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Alt 15.02.09, 22:51   #31
Nick
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Die "VEW" (Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen) war, bis zur Fusion von VEW/RWE, ein in Dortmund beheimateter Dax-Konzern.

Hauptverwaltung der VEW an der Kleppingstraße, 1935

Quelle: Stadtarchiv Dortmund

Neubau an gleicher Stelle, 1955

Quelle: Stadtarchiv Dortmund

Seit dem Umzug der VEW-Hauptverwaltung (1977) an die Stadtkrone, waren die Hauptnutzer der Immobilie die "Dortmunder Stadtwerke" und später die DEW (bis heute).
2006 erfolgte eine Komplettsanierung.
Aus dem Sanierungsprojekt wurde ein Referenzobjekt.
Besonders hervorzuheben ist das Lichtkonzept.

2009

Quelle: Mein Bild

2009

Quelle: Mein Bild
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Alt 19.02.09, 04:33   #32
Nick
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Ecke Wallring/Hohestraße

Der "Grafenhof" war ein Rasthaus und eine Gaststätte an der Ecke Südwall/Hohestraße,
die bereits Anfang des 17.Jahrhunderts existierte.

1890

Quelle: Stadtarchiv Dortmund

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts war das Rasthaus/Hotel im Besitz der Familie Benkhoff.
Eine Tochter des Gastronomen war die berühmte Schauspielerin Fita Benkhoff, die in über 100 Filmproduktionen mitwirkte und die in ihrer Jugendzeit im Familien-Betrieb mitarbeitete.
Einige Jahre später wurde der "Grafenhof" von 1890 abgerissen und die Errichtung eines weitaus schlichteren Gebäudes folgte.

1924

Quelle: Stadtarchiv Dortmund

1932

Quelle: Stadtarchiv Dortmund

1970 mußte der "Grafenhof" der Konzern-Zentrale des Volkswohlbundes weichen. Auch hier entwarf Harald Deilmann, wie auch die WestLB-Niederlassung in Dortmund, das HH.

1973-2007

Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Armin Biernaczyk

Im Jahre 2007 ist aber auch die Zeit des ersten Hochhauses an dieser Stelle abgelaufen. Die Verwaltung wurde in einer Aufsehen erregenden Sprengung in Schutt und Asche gelegt.

2007

Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: y20frank

2010 wird nun der neue Konzernsitz übergeben.

2010

Quelle: nps tchoban voss

Der "Grafenhof" ist seit Ende der 1990er Jahre aber wieder zurück in Dortmund, wenn auch auf der anderen Straßenseite (Ecke Hiltropwall/Hohe Straße), neben der "Postbank", Dortmund.
Die "Postbank" errichtete Anfang der 1990er Jahre, auf dem ehemaligen Grundstück der "Kaiserlichen Oberpostdirktion", die nach dem 2. Weltkrig nicht wieder aufgebaut wurde, ihre neue Niederlassung.

Kaiserlichen Oberpostdirktion, 1890

Quelle: Stadtarchiv Dortmund

Postbank, 2005, Rechts außen: "Neuer Grafenhof"

Quelle: Google Earth

Optisch ähnelt der "Neue Grafenhof" dem "Alten" von 1924, stilistische Elemente wurden übernommen.

"Neuer Grafenhof", 2007, Rechts außen: Postbank

Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Unbekannt

Geändert von Nick (20.02.09 um 06:06 Uhr)
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Alt 22.02.09, 10:43   #33
DarthHito
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@ #32

Der "neue" Grafenhof gefällt mir mal so gar nicht.
Wenn man bedenkt, dass an seiner alten Stelle erst ein schlichteres Gebäude gebaut wurde, welches schließlich durch das hässliche "alte" Volkswohl Bund Hochhaus ersetzt wurde, stelle ich langsam auch den Standort des neuen Volkswohl Bund Hochhauses in Frage.
Wäre dafür kein anderer Standort in Frage gekommen und stattdessen eine "Rekonstruktion" des Grafenhofs wie auf dem Bild von 1890? Echt zu schade um dieses Gebäude.
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Alt 22.02.09, 11:02   #34
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@ #33

