40.000 Menschen in den Speckgürtel von Leipzig gezogen ( http://www.l-iz.de/Politik/Kassenstu...tel-43643.html ). Ihre damals meist erst sehr jungen oder schulpflichtigen Kinder sind oft schon weggezogen. Die Menschen, die mit Mitte 30 oder 40 in die neugebauten Häuser gezogen sind, werden 2020 über 60 Jahre alt sein. Hinzu kommen die steigenden Kosten für Infrastruktur, Mobilität, Energieversorgung etc. Die entsprechenden Entwicklungen an den Stadträndern zeichnen sich doch schon jetzt langsam ab: http://www.deutsches-architektur-for...d.php?p=416828 .

Geändert von LE Mon. hist. (26.03.14 um 12:05 Uhr)
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