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Alt 02.06.15, 22:45   #286
antonstädter
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antonstädter ist essentiellantonstädter ist essentiellantonstädter ist essentiellantonstädter ist essentiellantonstädter ist essentiellantonstädter ist essentiellantonstädter ist essentiellantonstädter ist essentiellantonstädter ist essentiell
Es wäre wirklich nicht zu viel verlangt, wenn ein Moderator den obigen "Diskutanten" einmal mehr oder weniger nachdringlich daran erinnern würde, was der eigentliche Zweck dieses Forums ist. Ich glaube kaum, dass Elli und ich die einzigen sind, denen dieses inhaltslose und sinnfreie Geschwurbel gehörig auf den Zeiger geht...
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Alt 02.06.15, 22:55   #287
efhdd
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efhdd ist bald nicht mehr zu helfen
Im Kern ging es darum: Selbst an stark befahrenen Hauptstraßen macht der gesamte Verkehr (LKWs, Busse, Lieferwagen, Motorräder und eben PKWs) gerade mal 1/3 des Feinstaubs aus. Selbst an diesen extremen Stellen sind 2/3 Ferneintrag. In weiten Stadtgebieten von Dresden ist fast allein der Ferneintrag von Feinstaub verantwortlich. Und dieser Ferneintrag von Feinstaub sammelt sich in Dresden einerseits wegen Talkessel-Lage - okay Pech gehabt, aber andererseits wegen der übermäßig dichten Bebauung. Und hier wird es dann sehr relevant im Bereich Städtebau. Die ästhetischen und städtebaulichen Ansichten kollidieren hier mit der Gesundheit der Dresdner. An der Talkessel-Lage kann man nichts ändern, aber eine offene Bebauung mit genügend Freiflächen und nicht stellenweise und vereinzelt Windschneisen können helfen, die Feinstaub-Belastung zu reduzieren. Blockrand ist da aber eben genau das falsche Mittel.

