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Alt 01.06.18, 16:06   #76
nikolas
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Ruhr: Mehr Wohnungen in 2017 fertiggestellt

PM: "9.673 Wohnungen wurden 2017 in der Metropole Ruhr fertiggestellt. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW mitteilt, waren das fast 2.100 mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (einschließlich Wohnheimen) stieg stark von 3.663 auf 5.381. Zunahmen gab es auch bei Einfamilienhäusern. 2017 wurden 2.958 Eigenheime fertiggestellt, das war ein Plus von 309 im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Zwei-Familienhäuser stieg von 183 auf 225.

Die höchste Wohnungsbauquote (Zahl der fertiggestellten Wohnungen ohne Wohnheim bezogen auf die Einwohnerzahl) hatte 2017 Dortmund mit 25,2 Prozent, die niedrigste Hagen (6,7 Prozent)."

Quelle: idr
Infos: www.it.nrw.de
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Alt 28.09.18, 17:58   #77
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LEG-Wohnungsmarktreport NRW 2018

PM: "
  • Mieten in NRW steigen moderat weiter (um 2,6 Prozent in 2017)
  • Durchschnittliche NRW-Angebotsmiete beträgt aktuell 6,67 Euro/m²
  • Angebotsmieten in Köln und Düsseldorf bei 10 Euro und mehr
  • Günstigste angebotene Mietwohnungen in Duisburg und Gelsenkirchen
  • Zu geringe Bautätigkeit führt zu weiteren Nachfrageüberhängen in zahlreichen Städten
  • Weiter deutliche Steigerung bei inserierten Preisen für Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäuser
Die Angebotsmieten für Wohnungen in Nordrhein-Westfalen erhöhten sich im Jahr 2017 um 2,6 Prozent. Damit verlangsamt sich die Mietpreisdynamik und unterstreicht bei einer aktuellen Durchschnittsangebotsmiete von 6,67 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, dass es in NRW nach wie vor bezahlbaren Wohnraum gibt. Im Vorjahr waren die Angebotsmieten um 4,0 Prozent gestiegen. Die Preissteigerung bei Eigentumswohnungen fiel hingegen mit 10,7 Prozent mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahreszeitraum (4,8 Prozent). Mehrfamilienhäuser kosteten 8,7 Prozent mehr als 2016. Die Preissteigerung liegt in diesem Segment damit auf dem Niveau des Vorjahres (8,5 Prozent). Allerdings wird – zumindest an den zwölf Top-Standorten – noch immer deutlich zu wenig gebaut. Im Jahr 2017 befanden sich nur etwa 16.000 Wohnungen im Bau, davon lediglich rund 9.000 als Mietwohnungen und zirka 7.000 für Eigentümer.
Dies sind die wichtigsten Ergebnisse des LEG-Wohnungsmarktreports NRW 2018. [...]"

Quelle: https://www.leg-wohnen.de/unternehme...d816c63bb931ad
Download Report: https://www.leg-wohnen.de/unternehme...port-nrw-2018/
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Alt 24.10.18, 22:26   #78
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Wohnungsbauquote in Westfalen 2017

PM: "Im Münsterland und in Ostwestfalen-Lippe werden überdurchschnittlich viele Wohnungen gebaut. Das ist das Ergebnis einer Auswertung der Bausparkasse LBS auf Basis von Daten des Statistischen Landesamtes.

Die LBS hat die Bauintensität, also die neuen Wohnungen pro tausend Einwohner, genauer untersucht. Demnach wurde im Münsterland mit 4,6 Wohnungen je 1000 Einwohner am meisten gebaut. Auch Ostwestfalen-Lippe liegt mit einem Wert von 2,9 Wohnungen je 1000 Einwohner noch über dem Landesdurchschnitt (2,5). Schlusslicht dieser Statistik bilden das Sieger- und Sauerland mit nur 1,5 Wohnungen.

