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Alt 07.10.15, 10:32   #16
cardiac
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cardiac ist ein Lichtblickcardiac ist ein Lichtblickcardiac ist ein Lichtblickcardiac ist ein Lichtblickcardiac ist ein Lichtblickcardiac ist ein Lichtblick
Sorry, bei sowas fängt man dann doch an zu zweifeln ob Bürgermitbestimmung so 'ne tolle Sache ist, wenn ganz klare Partikularinteressen scheinbar wichtiger sind als das Wohl der Allgemeinheit (sieht man ja hzur Zeit überall im Land). Frankfurt platzt aus allen Nähten, und die Situation wird sich nur weiter verschlimmern, und es wird gebremst, gebremst, gebremst - und zwar von allen Seiten. Ein Trauerspiel ist das.
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Alt 07.10.15, 12:43   #17
tunnelklick
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Obacht! Bauen auf Teufel komm raus ist nicht die einzige Antwort auf starke Nachfrage. Der bauliche Zuwachs muss koordiniert organisiert werden. Es nützt überhaupt nichts, massenweise Baugebiete auszuweisen, wenn die Infrastruktur nicht mitwachsen kann; dabei ist es mit Schulen und Kitas bei weitem nicht getan. Ein paar Häuser sind schnell gebaut, aber die Netze (Strom, Gas, Fernwärme, Wasser, Kanal, ÖPNV) wachsen eben nicht ohne weiteres mit, und auch nicht das, was am anderen Ende der Netze liegt, wie Kraftwerke, Kläranlagen pp.

Die Sachsenhäuser im unteren Bereich erleben es bei jedem größeren Starkregen, dass ihre Keller absaufen, weil die Kanäle die Schmutz- und Regenwassereinleitungen vom Sachsenhäuser Berg nicht (mehr) fassen, nur mal als Beispiel.

Bauen ja, aber bitte mit Sinn und Verstand. Der Ruf nach Viel und Schnell wird dem nicht gerecht.

Zitat:
Zitat von cardiac Beitrag anzeigen
Sorry, bei sowas fängt man dann doch an zu zweifeln ob Bürgermitbestimmung so 'ne tolle Sache ist, ...
Wobei bestimmen denn Bürger mit? Sie äußern ihre Abneigung. Das ist aber keine Mitbestimmung.

Geändert von tunnelklick (07.10.15 um 13:15 Uhr)
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Alt 07.10.15, 13:28   #18
merlinammain
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^

Also jetzt vermischst du einiges bzw. hast du an dieser Stelle nicht zu Ende gedacht. Dir ist schon bewusst, dass grundsätzlich Infrastruktur sich umso mehr rechnet, je dichter gebaut wird (also die EW-Dichte höher ist), oder?! Hier geht es um ein abgegrenztes Gebiet, das auf jeden Fall bebaut wird. Stell' dir vor, es würde nur mit EFHs bebaut werden ... wäre das wünschenswert? Die große Nachfrage ist nun mal da, die lässt sich nicht wegwünschen. Und dagegen muss man was tun. Und was? Natürlich Wohnraum schaffen und das im besten Falle in einer effizienten Weise, was eine hohe Dichte voraussetzt. Wenn dies nun dazu führen sollte, dass die bereits bestehende Infrastruktur angepasst werden muss, dann ist das so und muss halt genauso angegangen werden. Wachsende/prosperierende Städte müssen nun mal das leisten, taten das schon in der Vergangenheit und tun das auch heute, das liegt in der Natur der Sache.

Ansonsten würden die Mieten auch endgültig durch die Decke schiessen und wir hätten bald nur noch überwiegend die obere Mittel- und Oberschicht in FFM.

P.s.: Bzgl. deines Satzes "Bauen auf Teufel komm raus ist nicht die einzige Antwort auf starke Nachfrage" würde mich auch interessieren was es sonst für Alternativen gibt, um die starke Nachfrage zu befriedigen.
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Alt 07.10.15, 13:54   #19
cardiac
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cardiac ist ein Lichtblickcardiac ist ein Lichtblickcardiac ist ein Lichtblickcardiac ist ein Lichtblickcardiac ist ein Lichtblickcardiac ist ein Lichtblick
Zitat:
Zitat von tunnelklick Beitrag anzeigen
Obacht! Bauen auf Teufel komm raus ist nicht die einzige Antwort auf starke Nachfrage.
Was denn dann? Zelte aufstellen? Zwangs-Wohngemeinschaften? Alte Damen aus ihren viel zu großen Wohnungen werfen?
Natürlich muss der Zubau organisiert werden, und natürlich muss die Infrastruktur auch mitwachsen. Wer sagt denn aber es wäre nicht so? Mal abgesehn davon, dass Bonames-Ost ja schon noch relativ günstig liegt. Es ist an eine bestehende U-Bahn-Linie angeschlossen und zur A661 ist's auch nicht weit.