Und was ist der Zweck eines Forums? Ja richtig, Diskussionen und nicht nur bloßes Bildchen posten. Für Bildchen-Monologe eigenen sich Blogs eher (Bausituation Dresden). Wenn hier jemand ideologieverblendet behauptet, MFHs, Geschosswohnungsbau und Dicht auf Dicht wohnen wären ökologisch oder gar der Weißheit letzter Schluss, dann muss ich diesen Irrungen und Wirrungen klar widersprechen und bin auch bereit, ein wenig das Große und Ganze zu erklären. Wenig Energie verbrauchen ist ökologisch und wenn man Energie verbraucht, dann am besten eigene und nachhaltig produzierte. Die EU-Strategie zur Energiewende sagt: Jedes Gebäude sollte möglichst die Energie die es benötigt auch selbst produzieren und zwar nachhaltig. Dezentral ist DAS Stichwort der Energiewende. Und diesen 2050-Vorgaben muss sich jede Stadt stellen, auch Dresden. Daher gönne ich jedem MFH-Bewohner auch seine Wohnung, irgendwo hat man ja noch das persönliche Recht so zu wohnen wie man möchte, aber das Wohnen in einem für Dresden typischen Altbau als ökologisch zu bezeichnen nur weil man vielleicht auf den PKW verzichtet - Nein, ganz sicher nicht. Die Dinger, wo wir wieder beim baulichen Aspekt der Energiewende sind, müssen restlos saniert werden. Das kann super denkmalgerecht erfolgen mit Innendämmung, Erdwämeheizung, KWL über Erdrohre und was weiß ich, aber wenn es eine Energiewende geben soll, dann müssen auch die Altbauten mitmachen. Wie gesagt, gerne auch super denkmalgerecht, muss halt jemand zahlen. Bis 2050 ist der vollständige Gebäudebestand auf einen Stand zu bringen, bei dem Gebäude nahezu keine externe Energie mehr benötigen. Das trifft auch auf ALLE Dresdner Häuser zu und wenn es nach den Grünen ginge dann schon bis 2030.
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Alt 03.06.15, 08:49   #288
Elli Kny
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^ nur ist das nahezu kompletter Unsinn, den du verbreitest. Woher soll Ottonormalbürger auch die Zusammenhänge verstehen? - Grundproblem einer durchspezialisierten Welt. Deine selbst zusammengeschusterten Erklärungsversuche aus einer Basis des Nichtwissens heraus bleiben grundlegend falsch. Du müllst dein Heimatstadtforum mit Falschaussagen zu. Das ist geradezu sträflich. Da du beratungsresistent bleiben willst, verschwende ich keine weitere Zeit. Dass mit "bunten Bildchen" und "Monologen" gebe ich gern zurück - wie kindisch von dir. Deine willentliche Beharrlichkeit, weiter im sinnfreien Dunkel herumzustochern, erinnert doch arg an die Causa Töbi - bockiges Kind.
Nur was soll das? Ich muss weiter: bunte Bildchen machen und Monologe führen.
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Alt 03.06.15, 09:43   #289
efhdd
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efhdd ist bald nicht mehr zu helfen
Unsinn ist alleine deine Ignoranz gegenüber den allgemein anerkannten Prinzipien der Energiewende. Es geht um eine drastische Reduktion der Energienutzung und um eine nachhaltige und dezentrale Produktion der restlichen Energie möglichst dort, wo sie auch benötigt wird. Das laesst sich alles in EU-Papieren nachlesen. Und auch der Ansatz von B90\Grüne ist da nicht anders, nur deR Zeitraum eher bis 2030 angesetzt als 2050. Gebäude haben bis dahin moeglichst autark zu funktionieren und nur minimalste Mengen aus dem Netz zu ziehen. Ein EFH im KFW40 Standard mit 9kWp PV, Solarbatterie und e-Autos zur Fortbewegung passt in das Konzept der Energiewende. In einem energetisch sinnfreien Altbau wohnen und mit der Braunkohle-Strassenbahn fahren ist kein nachhaltiges Prinzip.
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Alt 03.06.15, 15:11   #290
Elli Kny
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^ Na und? Dann glaube doch an deine "Prinzipien" oder "EU-Papiere". Nur mal ein Gegenbeispiel: Wie passt zu deiner "Hausautarkie" der massive Ausbau der Fernwärme (Drewag) in diesen Jahren??? Na, egal. Aber ich hoffe du merkst es selbst, dass du mangels Verständnis längst (und mal wieder) angefangen hast zu ideologisieren. Der Rest ist kindliche Polemik ("Braunkohle-Strassenbahn"). Ich merke mir also jetzt: Tram und wohl auch Fernwärme laufen in Dresden also nur mit und dank heimischer Braunkohle - übrigens ebensolcher von deines CDU-Super-Tillichs Gnaden. Danke für die Info.
Kleiner Tip: in Königsbrück wird gerade ein großes neues EFH-Gebiet erschlossen - man sucht noch zahlreiche Bauwüti... ähm -willige. Da sollte doch was für dich dabei sein. Zur Grundsteinlegung vor Tagen war sogar der Tillich dabei.
Ähm... wie hieß der Strang hier noch gleich? Ach so: Braunkohle - Grundlage sächsischen Wohlstands.

ps: ich habe übrigens keine Lust, zur "Bausituation Dresden" oder dergleichen zu wechseln. Tut mir leid, solchen "Blog" hatte ich zuvor bereits als Versuch. Aber vielleicht hast du ja Lust, zu einem EnEV-EFH-CO2-Braunkohle-E-Mob-Blog oder Forum zu wechseln. Stadtbild-Deutschland war da kürzlich schonmal ne denkbar schlechte Wahl. Einfach mal Klimaleugner oder Umweltsünder googln - muss sich doch was finden lassen.
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Alt 03.06.15, 22:44   #291
efhdd
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efhdd ist bald nicht mehr zu helfen
Wie passt der jüngst vorgestellte neue Q7 zur Energiewende? Nur weil es jemand macht, heißt das nicht, dass es irgend einem nachhaltigen Prinzip folgt. Das Dresdner Fernwärmenetz speist sich einzig und allein aus fossilen Brennstoffen, in diesem Fall Erdgas.