Allerdings gibt es auch innerhalb der Regionen große Unterschiede. So wurden im Münsterland in Nordkirchen (11,1), Wadersloh (10,5) und Saerbeck (10.2) sehr viele Wohnungen gebaut, während in Velen (1,1) und Isselburg (0,5) die Bautätigkeit sehr gering ausfiel. In Altena und Halver in Südwestfalen lag der Wert sogar nur bei 0,2 bzw. 0,1 Wohnungen je 1000 Einwohner.

Insgesamt wurden 2017 etwa 45.000 Wohnungen in Nordrhein-Westfalen gebaut. Benötigt würden aber mindestens 75.000, so die LBS."

Quelle: https://www.westfalen-heute.de/wohnu...rs-baufreudig/
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Alt 21.11.18, 12:37   #79
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Ruhr: Regionaler Wohnungsmarktbericht

PM: "Moderat steigende Preise für Bauland und Immobilien im Bestand, kein überdurchschnittlicher Anstieg der Mieten und eine große Auswahl an unterschiedlichen Wohnungsgrößen kennzeichnen den Wohnungsmarkt in der Metropole Ruhr mit seinen 2,65 Millionen Wohnungen. So lauten die wesentlichen Ergebnisse des 4. Regionalen Wohnungsmarktberichts, den die Arbeitsgemeinschaft Wohnungsmarkt Ruhr am 21. November 2018 im Planungsausschuss des Regionalverbandes Ruhr (RVR) vorgestellt hat. An dem Projekt unter der Federführung des RVR sind die elf kreisfreien Städte und die vier Kreise des Ruhrgebiets beteiligt.

Der Bericht zeigt, dass die Wohnungsmärkte in der Metropole Ruhr ein bezahlbares Wohnungsangebot für jede Nachfrage zur Verfügung stellen. Im Vergleich zum letzten Bericht aus dem Jahr 2015 ist erkennbar, dass Umfang und Dynamik der Nachfrage deutlich anziehen. Zur Zukunftssicherung werden in den Städten Wohnbauflächen für rund 115.000 neue Wohnungen im neuen Regionalplan zur Verfügung stehen."

Quelle: idr
Infos: www.presse.rvr.ruhr
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Alt 13.01.19, 19:32   #80
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Wohnungsmarktbericht Ruhr: Anstieg bei Baugenehmigungen

PM: "Die Zahl der Wohnungsfertigstellungen in der Metropole Ruhr ist seit 2009 leicht gestiegen. 44.600 Wohnungen wurden zwischen 2011 und 2016 im Ruhrgebiet gebaut, das waren 18 Prozent der Fertigstellungen in NRW.

Das geht aus dem 4. Regionalen Wohnungsmarktbericht der Arbeitsgemeinschaft Wohnungsmarkt Ruhr hervor, der unter der Federführung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) in Zusammenarbeit mit den elf kreisfreien Städten und vier Kreisen des Ruhrgebiets in Begleitung durch die NRW.Bank erstellt wurde.

Trotz steigender Tendenz im Wohnungsbau bleibt die Metropole Ruhr hinter der NRW-Entwicklung zurück. Bezogen auf das Jahr 2007 lag der Index der Baufertigstellungen im Ruhrgebiet 2016 bei 83, in NRW bei 105. Die Zahl der Baugenehmigungen von 2014 bis 2016 lassen jedoch erwarten, dass die Region aufholen wird: 30.000 Baugenehmigungen wurden in diesem Zeitraum erteilt, allein 12.000 im Jahr 2016. Genehmigt wurden überwiegend Mehrfamilienhäuser.

Ein Vergleich der kreisfreien Städte und Kreise im Ruhrgebiet zeigt eine deutlich höhere Bautätigkeit in den Kreisen: Dort lag der Baufertigstellungsindex 2016 bei 101, in den kreisfreien Städten bei 70. Auffällig ist vor allem die deutliche Zunahme von Mehrfamilienhäusern in den Kreisen. Zwischen 2014 und 2016 entstanden rund 59 Prozent der Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (2.074) und nur 1.460 in Ein- und Zweifamilienhäusern. In den kreisfreien Städten wurden 1.420 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern gebaut, was einem Anteil von 48 Prozent entspricht. Als mögliche Gründe für die Dominanz von Mehrfamilienhaus-Neubauten in den Kreisen nennen die RVR-Experten unter anderem einen erhöhten Nachholbedarf, gestiegene Bodenpreise und den demografischen Wandel, der zu einer verstärkten Nachfrage nach kleinerem und barrierefreiem Wohnraum führt.

