Immobilienmarkt Frankfurt

  • Laut heutiger FNP-Printausgabe mit der Überschrift "Hochhausboom ungebrochen" wird vom Maklerhaus Colliers berichtet, dass nur noch 61.000 qm in Hochhäusern des Bankenviertels für eine kurzfristige Anmietung zur Verfügung stehen. Das entspräche einer Leerstandsquote von 3,7%. Damit habe sich der Leerstand seit 2013 um fast 70% verringert. Bis zu 42,50 € pro qm werden nach Zahlen Colliers in den oberen Stockwerken der HH gezahlt. Die grösste Bereitschaft in den oberen Etagen hohe Mieten zu zahlen, zeigten die Anwaltskanzeien. Diese suchten vornehmlich jenseits der 70-m-Marke nach Flächen.


    Eine besonders hohe Nachfrage sieht Colliers bei gemischt genutzten Hochhäusern, die Platz für Büros und ein Hotel oder Büros und Wohnungen bieten. Laut dem Sprecher des Planungsdezernenten Josef, Hr. Gellert, könnte der aktualisierte Hochhausrahmenplan im Jahr 2021 oder 2022 in Kraft treten.


    Irgendwie habe ich das Gefühl, der Plan kommt immer später...

    4 Mal editiert, zuletzt von skyliner () aus folgendem Grund: Absatz hinzugefügt.

  • ImmoConcept hat sich die Wohnungspreise im 10-Jahresvergleich angeschaut und für jeden Stadtteil die durchschnittlichen Preissteigerungen von 2008 bis 2018 ermittelt. Eine Übersicht über die ganzen Artikel dazu findet sich unter https://immoconcept.eu/presse/
    Die höchsten Steigerungsraten gab es bei den Mietpreisen im Gutleutviertel (+ 49 Prozent) , gefolgt von Altstadt, Gallus und Riederwald (je +46 Prozent).


    Die Hessenschau hat daraus eine Karte gebastelt, mit der man die Informationen für jeden Stadtteil abrufen kann: Link


    Geschäftsführer Bernd Lorenz wird in der FNP außerdem mit der Aussage zitiert, dass in den Türmen im Europaviertel 70-80 % (!) der Wohnungskäufer aus dem Ausland, und da vornehmlich aus dem asiatischen Raum, kämen.

  • Schönes Beispiel, wie sich ein Mitbewerber im umkämpften Maklergeschäft mit ein paar aufgehübschten Gemeinplätzen Aufmerksamkeit erheischen will. Ansonsten ist die Studie eher was für den Papierkorb, solange sie zu ihrer Methodik und der Herkunft ihrer Daten schweigt. Die Auswertung von Angeboten auf den einschlägigen Internetportalen wäre ziemlich banal und nichtssagend.


    Gerade im Mietwohnungsmarkt sind die angegebenen Steigerungsraten mit höchster Vorsicht zu genießen. Die Aussage, im Stadtteil Riederwald seien „die Mieten“ um 46% gestiegen ist ausgekochter Schwachsinn. Gerade dieser Stadtteil ist geprägt von Sozialem Wohnungsbau und von Siedlungsbau im Eigentum städtischer Gesellschaften und Genossenschaften; deren Mieten sind garantiert nicht in diesem Maß gestiegen.


    Was hat die Studie denn ausgewertet? Bestandsmieten? Erstvermietungen? Wiedervermietungen? Nettokaltmieten? Bruttowarmmieten? Bruttokaltmieten? Welche Baualtersklassen? Welche Wohnungsgrößen?


    Vielleicht sollte man mal untersuchen, welche Relevanz Internetportale für den Mietwohnungsmarkt eigentlich haben; ich würde mal die These wagen, dass die Mehrzahl der frei werdenden Wohnungen niemals öffentlich angeboten werden, sondern im Kollegenkreis, Familienkreis, Freundeskreis oder in der Nachbarschaft „weitergereicht“ werden und die Öffentlichkeit über Miethöhen und –erhöhungen nichts erfährt.