An der Stelle des heutigen Grafenhofs sollte eigentlich ein HH entstehen.
Dieses sollte zusammen mit dem damaligen Volkswohlbund-HH das neue "Südtor" bilden.
Aus dem HH wurde aber nichts, so dass der neue "Grafenhof" eine Notlösung ist. Dies sieht man dem Gebäude durchaus auch an.
Für eine Rekonstruktion des "Grafenhofs" wäre ich aber trotzdem nicht gewesen.
Die Volkswohlbund-Hauptverwaltung steht an einer markanten Stelle in der Innenstadt, ein HH macht dort so einiges her.
Eine Rekonstruktion wäre aber auch unter dem Aspekt der Finanzierung wohl nicht möglich gewesen, denn dieses Grundstück dürfte eines der teuersten in ganz Dortmund sein.
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Alt 22.02.09, 13:41   #35
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@ #34

Ich finde, dass ein Gebäude wie der Grafenhof an so einer markanten Stelle mehr her machen würde, als ein Hochhaus. Aber naja, es ist müßig darüber zu diskutieren, da es keinen Grafenhof an dieser Stelle geben wird.
Es ist aber auch interessant zu wissen, dass an der Stelle des "neuen" Grafenhofs, ein Hochhaus entstehen sollte. Im Zusammenspiel mit einem anderen Hochhaus direkt gegenüber, wäre das in Bezug auf Urbanität, sicher eine interessante Wirkung gewesen. Hast du das Hochhaus hier vielleicht schonmal gepostet? Würde gerne mehr darüber erfahren.
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Alt 26.02.09, 05:09   #36
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Familie Klönne

Generalkonsul Moritz Klönne war ein Dortmunder Großindustrieller und Politiker.
1922/23 errichtete Klönne, nach Plänen des Dortmunder Architekten Emil Pohle, den Familiensitz in der Dortmunder Oststadt.
Ein 1923 in der Villa eingebautes, jedoch bereits 1907 geschaffenes Damenzimmer, nach dem Entwurf des Jugendstil-Architekten Joseph Maria Olbrich, wurde von Anne Klönne, 1964, dem Museum für Kunst- und Kulturgeschichte Dortmund gestiftet, wo es heute ausgestellt ist.
Das Gebäude befindet sich noch im Originalzustand.

Villa Klönne

Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Smial

Klönne übernahm das elterliche Unternehmen, das sein Vater August Klönne 1879 gründete. Das Unternehmen "August Klönne" machte sich einen Namen im Brücken- und Eisenhochbau und wurde 1966 von der Thyssen-Röhrenwerke AG übernommen.
Das "Lanstroper Ei" (1904/05), ein Barkhausen-Behälter und unter Denkmalschutz stehend, ist ein Relikt der Unternehmenshistorie.
Das Familiegrab der Klönnes befindet sich auf dem Ostfriedhof.

Lanstroper Ei

Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Smial

Familiegrab

Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Smial

August Klönne
Generalkonsul Moritz Klönne
Fa. Aug. Klönne
Emil Pohle
Joseph Maria Olbrich
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Alt 08.03.09, 18:10   #37
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Hochbau-Historie

Folgend, Bilder des Bahnhofsvorplatzes aus dem Jahre 1979, inkl. dem IWO-HH, mit alter Fassade, dem Sparkassen-HH und dem DB-HH.

IWO-/Sparkassen-HH
DB-HH
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Alt 08.03.09, 22:51   #38
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Zitat:
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Folgend, Bilder des Bahnhofsvorplatzes aus dem Jahre 1979, inkl. dem IWO-HH, mit alter Fassade, dem Sparkassen-HH und dem DB-HH.

