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Alt 03.10.07, 19:43   #31
Andi_777
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Andi_777 sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreAndi_777 sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreAndi_777 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Eine Einbindung eines HH in einen Häuserblock stellt keinen große Unterschied zu diesem Projekt in Bezug auf die Verschattung dar, weil auch bei einer Blockeinbindung Häuser mit Fenster auf der gegenüberliegenden Straßenseite stehen, bzw. Höfe verschattet werden. Verschattung hat man bei jedem Highrise-Projekt, das ist nich zu verhindern. Dennoch sind solche Projekte wichtig.
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Alt 04.10.07, 08:45   #32
Maehler
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@ Andi_777 - Fahr mal dort hin und schau dir die Gegend in natura an. Hier handelt es sich nicht um dicht zusammengedrängte Blöcke und die derzeitige Verschattung hält sich stark in Grenzen. In der ganzen Siedlung haben die Häuser maximal 4 Etagen, so daß es sich bei den weiträumigen Hinterhöfen und den gegenüberliegenden Häusern um lichtdurchflutete Flächen handelt, die auch als stark begrünte Verweilzonen der Bewohner dienen. Mit Google Earth kannst du das auch sehen. Die Verschattungsgrenze bei einem über 90 Meter hohen Turm geht über die angrenzenden Häuserzeilen weit hinaus und wird mit dem langen und weitreichenden Schatten ein Stück Lebensraum der Anwohner negativ beeinflussen. Krass finde ich, dass der Turm wegen seiner Lichtdurchflutung beworben wird, helle Büros und so aber die Nachbarn in die Dunkelheit geschickt werden. Das nennt sich zweierlei Maß
Ein Problem wurde übrigens noch nicht erwähnt - die Veränderung des Mikroklimas durch Luft - Verwirbelungen. Dieses Problem entstand z.B. durch das Bochumer Hochhaus am Boulevard und ist so groß, daß selbst bei einem Weinfest an einem warmen Tag bestimmte Bereiche gemieden werden, weil es dort ständig furchtbar zieht. Heißt: vor dem Bau des Hochhauses kein Problem , nach dem Bau ständige erhöhte Luftbewegung durch die Verwirbelungen des Hochhauses. Ergebnis : Selbst die Begrünung wird problemhaft und die Verweildauer der Menschen ist seit dem Bau minimiert.
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Alt 04.10.07, 21:23   #33
Wohnklotz
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Hallo erstmal, ich bin neu hier im Forum aber schaue seit ein paar Wochen ab und an mal vorbei.
Ich wollte auch mal etwas zum Thema Exzenterhaus sagen.

Ich finde die Stadt hat es (bitter) nötig, mal ein paar Architektonische Highlights bzw. Besonderheiten zu bieten.
Für die Grösse und Bedeutung der Stadt wurde Bochum schon viel zu oft übergangen.
Die zunehmende Attraktivität, die in der Regel auch finanzstärkere Menschen und weitere Investoren anzieht, ist "etwas" wichtiger zu bewerten, als ein paar Sozialhilfeempfängern o.ä. in Ihrem ohnehin schattigen Pseudo-Idyll ein paar Minuten mehr Sonneneinstrahlung zu ermögilchen.
Dass man dem Investor "ausschliesslich wirtschaftliche Interessen" VORWIRFT ist lächerlich. Gerade jemand der wirtschaftliche Interessen hat ist nötig, um die Gegend nicht vollkommen vergammeln zu lassen. -leider habe ich keine Bilder der direkt angrenzenden Häuser.... Was war denn mit den Reihenhaus-erbauern die direkt vor dem Bunker gebaut haben? Denen war wohl auch die Aussicht egal -Hauptsache das Grundstück war billig.
Dass die Anwohner es lieber hätten, wenn sie statt eines Hochhauses Flachbildschirme vom Investor gestiftet bekämen, kann ich mir vorstellen, aber so funktioniert die Wirtschaft nicht.