  • ^^ Ab dem 1.1.2019 erhebt Frankfurt ein Zweitwohnungssteuer. Sind die 70-80% ausländischen Wohnungseigentümer auch Steuerpflichtige?
    Ich vermutet ehr nicht, obwohl Mobilheime, Wohnmobile und Wohn- & Campingwagen zum persönlichen Lebensbedarf und wenn sie nicht oder nur gelegentlich fortbewegt werden auch deren Nutzer zum Steuerpflichtigen machen. Das ganze braucht administrativ acht FTE.

  • ^ Ich denke schon. Die Satzung sagt:


    Wird eine Wohnung von einer Person bewohnt, die mit dieser Wohnung nicht gemeldet ist, gilt die Wohnung als Nebenwohnung im Sinne dieser Satzung, wenn sich die Person wegen dieser Wohnung mit Nebenwohnung zu melden hätte. (§ 2 II S.3)


    (...)


    Für Wohnungen, die im Eigentum des Steuerpflichtigen stehen, dem Steuerpflichtigen unentgeltlich oder zu einem Entgelt unterhalb der ortsüblichen Miete überlassen sind, oder ungenutzt sind, ist die Nettokaltmiete in der ortsüblichen Höhe anzusetzen, welche sich aus dem Mietspiegel der Stadt Frankfurt am Main ergibt. (§ 4 V S. 1)


    Wäre ich Staatsbürger der Volksrepublik China mit Wohnsitz in Shanghai und würde mich hin und wieder nach Deutschland begeben, in meiner ETW im GrandTower absteigen und von dort aus meine Shoppingtouren, Messebesuche, Geschäftstermine absolvieren, müsste ich danach zahlen, und zwar 10% der fiktiven Mieteinnahmen in Höhe der ortsüblichen Vergleichsmiete.

  • Büroflächenstudie Frankfurt am Main

    Anknüpfend an skyliner in #803 ist zu berichten, dass das Stadtplanungsamt eine Büroflächenstudie für Frankfurt erstellen lassen will. Ein formloser Teilnahmewettbewerb vor freihändiger Vergabe wurde ausgeschrieben:


    Art und Umfang des Auftragsgegenstandes :
    Die folgenden erwarteten Leistungen bilden den Kern der Auftragsvergabe:
    Entwicklung und Perspektiven des Frankfurter Büroflächenmarktes, Standortanforderungen und -veränderungen der Büroflächennutzer, Darstellung und Analyse des Büroflächenbestandes, Differenzierte Analyse der Teilräume und ihrer Entwicklungsperspektiven, Empfehlungen zur räumlichen Entwicklung und Flächenvorsorge, optional: Analyse der Bürobeschäftigtenentwicklung


    Die Studie soll im Frühjahr 2020 vorgelegt werden. Ich würde mal annehmen, dass die Ergebnisse dieser Arbeit unmittelbar in die Fortschreibung des Hochhausrahmenplans einfließen und gewissermaßen als Vorarbeit anzusehen sind.

  • Die Vorarbeiten für den Hochhausrahmenplan werden anscheinend noch mal ausgeweitet. Für eine Studie Wohnen/ Hotelgewerbe im Hochhaus ist ein formloser Teilnahmewettbewerb ausgeschrieben:


    Die folgenden erwarteten Leistungen bilden den Kern der Auftragsvergabe:
    Im Vorfeld der Erarbeitung des neuen Hochhausentwicklungsplanes für die Stadt Frankfurt am Main soll die Entwicklung und Situation des Marktes für Wohnen und Hotelgewerbe in Hochhäusern der letzten zehn Jahren in Frankfurt am Main differenziert analysiert werden. Dazu sind auch Objektlisten/ Steckbriefe zu erstellen sowie Potentiale und Grenzen bzw. Erfolgs- und Risikofaktoren abzuschätzen.

