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Alt 24.11.16, 11:18   #1
Kreuzviertel
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Neubau Continentale Hauptverwaltung [in Planung]

Der Dortmunder Versicherer Continentale plant den Bau einer neuen Zentrale für bis zu 1.400 Mitarbeiter. In einem ersten Schritt soll ein neues Gebäude auf einem Parkplatz südlich der jetzigen Verwaltung entstehen. Anschließend wird das Gebäude Ruhrallee 94-96 leergezogen und abgerissen. An Stelle dessen ist ein zweiter Bauabschnitt geplant. Wie die neuen Gebäude aussehen, wie hoch sie werden und wo Ersatz für die wegfallenden Parkplätze entsteht, all das muss bis 2020 geklärt sein. Dann sollen nämlich die Bagger anrollen.

Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/staedt...art930,3160369
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Alt 24.11.16, 15:14   #2
Kreuzviertel
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In diesem Zeitraffer-Video über die Arbeiten an der Hauptverwaltung des Volkswohl Bundes habt ihr ab Minute 0:15 eine freie Sicht auf die Stadtkrone. Zusehen ist auch die schmale Seite des elf Stockwerke hohen Verwaltungsbaus der Continentale. Nun scheint die Spekulation nicht ganz abwegig, dass er ab 2020 durch ein neues Hochhaus ersetzt wird (auf dem Parkplatz südlich der Eintrachtstraße). Spätestens nach dem bereits angekündigten Architekturwettbewerb dürften wir schlauer sein...


Übrigens: In der 2011 fertiggestellten Zentrale des Volkswohl Bundes arbeiten ca. 600 Angestellte.
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Alt 24.11.16, 19:52   #3
Kostik
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Über ein konkretes Hochhausprojekt in Dortmund würde ich mich sehr freuen. Die zuletzt angekündigten Projekte wie z.B der Port Tower im Hafen sind leider ziemlich vage.

Architektonisch würde ich mir ganz gerne so was ähnliches wie den Ardex Tower in Witten wünschen.
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Alt 24.11.16, 21:49   #4
Kreuzviertel
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Ob jetzt ein Hochhaus gebaut bzw. benötigt wird oder auch nicht, werden die nächsten Monate/Jahre zeigen. In erster Linie begrüße ich, dass sich der in Dortmund tief verwurzelte Konzern neu zum Standort bekennt. Nicht ganz unwahrscheinlich, dass unter solchen Voraussetzungen auch ein städtebaulich sowie architektonisch ansprechender Entwurf angestrebt wird.

Mehr als konkret sind die Planungen rund um das Wohntürmchen am Phoenix See. Hier dürften die Arbeiten alsbald aufgenommen werden. Bereits erkundet wurde der Untergrund.
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Alt 25.11.16, 15:53   #5
Kreuzviertel
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Was bis jetzt bekannt ist:
  • Flächenbedarf für 1.400 Verwaltungsangestellte
  • kleinere der beiden Bestandsbauten, die Ruhrallee 94-96, soll sicher abgerissen und das Grundstück zu einem späteren Zeitpunkt neu bebaut werden (2. Bauabschnitt)
  • Mitarbeiter der Ruhrallee 94-96 beziehen einen zu errichtenden Neubau südlich der Eintrachtstraße (1. Bauabschnitt)
  • noch unklar was mit dem Hochhaus Ruhrallee 92 geschieht
  • Standortneuordnung wohl bis Mitte des kommenden Jahrzehnts abgeschlossen
Konservativ geschätzt hat der Versicherer an der Ruhrallee einen Bedarf von etwa 45.000 Quadratmetern Brutto-Grundfläche. Richtig interessant wird es meiner Meinung nach, wenn es auch dem Hochhaus an den Kragen geht. Macht es nach der Überbauung des Parkplatzes an Eintrachtstraße dann überhaupt noch Sinn, das abgelegene + durch die Markgrafenstraße abgeschnittene Grundstück mit einem dritten Bauabschnitt zu bebauen? Wird vielleicht sogar ein Verkauf des Grundstücks in Erwägung gezogen? So entwickelt zum Beispiel die CG Gruppe direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen Wohnkomplex mit 66 Wohneinheiten. Die Planungen zu den Neubauten könnten sich allerdings auch recht problematisch gestalten. Denn was ist zum Beispiel mit den benachbarten Wohnquartieren entlang der Eintracht- und der Meißenerstraße (Stichwort "Verschattung")?
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Alt 09.12.16, 18:49   #6
Kreuzviertel
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Anbei ein paar Fotos von der Bestandsbebauung. Bekanntlich wird das kleinere der beiden Bürogebäude sicher abgerissen. Noch unklar ist, was mit dem Hochhaus geschieht.










