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Alt 27.10.17, 10:15   #31
nairobi
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nairobi wird schon bald berühmt werdennairobi wird schon bald berühmt werden
Ich denke Du meist die U4 Helge, oder?

Ja, in der Tat. Bevor man über eine Fußgängerbrücke nachdenkt, sollte die U-Bahn-Brücke samt Bahnhof im Süden fertig sein.
Bis die fertig ist werden die Liegeplätze dort vieleicht nicht mehr benötigt.
Im Norden der Elbe hat man es richtig gemacht, U-Bahn und Bahnhof sind die ersten Bauwerke die in dem Bereich fertig sind.
Im Süden sollte man das genauso machen, so teuer kann doch eine Brücke auch nicht sein.
Man sollte auch nicht vergessen, dass im Osten, zwischen alter und neuer Elbbrücke auch das alte Zollgelände einer Nachnutzung entgegen sieht.

Ein Fuß- und Radwegbrücke wäre zwar wünschenswert, aber eine Fährlösung hätte auch was, oder?
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Alt 28.10.17, 08:01   #32
HelgeK
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HelgeK ist im DAF berühmtHelgeK ist im DAF berühmt
@ nairobi: Zustimmung in allen Punkten.

Mit U-Bahn + Fähre wäre das Quartier attraktiv und zweckmäßig zugleich angebunden. Die gestalterische Chance, ein Wohnquartier direkt an einem Seehafen errichten zu können, wäre nicht vertan.
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Alt 29.10.17, 23:33   #33
Midas
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Hamburg wächst: Kleiner Grasbrook
Rund um den Michel - 29.10.2017 18:00 Uhr

TV Bericht in der Mediathek
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Alt 11.12.17, 19:42   #34
Midas
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Der kleine Grasbrook koennte Standort des Deutschen Hafenmuseums werden.

Der NDR berichtet.
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Alt 18.06.18, 17:40   #35
Midas
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Ich mache an dieser Stelle noch einmal auf die recht umfrangreichen Praesentationen zur Stadt-Werkstatt vom 1. Jun 2018 () aufmerksam.
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Alt 21.06.18, 12:34   #36
kuddel
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kuddel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Mit etwas Gesuche habe ich sie gefunden. Danke für den Hinweis. Verfügbar ist sie u.a. auf der Seite der HafenCity GmbH: https://www.hafencity.com/de/news/st...grasbrook.html bzw. als Direktlink: https://www.hafencity.com/upload/fil..._Grasbrook.pdf
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Alt 21.06.18, 13:22   #37
Midas
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^^ Zwischen den (...) in meinem Post war eigentlich ein Link. Komisch, dass der irgendwie nicht angezeigt wird.
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Alt 05.12.18, 22:26   #38
Goanna
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Goanna wird schon bald berühmt werdenGoanna wird schon bald berühmt werden
So, heute abend war auf der Veddel der erste von vier Stadtwerkstatt-Terminen (nach dem Auftakt) zum kleinen Grasbrook, die in nächsten Zeit in der Umgebung touren. Die Ergebnisse aus diesen Veranstaltungen sollen in die Auslobung des Städtebauwettbewerbs einfließen (der analog zu Oberbillwerder ein Workshopverfahren wird).

Wer schon beim Verfahren zu Oberbillwerder die leise Ahnung hatte, dass von dem aufwändig praktizierten Workshopverfahren vielleicht letztlich nicht wirklich viel inhatlich in die Planung einfließen könnte, konnte heute abend einer vollendeten Farce beiwohnen:
Nachdem alle wichtigen Leute sich mühten zu betonen, wie wichtig die Einbindung der Veddel in die Planung ist (was, wenn man sich die Planungsgeschichte anschaut, eine relativ späte Einsicht war), wurde relativ schnell aus dem Publikum die Frage laut, wie ernst denn die hinlänglich bekannten "Pläne" von Hosoya Schäfer in Bezug auf Baumasse und Nutzungsverteilung zu nehmen sind.
Laut Höing nicht zu ernst, es handle sich nur um eine Arbeitsgrundlage... Lediglich die Nutzungsverteilung sei wegen des Lärms quasi gesetzt. Und die bauliche Dichte würde man schon in der Art gerne sehen.... Und der Park entlang der Norderelbe, der sei ja für ihn eine wichtiges Thema.

Im weiteren Verlauf konnte der interessierte Bürger dann an völlig übermoderierten Themenständen (wo erst leidlich Diskussionen aufkamen, wenn endlich mal kein HafenCity Kamerateam dabei war) zusehen, wie seine Kommentare auf Karteikarten festgehalten werden.
Dass dabei nur noch über cosy Nachbarschaftsnetzwerken und die Details des Drittelmixes gesprochen wurde, ist kein Wunder - ist doch alles wesentliche eigentlich schon geklärt.

Dass bei dem geplanten Verhältnis von Arbeitsplätzen zu Wohneinheiten das Schaffen von günstigem Wohnraum offenkundig von Anfang an NICHT die oberste Priorität war (was ja auch nicht per se schlimm ist, nur eben nicht zur sozialdemokratischen Kommunalpolitik passt), wurde ungelenk kaschiert. Man wolle keine Hafencity 2 bauen. Die genaue Antwort, wo der Unterschied eigentlich sein soll, sind alle Verantwortlichen schuldig geblieben.

