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Alt 13.08.19, 23:48   #16
tomcat
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Zitat:
Zitat von Kreuzviertel Beitrag anzeigen
Danke, Regent. Erschreckende Zahlen, die eindrucksvoll verdeutlichen, dass wir Deutschen dringend handeln und uns weiter verbessern müssen!



Nichts, rein gar nichts an dieser Aussage ist richtig und so ziemlich alles an ihr ist ignorant und rassistisch. So trägt zum Beispiel Afrika gerade einmal 14 Prozent zur Weltbevölkerung und drei Prozent zur weltweiten CO2-Emission bei. Die hochentwickelten, menschenfreundlichen Industrienationen zerstören und beuten diese Länder seit Jahrhunderten aus und Menschen wie du oder ein gewisser Herr Tönnies werfen ihnen dann auch noch vor, sie würden unseren Planeten zerstören. Dreist.

Diese Aussage ist weder Rassistisch noch unwahr, du denkst nur an das jetzt, du wirst aber die Folge Problem nicht in den Griff bekommen wenn die Bevölkerungs- Entwicklung speziell in Afrika so weiter geht und wir reden hier von einem Zeitraum von nicht mal 20 Jahren. Mal davon abgesehen das die ganze Diskussion völlig sinnlos ist da CO2 gar kein "Treibhausgas" ist sondern wie man schon im Physikunterricht lernt eigentlich für die Abkühlung der Erde sorgt. Die 0,015 Prozent welche der Mensch laut amtlichen Berechnungen nun dem natürlich vorkommenden hinzugefügt hat bewirkt nämlich in der Atmosphäre folgendes. In den letzten 4 Jahrzehnten (seit Beginn der Messungen) in der oberen Stratosphäre um 0,5 bis 1,0 Grad kühler geworden ist. Und wie wir auch alle in der Schule gelernt haben, zumindest die welche nicht streiken waren steigen Gase immer nach oben und bauen sich dann ab. Das einzige was physikalisch gesehen hier wirklich heizt ist die Sonne, sonst gar nichts. Und die wirst auch mit allem bitten und betteln nicht dazu bekommen ihren Dienst erst mal einzustellen.

So was kann München also gegen das Märchen CO2 machen, am besten Bauland und Geld für weitere Forschung zu Verfügung stellen und eine Fabrik bauen welche CO2 in Kraftstoff umwandelt. Wie das geht könnt ihr hier nachlesen.

https://carbonengineering.com/

Dann habt ihr eure Klima neutralen Fahrzeuge welche nicht mal hoch toxische Accus brauchen für deren Bau man seltene Erden braucht und deren Gewinnung ganze Landstiche verwüstet. Mit BMW hätte München hier auf jeden Fall schon mal einen optimalen Forschungs Partner direkt vor der Haustür.
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Alt 14.08.19, 02:15   #17
MiaSanMia
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Zitat:
Mal davon abgesehen das die ganze Diskussion völlig sinnlos ist da CO2 gar kein "Treibhausgas" ist sondern wie man schon im Physikunterricht lernt eigentlich für die Abkühlung der Erde sorgt.
Das habe ich damals weder in der Schule noch im Studium so gelernt.

Gerne lasse ich mir aber schlüssig erklären, weshalb CO2 kein Treibhausgas sein, bzw. die Erde wider unserer Existenz abkühlen soll.

Ich habe nur folgende Quellen zur Hand:

"Die Luftqualität [] werden von vielen kleinen Bestandteilen der Troposphäre beeinflusst. Kohlendioxid ist ein wichtiger dieser kleinen Bestandteile der Atmosphäre, da es als Treibhausgas dient. Das bedeutet, dass es eine Erwärmung der Erdatmosphäre hervorruft."
In: "Chemie", Brown, LeMay, Bursten; PEARSON 10. Aufl., S. 734
"Kohlendioxid und Wasserdampf [], die in erheblichem Umfang Infrarotstrahlung absorbieren. CO2 und H2O sind deshalb für die Aufrechterhaltung der Erdtemperatur äußerst wichtig."
In: "Chemie", Brown, LeMay, Bursten; PEARSON 10. Aufl., S. 766

Zitat:
Die 0,015 Prozent welche der Mensch laut amtlichen Berechnungen nun dem natürlich vorkommenden hinzugefügt hat bewirkt nämlich in der Atmosphäre folgendes. In den letzten 4 Jahrzehnten (seit Beginn der Messungen) in der oberen Stratosphäre um 0,5 bis 1,0 Grad kühler geworden ist.
Richtig, der Treibhauseffekt verursacht ebenso eine Abkühlung der Stratosphäre, da das CO2 eine erhöhte Abstrahlung der Stratosphäre in den Weltraum begünstigt. Wir leben aber in der darunterliegenden Troposphäre, die sich zunehmend erwärmt.
Der angesprochene Stratosphäreneffekt rechnerisch gezeigt auf Seite 42-43: https://www.uni-due.de/imperia/md/co...th_script4.pdf (Ernst-Peter Röth)
(die Seiten 25 bis 42 sind ebenfalls informativ)
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Alt 14.08.19, 09:01   #18
tomcat
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@ MiaSanMia.

Also ich habe in der Schule und in meinem Studium mal folgendes gelernt, auch wenn es schon etwas her ist:
Es sind diese Elemente: Stickstoff, Sauerstoff und Argon (N2,O2,Ar), aus denen sich die Atmosphäre maßgeblich zusammensetzt und welche physikalisch gesehen nicht strahlen, dieses schützende Luftpolster, das die Erde umgibt und von der Schwerkraft festgehalten wird erwärmt sich in Erdnähe mittels Konvektion und kühlt mit zunehmender Höhe durch die nach oben hin abnehmende Dichte ab. Dafür, dass auch die Atmosphäre Wärme ins unendliche Weltall abgibt, sind nicht N2,O2, Ar, sondern die Spurengase verantwortlich, die weniger als 0,1 Prozent der Atmosphäre ausmachen, allen voran das CO2 mit nur 0,04 Prozent. Je höher der Anteil dieser Spurengase desto mehr kühlt sich die Erde ab.

