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Alt 14.09.07, 12:00   #16
Maehler
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Die Vermietung ist eine Sache. Wie es aussieht hätten da die Mieter eine wunderschöne Aussicht.
Wie sieht es aber mit den Anwohnern aus?
http://www.interessengemeinschaft-bo...eschwerde.html

und hier gibt es eine Ansicht
http://www.interessengemeinschaft-bo...chtssache.html
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Alt 14.09.07, 13:50   #17
Echnaton
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Dass Anwohner durch Neubauprojekte – zumal durch große – mitunter stark belastet werden ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Da geht es Bochum nicht anders als Frankfurt oder München. Deswegen kann man aber Großprojekte nicht immer fallen lassen. Man muss halt sicherstellen, dass für die Stadt/die Allgemeinheit auch Vorteile herausspringen – da sehe ich bei einer solchen Landmarke aber kein Problem.

Wer es allen recht machen will, landet früher oder später in der Geschlossenen.

Als Bochumer sollte man dankbar sein, dass sich endlich etwas rührt und vor allem auch etwas für das Image der Stadt getan wird...
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"Die technischen Gründe, mit denen einst das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerechtfertigt wurde, sind heutzutage weitgehend verblasst." Wiss. Beirat beim BmF
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Alt 14.09.07, 14:30   #18
Kostik
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Kostik ist ein wunderbarer AnblickKostik ist ein wunderbarer AnblickKostik ist ein wunderbarer AnblickKostik ist ein wunderbarer AnblickKostik ist ein wunderbarer AnblickKostik ist ein wunderbarer AnblickKostik ist ein wunderbarer Anblick
Ich finde sehr wohl, dass das Gebäude in die Umgebung passen wird. Denn betrachtet man die Innenstadt aus der Entfernung, wird man feststellen, dass Gebäude, die normalerweise weit ausseinander liegen, einem nah bei einander erscheinen. Dabei macht das Exzenterhaus keine Ausnahme. Ich denke es wird sich sehr gut in die Hochhausfamilie der Stadt intigrieren können.
Zudem wird das Gebiet durch den Stadtturm, der nicht weit vom Exzenterhaus gebaut werden soll noch stärker aufgewertet.
Des Weiteren verkauft die Bogestra ein großes Areal fast direkt am Exzenterhaus.
Es besteht die Möglichkeit, dass nach dem Exzenterhaus, auch dort ein Hochhaus gebaut wird. Insgesamt würde dann ein sehr attraktives Gebiet entstehen.

Die Klage der Einwohner kann ich aber nicht so gut verstehen. Denn auch ohne des Hochhauses ist der Bunker über 20m hoch und ist damit höcher als die naheliegenden Wohnhäuser.
Er verdeckt also jetzt schon die Umgebung. Dabei wird sich für die Einwohner nicht sooo viel ändern.
Das Problem mit der Kanalisation, kann bestimmt auch gelöst werden, es ist ja nicht das erste Hochhaus, das auf der Welt gebaut wird und solche Probleme auftreten.
Dann das ,,Problem,, mit den Parkplätzen. Meiner Meinung nach sind 110 Parkplätze genug. Denn nicht alle Menschen werden wohl mit dem Auto kommen.
Doch sollte das der Fall sein, könnten sie etwas Ausserhalb parken und dann 5 Minuten zu Fuß laufen.
Wenn man bedenkt, dass in Frankfurt 200m Hochhäuser gebaut werden, die nur mit 300 Parkplätzen ausgestattet sind, dann erscheinen einem die 110 , bzw. 130 Parkplätze schon mehr als ausreichend.

Geändert von Kostik (14.09.07 um 22:39 Uhr)
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Alt 14.09.07, 16:24   #19
Echnaton
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Kanalisation und Parkraum mögen Probleme bereiten - aber doch lösbare!