Fairerweise muss man sagen, dass es im Erdgas-Netz natürlich einen Anteil von etwa 0,5 Prozent Biogas gibt, also ist das Dresdner Fernwärmenetz nur zu 99,5% fossil - yeah. Vielleicht kommt irgendwann in der Zukunft der Punkt, wenn 5 Prozent des jetzigen Verbrauchs mit Biogas gedeckt werden kann und 5 Prozent mit Power-To-Gas unter Nutzung der Überschussenergie an besonders sonnigen oder windigen Tagen. Und wenn der Energieverbrauch um den Faktor 10 verringert wird, dann geht es sich auch aus mit der nachhaltigen Beheizung von MFH-Häusern. Allerdings ist ein Fernwärmenetz nur dann effizient, wenn hohe Mengen bewegt werden und Wärme so nicht lange in den Leitungen steht. Bei einer Verringerung der Verbräuche durch Endverbraucher um den Faktor 10 sieht das eher schlecht. Im Endeffekt läuft das dann wieder auf was hinaus? Ja richtig, Dezentralität bei der Erzeugung von Energie und Wärme.

Fernwärme basierend auf Erdgas ist so nachhaltig wie Braunkohle oder Autos/Busse mit Verbrennermotor. Und ich möchte mich jetzt nicht auf einem Niveau weiter unterhalten à la "Deins ist zweimal weniger nachhaltiger als meins".

Die sogenannten Braunkohle-Straßenbahn wird schon noch mit der Zeit umweltfreundlich werden. Jeder EFH-Besitzer der eine PV-Anlage betreibt und einspeist, macht Straßenbahn und Bahn ein wenig grüner. Die Stromkosten der DVB liegen pro Personenkilometer knapp unter denen von e-Autos (der ersten Generation) bei Alleinbesetzung, sind also Peanuts. Jedenfalls Peanuts im Vergleich dazu, was der Gebäudebestand an Energie verschlingt. Die Straßenbahn wird also in einer Zukunft wo der meiste Strom von EFH-Dächern und Windkraftanlagen kommt schon noch als umweltfreundlich und nachhaltig bezeichnet werden dürfen.

Königsbrück? Das ist ja irgendwo im nirgendwo.
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Alt 07.06.15, 20:02   #292
efhdd
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Ich hoffe das Wahlergebnis ist mal ein Denkanstoß für all die Wahrheitsverweigerer, die behaupten, Pegida hätte ja nichts mit Dresden zu tun. Knapp 5 Prozent für den AFD-Vogel und knapp 10 Prozent für die Pegida-Kandidatin in Dresden (wahlberechtigte Umlandbewohner und Bewohner aus Rest-Sachsen: exakt null).

Noch ein weiterer Denkanstoß:
http://pegida-mag-dich.de/brut-und-nistplaetze.html

Pegida-Anhänger sowohl absolut als auch relativ gerechnet in Dresden mit Abstand die meisten. Da stellt Dresden selbst die immer so als ausländerfeindlich dargestellte Sächsische Schweiz mit Orten wie Reinhardtsdorf-Schöna und dem Verwaltungssitz Pirna in den Schatten - natürlich ein Negativrekord. (Das soll die Thematik dort nicht verharmlosen. Nur in Dresden und wohl auch in Freital ist es halt noch schlimmer.)

Wann ist 2. Wahlgang? Ich erlaube mir mal folgende Prognose: Ulbig zieht für Hilbert zurück und Hilbert gewinnt mit 45+X Prozent.

Dass Stange als 3-Parteien-Kandidatin nur auf 36 Prozent gekommen ist, würde ich mal als (erwartete) Wahlschlappe für RRGO werten.

Geändert von efhdd (07.06.15 um 21:29 Uhr)
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Alt 18.06.15, 09:19   #293
Elli Kny
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^ also Denkanstoß? ... eher Nö. Wahrheitsdingsbums? ... das sind draussen ja die, die dort marsch... ähm .. spazieren müssen. Und hier im Forum ist's doch auch klar. Hat jemand behauptet: DD habe gar nichts mit Peggy zu tun? Ich glaube Nö. Und was ist überhaupt "Wahrheit"? Allein die Nutzung des Begriffs zeigt schon die Unkenntnis. Klar oder?