Mal wieder ein für alle Beteiligten sehr aufwändiges und teures Verfahren, dass eine Illusion von Beteiligung bietet.
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Alt 06.12.18, 06:54   #39
Midas
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Ich war aus Zeitgruenden leider nicht dabei, habe aber bisher alle vorherigen Workshops und Veranstaltungen zum Kleinen Grasbrook mitgemacht und war eigentlich bislang sehr zufrieden mit dem Format.

Allerdings scheinen die Veddel-Bewohner auch ein merkwuerdiges Verhaeltnis zu dem Projekt zu haben.

Dort schien die irrige Ansicht vorzuherrschen, dass sich die Bebauung und die Plaene mehrheitlich an den Interessen und Bedarfen der benachbarten Veddel zu orientieren hat.

Oft war die Frage: 'Und was hat die Veddel davon?'. Das ist natuerlich nicht das worum es geht.

Der Kleine Grasbrook ist die 'Hafencity 2' und ist von Bedeutungen fuer ganz Hamburg. Entsprechend muss auch geplant werden. Natuerlich, egal wer etwas anderes sagt, will man dort (mit einigen Unterschieden) eine 'Hafencity 2' bauen. Und genau das ist es auch was Hamburg braucht. Warum sollten wir keine zweite Hafencity dort bauen? Nur weil ein paar ewig gestrige Dauernoegler die Hafencity nicht moegen?

Meine Erfahrung ist nebenbei: Wer vernuenftige Ideen hat und nachvollziehbare Vorschlaege, der kann sich immer ohne Probleme einbringen. Wer abstruse Forderungen stellt oder widerspruchliche Dinge verlangt (z.B. guenstigen Wohnraum aber ja nicht mehr als vier Etagen und neben jedes Haus ein Park...) und dann entsprechend nicht 100%ig einbezogen wird, der schreit dann oft: Die Beteiligung war eine Farce...

Geändert von Midas (06.12.18 um 13:42 Uhr) Grund: Tippfehler
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Alt 06.12.18, 14:59   #40
Goanna
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@Midas
Ich habe das Ganze durchaus nicht aus der Perspektive eines Veddelers betrachtet. Dass die Veddeler sich gewissen Illusionen bezüglich ihrer Rolle in dem ganzen Prozess hingeben ist sicher zutreffend.

Meine Kritik richtet sich an das Beteiligungsformat. Warum muss man auf der Veddel zäh angeleitete Diskussionen zum Wohnungsbau, Nutzungen usw zelebrieren, wenn das Projekt in wesentlichen Punkten längst abgesteckt scheint. Vielleicht haben wir auch unterschiedliche Auffassungen was "einbringen" bedeutet. Hatte für mich den Charakter einer Appeasement-Veranstaltung.

Geändert von Goanna (06.12.18 um 15:17 Uhr)
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Alt 06.12.18, 17:32   #41
Midas
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Zitat:
Zitat von Goanna Beitrag anzeigen
Dass die Veddeler sich gewissen Illusionen bezüglich ihrer Rolle in dem ganzen Prozess hingeben ist sicher zutreffend.
Na, dann kam das ja nicht nur mir allein so skurril vor ;-)
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Alt 06.12.18, 23:10   #42
Goanna
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Das ulkige daran ist, dass der Grasbrook ja im Grunde auf die Veddel angewiesen ist: bei der geringen Anzahl Wohneinheiten die dort geplant sind, würde sich ohne zusätzlich Nachfrage von der (schlecht versorgten) Veddel da eine solide Nahversorgung überhaupt nicht rentieren. In diesem Sinne profitieren zumindest beide Seiten von dem Vorhaben, da eine gewisse kritische Masse auf der Insel erreicht wird.
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Alt 07.12.18, 09:19   #43
nairobi
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Auf dem Grasbrook sind ja 3000 WE geplant, das sind etwa 1000 mehr als die Veddel heute hat.
Von daher dürfte sich das Nahversorgungsangebot deutlich verbessern, vor allem im Bereich des Nicht-"Halal"-Bereichs.
Ich frage mich allerdings, wie man auf den geplanten Flächen 3000 WE unterbringen will. Die Fläche ist deutlich kleiner als die Veddel.
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Alt 07.12.18, 13:11   #44
Midas
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Zitat:
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Ich frage mich allerdings, wie man auf den geplanten Flächen 3000 WE unterbringen will. Die Fläche ist deutlich kleiner als die Veddel.
Ich frage mich wiedrum woher du deine fragwuerdigen Zahlen hast. Der fuer Wohungsbau genutzte Teil der Veddel, also abzueglich der Industriegebiete auf der Peute misst weniger als 20 Hektar.

Die aus der Hafennutzung zu entlassenden Flaechen des Kleinen Grasbrooks messen ca 40 bis 45 Hektar (Wasserflaechen bereits abgezogen). Selbst wenn der Gewerbe- und Bueroanteil bei etwas 50% laege, dann waere allein nur die Teilflaeche fuer Wohsungsbau dort schon groesser als die gesamte Veddel.

Wenn man dann noch einrechnent, dass die Veddel durchgehend nur fuenfstoeckig bebaut ist und auf dem Kleinen Grasbrook ohne weiteres sieben Etagen und an Hochpunkten 15 oder Mehr Etagen realisiert werden konnen...

...dann verstehe ich deinen Einwand nicht.
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Alt 07.12.18, 13:27   #45
nairobi
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Meine Angaben habe ich einerseits aus dem Stadtteil Monitor vom Statistikamt und andererseits aus dieser Karte.

Unschwer zu erkennen, dass die Fläche für den Wohnraum vergleichsweise klein ist.
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