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Alt 16.07.11, 22:47   #61
rec
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Michael Garvens, Chef des Flughafens Köln-Bonn, hat auf dem Zukunftskongress des "ABC-Clusters Luft- und Raumfahrt" eine Machbarkeitsstudie für einen neuen Großflughafen im Dreieck Düsseldorf/Köln/Aachen angeregt. Dem Land sei mit einem großen, auch im Interkontinentalverkehr starken Flughafen an diesem Standort vielleicht besser gedient. NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger hat den Vorschlag zurückgewiesen.

RP: Flughafen-Chef von Köln will neuen Mega-Airport

KR: Standort geschwächt
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Alt 26.01.13, 03:11   #62
nikolas
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Standortfrage

Angesichts folgender Zahlen frage ich mich ob der Standort zwischen AA-K-D gut gewählt ist. Hier existieren bereits zwei erfolgreiche Flughäfen, deren Zukunft sicher nicht in Frage gestellt wird. Im Rest von NRW sieht es bei der Fluggastentwicklung - seit Einführung der Fluggaststeuer durch die Bundesregierung - hingegen düster aus:
Stellt sich mir als Laien also die Frage, ob man diese Provinzklitschen nicht zu einem Großflughafen Westfalen/ Ruhr zusammenfassen sollte. Irgendwo zwischen Münster-Recklinghausen-Dortmund-Gütersloh. Am besten an einem IC/ICE Gleisanschluss gelegen. Eine solch sinnvolle ÖPNV-Anbindung wäre zudem ein Novum zu den bestehenden Flughafenanbindungen.

Siehe auch:
http://www.mt-online.de/lokales/regionales/7574353_Passagierzahlen_gehen_in_Pa derborn_zurueck.html
http://www.kle-point.de/aktuell/neuigkeiten/eintrag.php?eintrag_id=57720
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Alt 26.01.13, 09:42   #63
Bau-Lcfr
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^ Ein Novum? Düsseldorf und Köln/Bonn wurden mit Flughafenbahnhöfen ausgestattet, der Düsseldorfer liegt direkt an der Hauptstrecke und wird meinem Wissen nach sogar von manchen Fernzügen bedient. Ich sehe keinen Sinn, alles aufzugeben und irgendwo in der Pampa ganz neu anzufangen - zumal spätestens seit den Problemen mit BER bewußt sein müsste, wie sehr der Zeitbedarf und die Kosten steigen können. Falls das Land oder der Bund unter überflüssigen Geldmitteln ohne gefundenen Zweck leiden - statt Fantasiepläne verfolgen könnten sie mehr zur seit Herbst konkreter geplanten Stadtbahnanbindung des existierenden Flughafens beisteuern.

Das gilt auch für Westfalen, wo die kleinen Flughäfen kaum die jetzigen Fluggast-Zahlen halten können. Ich glaube nicht, dass irgend einer davon aufgegeben wird (sie sind bekanntlich den Städten jede Subventionssumme wert, in Dortmund zeitweilig im zweistelligen Millionenbereich), also die Nische für noch einen existiert nicht. U.U. müsste man sich für einen der existierenden entscheiden, wo man nicht gleich bei Null anfangen muss. (Dortmund am Rande eines gewaltigen Ballungsgebietes?)
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Alt 26.01.13, 12:52   #64
nikolas
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Standortfrage

^^
Düsseldorf und Köln meinte ich nicht. Diese wollte ich nicht angetastet wissen. es sind v.a. die Westfälischen Flughäfen die ich zur Disposition stelle. Ein neuer großer, für die vielen kleinen da draußen. So wie in Schönefeld muss es ja nicht zwangsläufig laufen. Suche ich positive Beispiele, so denke ich an den Neubau des Flughafens im Erdinger Moos bei München. Das lief und läuft dort seitdem sowas von famos. Vergleichbares müsste im größten Ballungsgebiet Deutschlands doch auch möglich sein.
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Alt 26.01.13, 17:45   #65
Nick
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Nick ist einfach richtig nettNick ist einfach richtig nettNick ist einfach richtig nettNick ist einfach richtig nettNick ist einfach richtig nett
@nikolas

Wozu? Bindet man den Flughafen DTM an das regionale (S4) und nationale Schienennetz an (H-Bahn-Strecke Bahnhof Holzwickede → Flughafen) und verlängert die Betriebszeiten nur um eine Stunde, hätten wir in Rhein-Ruhr drei, sich gut ergänzende Flughäfen*. Inklusive FMO wären über 20 Mio. Menschen versorgt. Was fehlt ist ein koordinierendes Organ; ein gemeinsamer Flughafenbetreiber wie z.B. die Port Authority of NY & NJ oder die mittlerweile zerschlagene BAA.