Das Wahlergebnis zeigt vielmehr die grundsätzliche Spaltung in Zentrum und Peripherie. Vom Gefühl her würde ich sagen: nee, ganz so schlimm ists in anderen Großstädten nicht. Dresden heute ist bevölkerungstechnisch 2 Städte - leider.
Wahlanalyse DNN

Der Siegerin des ersten Wahlgangs eine Wahlschlappe unterzujubeln - nunja - das hat deutliche Anzeichen von Wahrheitsverweigerung.
Die Wahlprophezeihungen sind banal und wohl jedem Schulkind mit engagiertem Geschichtslehrer (oder wem auch immer) längst klar.
1. die Leute wissen doch gar nicht wirklich, was der Hilbert bisher gemacht hat. Er wird eher als "letztes altes Gesicht" der Stadtspitze gewählt und aufgrund eines eher positiven Medienbildes, welches infolge netter Krankheitsvertretung von Orosz (ach wie toll!) herbeigeschrieben wurde.
2. Dresden ist im allmählichen Umbruch - auch ein Umbruch zur Großstadt. So schlimm ist ein eventuelles Scheitern von RGRO bei der Stichwahl nicht - man kann eben nicht alles haben. Aber die Änderungen sind schon deutlich: letzte CDU-Großstadt dahin, mit allen auch bundespolitischen Folgen (ich finde es gut, dass die CDU dort unter Zugzwang kommt); Linksgrüne Mehrheit regiert durch den Stadtrat - wer hätts je für möglich gehalten; die neuen Fachbürgermeister stehen künftig mehr für Großstadtthemen - nicht nur wie bisher für perspektivlose Stillstands-, Klientel- und Provinzpolitik.
Die Frage wird sein: wie verhält sich Hillibilly? Er ist eher der Typ, der lieber eine Lösung als keine Lösung will. Er möchte die Stadt voranbringen, wie er es oft genug gesagt hat. Vielleicht kann er ja bald loslegen. OB-Vetos dem rat reinzukloppen, verzögert nur, wird bei Zweitabstimmung aber wieder aufgehoben. Glaube nicht, dass er so vorgehen wird. Das macht er wie bisher im dienstlichen Hinterzimmer - ohne jegliche Öffentlichkeit.
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Alt 18.06.15, 18:06   #294
Elli Kny
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Preise für Wohnungen in Dresden steigen weiter


DNN (korrigiert)

seit 2010 Preisanstieg (laut webportal) = +45%
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Alt 18.06.15, 18:10   #295
Dunkel_Ich
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kann gelöscht werden

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Alt 18.06.15, 18:33   #296
Elli Kny
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Bevölkerungsentwicklung Dresdens in 2014

PM der Stadt
Zitat:
Statistik-Broschüre „Bevölkerung und Haushalte 2014“ erschienen

Am 31. Dezember 2014 hatte Dresden laut Melderegister 541304 Einwohner am Ort der Hauptwohnung, 5494 mehr als ein Jahr zuvor. Den höchsten Anstieg gab es mit 1,7 und 1,6 Prozent in den Ortsamtsbereichen Altstadt und Plauen. Das beste Stadtteilergebnis erzielte mit 5,9 Prozent die Friedrichstadt und auch die Südvorstadt mit ihren Studentenvierteln wuchs mit knapp vier Prozent wieder überdurchschnittlich. 42 der 64 Dresdner Stadtteile hatten Ende 2014 eine höhere Einwohnerzahl als 1990. Seit 2011 stagniert in Dresden das Durchschnittsalter bei 43,0.