Hier ist doch ganz deutlich wie die Interessenlage ist: Bewohner Alt-Bonames wollen nicht noch ein (zukünftiges) Ghetto neben sich haben.
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Alt 07.10.15, 14:33   #20
sipaq
Silbernes Mitglied

 
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sipaq ist ein Lichtblicksipaq ist ein Lichtblicksipaq ist ein Lichtblicksipaq ist ein Lichtblicksipaq ist ein Lichtblicksipaq ist ein Lichtblicksipaq ist ein Lichtblick
^

Angesichts der Kaufpreise von mindestens 4.000€ - 5.000€ pro qm, die dort sicherlich aufgerufen werden, erwarte ich dort alles Mögliche, aber ganz sicher kein Ghetto.
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Alt 07.10.15, 16:06   #21
merlinammain
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merlinammain hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
^ 4000 - 5000 € ist bereits heute der Schnitt bei Neubaugebieten. Bis die ersten Häuser fertig sind, können locker noch 3 bis 4 Jahre vergehen. Vor ein paar Jahren waren zB noch 3000 - 4000 € üblich.

Ich kann mir spätere Preise von 6000 € und aufwärts durchaus vorstellen, v.a. dann, wenn die starke Nachfrage weiterhin anhält (wovon auszugehen ist) und im Stadtgebiet und Umland die Bautätigkeit nicht zunimmt. Da Baugrund immer knapper wird und bei Projekten wie diesem nicht mehr Wohneinheiten realisiert werden, dürften wir uns Münchner Verhältnissen immer weiter annähern ... eine Spitzenposition für Frankfurt, die ich ausnahmsweise mal nicht gut finde.
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Alt 07.10.15, 16:52   #22
tunnelklick
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Die Frage ist doch, wovon „Planung“ (Stadtplanung, Regionalplanung, Bauleitplanung, Verkehrsplanung, Schulplanung usw.) ausgehen soll. Bevor der große Zustrom (also ca. 2006) einsetzte, ist die gesamte Stadt- und Regionalplanung von völlig anderen Zielvorgaben ausgegangen. Unter dem Eindruck starker Wohnungsnachfrage und starken Zuzugs scheint die Neigung zu entstehen, alles dem Primat des Wohnungsbaus unterzuordnen. Das führt unweigerlich zu Zielkonflikten, nicht nur in Bezug auf Regional- und Bauleitplanung. Nichts von dem, was bisher gut und richtig war, ist überflüssig oder unwichtig geworden, nur weil jetzt massenweise einkommenslose Menschen winterfest untergebracht werden müssen. Und dann natürlich die Partikularinteressen, die ebenfalls nicht weniger oder unwichtiger geworden sind.

Mein Thema ist nicht Verdichtung vs. EFH-Gebiete, mein Thema ist auch nicht, ob sich Infrastruktur rechnet, mein Thema ist, dass man in Strukturen denken muss, um etwas zu bewegen. Es ist doch naiv anzunehmen, dass die gesamte Verwaltung auf einmal dem Thema Wohnungsbau verpflichtet wäre und alles stehen und liegen lässt. Und will oder kann man bestimmte Errungenschaften wirklich einfach über Bord werfen? Was handelt man sich damit ein? Verzicht auf das planungsrechtliche Trennungsgebot? Siedlungsbeschränkungsbereiche? Hochwasserschutz? Verzicht auf Stellplätze? Verzicht auf Barrierefreiheit? Verzicht auf Wärmedämmung? Kleinwohnungen a la Sozialwohnungen der 50er und 60er Jahre? Ganz abgesehen von der sozialen Frage, ob man sich irgendeine Form von Ghetto leisten will und der nicht ganz unwichtigen Frage, wer denn eigentlich bauen soll. Die ABG? Wilma-Wohnen? Irgendwelche Bauträger? Die Stadt? Und vielleicht auch nicht ganz unwichtig, wer’s bezahlt und wovon, wenn nicht betuchte Wohnungskäufer? Was wird, wenn die öffentliche Hand baut, dafür preisgegeben: Museumsneubauten? Theatersanierung? Brückensanierung? Schulsanierung? Die Regionaltangente West? ???

