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Alt 27.01.19, 03:59   #301
LE Mon. hist.
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Abschlussbericht der Kohlekommission

Um den Ausstieg aus der Braunkohleförderung finanziell zu gewährleisten, sollen die vier betroffenen Bundesländer Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt umfassende Hilfen vom Bund erhalten. Die Hilfen könnten sich am Berlin/Bonn-Gesetz orientieren, mit dem der Hauptstadtumzug für Bonn abgefedert wurde. Bereits Ende April sollen Eckpunkte für ein Maßnahmengesetz vorliegen, das festschreibt, wie der Bund den Strukturwandel genau fördern will. Ein Staatsvertrag soll die künftigen Bundesregierungen daran binden. Die Kosten aus Sicht der Kommission belaufen sich im Einzelnen auf 1,3 Milliarden Euro pro Jahr über 20 Jahre, dazu sollen den Ländern 0,7 Milliarden pro Jahr bereitgestellt werden, die nicht an Projekte gebunden sind. Hinzu kommen zur Verbesserung des Verkehrs ein Sonderfinanzierungsprogramm und ein Sofortprogramm bis 2021 im Umfang von 1,5 Milliarden Euro, die bereits im Bundeshaushalt bis 2021 eingeplant sind.

Von den 40 Milliarden Euro für den Strukturwandel sollen 17 Milliarden Euro in die Lausitz gehen, die bislang besonders abhängig von Kohle-Arbeitsplätzen ist, 15 Milliarden Euro ins Rheinische Revier sowie 8 Milliarden Euro ins Mitteldeutsche Revier.

Abschlussbericht Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“
http://www.spiegel.de/media/media-44069.pdf

Zitat:
Projektvorschläge Strukturentwicklung für Sachsen-Anhalt
Übersicht von Maßnahmen und Projekten zur Strukturentwicklung im Bundesland Sachsen-Anhalt (Mitteldeutsches Revier)


41
Ausbau des mitteldeutschen S-Bahn-Netzes im Süden Sachsen-Anhalts
Zur Unterstützung der Braunkohleregion mit den Teilprojekten:
. S-Bahn-Verbindung Naumburg–Weißenfels–Leipzig,
. S-Bahn-Verbindung Merseburg–Leipzig,
. S-Bahn-Verbindung Halle–Naumburg / Querfurt,
. S-Bahn-Verbindung Halle–Lutherstadt Eisleben,
. S-Bahn-Verbindung (Halle/Leipzig–) Bitterfeld–Dessau/Lutherstadt Wittenberg (Erweiterung),
. S-Bahn-Verbindung Sangerhausen-Halle
. Express-Verbindung Gera–Zeitz–Leipzig.

Damit verbunden sind die Infrastrukturprojekte:
. Ausbau der Strecke Gera–Zeitz–Leipzig (120 km/h und Elektrifizierung),
. Ausbau der Strecken Naumburg–Halle, Großkorbetha–Leipzig (160 km/h),
. Bau der Verbindungskurve Großkorbetha (Direktverbindung Merseburg–Leipzig),
. Erweiterung der Gleisinfrastruktur (drei-viergleisige Abschnitte) zwischen Bitterfeld und Lutherstadt Wittenberg (Vermeidung von Doppelüberholungen),
. Sanierung/Ausbau sowie gegebenenfalls zusätzliche Stationen an den betroffenen Achsen und Zubringerstrecken (Strecke Merseburg–
Querfurt sowie Halle-Eisleben

42
Entfristung der Bestellung der Strecke Zeitz-Weißenfels
Mit einer Veränderung (Verlängerung) des Vergabezeitraums bis 2032 (statt 2024) könnte der Region bezüglich dieser vor Ort als wichtig eingeschätzten Verbindung eine langfristige Perspektive aufgezeigt werden.
Damit verbunden wären Investitionen in die Infrastruktur der Stationen und Stationsumfelder (einschließlich günstigerer Standorte der Bahnsteige).
Hauptverkehrsströme in der Region sind auf die Oberzentren Halle und Leipzig orientiert. Die Strecke stellt zwischen den Mittelzentren Zeitz, Weißenfels und (mit Umstieg) Naumburg sowie zwischen Zeitz und Halle die schnellste ÖPNV-Verbindung her

43
IC-Verbindung Nürnberg–Jena–Naumburg–Leipzig
tatsächliche Umsetzung der im Fernverkehrskonzept der DB vorgesehene neue IC-Verbindung Nürnberg–Jena–Naumburg–Leipzig