Zur Behauptung "auf dem Boulevard könne man sich seit dem Bau der Stadtbadgalerie nicht mehr aufhalten" kann ich nur sagen:
Es sitzen ständig Leute dort, weil erst in diesem HH ein Restaurant eröffnet hat, und im Sommer Stühle davor stehen. -Ich selbst habe dort schon oft gesessen und noch nichts aussergewöhnliches gespürt. Bevor das HH gebaut wurde, war der Boulevard noch lange nicht im Bau und dort war auf der damals noch befahrenen Strasse sicher nicht mehr Aufenthaltsqualität gegeben als jetzt. Also trotz "bösem" HH eine Verbesserung.
Ausserdem: Reihenhäuser können "Kanäle" bilden, in denen nicht nur Zugluft, sondern auch Schall hunderte von Metern weit reflektiert / verstärkt wird. Ich wohne in Beverly-Herne (Stadt der Schatten) und weiss wovon ich spreche... "Menschenfeindliche" Bebauung geht auch gänzlich ohne Hochhäuser....
Komisch dass DAS nie erwähnt wird.
Direkt am Exz.haus wird wohl auch niemand lange verweilen, (Verkehrsinsel mit Parkplatz) dass scheint nur wieder ein an den Haaren herbeigezogener Grund das Projekt zu kritisieren.

Wenn der Hochbunker so etwas besonderes und ANGEBLICH ein "Wahrzeichen Bochums" ist, leuchtet es mir nicht ein, dass dieser Bunker keineswegs in Szene gesetzt wird.
Weder ist er angestrahlt, noch hat man meineswissens vermieden Plakatwände in der Nähe -oder direkt daran? zu platzieren.
Es soll sogar ein paar Bochumer geben, die den Bunker nicht kennen...

Der Investor bzw das Exz.haus ist sicher nicht "menschenfeindlicher" als der "Stadtteilentwickler" der
für das jämmerliche Dasein dieses Viertels verantwortlich ist. An diesem Reihenhausviertel ist rein garnichts bemerkenswertes.
-Ausser, dass eine hervorragende Lage für Geschäftsgebäude für billige Wohnreihenhäuser verbaut wurde.

Wenn man sich die Bilder von Schmittchen mal genauer ansieht, kann man erkennen, dass die Häuser sich sowieso (typischerweise) gegenseitig verschatten. "Nur" 4 Stockwerke hin oder her.
Auf die Bebauung kommt es an, und die ist dort ziemlich dicht.
Auf Lichteinstrahlung wurde wohl bei der Pflanzung der grossen Hinterhofbäume auch kein grosser Wert gelegt.
Zum Thema "grosser Bruder" (befürchtete Beobachtung durch Exz.h.) muss man wohl sagen, dass man "im Reihenhaus nicht mit Ferngläsern (hoch)werfen sollte"...

Es ist schon wirklich mutig vom Investor und zeugt von gutem Willen, dass
er bereit ist, zwischen den teilweise schon ghettoartigen Ruinen der 50-60er Jahre einen Millionen teuren Bau zu platzieren.
-Ein Hohn, dass die Anwohner das Exzenterhaus als "gläsernen Sarg" bezeichnen.
Ihre eigenen Häuser haben sie scheinbar schon lange nicht mehr von aussen gesehen, und ich bezweifle doch stark das es innen besser aussieht...

Ich finde das E.-haus ist ein tolles Projekt in einer Gegend die wie auch KONNY schon bemerkte (das grösste) Potential in Bochum hat, eine 1A Bürolage werden zu können.
So etwas fehlt der Stadt meiner Meinung nach -im Gegensatz zu Wohngebäuden dort vorhandener Art.
Ich frage mich sowieso wie man jemals 420.000 Leute in den 70ern unterbringen konnte, wenn man jetzt für 380.000 immer noch weitere Wohnungen baut, aber keine abgerissen werden...?
Leider gibt es kaum alte bzw. nicht schandhaft Neuaufgebaute Häuser. Deshalb sollte man die Chance solcher Highlights auch nutzen. -Und das natürlich nicht nur auf irgendeinem brachliegenden Industriegelände ausserhalb der Innenstadt, wo kein Schwein hinkommt.

Zitat Maehler: "Einer der bekanntesten Bochumer Architekten. Heinrich Schmiedeknecht (1880 - 1962) prägte das Bochumer Stadtbild vor, während und nach dem Krieg in besonderem Maße".

-Ihm hat die Stadt dann wohl auch Ihren "besonders guten Ruf" zu verdanken....