  • Updates aus dem Frankfurter Immobilienmarkt [24.10.2018]

    Es haben sich wieder einige Verkäufe/Vermietungen im Großraum Frankfurt ereignet, die ich hier kurz zusammenfassen möchte:

    • Die IT Frankfurt GmbH mietet eine ca. 1.100qm große Bürofläche in der Wildunger Straße 6 und 6a in Frankfurt. Der Standort in der Leipziger Straße 8 bleibt erhalten. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Nach umfassender Sanierung und Modernisierung bezieht Antenne Frankfurt das Penthouse im 27. OG des City Gate Hochhauses am Nibelungenplatz 3 und mietet dort ca. 560qm Bürofläche. [Quelle: Deal-Magazin]
    • BRP Renaud und Partner expandieren und ziehen von der Savignystraße 43 in die Beethovenstraße 12-16 um, wo ca. 650qm Bürofläche angemietet werden. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Die SIX Group mietet ca. 490qm Bürofläche im St. Martin Tower in der Franklinstraße 61-63. [Quelle: Deal-Magazin]
    • SUN-WA TECHNOS EUROPE mietet in der Bleichstraße 1 Räumlichkeiten an. Mietbeginn ist Anfang 2019. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Die Flemings Hotelgruppe mietet am Standort Bleichstraße 52 ca. 1.042qm Bürofläche an. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Die KiTa "Terminal for Kids" hat einen neuen Standort in der Frankfurter Straße 27 in Eschborn gefunden. Dort werden 1.500qm Innen- und Außenflächen angemietet. [Quelle: Deal-Magazin]
  • Transaktionen in FFM höher als Münchens über 5-Jahres Zeitraum

    Wie die FAZ bzw. Savills heute in diesem Online Leitartikel-Artikel anmerkt, liegt das Transaktionsvolumen in Frankfurt seit fünf Jahren über dem von München. Angesichts des relativ kleinen Stadtkerns Frankfurts ist das kein kleines Ausrufezeichen und bestätigt die Dynamik bzw. Aufbruchstimmung, die sich gerade an allen Ecken und Enden der Stadt breit macht (siehe Four Frankfurt, Omniturm, Marienturm, Winx, Grand Tower, Tower One, The Spin, High Lines, Fraspa-Gelände, Osthafen-Molenspitze, 140 West, Gateway-Gardens, Bürostadt Niederrad-Aufwertung, etc.).


    Hier dazu die Fakten:


    • Die Real Estate Experten von Savills erwarten, dass in- u. ausländische Anleger in 2018 in Frankfurt mehr investieren als in Berlin, das 2017 die führende Position belegt hatte und 5x größer ist als F. Somit wäre Frankfurt in Deutschland im Jahr 2018 vsl. Transaktionsvolumen-Spitzenreiter in D.
    • F lag zwischen Q1 und Q3 2018 vor dem doppelt so großen M (1,5 Mill. Einw.), welches seit Jahrzehnten die Wohnungsmieten und die Häuserpreise (zurecht) anführte.
    • Daten von Jones Lang LaSalle belegen, dass das Transaktionsvolumen bei gewerblichen Immobilien- und Wohnungsinvestitionen in den Vergleichszeiträumen von 2014 bis 2017 (und Q1 bis Q3 2018) in F über dem von M lag.
    • Bei der Ursachenforschung achtete man darauf, dass "Birnen mit Bírnen" verglichen werden, d.h. zu den 750.000 Einwohnern gesellen sich noch die täglichen 360.000 Pendler, die täglich nach F reisen. Der Saldo aus Ein- und Auspendlern beträgt in F ca. 270.000 und 200.000 in M. Als eine zentrale Ursache für den Frankfurter Boom erkennt JLL das Angebot von großvolumigen Büroimmobilien in F an, da diese bei institutionellen Investoren, wie Versicherungen und Pensionsfonds besonders stark angefragt werden.
    • Auch bei der reinen Wirtschaftskraft holt F stark auf. Gemessen an allen Arbeitsplätzen mit sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung verringert sich der Abstand zwischen M und F derzeit signifikant: Hier liegt M mit 850.000 vor F mit 565.000 Stellen.
    • Lediglich im Einzelhandel und im Hotelgewerbe wird M klar vor F bevorzugt – mit zuletzt 15,7 Millionen Übernachtungen in M gegenüber 9,5 Millionen in F. Die Dominanz (der von Primark u. Konsorten dominierten) Zeil bleibt zudem ein eingebautes Problem für den hiesigen Einzelhandels-Standort.