Als man im 19. Jahrhundert das Spurengas CO2 entdeckte, nannte man es "Treibhaus-Gas", weil man erkannte, dass es – anders als Stickstoff, Sauerstoff und Argon – in der Lage ist, Wärme aufzunehmen und abzugeben, also zu „strahlen“. Leider hat man damals aber nur den Effekt der Aufnahme von Wärme Bedeutung zu gemessen und nicht seine eigentliche Klima-Aufgabe, nämlich die Erde ins Weltall hinaus zu kühlen, also Wärme abzustrahlen. Heut zu Tage ist man da schlauer!
Damit war dann der fatale Begriff „Treibhaus Gas“ in der Wissenschaft aber schon etabliert war. Mit dieser Falschbenennung war dann auch leider die Grundlage für das politische Unglück gelegt welches gerade über uns hinwegfegt.

Davon abgesehen sollte man wie in meinem Hinweis oben auf carbonengineering.com mal anfangen CO2 nicht als den Teufel zu sehen sondern als Energieträger, Energie welche man mit Wissen und Forschung anzapfen und verwenden kann, und Natur sei dank haben wir überhaupt CO2 in der Luft da das Kohlenstoff-Atom im CO2 das Grundelement allen Lebens ist.
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Alt 15.08.19, 00:55   #19
MiaSanMia
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Zitat:
kühlt mit zunehmender Höhe durch die nach oben hin abnehmende Dichte ab.
Das gilt aber nur für die Troposphäre. In der angesprochenen Stratosphäre steigt die Temperatur primär aufgrund der Ozonbildung und -zersetzung wieder an (bis ca. 280 K), sinkt später wieder, um schließlich nochmals anzusteigen auf ordentliche 500 - 1000 K. Erst dann macht sich die abnehmende Dichte endgültig bemerkbar.

Zitat:
Je höher der Anteil dieser Spurengase desto mehr kühlt sich die Erde ab.
Wie gesagt, das gilt für die oberen Atmosphärenschichten, nicht aber für die Troposphäre in der wir leben. Die Erde befindet sich natürlich im Energiegleichgewicht, folglich muss am Ende so viel abgestrahlt wie aufgenommen werden. Das heißt aber auch, dass wir - hierzu gibt es Unmengen Zahlenmaterial (vgl. auch Link oben) - ohne Treibhauseffekt eine niedrigere Temperatur auf der Erde hätten (etwa -20°C), als sie de facto vorherrscht (es kann schließlich ohne nicht wärmer sein, als die Sonne Energie bereitstellt). Für die Differenz sorgen nun eben die genannten Treibhausgase (man nenne sie wie man will, Trivialnamen müssen nicht jedem gefallen ), indem sie im IR-Bereich zurückstrahlen. Sicher, das CO2 macht dabei nur etwa 20 % des Effekts aus ( Großteil der Wasserdampf, man denke an die eisigen Wüstennächte,), dennoch: 20 % sind 20 % . Klar ist auch, dass der Mensch nur einen kleinen Teil zu diesem Effekt beiträgt. Aber dieser zusätzliche Beitrag reicht halt leider schon aus, um das Klima und damit Ökosysteme durcheinander zu bringen und eine Kettenreaktion in Gang zu setzen.

Zitat:
Leider hat man damals aber nur den Effekt der Aufnahme von Wärme Bedeutung zu gemessen und nicht seine eigentliche Klima-Aufgabe, nämlich die Erde ins Weltall hinaus zu kühlen, also Wärme abzustrahlen.
Das fällt mit obiger Bemerkung zusammen. Die Rückstrahlung der Sonneneinstrahlung in den Weltraum nimmt im IR-Bereich zu, eben wie Ozon zum Glück einen Teil der UV-Strahlung absorbiert und zurückstrahlt, allerdings hilft das wie gesagt nicht bei der Temperaturentwicklung durch Rückstrahleffekte zur Erdoberfläche in der Troposphäre.

Zitat:
Damit war dann der fatale Begriff „Treibhaus Gas“ in der Wissenschaft aber schon etabliert
Nun, wir können von Glück sprechen, dass wir auf der Erde diese, den Treibhauseffekt verursachenden Gase, besitzen, andernfalls wäre unser Leben mit großer Wahrscheinlichkeit nicht entstanden. Der Begriff beschreibt daher nur anschaulich die chemische und physikalische Wirkung eben jener Gase. Blöd nur, wenn wir Menschen es zu gut damit meinen; und vor dieser Tatsache eben auch blöd, wenn Ramsch-Journalismus den Effekt per se verteufelt, da gebe ich dir Recht.

Zitat:
und Natur sei dank haben wir überhaupt CO2 in der Luft da das Kohlenstoff-Atom im CO2 das Grundelement allen Lebens ist.
Es könnte auch nur aufgrund unserer spezifischen Bedingungen auf der Erde zur Grundlage unseres Lebens geworden sein. Die vorherrschende Temperatur und der hohe Sauerstoffgehalt begünstigten ein Leben auf Kohlenstoffbasis. Die spannende Frage ist: Könnte es auf anderen Planeten nicht auch Lebensformen / Ökosysteme, z.B. basiert auf Phosphor, Stickstoff oder ggf. auch Silizium geben?
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