Aufmerksam beobachten die Planer den Rückgang des öffentlich geförderten Wohnungsbestandes: Durch geringen Zuwachs geförderter Wohnungen (Neubau und neue Belegungsbindungen im Bestand) und das planmäßige oder vorzeitige Auslaufen der Bindungen sank der Bestand zwischen 2006 und 2016 um 39,2 Prozent. 2016 standen 183.592 geförderte Wohnungen zur Verfügung. Das entsprach einem Anteil von 6,9 Prozent am Gesamtwohnungsbestand. Dieser Trend wird sich Prognosen der NRW.BANK zufolge fortsetzen. Bis 2030 wird ein weiterer Rückgang der geförderten Wohnungen um 31,3 Prozent erwartet (NRW: 34,2 Prozent).
Die Arbeitsgemeinschaft Wohnungsmarkt Ruhr befürchtet, dass diese Entwicklung langfristig dazu führt, dass Steuerungsmöglichkeiten hinsichtlich der Versorgung von breiten Bevölkerungsschichten mit bezahlbarem Wohnraum fehlen. Daher hat die RVR-Verbandsversammlung zum Jahresende beschlossen, dass der Regionalverband Ruhr den Rahmen für ein regionales Wohnungsmarktkonzept erarbeitet. Ein Schwerpunkt soll auf der Schaffung und Sicherung von bezahlbarem Wohnraum liegen."

Quelle: idr
Infos: www.rvr.ruhr
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Alt 15.03.19, 15:33   #81
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Ruhr: Mieten und Immobilien-Kaufpreise gestiegen

PM: "Die Mieten für Wohnraum sind in der Region zwischen Duisburg und Dortmund in den letzten zwölf Monaten im Durchschnitt um 4,1 Prozent (Vorjahr: + 3,7 Prozent) gestiegen. Das hat der Immobilienverband Deutschland IVD ermittelt. Der jetzt veröffentlichten Wohnimmobilien-Preisspiegel NRW zeigt, wo die Mieten am deutlichsten gestiegen sind: In Essen und Gelsenkirchen zahlen Mieter für eine Drei-Zimmer-Wohnung von mittlerem Wohnwert durchschnittlich fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Stagnation auf dem Mietmarkt jedoch ist in Städten wie Oberhausen, Mülheim oder Bottrop zu verzeichnen.

Angeführt wird das Mietpreisranking im Ruhrgebiet von Essen mit durchschnittlich acht Euro pro Quadratmeter Nettokaltmiete im mittleren Wohnwert. Mit einer Durchschnittsmiete von 6,80 Euro belegt Dortmund Rang 2, Hagen mit 6,75 Euro auf Rang drei. Besonders günstige Mietwohnungen gibt es nach wie vor in Gelsenkirchen. Dort wird in einfachen Altbauten um die 3,50 Euro Nettokaltmiete verlangt.

Auch die Preise für Kaufimmobilien sind gestiegen. In den vier Großstädten Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen stiegen die Preise im Durchschnitt um 3,5 Prozent. Eigentumswohnungen aus dem Bestand verteuerten sich dort durchschnittlich sogar um mehr als fünf Prozent.
Als teuerstes Pflaster erweist sich der Essener Süden: Hier wurden die höchsten Preise sowohl für Mietwohnungen als auch für Kaufimmobilien aufgerufen."

