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Alt 03.12.18, 10:53   #76
Adama
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In der FR spricht man von einem 2. Wohnturm, 60m hoch? Von diesem 2. Gebäude ist aber bis jetzt noch nichts zu sehen...
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Alt 03.12.18, 12:03   #77
Schmittchen
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Hier kommen die Modellfotos alle vier Preisträger in Großansicht. Der erste Preis von Mecanoo Architecten:


Bild: Mecanoo Architecten / Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft _mbH

Der zweite Preis von Mäckler Architekten:

Bild: Mäckler Architekten / Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft _mbH

Ein dritter Preis von Ferdinand Heide:

Bild: Ferdinand Heide / Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft _mbH

Ein weiterer dritter Preis, HPP Architekten:

Bild: HPP Architekten / Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft _mbH

Pressemitteilung der Stadt Frankfurt:
Der Sieger des Architekturwettbewerbs zur Errichtung des geplanten Wohnquartiers im Projekt Grand Central am Frankfurter Hauptbahnhof kommt aus den Niederlanden: Das Delfter Büro Mecanoo Architecten überzeugte in der Preisgerichtssitzung vom 30. November die achtköpfige Jury und sicherte sich den ersten Platz in einem hochkarätigen Wettbewerb, an dem namhafte Architekturbüros teilnahmen. Ausloberin des Preisentscheids war die Grand Central Frankfurt GmbH, ein Joint-Venture der beiden Immobilienentwickler PHOENIX Real Estate und Groß & Partner, welche das Areal in enger Absprache mit der Stadt Frankfurt am Main entwickeln.

Der Architekturwettbewerb widmete sich der Gestaltung eines gemischt-genutzten Quartiers zwischen Hafenstraße und Adam-Riese-Straße, das in fußläufiger Distanz zum Frankfurter Hauptbahnhof liegt und in dem insgesamt rund 55.000 Quadratmeter neuer Wohnraum entsteht. Bis zu 600 Wohnungen sind hier geplant, die sich auf einen 140 Meter hohen Wohnturm und ein angrenzendes Nachbargebäude (bis zu 60 Meter Höhe möglich) verteilen. Eine rund 1300 Quadratmeter große Kita sowie 1700 Quadratmeter Gewerbeflächen für Nahversorgung und Gastronomie komplettieren den Quartiers-Mix und schaffen einen neuen, attraktiven, urbanen Standort. Der Anteil an geförderten Wohnraum beträgt insgesamt etwa 16.500 Quadratmeter Wohnfläche, hälftig aufgeteilt auf die Förderprogramme 1. Förderweg und 2. Förderweg. Für die Bewohner und Besucher des Quartiers stehen rund 400 PKW-Stellplätze bereit.

An der Ausschreibung nahmen neben Mecanoo auch die Frankfurter Architekturbüros Mäckler, HPP, Ferdinand Heide und NKBAK teil, dazu das Berliner Büro Eike Becker sowie die dänischen Architekten Schmidt Hammer Lassen aus Kopenhagen. Das Preisgericht, welches aus Vertretern der Stadt Frankfurt am Main, Architektur- und Städtebauexperten sowie der Ausloberin bestand, durfte sieben Entwürfe bewerten und vergab aufgrund der hohen Qualität der Vorschläge insgesamt vier Preise. Zum Sieger des Wettbewerbs wurden Mecanoo Architecten gekürt. Das Frankfurter Team von Mäckler Architekten erreichte knapp dahinter den zweiten Platz, der dritte Platz wurde gleich zweimal vergeben - an die Architekturbüros Ferdinand Heide und HPP. Alle Entwürfe müssen aufgrund der komplexen Erschließung des Quartiers und der Gebäudeabhängigkeiten allerdings noch einmal überarbeitet werden.