Geändert von Wohnklotz (05.10.07 um 11:50 Uhr)
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Alt 10.10.07, 19:30   #34
Kostik
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Hier ein Bild von den Gebäuden in der nahen Umgebung des Bunkers.

Bild

Quelle

Geändert von Kostik (10.10.07 um 20:28 Uhr)
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Alt 12.10.07, 11:31   #35
Maehler
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Maehler befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Von oben betrachtet, aus der Entfernung kann man kaum was erkennen. Deshalb hier mal Bilder aus der Augenhöhe
Diese Aufnahmen von mir entstanden um ca. 9.00 Uhr morgens.



Bildaufnahme Standort Arbeitsamt



Hier sehen sie den Anblick, wenn man über die Universitätsstraße un Richtung Stadtmitte fährt



Die Sicht von der Bogestra aus



Kurz vor der Kreuzung



Man sieht den Bunker nur minimal, wenn man auf dem Parkplatz steht



Hier mal der Bunker in Richtung Wohnbebbauung. Ich hoffe der Betrachter kann ihn erkennen hinter den Bäumen (links im Bild)



Parkplatzansicht Standort Parkplatz neben dem Arbeitsamt



Bunkersicht vom U-Bahnzugang aus



Straßenansicht, bzw. Parkplatzansicht Richtung Stadtmitte




Straßenansicht von der Kreuzung aus. Hier kann man auch den geringen Abstand zur Wohnbebauung erkennen
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Alt 12.10.07, 13:04   #36
Wohnklotz
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@maehler
Bei mir sehe ich weder Bilder noch Links...?
Und ausserdem -wieso empfahlst du weiter oben noch SATELLITEN-BILDER!!! von "Google-Earth"
Zitat: "Mit Google Earth kannst du das auch sehen". Und sagst jetzt "Von oben betrachtet, aus der Entfernung kann man kaum was erkennen".
Hast du jetzt überzeugendere Blickwinkel gefunden?

Mist. Ich habe keine Digitalkamera.

Selbstverständlich ist der Abstand zu den nächsten ca. 3 angrenzenden Wohnhäusern gering. -aber das heisst nicht, das nur SIE dort eine Existenzberechtigung (auf ewig) haben.
Die Stadt nennt das Gebiet ja auch "Entwicklungsachse Universitätsstrasse" -und versucht ausnahmsweise mal das Beste daraus zu machen-
und nicht
"Entwicklungsblockierte Strasse, da perfektes, komplett unter Denkmalschutz zu stellendes Vorzeigewohnviertel" und wirbt damit auf der Expo-Real, wo man auf begeisterte Interessenten trifft...

Der Bunker ist ohnehin schon deutlich grösser, nimmt Sicht, wirft Schatten und war schon vorher da. Und wenn man sich in der Wohnung aufhält, und nicht ständig vor dem HH "flaniert", "verweilt" etc. oder dicht vor dem Fenster steht und die Augen nach oben verdreht, bin ich mir sicher, kriegt man vom Turmaufbau nicht viel mit. Die Rückseite der Reihenhäuser (Ost) könnte eh (theoretisch) HÖCHSTENS morgens "lichtdurchflutet" sein. Aber das verhindern die grossen Bäume im Hinterhof und ausserdem ist von da auch nicht der Turm/Bunker im Weg, der steht westlich.

Ich wäre froh so etwas vor meinem Haus zu haben, das E.-Haus macht wohl wesentlich mehr her als der Bunker.
-aber einen "Bunkerfreak" kann man davon eh nicht überzeugen.
Geht es dir hier wirklich um die Anwohner, oder nur darum den Bunker unverändert zu lassen?

Normalerweise steigt auch der Grundstückspreis in der Nähe von WIRKLICHEN Wahrzeichen.
Falls der Investor tatsächlich eine Grundstückspreisminderung zahlen muss, kann er die 4 durch vielleicht 1 Stunde? mehr Schatten pro Tag "unzumutbar gewordenen" Ruinen doch auch gleich ganz kaufen. Können in dem Zustand nicht so teuer sein -dann könnte man auch gleich das Parkplatzproblem lösen...
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Alt 12.10.07, 14:40   #37
Stefan Junger
 
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Wohnklotz spricht einige Dinge bezüglich des Bauprojektes aus, die mir auch schon seit Tagen und Wochen durch den Kopf geistern. Es wird sicher Auswirkungen auf die Umgebung haben. Sicher auch negative, aber auch eine wesentliche Aufwertung der Gegend.