„Ältester“ Stadtteil mit einem Durchschnittsalter von über 54 Jahren war zum sechsten Mal in Folge die südliche Johannstadt, gefolgt von dem früheren langjährigen Spitzenreiter, der Wilsdruffer Vorstadt mit 52 Jahren. Am stärksten alterte Weißig: Hier nahm das Durchschnittsalter im letzten Jahr von 45,6 auf 46,1 Jahre zu. Die „jüngsten“ Stadtteile Dresdens befinden sich auf der rechten Elbseite. In der Äußeren Neustadt und der Leipziger Vorstadt lag das Durchschnittsalter bei 31,8 bzw. 33,2 Jahren, in Pieschen-Süd bei 33,8 Jahren. Auch Löbtau zählte mit einem Durchschnittsalter von etwas unter 35 Jahren zu den jüngsten Stadtteilen.

Ende 2014 waren 39,5 Prozent der Erwachsenen ledig, 44 Prozent waren verheiratet oder lebten mit eingetragener Lebenspartnerschaft. Die Zahl der Ausländer stieg laut Einwohnerregister um 2572 auf 27796. Der Ausländeranteil betrug damit 5,1 Prozent. Das ist der höchste Wert, seitdem in Dresden Ausländer registriert werden. Stärkste Nation in Dresden ist weiterhin Russland (2204), das nach China auch den höchsten Zuwachs verzeichnete. Die Chinesen bildeten Ende 2014 mit 2077 Menschen die zweitstärkste fremde Nationalität, wieder vor den Vietnamesen (jetzt 1667).

Zum Jahresende 2014 lebten in Dresden 529106 Menschen (Anm.: oben steht eine andere Zahl) in 299019 Haushalten, 18014 wohnten in Heimen. Die Zahl der Haushalte stieg damit um 0,8 Prozent. Die durchschnittliche Haushaltsgröße ging gegenüber dem Vorjahr geringfügig auf 1,70 zurück.
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Alt 18.06.15, 23:17   #297
efhdd
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Zitat:
Zitat von Elli Kny Beitrag anzeigen
Das Wahlergebnis zeigt vielmehr die grundsätzliche Spaltung in Zentrum und Peripherie.
Prohlis, Gorbitz, Pieschen, Friedrichstadt und Johannstadt wählen Stange, also die sozialen Brennpunkten.
Blasewitz, Loschwitz, Wachwitz, das Hochland, Naußlitz, Gompitz/Altfranken wählen Hilbert, also die eher besser situierten Stadtteile mit eher "bildungsnahen" Schichten.

Auf SZ-Online steht übrigens etwas von einer neuen Brücke. Die Querung alleine für Radfahrer und Fußgänger kommt bei der Abstimmung auf mickrige 8,10% der Stimmen. Sieht wohl danach aus, als gäbe es bald (in 15-20 Jahren nach dem das Verfahren x und die Klage y ... yada, yada, yada...) die nächste MIV- Brücke in Dresden. Vielleicht darf dieses mal sogar die Straßenbahn mit rüber.

Zu dem Rest: RRGO wurde vor über einem Jahr gewählt. Hat sich irgendwas geändert? Ne, eigentlich nichts. Ob nun Stange oder Hilbert oder sonstwer - ich habe mittlerweile auch verstanden, dass das eigentlich ziemlich egal ist. Regiert wird von der EU, vom Bund und vom Land. Der Stadtrat ist nicht ohne Grund nur Teil der Exekutive und nicht der Legislative. Nur als Beispiel Verkehrsfragen, diese sind im föderalen Deutschland von der Kompetenz zwischen Bund und Ländern aufgeteilt. Der Stadtrat hat keine gesetzgebende Befugnis (ist ja kein Teil der Legislative), sondern führt lediglich nach Vorgaben des Landes aus. Wenn es der Landesdirektion (eingesetzt von der CDU-SPD-Landesregierung) nicht passt, dann hat die immer das letzte Wort. Der Stadtrat darf mal eine Straße in eine Anwohner-Parkzone verwandeln oder die Parkgebühren um 0,50 EUR anheben. Tempo 30 etwa auf Straße xy würde bei Nichtgefallen sofort von der Landesdirektion kassiert werden (wie sie es schon oft gemacht hat in anderen Gemeinden).