Die Stadt Frankfurt zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis des Wettbewerbs: „Wir begrüßen es, dass in dieser zentralen Lage in beachtlichem Umfang neuer Wohnraum entsteht, wovon 30 Prozent geförderte Wohnungen sein werden. Mit diesem Projekt der Innenentwicklung werden Brachflächen sinnvoll genutzt, ohne zusätzliche Flächenversiegelung. Das Quartier öffnet sich auch künftig besser zur Nachbarschaft. Die neue Kita, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten im Erdgeschoss der beiden Gebäude tragen ebenfalls zur Belebung bei“, äußerte sich Frankfurts Planungsdezernent Mike Josef zur Entscheidung des Preisgerichts.

„Das Konzept von Mecanoo hat uns dadurch überzeugt, dass die Herausforderungen dieser Quartiersplanung mit einem sehr sehenswerten, nachhaltigen und gleichzeitig intelligenten Architekturkonzept gelöst wurden. Die exponierte Lage am Hauptbahnhof und die hohe Visibilität des Wohnturms verlangen nach einem herausragenden Fassadendesign, welches wir bei Mecanoo sehr positiv bewertet haben“, kommentierten die Auslobervertreter Jürgen Groß und Frank Lebsanft gemeinsam den Siegerentwurf.

Der neu entstehende Wohnkomplex ist Teil der größeren Projektentwicklung Grand Central, welche an der Nordseite des Frankfurter Hauptbahnhofs angrenzt. Auf dem Areal zwischen Adam-Riese-Straße und Hafenstraße standen jahrzehntelang leerstehende Posthallen, die im Laufe des Jahres 2018 abgerissen wurden, um auf der ca. 130.000 Quadratmeter großen Fläche neue Nutzungen zu realisieren. Den Startschuss für die Konversion dieses urbanen Areals machte die Deutsche Bahn AG mit der Anmietung der neuen Unternehmenszentrale für die DB Netz AG, welche bis Ende 2020 errichtet wird. Neben neuen Wohnungen, Büros und einem Hotel sind auf dem Areal auch gastronomische Flächen geplant. Eine Fußgängerbrücke über die Hafenstraße soll das Quartier direkt mit dem Hauptbahnhof verbinden.

Mit der Realisierung des neuen Wohnquartiers einschließlich des 140 Meter hohen Wohnturmes soll frühestens nach Fertigstellung der Unternehmenszentrale für die DB Netze AG Ende 2020/Anfang 2021 begonnen werden.
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Alt 03.12.18, 12:45   #78
Adama
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Interessant, denn auf dem Bild des Entwurfs von HPP Architekten sieht man dass der 60m Turm hinter dem großen steht. Dies wird bei den anderen Entwürfen ähnlich gelöst sein.

Das bedeutet dann auch dass das alte Commerzbank Hochhaus revitalisiert wird.
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Alt 03.12.18, 18:23   #79
tunnelklick
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Wenn ich richtig gezählt habe, hätte der Mecanoo-Entwurf 40 OG, die Grundfläche misst in etwa 40 x 40 m, das wären rd. 1.600 m² pro Geschoss, mithin eine BGF von 64.000 m². Rechnete man mal mit 75% Nutzfläche und 25% für Konstruktion und Erschließung, bliebe eine Nutzfläche von 48.000 m². Bei einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 80 m², könnte man um die 600 Wohnungen unterbringen. Das ist schon viel!
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Alt 03.12.18, 21:46   #80
bridget
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Zumindest in den unteren Etagen kann man ja auch in den Balkonen Einbuchtungen erkennen - ich nehme an, dass es jeweils ein Balkon pro Wohnung ist. Meist kann man zwischen 5 und 7 Balkone auf den beiden sichtbaren Seiten sehen.
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Alt 03.12.18, 23:26   #81
Björnberg
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Björnberg wird schon bald berühmt werdenBjörnberg wird schon bald berühmt werden
Interessanter Wettbewerb. Dann ist ja auch schon klar, wo die 30% geförderter wohnraum unterkommen. Immerhin scheint Mike Josef hier eine gute Lösung vereinbart zu haben. Was die Architektur angeht: Mäckler finde ich mit dem prägnanten Sockel und Flugdach sehr ansprechend, erinnert mich an seine Entwürfe aus den 80ern (Schmetterling-Hochhaus). Wie seht ihr die Chancen, dass eine Überarbeitung noch einen anderen Sieger hervorbringt? G&P scheinen schon etwas festgelegt...
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Alt 04.12.18, 09:14   #82
epizentrum
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Die FAZ weist heute darauf hin, dass zwar die Gewinner gekürt sind, aber mitnichten entschieden ist, wer seinen Entwurf umsetzen darf. Alle Preisträger sind zur Überarbeitung aufgefordert, um u.a. der komplexen Erschließung zu berücksichtigen. (Siehe auch Pressemitteilung oben.)