Das Gebäude würde auch als Solitär gute Figur machen - vielleicht sogar besser als im Ensemble.
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Alt 14.09.07, 16:28   #20
Maehler
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Das Beispiel Frankfurt ist hier leider nicht vergleichbar. Die Abstände der Hochhäuser zu den Nachbarhäusern sind in Frankfurt und den anderen Metropolen doch ein klein wenig größer als 17 m wie in diesem Fall.
Auch wenn der Bunker 3 Meter höher ist als das gegenüberliegende Haus und 2 Meter höher als die Nachbarhäuser, wird ein Turmbau in dem geringen Abstand sehr bedrückend sein.
Man sollte auch nicht mit Gewalt außergewöhnliche und interessante Entwürfe, auch wenn sie noch so zukunftsweisend sind durchziehen, ohne das Umfeld zu berücksichtigen.
Einer der bekanntesten Bochumer Architekten. Heinrich Schmiedeknecht (1880 - 1962) prägte das Bochumer Stadtbild vor, während und nach dem Krieg in besonderem Maße. Die Entwicklung der Stadt und viele anderen architektonischen Leistungen beeinflußten die Urbanisierung besonders in der Nachkriegszeit nach den Entwürfen von Schmiedeknecht. Gerade der Bereich um den Rundbunker herum würde durch ein solch gewaltiges futuristisches Bauwerk sowohl in der Einheit , als auch in Mikrolebensbereichen dergestalt negativ einwirken, daß das gesamte Umfeld in der Charakteristik gestört wäre.
Daß sich eine Einwohnergemeinschaft in der kurzen Zeit hier bildete, zeigt den Gemeinschaftssinn und den Zusammenhalt was auch im Sinne des Architekten Schmiedeknecht gewesen wäre, der akzeptable Bauwerke für die Bochumer entwarf und nicht gegen diese.
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Alt 14.09.07, 16:51   #21
Echnaton
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Natürlich muss man die nähere Umgebung berücksichtigen und ich bin mir sicher, man wird sie berücksichtigen, genau wie viele andere Aspekte. Ich kenne Bochum zu schlecht, um im Detail dazu etwas sinnvolles zu sagen. Aber aus Rücksicht auf ein paar Anwohner, sollte man das Projekt jedenfalls nicht abblasen - dafür hat es viel zu viel überörtliche Bedeutung. Manche Anwohner beschweren sich schon, wenn der Nachbar andere Gardinen aufhängt.

Es müsste dann schon weit mehr dagegen sprechen als ein Schatten, fehlende Parkplätze oder die Notwendigkeit neuer Abwasserkanäle. Im Ergebnis profitiert auch und gerade die Nachbarschaft von einem architektonischen Ausrufezeichen. Der Medienhafen in Ddf kam z.B. erst richtig in Fahrt als der Neue Zollhof (Gehry) fertig war. Dass die umliegenden Viertel heute gefragt und teuer sind, wie nie, liegt auf der Hand.

Da ist etwas Mut vonnöten.

Dass ein HH nah an den Nachbarhäusern steht muss nicht unbedingt schlecht sein - die Gestaltung des Neubaus muss dem halt Rechnung tragen, wie auch dem Schaffen jenes Heinrich Schmiedeknechts. 17m sind so wenig übrigens nicht: Es gibt genug HHer, die in einen Häuserblock direkt eingefügt werden - der Abstand beträgt dann streng genommen 0m...
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Alt 15.09.07, 16:01   #22
Maehler
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@ Enzo Molinari - Schmiedeknecht ist vergleichbar mit dem Architekten Mewes, beide konstruierten und schufen relativ zeitlose aber anschauliche menschengerechte Stadtteile und Firmen und wenn man sich vorstellt, ein Hochhaus mitten in eine von Mewes geprägte Siedlung zu stellen hätte man die gleiche unpassende Kreation wie in Bochum.
Ein Hochhaus in einer Häuserzeile ist nicht vergleichbar, das Hochhaus soll in diesem Fall vor die Häuser gesetzt werden, also direkt vor die Fenster.