Projektvorschläge Strukturentwicklung für den Freistaat Sachsen (Mitteldeutsches Revier)
Stand: 25. Januar 2019
(Momentaufnahme, nicht abschließend)
Übersicht von Maßnahmen und Projekten zur Strukturentwicklung im Freistaat Sachsen (Mitteldeutsches Revier)


12
Verdichtungsraum Leipzig-Halle: Grundlegende Ertüchtigung und Neuausbau eines Straßen- und Schienennah- und fernverkehrs
zur Anbindung umliegender Zentren sowie innerstädtischer Erschließung
- Machbarkeitsstudie sowie bauliche Umsetzung grundsätzlicher Neustrukturierung/Neubau großräumiger SPNV und Schienenfernverkehr in Leipzig und im Großraum Leipzig

13
ICE-Strecke Berlin-Flughafen BER nach Flughafen Leipzig-Halle

14
Realisierung Eisenbahnprojekt "Nordkurve Leipzig"

16
Verbesserung der Schienenverkehrsanbindungen des Mitteldeutschen Reviers an Leipzig
Taktverdichtung:
- im City-Tunnel Leipzig durch Aufrüstung der Eisenbahnsicherungstechnik
- Borna–Leipzig
- Chemnitz–Bad Lausick–Leipzig
- (Bitterfeld/Wolfen-) Delitzsch-Leipzig
- Ausbau des PlusBus-und Rufbussystems
- Leipzig–Gera und Leipzig–Grimma–Döbeln Umstellung auf H2
- S-Bahn-Verlängerung Leipzig-Naumburg/Merseburg

17
Machbarkeitsstudie zur Elektrifizierung der Strecke Leipzig-Grimma und Suche nach Alternativlösungen

18
Machbarkeitsstudie zur Erweiterung des Citytunnel Leipzig und Bau Citytunnel II

19
Schienenpersonenverkehrskonzept (SPVK) auf Basis der Vorschläge des INTERREG-Projekt „Railhuc“
- Optimierung der Schieneninfrastruktur der drei mitteldeutschen Länder
- Defizite sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr zu erfassen
- Investitionsbedarfe quantifizieren.

20
S-Bahn-Verbindung Leipzig-(L-Möckern/L-Leutzsch/L-Rückmarsdorf/L-Miltitz)-Markranstädt)-Merseburg (ST)
- Ergänzung sowie Ertüchtigung des S-Bahn-Netzes Mitteldeutschland durch die seit 1998 für den Personennahverkehr nicht mehr genutzte, aber noch vorhandene Schieneninfrastruktur

21
S-Bahn Mitteldeutschland: S-Bahn-Station Leipzig-Mockauer Straße
- Bau eines Überwerfungsbauwerkes zur Verknüpfung der S-Bahn Linien 1, 2 und 4 mit der 5X (Halle-Leipzig-Zwickau).

22
Einbeziehung der Mittelzentren Grimma, Zeitz einschl. Deuben, Profen und Schleenhain (Streckenverlauf bis Pegau in Sachsen),
Weißenfels und Naumburg (Streckenabschnitt bis Großlehna in Sachsen) in das S-Bahn-Netz

23
Prüfung zielführender alternativer Antriebstechnologien (etwa Wasserstoffzüge–Hydrail oder Hybridfahrzeuge) angesichts der
Aufwändigkeit der Elektrifizierung der Strecken (Teilabschnitt Borsdorf-Grimma bzw. komplette Strecke Leipzig-Zeitz)

24
Elektrifizierung der Strecke Leipzig–Bad Lausick–Geithain–Chemnitz zur verbesserten Erschließung von Synergieeffekten
zwischen den Wirtschaftsräumen Leipzig-Halle und Chemnitz-Zwickau

25
S-Bahn Strecke Gera-Zeitz-Pegau-Leipzig
Die vorhandene Bahnstrecke wird bereits stark frequentiert. Mit dem weiteren Wachsen des Oberzentrums Leipzig wird der Bedarf
nochmals steigen, zumal der Individualverkehr auf der Straße in Leipzig an Grenzen stoßen wird.

