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Alt 26.09.19, 17:15   #106
Kreuzviertel
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Pressemitteilung der Stadt Dortmund zum geplanten Ergänzungsbau der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache (siehe auch hier).

Zitat:
Gedenkstätte

Mehr Platz für die Steinwache: Ergebnisse des Architektenwettbewerbs sind nun ausgestellt

Die Modernisierung der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache schreitet voran: Der Architektenwettbewerb für einen Anbau an den denkmalgeschützten Gebäudekomplex ist abgeschlossen. Alle 16 Entwürfe inklusive des Siegerentwurfs von Konermann Siegmund Architekten aus Hamburg sind ab sofort bis Ende November in der Steinwache ausgestellt.


Der Anbau dient als neues Eingangsportal zur Steinwache und schafft Raum für die wichtige Vermittlungs- und Bildungsarbeit der Mahn- und Gedenkstätte, vor allem für Seminare, Vortragsveranstaltungen und Wechselausstellungen. Für die Architekten ergab sich dabei die Herausforderung, neben den Vorgaben des Denkmalschutzes auch die bauliche Situation der Steinwache vor dem Zweiten Weltkrieg und vor der Kriegszerstörung im Auge zu behalten.


Visualisierung: Konermann Siegmund Architekten, Hamburg

Das Preisgericht hob in seiner Begründung die neue Sichtbarkeit des historischen Ortes in einem schwierigen Stadtraum hervor: "In einem großmaßstäblichen, unwirtlichen Stadtgefüge zwischen Busbahnhof und Steinstraße befindet sich in einer halboffenen Platzkonfiguration die historische Steinwache. Große, gestalterisch laute Häuser bilden den Hintergrund für das ehemalige Polizeigefängnis. Die Steinwache behauptet sich nur schwer im architektonischen Umfeld. (…) Vom Hauptbahnhof kommend überzeugt das Vorrücken des neuen Baukörpers vor das Gebäude der Auslandsgesellschaft. Das neue Ensemble der Steinwache bildet den Vordergrund. Durch die Platzierung des Eingangs in die Richtung des Hauptbahnhofs wird die Orientierung des Platzes in Längsrichtung ausgerichtet", heißt es in der Begründung des Preisgerichts.

Beginn Neubau Anfang 2020

Der Entwurf gewährleiste zudem eine sinnvolle Besucherführung, heißt es weiter. Zwischen Auslandsgesellschaft und Steinwache entstehe ein zweiter Hof – eine Reminiszenz an die historische doppelte Hofsituation. Durch einen Tiefhof an der Süd- und Westseite der Steinwache erhielten alle unterirdischen Räume natürliches Tageslicht. Es folgen nun die Verhandlungen und Detail-Planungen mit den Architekten und dem Denkmalschutz. Die Arbeiten am Neubau starten frühestens Anfang 2020. Für die bauliche Erweiterung der Steinwache stehen ca. 3,1 Mio. Euro zur Verfügung. Parallel dazu wird die Dauerausstellung in der Steinwache völlig neu konzipiert und gestaltet.
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