Also kurzfristig, sozusagen winterhalber, vielleicht doch Container-Dörfer und Beschlagnahme von Ferienwohnungen und leer stehenden Fünft- und Sechstwohnsitzen neureicher …?
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Alt 08.10.15, 08:27   #23
Bau-Lcfr
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^ Wie merlinammain bereits schrieb - das Gebiet wird ohnehin bebaut, die Frage ist nur, ob mit 1580 WE oder 2000 WE (was verhindern könnte, dass man für die fehlenden 420 WE gleich auf ein weiteres Areal zurückgreifen muss). Ich wüsste nicht, was "über Bord geworfen" wäre, wenn man sparsam mit der Fläche umgeht, sobald man überhaupt welche zusätzlich beansprucht.

Gäbe es die Perspektive der U-Bahn-Anbindung nicht, könnte man sich überlegen, ob man auf die EFH-Bebauung nicht lieber ganz verzichtet und ein Stück Natur erhält. Hier ist aber der Anschluss fest geplant und Unbebaut-Lassen keine Option - dann sollte die Ausnutzung doch ordentlicher werden.
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Alle Fotos von mir. Fotos der Städte Europas, London
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Alt 09.10.15, 19:43   #24
Metropolit
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Metropolit wird schon bald berühmt werdenMetropolit wird schon bald berühmt werden
Bei der ganzen Klage über die Leute, die keine zusätzlichen Nachbarn mehr mögen, sollte man auch in Rechnung stellen, dass eine Fläche mit - jedenfalls dem Augenschein nach - "optimaler" Flächenausnutzung an den alten Ortskern von Bonames angrenzt - der Ben-Gurion-Ring. Es würde mich nicht wundern, wenn die Flächenausnutzung dort erheblich höher ist als im neuen Baugebiet, und dann sollte man der Fairness halber eine Gesamtrechnung mit Ben-Gurion-Ring und Bonames Ost aufmachen. Stellt man dann Vergleiche an, etwa zu Nieder-Erlenbach, Berkersheim oder Harheim kommen vermutlich ganz andere Stadtteile für eine "notwendige" Nachverdichtung in Betracht.
Abgesehen davon waren die Ereignisse in der länger zurückliegenden Vergangenheit im sogenannten "Blaulichtviertel" sicherlich an der Grenze zum Traumatischen für die alteingesessenen Bonameser. Auch dies sollte man in Betracht ziehen, wenn man ein Urteil über die Zuzugsfeindlichkeit der Alteingesessenen fällt.
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Alt 10.10.15, 13:03   #25
Rohne
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Rohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz sein
Also so einen Unsinn wie den Ben-Gurion-Ring würde heutzutage doch niemand mehr bauen, und taugt daher nicht wirklich als Argument für die Ablehnung.
Wobei,... wenn ich an Rebstock oder Europaviertel denke... viel Unterschied ist da leider nicht auszumachen... - insofern natürlich auch ein hausgemachtes Problem. Würde man irgendwann mal anfangen anständigen Städtebau zu betreiben, könnte man den Gegnern zwar nicht allen aber doch jede Menge Wind aus den Segeln nehmen.
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Alt 10.10.15, 14:22   #26
tunnelklick
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Die Frage ist doch, was abgesehen davon, dass einem die Architektur nicht gefallen mag, genau daran unsinnig war und vor allem unsinnig in welchem Sinne? Wenn damit gemeint ist, dass die Gegend zum "Blaulichtviertel" geworden ist, kann es nicht an der Bauform der Hochhäuser liegen; es gibt genügend Wohnhochhaussiedlungen, die keine Blaulichtviertel sind und umgekehrt gibt es genügend Blaulichtviertel, die keine Wohnhochhäuser aufweisen. Also daran, kanns nicht liegen.

Meine These ist, dass Wohnviertel - unabhängig von Baualter und Bauform - immer dann abgleiten, wenn die soziale Mischung verrutscht und sich gewisse Monostrukturen herausbilden; das ist soziologisch und kriminologisch seit Jahrzehnten hineichend erforscht. Und dafür sind Siedlungen des sozialen Wohnungsbaus prädesitiniert, weil die Eigentümer sich ihre Mieter nicht aussuchen können. Das Problem ist der Modus der Wohnungsbelegung.