Quelle: idr
Infos: www.ivd-west.net
ausführlicher: http://www.deal-magazin.com/news/807...impreise-um-31
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Alt 26.03.19, 00:19   #82
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Ruhr: Zahl der Baugenehmigungen um 14 Prozent gestiegen

PM: "In der Metropole Ruhr wurden im vergangenen Jahr mehr Wohnungen in weniger Gebäuden gebaut. Die Bauämter in der Region gaben ihr ok für 3.296 neue Wohngebäude (2017: 3321) mit 10.458 Wohnungen (2017: 9148, +14,3 Prozent).
Insgesamt stieg die Zahl der Wohnungen durch Neu- oder Umbau im Jahreszeitraum um 14 Prozent auf 11.685.
Die höchste Steigerung war in Essen zu verzeichnen: Die Zahl der Baugenehmigungen stieg um 73,1 Prozent auf 2.136. Bochum verzeichnete ein Plus von 62 Prozent (plus 794 Wohnungen). Weniger Baugenehmigungen für Wohnungen wurden u.a. in den Kreisen Recklinghausen (–23,9 Prozent) und Unna (–16,3 Prozent) sowie in Oberhausen (14,8 Prozent) erteilt.
NRW-weit wurden im vergangenen Jahr 5,7 Prozent mehr Wohnungen genehmigt als ein Jahr zuvor- nämlich 55.492."

Quelle: idr
Infos: www.it.nrw
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Alt 23.05.19, 12:08   #83
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Ruhr: 14,6% weniger Wohnungsfertigstellungen

PM: "2018 wurden im Ruhrgebiet deutlich weniger Wohnungen fertiggestellt als im Jahr zuvor. Den Bauämtern wurde 3.077 Fertigstellungen von neuen Gebäuden gemeldet, was einem Rückgang von 15,8 Prozent gegenüber 2017 entspricht. Das hat das Statistik-Team des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Grundlage der Daten des Statistischen Landesamtes IT.NRW errechnet. Vor allem die Zahl der fertiggestellten Einfamilienhäuser sank um 17,6 Prozent auf 2.438. Bei den Wohnungen in Zweifamilienhäusern (205) lag der Rückgang bei 8,9 Prozent, bei Mehrfamilienhäusern (434) bei 8,2 Prozent. Insgesamt entstanden im vergangenen Jahr 7.505 Wohnungen in neuen Gebäuden (minus 14,6 Prozent) und weitere 691 durch Um- und Ausbau (minus 10,1 Prozent)."

Quelle: idr
Infos: www.it.nrw.de
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Alt 12.06.19, 22:30   #84
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Wohnungsmarktbericht 2018 der NRW.BANK

PM: "Die Bautätigkeit in Nordrhein-Westfalen befindet sich auf dem Höchststand der vergangenen Jahre, kann mit dem Bedarf aber noch nicht Schritt halten. Veränderungen in der Haushaltestruktur zeigen, dass insbesondere mehr kleine und altersgerechte Wohnungen benötigt werden. Zu diesem Ergebnis kommt der Wohnungsmarktbericht 2018 der NRW.BANK, der jetzt erschienen ist.

Die guten Investitionsbedingungen haben dafür gesorgt, dass 2017 in NRW 48.300 neue Wohnungen gebaut wurden. Das hohe Vorjahresergebnis ist damit um 2,4 Prozent noch einmal leicht übertroffen worden. Treibender Faktor war der Geschosswohnungsbau mit 23.300 Wohnungen (+11,1%), darunter 9.800 Eigentumswohnungen. Die im Jahr 2018 erteilten Baugenehmigungen für rund 55.500 Wohnungen lassen einen weiteren Anstieg erwarten. „Die Entwicklung geht in die richtige Richtung“, sagt Dietrich Suhlrie, Vorstandsmitglied bei der NRW.BANK. „Besonders erfreulich ist, dass die NRW.BANK mit Mitteln der Wohnraumförderung des Landes dazu beitragen konnte, wieder mehr Neubauwohnungen mit günstigen Mieten zu errichten.“

Allerdings reicht der Neubau nach wie vor nicht aus, um den aktuellen Bedarf von jährlich 80.000 zusätzlichen Wohnungen in NRW zu decken. Das hat Gründe: Die Baulandknappheit sowie die hohe Auslastung von Bauwirtschaft und kommunalen Bauverwaltungen schränken die Bautätigkeit nach wie vor ein. Dazu ist neben der reinen Anzahl entscheidend, ob die neu gebauten Wohnungen auch qualitativ zur Nachfrage passen. Denn Veränderungen in der Haushaltestruktur erfordern Anpassungen im Wohnungsbau.