Geändert von Maehler (16.09.07 um 09:34 Uhr)
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Alt 16.09.07, 20:44   #23
Kostik
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Die Gegner des Exzenthauses wollen nun zu rechtlichen Mitteln greifen um den Bau des Hochhauses zu verhindern. Dabei berufen sie sich auf eine rechtsgültige Beschwerde nach § 24 der Gemeindeordnung.
Die Streitthemen sind Kanalisation, Parkplätze, Schattenwurf etc.


WAZ
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Alt 17.09.07, 17:20   #24
Kostik
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Wie die Ruhr-Nachrichten berichten, plant die Exzenterhaus Bochum GmbH & Co. KG die großen Bäume auf der Mittelinsel zu erhalten. Alle anderen werden durch umfangreiche Pflanzungen auf dem Grundstück des exzenterhauses ersetzt.
Zudem wird das Gebäude ein Niedrigenergiehaus sein, das ohne fossile Heizung auskommen wird.
So wird das Exzenterhaus mit Erdwärme geheizt. Dadurch würde es möglich sein im Winter die Energie zum Heizen und im Sommer die Energie zur Kühlung zu gewinnen.

Quelle: Ruhr-Nachrichten

Hier eine Mitteilung der Bochumer Verwaltung vom 11.09.2007

Ihr müsst auf diesen Link und dann auf das pdf Dokument ( Mitteilung der Verwaltung) rechts klicken.
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Alt 30.09.07, 12:24   #25
Maehler
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Ist ein Niedrigenergiehaus so etwas besonderes, daß es die zu erwartenden Nachteile aufwiegen würde ? Ich glaube nicht.
Auch die Nutzung von Erdwärme ist nichts neues, im Gegenteil, Erdwärme ist auf dem Vormarsch.
Deswegen wären alle alternativen Standorte für das Projekt in jedem Fall besser geeignet und das ohne prognostizierbare negative Auswirkungen.
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Alt 01.10.07, 19:44   #26
Kostik
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Hab im Netz eine Seite gefunden, wo der Bunker in einem früheren Projekt aus dem Jahr 1999 zu einem Bürogebäude umgebaut werden sollte.
Sieht aber meiner Meinung nach schebig aus

Um die Seite zu öffnen klickt ihr auf den Link, dann auf Projekte > Verwaltung, Banken > Hochbunker Bochum
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Alt 01.10.07, 21:45   #27
Raskas
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Raskas könnte bald berühmt werden
^
Stimme dir zu.
Das jetzige Konzept sieht da schon wesentlich besser und ja,
sogar dezenter aus, obwohl es um einiges höher ist.
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Alt 02.10.07, 08:52   #28
Maehler
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Danke konny, daß du den Link gesucht hast. Diese Planung ist genau an den Hürden gescheitert, die derzeit diskutiert werden. Dass es bereits viele Nutzungskonzepte gab hab ich ja bereits erwähnt.
Der m.E. auffallendste Entwurf war, aus dem Bunker ein überdimensioniertes Pilsglas zu formen (ohne flüssigen Inhalt selbstverständlich )

@ Raskas - Der Turmbau passt da nicht hin und nur weil es noch häßlichere Vorschläge , bzw. Entwürfe gibt, rechtfertigt dies kein Bauwerk, das als störend empfunden wird und nachweislich negative Umfeldeinflüsse im Ergebnis haben wird.
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Alt 02.10.07, 09:00   #29
Echnaton
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Offenbar empfindet nicht jeder den Bau als störend. Von welchen Nachweisen sprichst Du zudem?
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Alt 02.10.07, 13:41   #30
Stefan Junger
 
Beiträge: n/a
^^ Bei einer Auflistung der negative Umfeldeinflüsse würden wir uns im Kreis drehen, diese wurden hier schon erwähnt - Abwasser Problematik, Schattenwurf, ...

Ich wäre dafür die Diskussion erstmal etwas ruhen zu lassen.
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