Fotos: eigene Aufnahmen
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Alt 26.04.17, 19:44   #7
Kreuzviertel
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Zur geplanten Neuordnung des Hauptsitzes des Continentale Versicherungsverbunds fand eine Einwohnerfragestunde in der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost statt. Die (gleich im Anschluss folgenden) Fragen wurden in den Sitzungsunterlagen der Stadt Dortmund veröffentlicht - die Antworten allerdings nicht.

Zitat:
allgemeine Fragen:
  • Zu welchem Zeitpunkt wird von Versicherungsseite geplant, die Anwohner in Ihre Überlegungen mit einzubeziehen (wie im RN-Artikel vom 24.11.16 angekündigt)?
  • Wie viele Mitarbeiter sollen an dem Standort untergebracht werden?
  • Sicher gibt es eine Hochrechnung, wie viele Quadratmeter Sie für diese Mitarbeiterzahl benötigen (Bürofläche, Kantine, Besprechungsräume, Toiletten etc.)
  • Auf wie viele Etagen kommen Sie dementsprechend bei der zur Verfügung stehenden Fläche?
  • Gibt es Überlegungen, das Heinz-Bach-Haus mit in die Neubebauung einzubeziehen?
  • Gibt es Überlegungen, den Neubau auf einem anderen Areal, z.B. dem Phoenix-West-Gelände zu platzieren, das sich für die Ansiedlung solch großer Unternehmen besser eignet als die hiesige Innenstadtlage mit reiner Wohnbebauung?
  • Wie hoch soll der geplante Neubau des jetzigen kleineren, südlichen Gebäudes werden?
  • Vor dem Hintergrund der sich schon lange haltenden und längst nicht ausgestandenen Überlegungen, die PKV in eine allgemeine Versicherung für alle Beteiligten zu überführen, stellen wir uns die Frage, ob es wirtschaftlich vertretbar ist, eine so umfangreiche Investition zu tätigen, mit dem Wissen um das Risiko, dass langfristig durch das Wegfallen ganzer Versicherungssparten eventuell deutlich weniger Mitarbeiter benötigt werden. Denn auch für den Continentalen-Versicherungsbund ist die PKV ein nicht unwesentliches Standbein.
  • Was wird mit dem erst vor wenigen Jahren mit viel Bürger- und Gemeindeaktivität an der Ruhrallee neu errichteten Mahnmal geschehen, an dem zweimal jährlich Gedenkveranstaltung mit hoher Beteiligungsquote von Bürgern, Gemeinden, Politik, BVB etc. stattfinden?
Fragen zur Bauphase:
  • Wo werden die Mitarbeiter während der Bauphase parken? Der Parkdruck ist schon jetzt auf beiden Seiten der Ruhrallee enorm groß, verursacht auch durch Mitarbeiter Ihrer Versicherung.
  • Über welche Wege werden die Baustellenfahrzeuge geführt?
Fragen zu Auswirkungen des Neubaus:
  • Wir als Anwohner befürchten eine deutliche Beschattung unserer Grundstücke bei einer Bebauung, die oberhalb der ortsüblichen etwa sechs Geschosse liegt.
  • Wir Anwohner fürchten eine spürbare Wertminderung unserer Immobilien durch den Bau eines Hochhauses in unserem Viertel.
  • Der Bau eines Hochhauses führt bekanntermaßen zu Veränderungen im Mikroklima und der Windbildung und hat dadurch Auswirkungen auf Flora und Fauna. Werden Sie im Vorfeld Studien dazu ausarbeiten lassen?
  • Für die Mitarbeiter werden ausreichend Parkmöglichkeiten benötigt. Ist geplant, für alle Mitarbeiter einen Parkplatz zur Verfügung zu stellen oder beabsichtigen Sie von der Möglichkeit des Freikaufens Gebrauch zu machen?
  • Werden die neu zu schaffenden Parkplätze zu erschwinglichen Preisen angeboten, damit sie auch von den Mitarbeitern angenommen werden und diese nicht doch zum Parken ins Wohnumfeld ausweichen?
  • Wie sollen die Zuwege zu den Parkplätzen der Mitarbeiter später aussehen? 1400 Mitarbeiter sollten nicht durch das Wohngebiet geführt werden. Gibt es Überlegungen, die Eintrachtstraße an der Ruhrallee wieder zu öffnen, um von dort die Mitarbeiter auf den neuen Parkplatz zu führen?
  • Ist mit einem deutlichen Mehraufkommen an PKW im Wohnviertel zu rechnen?
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Alt 26.04.17, 21:41   #8
Ruhrgebietskind
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Die Fragen sind ja nicht unberechtigt und spiegeln die Pobleme mit der Lage wieder. Aber, eine Position des Hochhauses direkt an der B1 hätte natürlich auch für Dortmund was, und für die Continentale allerdings auch.
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