Alleinlebende häufigster Haushaltstyp: Alleinlebende sind in NRW mit aktuell 41 Prozent der häufigste Haushaltstyp. In den vergangenen Jahren hat sowohl ihre Anzahl (seit 2008: +9% gegenüber +2% bei allen Haushalten) als auch ihr Anteil an allen Haushalten weiter zugenommen (2008: 38%). Entsprechend gibt es im Wohnungsangebot für Alleinlebende in allen Regionen ein Defizit – in allen Preisklassen. Zwar sind in den vergangenen Jahren deutlich mehr Wohnungen für 1- bis 2-Personen-Haushalte entstanden (2008 hatten nur 23% aller Neubauwohnungen weniger als drei Zimmer, 2017 waren es bereits 40%), doch die Preisentwicklung zeigt, dass das noch nicht reicht. So haben sich die Mieten von 1-Zimmer-Wohnungen und Apartments insbesondere in den vergangenen fünf Jahren überdurchschnittlich verteuert. Mit im Landesmittel 9,14 Euro pro Quadratmeter (2018) liegen sie fast 1,90 Euro pro Quadratmeter (2008: 1,30 €/m2) über dem Marktdurchschnitt. Besonders stark sind die Mieten in den großen Universitätsstädten und in den wachsenden Kreisen im vorderen Ostwestfalen und im Münsterland gestiegen.

Der langjährige Trend des Rückgangs von Familien mit Kindern hat sich nach aktuellen Mikrozensusdaten nicht weiter fortgesetzt. War ihre Zahl zwischen 2008 und 2014 rückläufig (-6%), nahm die Zahl aufgrund des Zuzugs aus dem Ausland (EU, Flüchtlinge) bis 2017 wieder etwas zu. Dennoch sank ihr Anteil an allen Haushalten in den letzten 10 Jahren von 31 auf knapp 29 Prozent im Jahr 2017; bei Familien mit minderjährigen Kindern von 22 auf 21 Prozent. Der Zuwachs beschränkt sich jedoch auf einzelne Großstädte und Kreise, die besonders vom Zuzug jüngerer Haushalte profitiert haben – etwa die Großstädte der Rheinschiene, aber auch andere Universitätsstädte wie Münster, Bielefeld und Paderborn sowie deren Umland.

Verstärkte Dynamik bei Mieten: Trotz wachsender Neubauzahlen hat die Marktanspannung weiter zugenommen und die Mieten steigen mit verstärkter Dynamik. Betroffen sind nahezu alle Regionen. Die Wiedervermietungsmiete für Bestandswohnungen stieg 2017 mit durchschnittlich 4,0 Prozent so stark wie noch nie in den vergangenen zehn Jahren und 2018 erneut um 3,5 Prozent. Dasselbe gilt auch für das untere Mietpreissegment, wo sich die Lage nicht nur in Wachstumsstädten wie Düsseldorf und Münster weiter verschärft."

Quelle: https://www.nrwbank.de/de/corporate/...ktbericht.html
Download Wohnungsmarktbericht NRW-Bank [pdf]: www.nrwbank.de/wohnungsmarktbericht
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Alt 06.07.19, 21:14   #85
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Ruhr: Wohnungsangebot gestiegen

PM: Ende 2018 gab es insgesamt 2.673.156 Wohnungen in den Städten und Kreisen des Ruhrgebiets. Den größten Anteil daran stellten Vier-Raum-Wohnungen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Gesamtangebot um 0,3 Prozent gestiegen. Seit 2010 ist die Zahl der Wohnungen im Ruhrgebiet um zwei Prozent gestiegen. Das haben Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Grundlage aktueller Daten des Landesamtes IT.NRW errechnet. Den höchsten Zuwachs gegenüber 2010 verzeichnete der Kreis Wesel mit einem Plus im Wohnungsbestand von 3,6 Prozent.

NRW-weit gab es 2018 erstmals mehr als neun Millionen Wohnungen. Die Zahl der Wohnungen lag 0,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor und um 3,4 Prozent höher als Ende 2010."

Quelle: idr
Infos: www.it.nrw.de
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