*Schnittmengen sind zwar nicht zu vermeiden - hier und da auch nicht ganz verkehrt - im Großen und Ganzen schwebt mir aber folgendes vor: DUS als internationales Drehkreuz; CGN Cargo-, Linienflüge, Hub der Germanwings und in DTM Tourismus- und die übrigen Low-Cost-Carriers.
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Alt 03.02.13, 18:42   #66
nikolas
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^^
Es ist ja nicht so als würde mir die (Nicht-) Existenz eines neuen Großflughafens in NRW schlaflose Nächte bereiten. Lediglich bei der projektierten Standortwahl frage ich mich schon warum man versucht im Rheinland gutes besser zu machen, wo der Hase doch ganz wo anders im Pfeffer liegt. --> eben bei den defizitären westfälischen Flughäfen.
Hier und sonst nirgend sollten m.E. irgendwelche Neubauphantasien ansetzen.

P.S. Eine bessere ÖPNV-Anbindung in Dortmund wäre tatsächlich zu begrüßen. Eine gemeinsame Verwaltung der dezentralen Flughäfen macht wahrscheinlich auch Sinn.
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Alt 04.02.13, 13:24   #67
Kieselgur
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Kieselgur ist ein LichtblickKieselgur ist ein LichtblickKieselgur ist ein LichtblickKieselgur ist ein LichtblickKieselgur ist ein LichtblickKieselgur ist ein LichtblickKieselgur ist ein Lichtblick
Dieses Konkurrenzdenken, man müsse um mit Frankfurt mithalten zu können, einen großen internationalen Flughafen haben halte ich für schwachsinnig! Da würde mit viel Steuergeld nur wirtschaftlicher Kannibalismus betrieben.

Die Überlegungen zu solchen Großflughäfen hat es ja schon zu früheren Zeiten gegeben. So gab es etwa in den 60ern Planungen einen Flughafen bei Drensteinfurt zu bauen, das liegt etwa im Dreieck zwischen den Flughäfen Dortmund, Münster-Osnabrück und Paderborn-Lippstadt. Dies scheint zwar mitten in der Pampa zu liegen, es relativiert sich aber, wenn man dazunimmt, dass zur selben Zeit noch sowohl nördlich (Münster-Bielefeld) als auch südlich davon (Nordlippestraße) autobahnähnliche Straßen geplant waren und außerdem eine Bahn-Neubaustrecke Dortmund-Hannover gebaut werden sollte, die dicht dran vorbeigeführt hätte.

Ob's nun Kirchtumdenken oder das liebe Geld war, dass diese Flughafenprojekte verhindert hat. Jedenfalls ist an allen Flughafenstandorten in NRW inzwischen kräftig investiert worden. Man müsste dort die Investitionen praktisch auf Null fahren, damit sich in 30-50 Jahren ein kompletter Flughafenneubau lohnt. Dies ist kaum vorstellbar!

Selbst in München und Umgebung wäre inzwischen der Neubau eines Großflughafens nicht mehr machbar - zu groß wären die Widerstände, zum Glück hat man es dort rechtzeitig durchgezogen!

Von daher halte ich einen neuen Großflughafen in NRW für illusorisch, so schön die Vorstellung auch ist, der Zug ist abgefahren! Sowohl Rheinland als auch das Münsterland sind inzwischen wesentlich dichter besiedelt, ergo dürften die Proteste gewaltig sein - das wird sich keine Landesregierung antun!

Zum Standort Recklinghausen - soll man etwa die Haard abholzen?

Eine bessere Kooperation der NRW Flughäfen und eine bessere Eisenbahn- oder/und Nahverkehrsanbindung für Dortmund und evt. für Münster-Osnabrück halte ich für sinnvoll.
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