26
Bestellung der Strecke Leipzig-Cottbus als Fernverkehrsrelationen mit mindestens IC-Verkehr

27
Schließung S-Bahnring Leipzig

Geändert von LE Mon. hist. (27.01.19 um 08:57 Uhr)
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Alt 27.01.19, 09:22   #302
lguenth1
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lguenth1 ist ein geschätzer Menschlguenth1 ist ein geschätzer Menschlguenth1 ist ein geschätzer Menschlguenth1 ist ein geschätzer Mensch
Was soll man davon halten? Im Mitteldeutschen Revier arbeiten noch 2600 Beschäftigte in der Braunkohlewirtschaft - nach der Wende hat man Betriebe dieser Größe Tag für Tag geschlossen, ohne dass (außer den Betroffenen) ein Hahn danach gekräht hätte. Ich kann beim besten Willen nicht daran glauben, dass dieses gigantischen Füllhorn an durchaus sinnvollen, aber unglaublich teuren Maßnahmen auch nur ansatzweise in dem angestrebten Zeitraum der Stillegung bis 2038 über der Region ausgeschüttet wird. Die Sachen in Deinem Beitrag sind auch noch lange nicht alles, es verstecken sich auch noch längst vergessen geglaubte Ideen wie ein Autobahnbau zwischen Leipzig und Lausitz oder der Ausbau der B87 zwischen Leipzig und Frankfurt/Oder an anderer Stelle - aber eben alles mit dem unsicheren Status als "Projektvorschläge". Hoffentlich erinnert sich jemand 2038 noch an die Pläne und fragt dann bei der Bundesregierung mal nach, welcher der "Projektvorschläge" wirklich umgesetzt wurde.
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Alt 27.01.19, 11:22   #303
Saxonia
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Saxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz sein
Wenn ich mir die momentan kursierenden Realisierungszeiträume für Infrastrukturmaßnahmen anschaue, habe ich auch wenig Hoffnung, dass von den hier skizzierten Projekten bis 2038 allzu viel realisiert sein wird. Ich glaube, für die Elektrifizierung Chemnitz-Leipzig geisterte im Sommer ein "nicht vor 2026" durch die Gazetten.....
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Alt 27.01.19, 12:59   #304
Altbaufan_
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Altbaufan_ ist einfach richtig nettAltbaufan_ ist einfach richtig nettAltbaufan_ ist einfach richtig nettAltbaufan_ ist einfach richtig nettAltbaufan_ ist einfach richtig nett
^
Ein Grundproblem bei uns: Es dauert alles ewig, es gibt X Kommissionen, Vorschläge, Gutachten, Arbeitskreise und und und.

Wenn ich mir allein ansehe, dass die LVB am Hbf. 6 statt 4 Gleise anstrebt... aber dann im gleichen Satz gesagt wird "frühestens in 10 Jahren realitsisch fertig"... dann weiß man, woran es krankt. Es wird zu viel geplant und geredet, aber nichts getan. Also 2030!

Die Ausweitung der Hst. Hbf. wäre sofort nötig, aber man beginnt Stand 2019 noch nicht mal mit konkreten Planungen. Von neuen Linien oder veränderten Linienführungen vorhandener Linien zur Entlastung des Umsteigepunktes Hbf., Erweiterungen mal ganz zu schweigen.
Da sind uns viele Städte in D. weit voraus, egal ob Dresden, Berlin Magdeburg, Bielefeld oder oder oder.
Wenn der Goerdelering saniert wird (2019 oder doch erst 2020, man hüllt sich bisher in Schweigen) muss vor allem heute schon so weit gedacht werden, dass am Hbf. alles passt und nicht umfangreich Gleisspurwechsel etc. wieder umgebaut werden müssen...
Die Gleiskurve Hbf. Westseite incl. der ganzen "Standgleise" ist noch immer nicht saniert, obwohl an der Strecke Kurt-Schumacher-Str. mehrfach gebaut wurde, zuletzt 2018 und ein Jahr davor am Liebknecht-Platz.
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Alt 22.02.19, 09:41   #305
PhilippLE
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PhilippLE sitzt schon auf dem ersten Ast
Ökolöwe und SPD-Stadtratsfraktion fordern ein 365-Euro-Ticket - also eine Jahreskarte für 1 Euro am Tag in Orientierung am Wiener Modell. Das wäre deutlich günstiger als 12 Monatskarten (für je 78,90 € bzw. 66,90 € im Abo). Eine Unterschriftenaktion läuft.
http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/10...65-Euro-Ticket

Kritiker bezweifeln die Finanzierbarkeit und befürchten den Kollaps des Systems. Das wird von den Befürwortern wiederum angezweifelt, denn geschenkt sind die Fahrten damit ja nun auch nicht. Oder sagen wir mal so: Das Geld für die 365-Euro-Jahreskarte könnte man auch einmal in ein Fahrrad investieren und im Anschluss jahrelang sparen - solange der Drahtesel durchhält und nicht seinen Besitzer wechselt.