Nur HPP habe übrigens einen 60-Meter-Wohnturm vorgesehen, die anderen bringen die zusätzlichen Flächen für Kita etc. im dafür etas größeren Sockel unter.
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Alt 04.12.18, 09:41   #83
ChriSto
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ChriSto sitzt schon auf dem ersten Ast
Ein zweiter 60m-Turm würde dem Projekt sicher gut tun. Im Zusammenspiel mit dem alten Commerzbank-Turm wäre das dann ein schönes Dreierpack auf der Ecke.

Der Siegerentwurf hat mich ein wenig enttäuscht. Erinnert mich in der optischen Aufteilung der Stockwerke zu sehr an One Forty West.
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Alt 04.12.18, 09:51   #84
tunnelklick
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Nur mal ganz grob kalkuliert: in der PM ist die Rede von 55.000 m² Wohnfläche, die entstehen soll. Wenn nur ein Entwurf dafür zwei Hochhäuser vorsieht, die anderen aber nur ein HH plus Sockelbauten, müssen die Solitäre entsprechend dimensioniert werden.

55.000 m² Wohnfläche heißt über 70.000 m² BGF, verteilt auf 40 Geschosse macht über 1.800 m²/Geschoss, was zu einem Grundriss von ca. 43 x 43 m führt (vergleichbar mit Omniturm). Ob das bei 140 m Höhe noch wohl proportnioniert aussieht? Mir scheint ein schlankerer Turm dieser Höhe vorteilhafter auszusehen. Grand Tower und Henninger-Turm haben jeweils rd. 1.000 m² BGF/Geschoss, bei einem Grundriss von ca. 30 x 30 m (+/-).

Bei 50 Geschossen (entspricht dann +/- 155 m) käme man mit einem Grundriss von 37 x 37 m hin, das sähe deutlich gefälliger aus. Es spricht viel dafür, bei der Höhe was draufzulegen.

Es spricht ferner einiges dafür, den geförderten Wohnraum nicht im Hochhaus zu bauen (hohe Betriebskosten). In diesem Fall hätte ein 140 m-Turm rd. 1.200 m²/BGF/Geschoss, was einen Grundriss von 37 x 37 m erforderte. Für den Anteil geförderte Wohnungen bräuchte man dann rd. 16.500 m² Wfl. bzw. 19.000 m² BGF, dafür würden z.B. zwei 7- oder 8-geschossige Bauten nebenan genügen.

Bin sehr auf das Ergebnis der Überarbeitung gespannt.
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Alt 04.12.18, 12:00   #85
m.Ro80
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Für den konkreten Standort dort ist der Siegerentwurf eine gute Wahl. Der Stil erinnert ein wenig an den Beton-Brutalismus und genau das wird dem etwas drögen Charme dieser Umgebung auch gerecht - bringt aber in der Neu-Interpretation die gewünschte Aufwertung für die Gegend.