@Wohnklotz: Was Maehler betrifft mußt du etwas aufpassen nicht persönlich zu werden.

@Maehler: Ich hoffe wirklich, dass es dir im Fanatismus nicht nur um den Betonklotz geht!
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Alt 12.10.07, 17:57   #38
Wohnklotz
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@Stefan Junger
Stimmt, bin etwas "vorgeprescht". Aber wenn ich alles nur schwammig umschrieben hätte, würden wir
1. Nicht wirklich -oder nur weit langsamer voran kommen
2. Ich hätte doppelt so viel schreiben müssen, und ihr lesen...

@maehler
Sorry wegen des "FREAKS" war nicht als Beleidigung gemeint, dann sage ich halt "FAN".

Ich habe Gründe mir für die Stadt das HH zu wünschen, er den Bunker.
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Alt 13.10.07, 10:15   #39
Stefan Junger
 
Beiträge: n/a
Ich möchte hierzu eigentlich noch folgendes zu diesem Thema loswerden:

Speziell zu dem Bunker wundert mich es aber auch, wie es möglich ist ein unter Denkmalschutz stehendes Bauwerk derart umzunutzen. Die solch großer Umbau ist doch eigentlich nicht erlaubt, weil hier ein völlig neues Bauwerk erschaffen wird, welches eine andere Charakteristik hat!? Ich finde diesen Bunker auch schützenswert. Andererseits würde das HH aber die Gegend - auch Bochum - wirklich deutlich aufwerten. Die Abschattung wäre gerade aus dieser Himmelrichtung aber Nachmittag/Abends nicht unerheblich, wenn auch mitten im Winter kaum störend und im Sommer eventuell auch angenehm. Sicher ist nur, dass wenn das Bau tatsächlich kommt seitens der Stadt das Problem mit der Kanalisation dringend gelöst werden muß.

Hier sollte man das Für und Wider sauber thematisieren und versuchen Einfluß auf die Umsetzung zu üben - falls notwendig. Einige ähnliche Diskussion gibt es ja auch beim Kö-Bogen in Düsseldorf.
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Alt 13.10.07, 12:59   #40
Kostik
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Auf der Expo Real 2007 wurde bekannt, dass man für das Exzenterhaus einen
Ankermieter gefunden habe der die oberen fünf Etagen angemietet hat. Somit sind schon mehr als 50 Prozent der Fläche vermietet worden.

Des Weiteren sagte die Bochumer OB Ottilie Scholz, dass man die Argumente der Anwohner ernst nehmen würde, wies aber auch darauf hin, dass man einen solchen Ankermieter auch für den Stadtturm wünsche, für den man sich mit zwei Investoren in Verhandlungen befindet.

Q:Westline
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Alt 13.10.07, 15:31   #41
Maehler
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Maehler befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Es ist zwar schön, wenn man etwas vermieten kann, das man noch nicht hat, das einem noch nicht mal gehört und wo die Rechtslage in keiner Weise geklärt ist, aber bei solchen Nachrichten kommen einige Erinnerungen hoch, die fast allen Bochumern noch immer schwer im Magen liegen. Vor wenigen Jahren wurde nämlich das Bochumer Kanalnetz "verkauft" und nannte sich Cross-Boarder-Leasing. Dabei wurden ebenfalls eben mal auf die Schnelle Fakten geschaffen, bevor das Bürgerbegehren zu Ende war. Im Ergebnis wurde keine müde Mark aus diesem "Geschäft" in die Kanalunterhaltung investiert im Gegenteil, die Gebühren wurden erhöht.