Ich frage mich manchmal, welche Befugnisse hat der Stadtrat überhaupt? Eine autofreie Augustusbrücke, würde dieses Thema nicht von den Gnaden der Landesdirektion abhängen? Verlegung von Bundesstraßen, entscheidet das nicht allein der Bund? Und egal welche Baumaßnahme, ohne Förderung vom Land geht es doch eigentlich nie bei Großbaumaßnahmen? Und das Land macht dann wieder Auflagen, war die 4-Spurigkeit der WSB nicht Auflage des Landes Sachsen? Ok, das waren jetzt viele Verkehrsfragen, aber auch in anderen Themengebieten ist man doch stets im engen EU/Bund/Sachsen-Korsett und darf bestenfalls noch über die Hutfarbe entscheiden.

Geändert von efhdd (18.06.15 um 23:37 Uhr)
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Alt 19.06.15, 00:57   #298
Elli Kny
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^ jetzt kommt zur Wahrheitsverweigerung auch noch Farbenblindheit hinzu.
Also nochmal (und nicht nur das Mixbild am Anfang konsumieren):
Stange - klick 1
Hilbert - klick 2
Ulbig - klick 3

Die Bildungsbürger fast aller Villenviertel haben eben viel Stange gewählt, die Plattenbauperipherie eher rechtslastig. Die urbanen Eliten der Neustadt, des Hechts, Pieschens und die Haut Voleé des gesamten Elbhangs - Stange, die Landgebiete Ulbig und Konsorten. Die Gespaltenheit ist übrigens dauernd in der Presse und keine Meinung.

Die anderen von efhdd genannten Punkte sind leider auch völlig wirr. Einzig die Blindheit vor den Veränderungen gestehe ich dir zu, aber wer sich nie mit Kommunalpolitik beschäftigt (und das heißt nicht, nur Zeitung zu lesen), leidet folglich unter vollumfänglicher Desinformiertheit. C'est la vie.
Also zitiere ichs nochmal: Wittgenstein sagte: Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.

Tja, die Landesdirektion, die wird dir wohl auch nicht viel weiterhelfen - du outest dich dadurch nur als CDU-Jünger, welcher nun auf den langen Arm des Freistaates hofft. Mmh, die LD kann aber nur dann dazwischen funken, wenn was rechtswidrig ist. Also deinem Tempo30-Wunsch kann immer entsprochen werden.
Ansonsten strebt unser föderales System dem subsidiaren Prinzip zu, alles was geht nach "unten" zu verlagern. EU und Bund setzen Rahmen, Sachsen als Land konkretisiert vieles und die Kommunen setzen es um. Also am Ende wird doch vieles vor Ort entschieden, es muss nur im Rahmen bleiben. Was die sächsische Landespolitik angeht - nungut, das wäre ein weiteres Fass ohne Boden.


Was die Brücke angeht, sind auch die anderen Varianten derzeit nur als Rad/ÖV-Brücke mit Fußgängern angedacht. Diese Umfragen sind drollig und sollen nur Leser binden. Deinen Eindruck von 8% für eine Radbrücke kann ich nicht bestätigen:

SäZ-screenshot:

^ Als ich überpünktlich meine Stimme abgab, war das Ergebnis doch eindeutig.
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Alt 19.06.15, 07:04   #299
antonstädter
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antonstädter ist essentiellantonstädter ist essentiellantonstädter ist essentiellantonstädter ist essentiellantonstädter ist essentiellantonstädter ist essentiellantonstädter ist essentiellantonstädter ist essentiellantonstädter ist essentiell
Mensch Elli, hättest Du den Troll nicht einfach schlafen lassen können? Jetzt müssen wir uns wieder tagelang mit seinen endlosen wirren Elaboraten traktieren lassen...
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Alt 20.06.15, 02:23   #300
efhdd
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efhdd ist bald nicht mehr zu helfen
Wenn wir jetzt das Tempo 30 als Beispiel nehmen, meinetwegen. Das darf auf Vorfahrtsstraßen nur angeordnet werden, wenn es eine explizite Gefahrenstelle ist. Sollte das nicht der Fall sein: Tempo 30 wird gekippt wie schon in anderen sächsischen Gemeinden. Es werden ja vom Bund gerade erst die Voraussetzungen geschaffen, damit Tempo 30 vor Schulen überhaupt angeordnet werden DARF. An allen anderen Stellen außer ausgewiesenen Gefahrenstellen und Schulen ist eine Tempo 30 Anordnung nicht möglich.