IWO-/Sparkassen-HH
DB-HH
Seh ich das richtig? Ist das erste Foto von dem Bahnhofsaufgang geschossen worden... Abgesehen von dem Bahnhof (die Steinplatten auf dem Boden waren damals schon genau so gammelig wie heute ) hat sich diese Perspektive aber gewaltig verändert: (fast) die selbe Perspektive HEUTE!
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Alt 09.03.09, 04:54   #39
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Hochbau-Historie

1894

Quelle: Stadtarchiv Dortmund

1960

Quelle: Stadtarchiv Dortmund

2001

Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Wolfgang Hunscher

2007

Quelle: Mein Bild
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Alt 14.04.09, 14:51   #40
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Privatbrauerei "Dortmunder Kronen"

Die Privatbrauerei "Dortmunder Kronen" war eine der ältesten Brauereien Westfalens und hat ihren Stammsitz am "Alten Markt". Sie wurde 1430 das erste Mal urkundlich erwähnt und befand sich von 1729 bis 1996 im Besitz der Familie "Wenker". 1996 wurde die "Kronenbrauerei" zusammen mit der "Dortmunder Stifts"- und der "Dortmunder Thier Brauerei" an die "Dortmunder Actien-Brauerei" veräußert. Folgend, ein Bild des "Kronen"-Stammhauses von 1860 und des aktuellen Stammhauses, beide an identischer Stelle.


Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Unbekannt


Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Helfmann
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Alt 26.09.09, 13:31   #41
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10 Jahre Botta-Bibliothek

Zum zehnjährigen, hier, ein Artikel der Berliner Zeitung aus dem Jahr 1999. Im Mittelpunkt steht die damals fertig gestellte Botta-Bibliothek. Interessant wie viel sich seitdem verändert hat und wie viel sich seitdem leider auch nicht verändert hat. So ist aus dem Verlierer "Dortmund" in den letzten 10 Jahren eine der zukunftsträchtigsten Regionen Deutschlands geworden (Platz drei im wichtigsten Bundesland NRW), zudem entstanden im Umfeld des Hbfs, neben dem Harenberg-City-Center und dem Botta-Bau, der RWE-Tower, das neue U und bald das DFB-Museum. Geblieben ist allerdings der schäbige Hauptbahnhof. Unterm Strich bleibt die Entwicklung aber natürlich sehr positiv.
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Alt 10.08.10, 23:41   #42
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Kaiserstraßenviertel

Das Kaiserstraßen- oder auch Kaiserbrunnenviertel liegt im Bezirk Innenstadt-Ost und hat einen ähnlichen Charakter wie das Kreuzviertel. Während des industriellen Aufschwungs entwickelte sich die Gegend zur bevorzugten Wohnlage Industrieller und Unternehmer. Gründerzeithäuser, eine dichte Bebauung und alte Alleen bestimmen das Bild, siehe z.B. hier, hier, hier und hier (natürlich gibt es auch die obligatorischen Verfehlungen, siehe z.B. hier und hier). Der Stadtteil ist judikativer Schwerpunkt. Das Landgericht, das Amtsgericht, zahllose Kanzleien aber auch ein italienisches Konsulat und der Lübecker Hof sind hier zu finden.


Kaiserbrunnen
Quelle: Wikimedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation,
Urheber: Wolfgang Hunscher


An der Goeben-/Prinz-Friedrich-Karlstraße befindet sich das 1910 errichtete Oberbergbauamt. - Die Prinz-Friedrich-Karlstraße verläuft parallel zur Kaiserstraße. Namenspate war Kronprinz Friedrich Wilhelm, der spätere "99-Tage-Kaiser" Friedrich III. - Die Pläne stammen vom Regierungsbaumeister Behrendt und vom Baurat Claren. Der mehrteilige Gebäudekomplex sollte der Bedeutung des Bergbaus baulichen Ausdruck verleihen. Prägend ist der schlossähnliche, viergeschossige Hauptbau mit Turm. In der Kronprinzenstraße verbindet ein zurückversetzter, dreigeschossiger Gebäudetrakt den Hauptbau mit einem Dienstwohngebäude im Stile einer Villa.