Auch die Kubatur des SiegerEntwurfes ist völlig richtig. Bitte die ganze Baumasse in EIN Bauwerk (samt Sockel) einbringen und bitte NICHT einen zweiten 60m-Turm daneben bauen - bei dann wohl gleichzeitig abgespecktem Hauptturm. Das würde dem Hauptturm die gewisse Wuchtigkeit nehmen. Das ganze Projekt (samt direkter Umgebung) bekäme dann irgendwie <Spielzeug-Charakter>. Solche optischen Zweitklassigkeiten haben wir genug in Ffm.

Der Mäckler-Entwurf ist für sich betrachtet sicherlich der "hübschere", in gewisser Weise die "heimliche Nr. 1". Aber an diesen Standort passt er mMn nicht hin. Soll Mäckler seinen wirklich gelungenen Entwurf gerne woanders in der Stadt bauen können. Dort aber bitte nicht.

Ferdinand Heide finde ich für diesen Standort auch sehr gut. Einerseits weil er besonders starke Beton-Brutalistische Obertöne hat (Sorry, ich liebe diesen Stil einfach) und weil im Übrigen der Entwurf eine sehr gelungene Gliederung / Proportionierung hat. Von allen Entwürfen finde ich ihn am saubersten "durchkomponiert". Warum nicht ihn zur "Nr 1" wählen ?! Der lediglich dritte Platz wird diesem Entwurf mMn nicht gerecht.

HPP ist einfach nur schlecht. Die Aufteilung der Baumasse ist mMn grundsätzlich verfehlt und die Architektur des Entwurfes nichtssagend bis regelrecht hässlich.

Geändert von m.Ro80 (04.12.18 um 12:55 Uhr)
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Alt 04.12.18, 14:50   #86
Schmittchen
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Teilnehmer am Wettbewerb war auch das Büro Eike Becker. Erstmals sehen wir eine Visualisierung, kein Modellfoto. So ist auch die Westfassade der Hafenstraße 51 erkennbar, die bereits dem Umbauentwurf (#30) zum "Virage" entspricht. Die Berliner Architekten sehen ebenfalls ein zweites, niedrigeres Neubau-Hochhaus vor.


Bild: Eike Becker Architekten
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Alt 04.12.18, 15:22   #87
Schmittchen
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Weiterer Teilnehmer war das Frankfurter Büro NKBAK. Am Baseler Platz wurde ein extravaganter Entwurf erdacht, der meines Erachtens vor allem eine stadträumlich überzeugende Lösung darstellt. Doch könnte ich mir vorstellen, dass ökonomische Aspekte nicht unbedingt für diese Planung sprachen.



Gefällt ebenfalls: Platzartige und wohl niveaugleiche Verbindung zum Hauptbahnhof mit Lichtöffnung für den Hafentunnel. Für Gastronomie, Supermarkt und Kita dürfte das niedrige Nebengebäude vorgesehen sein.


Grafiken: NKBAK, Frankfurt am Main
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Alt 04.12.18, 19:17   #88
m.Ro80
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^
Danke für diese Ergänzung.

Dass sich dieser Entwurf nicht wenigstens unter den "TOP3" wiederfindet ist mir unverständlich . (Gründe ?)
Gerade bzgl. der stadträumlichen Wirkung und wegen der ungewöhnlichen Kubatur gefällt er mir sehr gut.
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Alt 04.12.18, 22:00   #89
MathiasM
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MathiasM hat eine wundervolle ZukunftMathiasM hat eine wundervolle ZukunftMathiasM hat eine wundervolle ZukunftMathiasM hat eine wundervolle ZukunftMathiasM hat eine wundervolle ZukunftMathiasM hat eine wundervolle ZukunftMathiasM hat eine wundervolle ZukunftMathiasM hat eine wundervolle ZukunftMathiasM hat eine wundervolle ZukunftMathiasM hat eine wundervolle ZukunftMathiasM hat eine wundervolle Zukunft
Von den erstplatzierten Entwürfen sagt mir der Sieger dann doch am ehesten zu. Bin da schon sehr auf erste Visualisierungen gespannt.