    Fazit und Ausblick: Diese Meldung spiegelt eine äußerst erstaunliche Entwicklung für Frankfurt wider, auch wenn die gebaute Qualität des Baubooms nicht in allen Fällen zur Stadtreparatur beiträgt. Es wäre zu kurz gesprungen den Brexit und die EZB-Ausweitung als Hauptgründe anzuführen. Die Stadt ist auf vielen Ebenen merklich attraktiver geworden (Stichwort Neue Altstadt, Ostend-Expansion dank EZB, Westend-Campus, Frankfurt School, Oper Frankfurt mit bundesweiten Spitzenkritiken, Mainufer als attraktives Herz der Stadt, etc.). Wenn man es jetzt noch schafft Frankfurts "Achillesverse", das rufschädigende Drogen- und Rotlichtviertel rund um den Hauptbahnhof bzw. das prägende Eingangstor der Stadt (Stichwort Taunusstrasse), in den Griff zu bekommen, wäre dieser Boom besonders für Nicht-Frankfurter und Berufspendler noch spürbarer. Hier warten viele zentrale Immobilien (bspw. Taunusstrasse 52-60, Düsseldorfer Strasse 1-7, usw.) noch darauf aus der Verwahrlosung gerettet zu werden.

    31 Mal editiert, zuletzt von Golden Age () aus folgendem Grund: Grammatik & other things

  • Updates aus dem Frankfurter Immobilienmarkt [22.11.2018]

    Es haben sich diesmal wirklich einige (z.T. sehr große) Verkäufe/Vermietungen/Verlängerungen im Großraum Frankfurt ereignet, die ich hier kurz zusammenfassen möchte:


    • Continental mietet im Objekt Ludwig-Erhard-Straße 3 in Eschborn 9.000qm Bürofläche, 200qm Lagerfläche und 271 Stellplätze. Damit ist die Immobilie vollständig vermietet. [Quelle: Thomas Daily]
    • Der Mietbüroanbieter Coworkplay mietet im Myzeil 300qm Fläche für 50 Arbeitsplätze und/oder Events für bis zu 100 Personen. Der Mietvertrag ist vorläufig auf 6 Monate terminiert. [Quelle: Thomas Daily]
    • Coworkplay erweitert außerdem an der Otto-Meßmer-Straße seine Fläche von 1.200 auf 2.400qm. [Quelle: Thomas Daily]
    • Die Deutsche Bahn hat Ihren Mietvertrag für die "Adlerwerke" im Gallus über 67.000qm langfristig verlängert. [Quelle: Thomas Daily]
    • Knight Frank bezieht in der "Welle" in der Nähe der Alten Oper 1.000qm Bürofläche. Vorher war Knight Frank im Atrium am Opernplatz ansässig. [Quelle: Thomas Daily]
    • Eyemaxx Real Estate hat über 90% des "Main Gate East" Bürohochhauses im Offenbacher Hafen von 6B47 gekauft. Das 70m hohe Gebäude am Hafenplatz soll auf 20 Stockwerke ca. 13.600qm Bruttogeschossfläche bietetn und ca. 65 Mio. € kosten. Der Baubeginn ist für Mitte 2020 avisiert. Ende 2022 soll das Gebäude fertig sein. [Quelle: Thomas Daily]
    • Ein Joint Venture aus Godewind und Erwe hat ca. 90% am Frankfurt Airport Center (FAC) für ca. 168 Mio. € erworben. Das Objekt mit ca. 48.000qm Mietfläche und 182 Pkw-Stellplätzen ist aktuell zu 82% vermietet. [Quelle: Thomas Daily]
    • Die erwirbt für etwas über 200 Mio. € die ausstehenden 50% am Hotel- und Büroobjekt "WestendGate" (im Volksmund als Marriott-Hochhaus bekannt). Das Objekt mit 46 Stockwerken umfasst ca. 35.000qm Hotelfläche (Marriott und Adagio) und ca. 17.000qm Bürofläche. [Quelle: Thomas Daily]
    • Tristan Capital Partners kauft das Werfthaus im Frankfurter Westhafen. Das Objekt weist ca. 14.100qm Mietfläche auf. [Quelle: Thomas Daily]
    • Der Coworking-Anbieter Spaces mietet in den "Kornmarkt Arkaden" 5000qm Fläche ab Anfang 2019. Damit sind die "Kornmarkt Arkaden" nun zu 85 % vermietet. [Quelle: Thomas Daily]
    • Clearwater International zieht aus Wiesbaden nach Frankfurt und mietet ca. 650qm im MainTor Panorama. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft FALK und Melchers Rechtsanwälte mieten ca. 2.000qm Bürofläche in der Solmsstraße 71-75 in der City West in Frankfurt. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Ppublity hat in Oberursel ein ca. 2.400qm großes 4-stöckiges Büroobjekt erworben, das zuletzt 2015 modernisiert wurde. zum Objekt gehören rund 2.000qm Grundstück und 56 Tiefgaragenstellplätze. Das Objekt liegt direkt an der B455. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Grau & Partner zieht von der Gutleutstraße 82 in die Kaiserstraße 1 um und mietet dort ca. 700qm Bürofläche. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Die Compass Group verlängert Ihren Mietvertrag über 6.600qm Fläche im Helfmann-Park 2 in Eschborn. [Quelle: Deal-Magazin]

    Einmal editiert, zuletzt von sipaq ()

  • Bürogebäude Darmstädter Landstraße 108 (Sachsenhausen)

    Im übernächsten Jahr zieht das Bankhaus Metzler in das Bürogebäude Darmstädter Landstraße 108. Bis zum Bezug wird das siebengeschossige, gegenüber der Binding-Brauerei gelegene Bürohaus umfassend revitalisiert, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Im Anschluss daran wird die Darmstädter Landstraße 108 mit 13.400 Quadratmetern Mietfläche vollständig vermietet sein.



    Bild: The Ridge S.à r.l. / pure development GmbH


    Nachtrag: Die Bank mietet das gesamte Gebäude, behält aber den Hauptsitz an der Untermainanlage. Verlegt werden Abteilungen aus der Gerbermühlstraße 3, u. a. die IT und das Asset Management (Q: FAZ v. 12.12.18).

  • Es gab zum Jahresende doch noch einige große Besitzerwechsel in Frankfurt, die bislang hier untergegangen sind:


    Eine große taiwanesische Versicherungsgesellschaft, die Fubon Life, hat den Eurotower gekauft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
    Meldung im Deal Magazin


    Das Eurotheum hingegen ist für 250 Mio. von der GEG German Estate Group gekauft worden, das Marienforum von der Generali Group.
    Meldung zum Eurotheum
    Meldung zum Marienforum


    Außerdem hat das Turmcenter für 155 Mio. den Besitzer gewechselt, Käufer war ein "von der UBS betreuter internationaler Investor".
    Meldung dazu

    4 Mal editiert, zuletzt von bridget ()

  • Und insgesamt hat Frankfurt als erster deutscher Standort die 10 Mrd.-Umsatz-Schwelle bei Gewerbeimmobilien überschritten (und ist damit natürlich auch umsatzstärkster Stadtort in Deutschland).
    Im letzten Jahr wechselten in Frankfurt Immobilien für 10,23 Mrd. € den Besitzer, 36%(!) mehr als 2017.
    Abgeschlagen auf dem zweiten Platz bundesweit landete Berlin (7,43 Mrd.) vor München (6,67 Mrd.).