Der Architekt des Exzenterbaus ist kein unbeschriebenes Blatt in Sachen Bunkerverwendung und findet auch in anderen Städten Freunde
http://www.fichtebunker.com/fichtebunker/idee.html

und dann passierte das

http://openpr.de/news/163808/Beginn-...Kreuzberg.html

hier wird Geschichte vernichtet und es werden gewachsene Soziostrukturen aufgebrochen und das führt zu Veränderungen des urbanen Flairs

@ Stefan Junger - Es gibt in Bochum mehrere alternative Standorte, die z.T. völlig unbedenklich sind - in allen Beziehungen. Und wenn ein runder Sockel als Grundstock das architektonische Highlight sein muß, könnte man diesen an verschiedenen Standorten noch innerhalb des Citybereiches bauen. Die brachliegenden Flächen der unteren und oberen Stahlindustrie wären in der Stadt bestens geeignet und hätten zudem genügend Freiflächen für alle möglichen Zwecke.

@ Wohnklotz - auch wenn man praktisch am Sockel des Komplexes gemütlich sitzen kann - praktisch im Windschatten, die Auswirkungen aerodynamischer Gegebenheiten merkt man dort erst , je nach Windrichtung und Stärke in einem Abstand von 20 -30 Metern, also mitten auf dem Bourlevard. Und interessanter Weise kann man das auch gelegentlich hören und deine Meinung
Zitat:
Die zunehmende Attraktivität, die in der Regel auch finanzstärkere Menschen und weitere Investoren anzieht, ist "etwas" wichtiger zu bewerten, als ein paar Sozialhilfeempfängern o.ä. in Ihrem ohnehin schattigen Pseudo-Idyll ein paar Minuten mehr Sonneneinstrahlung zu ermögilchen
ist m.E. sehr unpassend und ich hoffe daß du nie in eine solche Lage kommst - abgesehen davon wohnen in diesem Viertel so viel ich weiß überwiegend Arbeiter, Angestellte und Rentner. Letztere sollten doch wohl nicht, nachdem sie ihr Leben lang gearbeitet haben noch einmal "dunklere" Zeiten erleben.

Damit sich hier jeder mal ein Bild machen kann von dem im Verschattungsbereich liegenden Umfeld - hier noch ein paar Bilder ohne weiteren Kommentar























Aber vielleicht besucht der eine oder andere mal Bochum und interessiert sich vor Ort für den Bunker oder die Umgebung. Deshalb mein Tipp: Schaut auch mal in die Nebenstraßen und betrachtet die Häuser aus der Jahrhundertwende, auch wenn sie nicht frisch gestrichen sind. Freunde der Architektur finden sich dort bestimmt einige interessante Ecken

Hier mal ein Link zu IGEL, wo das Thema ebenfalls behandelt wird
http://www.luftschutzbunker-forum.de...8761#post48761
Da sind diese Bilder hochgeladen, im Falle es hier nicht klappt, oder sie hier nicht zu sehen sind

Geändert von Maehler (13.10.07 um 15:55 Uhr)
Maehler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.10.07, 17:18   #42
Wohnklotz
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@maehler
Es scheint mir doch hauptsächlich um Bunkererhalt zu gehen.
Ich werd mich nicht in einem Bunkerforum anmelden, um Bilder sehen zu können.

Der Bunker ist für die Wirtschaft und das Image der GANZEN Stadt (wie schon tausendmal festgestellt) wohl nicht ganz so wichtig wie ein (aussergewöhnliches + gutaussehendes) Bürogebäude.

Es stimmt ganz einfach nicht, dass mehr als vielleicht 4 Reihenhäuser verschattet werden, da an dieser Ecke vor der Kreuzung nicht mehr Häuser stehen.

Edit:
Nachmittags (wo die Sonne für gewöhnlich im Süden steht) wird erstmal die (unbewohnte) Kreuzung verschattet. Danach wird der Schatten die Einfahrt der nächsten Strasse treffen (wenn er überhaupt so weit kommt), bevor er Abends das erste Haus erreicht.
Mindestens 1-2 von 4 werden dabei schon jetzt durch den Bunker Abends in Dunkle "geschickt", "verbannt" -oder was immer du bevorzugst.
-----------------
Die Häuser die sich hinter der Kreuzung befinden, oder in den weiterführenden Strassen um die Ecke (da wo du den NICHT-ORTSKUNDIGEN rätst hinzugehen), sind entweder zu weit weg, oder die Strasse ist durch dichte Bebauung eh schon verschattet.
Ignorierst du absichtlich den Lauf der Sonne, oder ist dein räumliches Vorstellungsvermögen einfach nicht ausreichend?