Europaviertel und Rebostockpark sind dagegen schon deshalb weitgehend gefeit, weil sich dort durch eine zentral gesteuerte bzw. fehlgesteuerte Wohnungsbelegung keine kriminologisch signifikanten Monostrukturen herausbilden können; es gibt keine städtisch/staatlich beeinflusste Belegung; die Architektur spielt insofern nur eine sehr entfernt mittelbare Rolle. Dasselbe gilt für die Verdichtung, wenngleich nicht zu leugnen ist, dass mit stärkerer Zusammenballung von Menschen das Potential für soziale Konflikte (Nachbarschaftsstreite z.B.) wächst.

Daraus folgt für mich, kurz gesagt, die Mischung machts, in jeder Hinsicht.

Geändert von tunnelklick (10.10.15 um 14:25 Uhr) Grund: Rechtschreibung
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Alt 16.10.15, 15:19   #27
Metropolit
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Die Stadt hat nun wie erwartet ein Konzept für Bonames-Ost vorgelegt, das neben Plänen für ein Gymnasium an der neuen Station Bonames-Ost eine Zahl von "ca." 1580 Wohnungen vorsieht und so allen Bedenken vor Ort und den Notwendigkeiten der Stadtentwicklung Rechnung tragen soll. Vor allem kann man erkennen, dass das neue Konzept von der Bestandsbebauung an einigen neuralgischen Stellen mehr Abstand hält, indem die dort angelegten Kleingärten erhalten bleiben.
Die zugehörige Meldung mit anhängendem Städtebaulichem Konzept findet sich hier.
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Alt 27.11.15, 21:11   #28
MathiasM
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Eine neue Web-Seite, baugebiet-am-eschbachtal.de wurde frei geschaltet. Dort findet man eine Menge Übersichtsgrafiken (Gebäudehöhen, Bebauungsdichte), die auch die Planungsänderungen wie Gebäudeformen und -dichte im Vergleich wiederspiegeln. Auch eine Präsentation, welche am 04.11. den Bürgern und Bürgerinnnen vor Ort vorgestellt wurde, ist dort zum download bereit. Mehrere Tabs und ein FAQ Bereich ergeben - wie ich finde - einen schönen Beginn des Projektes.
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Alt 14.01.16, 11:42   #29
MathiasM
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Kontrovers und interessant verlief eine Ortsbeiratssitzung mit besonders vielen Zuhörern, wie die FNP berichtet. Viele der Punkte wurden hier auch schon erwähnt, interessant ist, dass der Baubeginn seitens des Planungsamts nun wohl erst in 2020/2021 gesehen wird. Auf der Projekt Web-Seite ist noch von 2018 die Rede. Am Anfang der Bauarbeiten stünden die Umgehungsstraße sowie die Erschließung bevor von Norden her mit dem Bau der Häuser begonnen werden soll.
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Alt 19.02.19, 11:31   #30
Schmittchen
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Aufstellung Bebauungsplan "Nordwestlich Auf der Steinern Straße"

Die Stadt möchte für ein kleines Teilgebiet nordwestlich der Stadtbahntrasse von U2 und U9 einen Bebauungsplan aufstellen. Die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung benennt sie im Amtsblatt vom 22.01.2019: "Um dem dringenden Bedarf an Schulstandorten im Frankfurter Norden gerecht zu werden, soll mit der Aufstellung des Bebauungsplans Planungsrecht für eine weiterführende Schule und eine Grundschule geschaffen werden. Ergänzend soll Planungsrecht für den ersten Bauabschnitt der Ortsrandstraße, für eine den Bestand arrondierende Wohnbebauung mit unterschiedlichen Wohnformen sowie eine Kindertagesstätte entstehen"

Mit der beabsichtigten Aufstellung des Bebauungsplans "Nr. 923 - Nordwestlich Auf der Steinern Straße" handelt die Stadt offenbar aus purer Not heraus. Denn mit dem seit Jahrzehnten geplanten Baugebiet (Info-PDF), der "großen Lösung", kommt sie weiterhin nicht voran. Nun ist der Bau der Schulen so dringlich geworden, bei der genannten weiterführenden Schule handelt es sich um das "Gymnasium Nord", derzeit in einem Provisorium in Praunheim untergebracht, dass nichts anderes als die Suche nach einer "kleinen Lösung" bleibt. Das ist der vorgesehene Geltungsbereich des Bebauungsplans:


Plan: © Stadtplanungsamt Frankfurt am Main
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