Oberbergbauamt 1910
Quelle: Wikipedia, die Schutzdauer für das gezeigte Werk ist nach dem deutschen Urheberrecht abgelaufen


Das Bergamt wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Glücklicherweise wurde der Komplex weitgehend unverändert wiederaufgebaut, mit einer Ausnahme: Erst 1990 erhielt er seinen Schiefer gedeckten Turm zurück. In 2008 wurde die Fassade letztmalig "behutsam" erneuert. Heute nutzt die Bezirksregierung die Räumlichkeiten. (Luftbild)


Ostflügel an der Goebenstraße
Quelle: Wikimedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Tbachner



Ostflügel an der Goebenstraße
Quelle: Wikimedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Tbachner


An der Hauptstraße des Quartiers (Kaiserstraße) finden sich Boutiquen, Cafés, Restaurants und natürlich das Landgericht. Das Gebäude blickt auf eine lange Tradition zurück. Es entstand in einer ersten Ausbaustufe von 1880 bis 1885.


Landgericht 1885
Quelle: Wikipedia, die Schutzdauer für das gezeigte Werk ist nach dem deutschen Urheberrecht abgelaufen


1910 begannen die Arbeiten an einem Erweiterungsbau. Gleichzeitig erhielt die symmetrische Ziegelfassade Jugendstilelemente. Bei einem Bombenangriff im Jahre 1944 brannten große Teile aus. Erst fünf Jahre nach Kriegsende wurde der Antrag auf Wiederaufbau des Westflügels gestellt. Im Jahre 1952 teilte das Staatshochbauamt mit, dass das Landgericht nach den alten Grundrisszeichnungen wieder aufgebaut werden solle. Einige Änderungen, wie z.B. die Vereinfachung der Fassade an der Kaiserstraße und das Ersetzten von Teilen der Ziegelverblendung mit einem hellen Außenputz, wurden vorgenommen. Teils aus finanziellen Gründen, jedoch auch im Einklang mit dem Baustil der 1950er Jahre. Heute erstreckt sich die Denkmaleigenschaft auf das Äußere, auf das Haupttreppenhaus und auf den Schwurgerichtssaal.


Südflügel an der Kaiserstraße
Quelle: Wikimedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber Tbachner


Einer meiner Lieblingsorte im Stadtgebiet befindet sich ebenfalls im Viertel: Der Ostenfriedhof oder auch Ostfriedhof. Die parkähnliche Grünanlage wurde 1876 angelegt. Viele verdiente Bürger der Stadt, z.B. August Klönne (Unternehmer), Heinrich Schüchtermann (Industrieller und Stifter) oder auch Albert Schulze Vellinghausen, sind auf dem 16 Hektar großen Areal an der Robert-Koch-Straße beigesetzt.


Lageplan Ostenfriedhof
Quelle: Wikimedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Helfmann


Einige der Grabskulpturen stammen vom jüdischen Bildhauer Benno Elkan. Etwa 100 Monumental-Grabanlagen sowie die Trauerhalle und die Friedhofsverwaltung stehen unter Denkmalschutz.


Persephone von Benno Elkan
Quelle: Wikimedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation,
Urheber: Mathias Bigge



Grabmal Klönne
Quelle: Wikimedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Mbdortmund



Grabmal Juchu
Quelle: Wikimedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Mathias Bigge



Friedhofsverwaltung
Quelle: Wikimedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Mathias Bigge
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Alt 29.10.11, 17:42   #43
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Westentorallee 1976 vs Westentorallee 2011
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Alt 18.03.12, 11:21   #44
Froop84
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Froop84 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Leider gehen die ganzen Bilder der Seiten 1-2 und Hälfte von 3 nicht.

Ich möchte die aber unbedingt sehen

Kann jemand die nochmal hochladen?
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Alt 09.03.14, 10:59   #45
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U-Areal: 1930 bis 2013

Das U-Areal wurde für weit mehr als eine Viertelmilliarde Euro umgestaltet. Die folgende Fotostrecke belegt die (noch nicht ganz abgeschlossene) Metamorphose des rund 50.000 Quadratmeter großen Geländes:
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