Allerdings! Der NKBAK Entwurf hat mMn etwas einzigartiges, wobei die Krönung on top wäre, wenn die Hochhausspitze ähnlich einem Kirchenturm gleich noch 20 Meter in die Höhe und spitz mit Antenne zulaufen würde.
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Alt 04.12.18, 22:38   #90
main1a
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main1a ist essentiellmain1a ist essentiellmain1a ist essentiellmain1a ist essentiellmain1a ist essentiellmain1a ist essentiellmain1a ist essentiellmain1a ist essentiellmain1a ist essentiell
Am Entwurf von Mecanoo Architecten gefällt mir, dass deren Turm sich auf allen Seiten nach oben hin verbreitert und die runden Gebäudekanten sich zu Ecken ausbilden. Und auch Mäckler Architekten gehen diesen Weg was wahrscheinlich der von tunnelklick geschilderten Problematik geschuldet ist viel Fläche unterbringen zu müssen.

Mecanoo sind mein persönlicher Favorit weil diese Hochhausform in Frankfurt so noch nicht vertreten ist und gut zu den geplanten Wohnhochhäusern in der Nachbarschaft passen würde. Sollte tatsächlich ein zweites 60 m Wohnhochhaus entstehen dann wären in diesem Cluster vier (!) Wohnhochhäuser. Sollte noch auf dem Gelände des ehemaligen Polizeipräsidium eines entstehen, dann wäre das ein Novum für Frankfurt.

Die Lösung von Büro Ferdinand Heide, die zusätzlichen Wohnungen und anderes in einem Sockel unter zu bringen, find ich nicht gut weil dadurch ein Riegel entsteht. Das halte ich auch für ein Manko beim NKBAK Entwurf unabhängig davon das er einfach unförmig wirkt.
Die jetzige teilenden Wirkung durch den Rampentrog des Hafentunnels würde verstärkt, insbesondere wenn wie bei Mäckler noch die Wand erhöht und wie bei NKBAK die Tunneldecke noch vorne verlängert wäre. Auch da ist der Entwurf von Mecanoo besser. Prinzipiell sollten alle Beteiligten eine Verbesserung der aktuellen Situation anstreben, denn "Berliner Straße 2.0" ist einfach kontraproduktiv.

Die soziale Bindung der 30% Wohungen ist zeitlich begrenzt, d.h. die Entwurfsqualität eines 60 m Hochhauses sollte hoch sein damit die Menschen in diesem Haus und letztendlich im Quartier gerne wohnen. Deshalb hätten Eike Becker Architekten an dieser Stelle besser gestaltet müssen weil ein klarer Bruch und damit eine Aufteilung in 2 Klassen sichtbar wird.

EDIT: Insgesamt waren doch diese zehn Teilnehmer eingeladen:
- Eike Becker, Berlin = 1. Visualisierung gezeigt
- Delugan Meissl Associated Architects, Wien
- Ferdinand Heide Architekt, Frankfurt/M. = 1. Visualisierung gezeigt
- HPP Architekten GmbH, Frankfurt/M. = 1. Visualisierung gezeigt
- Mäcklerarchitekten GmbH, Frankfurt/M. = 1. Visualisierung gezeigt
- Mecanoo architecten, Delft = 1. Visualisierung gezeigt
- NKBAK, Frankfurt am Main = 1. Visualisierung gezeigt
- Santiago Calatrava Architects and Engineers, Zürich
- SchmidtHammer Lassen architects, Kopenhagen
- Snøhetta, Oslo

Was ist denn mit den anderen Büros?
- Delugan,
- Calatrava,
- SchmidtHammer oder
- Snøhetta
Sang und klanglos ausgeschieden?
Mich würde deren Entwürfe sehr interessieren!

Geändert von main1a (06.12.18 um 17:17 Uhr) Grund: EDIT
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