    Presseerklärung von BNP Paribas Real Estate

  • Updates aus dem Frankfurter Immobilienmarkt [14.01.2019]

    Es haben sich diesmal wieder einige Verkäufe/Vermietungen/Verlängerungen im Großraum Frankfurt ereignet, die ich hier kurz zusammenfassen möchte:

    • Die Schwacke GmbH zieht von der Wilhelm-Röntgen-Straße 7 in Maintal in die Hanauer Landstraße 160 in Frankfurt und mietet dort 408qm Bürofläche an. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Die Mercurius Real Estate AG kauf ein Objekt mit 2.300qm Gesamtmietfläche und einer Tiefgarage mit 32 Stellplätzen in der Alexanderstraße 61 in Rödelheim. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Die Kornmarkt-Arkaden auf dem Gelände des ehemaligen Bundesrechnungshofes wurden an einen DWS-Immobilienfonds verkauft. [Quelle: Deal-Magazin]
    • BGC Partners mietet 730qm Bürofläche im Opernturm, dessen 66.000qm Fläche damit vollvermietet sind. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Computacenter erweitert seine Fläche im Atrium Plaza (Mainzer Landstraße 178-190) auf 3.000qm. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Die Schüco International KG mietet rund 770qm Bürofläche im Nextower am Thurn-und-Taxis-Platz 6 an. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Michelin mietet ca. 6.300qm Bürofläche am Frankfurter Flughafen im THE SQUAIRE. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Hana Financial Investment kauft das Eschborn gelegene Bürogebäude Helix von der Commerzbank, die aber langfristiger Mieter bleibt. Das Objekt verfügt über 36.200qm Büromietfläche und wurde nach einem Entwurf des Architekturbüros Schneider+Schumacher 2004 errichtet. [Quelle: Deal-Magazin]
    • benchmark. REAL Estate Development hat ein rund 10.000qm großes Grundstück in Oberursel an der Frankfurter Landstraße 66 erworben und will dort bis Anfang 2021 ein Bürogebäude mit ca. 11.500qm Bürofläche und ca. 260 PKW-Stellplätze für ca. 35 Mio. € errichten. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Spaces wird weiterer Ankermieter in der Lindleystraße 8 (THE DOCKS) und mietet dort den gesamten Baukörper A (4.850qm Mietfläche) und nochmal 750qm Mietfläche im angrenzenden Gebäudeteil B. Durch diesen Mietvertragsabschluss sind bereits mehr als 8.500 qm Mietfläche der insgesamt entstehenden 18.000 qm im THE DOCKS belegt. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Die publity AG hat das Büroensemble „MC 30“ im Frankfurter Mertonviertel mit 25.000 Quadratmetern vermietbarer Fläche an einen internationalen Investor veräußert. Über Details zum Käufer und zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Die NorthStar Realty Europe (NRE) hat ein Bürohaus in der Uhlandstraße 2 für ca. 41 Mio. USD veräußert. Aktuell ist das Gebäude zu ca. 80 % vermietet. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Ad Alliance wird neuer Mieter im Bürogebäude Hafenbogen im Frankfurter Westhafen und bezieht für mindestens sieben Jahre ab August 2019 ca. 1.000qm. [Quelle: Deal-Magazin]
    • AEW erwirbt das Bürohochhaus "Quadra" in der Hahnstraße in Niederrad von der Deka Immobilien GmbH. Das „Quadra“ umfasst rund 10.000qm vermietbare Fläche sowie 159 Parkplätze und ist praktisch voll vermietet. [Quelle: Deal-Magazin]
  • Immobilienmarktbericht 2018

    Der Planungsdezernent hat heute den Immobilienmarktbericht des Gutachterausschusse für 2018 vorgestellt.