Ich kann nur erneut über die (natürlich erst jetzt) nachteiligen Auswirkungen der Stadtbadgalerie auf dem Boulevard lachen.
Wie ich schon erwähnte, stand die Stadtbadgalerie schon Jahre vor dem Bau des Boulevards.
Zu diesem Zeitpunkt hat noch NIEMAND mitten auf der Strasse zwischen Strassenbahn und Autos "verweilt" "flaniert" usw.
-also nix vorher gut + nachher schlecht.
Wie oft finden denn jetzt, nachdem alles fertig ist, Veranstaltungen statt, die auf die betroffenen 50m2? nicht auch "notfalls" verzichten können?

Was hat das Ganze im Übrigen mit dem Exzenterhaus zu tun?
Hast du Angst, dass die Anwohner durch die zu erwartenden Stürme und dem warscheinlich daraus resultierenden Unterdruck aus ihren Fenstern gesogen werden könnten?

Im Übrigen war das zitierte "Weinfest" nicht an einem warmen Sommertag, sondern an einem kühlen Tag vor wenigen Wochen.
Ich war da und hab mir das Feuerwerk angesehen.
-und bin dabei noch nicht mal weggeweht worden.

Was ist deine Zukunftsvision für Bochum? Zu warten bis alle Rentner der Stadt tot sind, um Neubau-projekte zu starten???

Während die anderen Oberzentren ihre Stellung ausbauen, wird Bochum zum Museum für (ungepflegte) Kriegs -und Nachkriegsarchitektur.

"Exzenterhaus an der unteren oder oberen Stahlindustrie ansiedeln"???
-Ich weiss nicht ob der Rotlichtbezirk eine besonders gute Geschäftsadresse darstellt...

Geändert von Wohnklotz (13.10.07 um 19:57 Uhr)
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Alt 13.10.07, 18:43   #43
Kostik
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Hab ma versucht das Hochhaus in die Skyline einzugliedern

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Alt 13.10.07, 19:01   #44
Wohnklotz
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Schön! Kannst du auch noch den Stadtturm einfügen?

Ich tippe mal, dass er im Endeffekt nicht viel höher werden wird, als das Europahaus.
Bestenfalls denke ich, wird man wieder auf 55-60m kommen. -wenn wieder irgend jemand (Verfolgungs)-Angst vor dem in Bochum viel zitierten "Grössenwahn" hat.

Ich wäre eher für einen "Stadtturm" der den Namen auch verdient. -das heisst ca. 70-80m
30Stockwerke sind vielleicht etwas viel, obwohl das Bild mit den 30 sehr gut passt... -sind dort die Proportionen der Etagen so extrem unrealistisch, oder wie geht das?

Zwar steht das Design ja noch nicht fest, aber lass uns mal hoffen, dass es so gut aussehen wird, wie der Entwurf den man am häufigsten findet. -der mit den 2 unterschiedlich hohen "Seitenteilen"?

Die meisten der HH sind zwar knapp oberhalb der Höhenschwelle die ich für ein HH als Mindestmaß sehe, (50m+) (52-70m sind die schon existierenden Häuser im Bild)
aber dafür ist das sich entwickelnde Cluster auffallend dicht.

Das Landgerichts-HH (nicht im Bild) wird ja abgerissen und leider kein neues (wieso eigentlich nicht) im zukünfigen, ich nenne es mal "Justizviertel", am Ostring gebaut, welches sonst irgendwo links neben dem schwarzen Stadtwerke-HH zu finden wäre.

Kann es sein, dass die HH in DO+DU bisher etwas weiter voneinander entfernt sind? -oder täuscht hier einfach die gute Perspektive?

Von wo wurde das Foto geschossen?

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Alt 13.10.07, 19:36   #45
Kostik
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Hier nun das gleiche Bild mit dem Stadtturm



Ich hab mir erlaubt den Stadtturm etwas höher zu setzen, als die anderen Hochhäuser. Denn es ist ja oft die Rede von einer neuen Dominante. Das heißt für mich ein höheres Gebäude als die in der Umgebung.
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