Wenn man wirklich ÖPNV fördern will, wird man ihn über kurz oder lang auch preislich attraktiv machen müssen. Das 365-Euro-Ticket scheint da schon ein bedenkenswerter Schritt - zumal es so schön griffig ist. Was mir fehlt, ist ein begleitendes Angebot für Familien. Mir ist aber auch in der bestehenden Tarifstruktur völlig unverständlich, warum es keine attraktiven Familienangebote gibt (zumindest konnte ich keine finden). Gerade Familien werden so aktuell regelrecht zur PKW-Nutzung genötigt.
PhilippLE ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.19, 13:01   #306
Birte
Wichtiges Mitglied

 
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Birte ist im DAF berühmtBirte ist im DAF berühmt
^ Im Prinzip eine gute Idee - aber meiner Meinung nach nur als Baustein eines Gesamtplans, zu dem Kapazitätserweiterungen, Streckenausbau und Priorisierung ÖNV vor MIV gehören.

Wenn man dann gleichzeitig das Autofahren und Parken in der Stadt unangenehmer macht, könnte man sicher weitere Menschen zum Nachdenken über einen Umstieg bringen.
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Alt 22.02.19, 14:50   #307
Altbaufan_
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Altbaufan_ ist einfach richtig nettAltbaufan_ ist einfach richtig nettAltbaufan_ ist einfach richtig nettAltbaufan_ ist einfach richtig nettAltbaufan_ ist einfach richtig nett
^
Problem der LVB ist und bleibt:
- zu geringe Finanzen, auch seitens der Stadt >>> 45 Mio. pro Jahr, nun 47 Mio. - "früher" gab es mal 60 Mio. p.a., das zeigt doch, welchen Stellenwert die LVB bei der Stadt haben...
- Investitionsstau und wenig Innovation (Neubaustrecken werden ewig hinausgezögert, viele waren im alten Nahverkehrsplan bereits "in Planung" und bis heute ist nichts passiert...)
- eine Bahn (XL), die in möglichst kurzer Entwicklungszeit und möglichst billig auf den Markt kam und entsprechende Probleme hat - zudem ist sie in Stoßzeiten bereits jetzt zu klein (mehrfach auf der 4 gesehen, wie überfüllt die Bahn gegen 16 Uhr war!!)
- seit Jahren keine Veränderungen und Verbesserungen im Liniennetz, die vor allem die Hauptverkehrszeiten entlasten - mittlerweile auch nicht mehr möglich, da Fahrer fehlen ... dies wäre aber bitter nötig, da am Goerdelering und Leuschnerplatz noch Reserven fürs Umsteigen sind, während der Hbf. überlastet ist (z.B. stärkere Nutzung der Hst. Hbf/Westseite)
- 40% mehr Fahrgäste am Hbf seit 2007 laut LVB - jedoch keinerlei Anpassung der Linien, Kapazitäten und Strecken (außer der 14, die mittlerweile um den Ring fährt, aber eben nicht mehr nach Eutritzsch/St. Georg)

Dieses 365 Euro-Ticket ist frühestens 2030 sinnvoll, WENN man vorher massiv in Linien, Neubaustrecken und Fuhrpark wie Fahrpersonal investiert. Mit dem jetzigen Vorgehen der Stadt, wo die LVB eher als Last gesehen wird, wäre die LVB in kurzer Zeit kollabiert und völlig überfordert.
Altbaufan_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.19, 22:07   #308
C. S.
Wichtiges Mitglied

 
Registriert seit: 26.07.2015
Ort: Leipzig
Beiträge: 532
C. S. könnte bald berühmt werden
Zur Präzisierung sei ergänzt, dass die Absenkung und inzwischen aufgeweichte Deckelung auf 45 Mio. Euro/Jahr Finanzausgleich von der LVB selbst kamen. Als vor rund 15 Jahren im Zuge der europäischen Wettbewerbsgesetze sicher gestellt werden sollte, dass die LVB ohne Vergabeverfahren mit der Durchführung des ÖPNVs betraut wurde (Betrauungsakt).

Ansonsten ist der Ticketvorschlag schon goldrichtig. Denn es ist eine offenbar Leipziger Narretei, alles an Verbesserungen erst gut gefunden wird, wenn sämtliche denkbaren Verbesserungen auf einen Schlag umgesetzt werden. Vergleichsweise weist ein Ertrinkender den Rettungsring lieber zurück, weil die anschließende Bergung in ein Rettungsboot noch einige Zeit dauern könnte.
C. S. ist offline   Mit Zitat antworten
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