    Quelle: =34928014"]PM v. 17.1.2019


    Immobiliemarktbericht 2018 (36 Seiten)

  • The Squaire

    KPMG hat weitere 5.000 m² im The Sqaire gemietet (Q). Das Wirtschaftsprüfungsunternehmen, das dort auch seine Europazentrale hat, belegt damit insgesamt 45.000 m² Fläche. Nach dem Abschluss mit Michelin über 7.000 m² (dazu hier und oben #817) und mehreren kleineren Verträgen ist die Bürofläche von insgesamt 143.000 m² nun zu 98% vermietet.

  • Eden

    Ungewöhnlich ist der Eigentümerwechsel des Wohnhochhausprojektes "Eden" (am Güterplatz, Ex-Telenorma) noch zu Anfang der Rohbauphase. Projektentwicklerin GSP Städtebau (Berlin) und Käuferin Immobel aus Belgien haben sich geeinigt, dass die GSP noch die Tiefgarage errichtet - gemeinschaftlich mit der ABG - und den weiteren Bau anschließend in die Verantwortung der Immobel übergibt. Für letztere bedeutet der Kauf den Eintritt in den deutschen Markt. Der Kaufpreis wurde nicht veröffentlicht, aber zu den beiden Pressemitteilungen (GSP, Immobel) gibt es ein aktuelles Bild der Baugrube:



    Bild: GSP Städtebau / Meriag

  • MSM - M - SM

    Holger Meyer und Caspar Schmitz-Morkramer haben ihr auf inzwischen 170 Mitarbeiter großes und auf 6 Standorten vertretenenes Unternehmen "meyerschmitzmorkramer" (auch gerne als msm abgekürzt) aufgeteilt. Zukünftig wird es unter der Geschäftsführung des jeweiligen Namensgebers die beiden folgenden separaten Büros geben:


    holger meyer architekten (Frankfurt, München, Filiale in Bukarest)
    caspar.schmitzmorkramer (Köln, Düsseldorf, Hamburg)


    Die Wege sind seit Beginn des Jahres getrennt, die Umsetzung scheint noch in Arbeit. (Q)

  • Updates aus dem Frankfurter Immobilienmarkt [26.02.2019]

    Es haben sich diesmal wieder einige Verkäufe/Vermietungen/Verlängerungen im Großraum Frankfurt ereignet, die ich hier kurz zusammenfassen möchte:


    • Die MRH Trowe AG erweitert sich in Frankfurt im Colosseo auf ca. 1.500qm. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Die Rechtsanwaltskanzlei McDermott hat einen Mietvertrag über ca. 2.200qm für das MORROW in der Unterlindau geschlossen und belegt damit knapp 1/3 der Mietfläche des 2020 fertigwerdenden Gebäudes. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Die Deutsche Bahn AG verlängert Ihren Mietvertrag über 2.700qm am Westhafen Pier. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Im Kastor am Platz der Einheit 1 wurde ein neuer Mietvertrag über 2.900qm ab dem 1. Juli 2019 abgeschlossen. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Die Beteiligungsgesellschaft Triton mietet ca. 5.100qm Bürofläche im Omniturm und verlässt im Jahr 2020 dann Ihren Sitz im Schillerhaus in der Schillerstraße 18-20. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Der Investmentmanager CILON kauft das ehemalige Rodenstock-Areal in der August-Schanz-Straße 23 in Frankfurt-Preungesheim mit einer Gebäudefläche von knapp 5.000qm. [Quelle: Deal-Magazin]
    • DBRS mietet 1.200qm Bürofläche im Bürohaus an der Alten Oper. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) wächst im CITY GATE und mietet dort ca. 2.500qm am Nibelungenplatz 3. Damit sind 92% des Gebäudes vermietet. Nur noch die drei obersten Etagen sind vakant. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Art-Invest Real Estate hat das Anwesen Hanauer Landstraße 151-153 / Ferdinand-Happ-Straße 32 erworben. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt. Das 8.400qm große Objekt ist aktuell zu 85% vermietet. [Quelle: Deal-Magazin]