Voraussetzung einer Tempo-30-Zone ist ein angemessenes Vorfahrtsstraßen-Netz, auf welchem dann wieder rum 50 gilt. Wenn es dieses angemessene Vorfahrtsstraßen-Netz nicht gibt, darf keine Tempo-30-Zone ausgewiesen werden, was wieder zum Generalparagraphen führt: Innerorts ist 50 km/h die Regelgeschwindigkeit (+ 3 km/h Toleranz + bei 60 km/h blitzt eh keiner usw.).

Ein Fahrverbot für bestimmte, besonders stark ausstoßende Autos ist nur mit der Umweltzone möglich. Und die grüne Plakette hat heute fast jeder (außer DVB-Busse). Ein weitergehendes Verbot kann die Stadt nicht anordnen, weil schlichtweg das Verkehrszeichen fehlt. Ebenso wäre m.E. nicht mal eine City-Maut möglich, weil es dafür keine Grundlage im bundesdeutschen Recht gibt.

Autofreie Innenstadt hat Dresden ja schon (siehe Prager Straße z.B.). Wenn diese autofreie Innenstadt ausgeweitet werden soll, lohnt sich in Blick in andere europäische Städte mit autofreien Innenstädten: Dort stehen dann Parkhäuser noch und nöcher unmittelbar direkt am Rand dieser autofreien Zone, so dass man bequem mit dem Auto hinfahren kann und mit dem Aussteigen aus dem Auto quasi schon direkt in der Fußgängerzone steht. Also alles kein Problem.

Ich seh den Trend zu ein bisschen weniger Auto auch. Spielt sich im Bereich weniger Prozentpunkte an. Hauptgrund m.E. eher die Zunahme von prekärer Beschäftigung, unstetigen Arbeitsverhältnissen und deutlichen Reallohnsenkungen für einen Teil der Gesellschaft. Während früher Arbeiten gehen noch bedeutete, dass man die Familie ernähren konnte und sich auch ein Familienauto durchaus leisten konnte, bekommt heute mancher Arbeiter mit Familie weniger als Hartz-4 und muss aufstocken (oder möchte es nicht und bekommt weniger). Wie soll man sich da ein Auto leisten. Ab einer bestimmten Einkommensgruppe, und das bestätigen alle Statistiken, ist das Auto für mindestens 95 Prozent der Menschen einfach Standard ohne darüber nachzudenken. Und es ja auch überaus praktisch.

Und diese komische Zusammenfassung von Radfahrern, Fußgängern und ÖPNV von dir immer? Es ist in der Praxis recht sinnlos. Ich kenne Autofahrer, die kurze Wege auch mal zu Fuß gehen, aber nie ÖPNV nutzen würden und nicht mal ein Fahrrad besitzen. Ich kenne leidenschaftliche Radfahrer die auf nichts mehr schimpfen als auf die dummen Fußgänger die immer ohne zu gucken auf die Straße rennen und die ebenfalls nie ÖPNV nutzen. Ich kenne sportliche Radfahrer die sonst jeden Tag außerhalb ihres Sportprogramms mit dem Kombi fahren. Wenn man sich die Gruppen anschaut, dann sind doch die größten Spannungen etwa zwischen Radfahrern und Fußgängern. Und das zu Fuß gehen oder Rad fahren keine vollwertigen Verkehrsträger sind, sondern bestenfalls Schön-Wetter-Ersatz sein können für Routen, welche man sonst auch anderweitig zurück legen muss (Weg auf Arbeit im Sommer: Rad; Bei Sturm, Eisglätte, Schneebergen auf der Straße, etc: Mit ÖPNV oder bei den meisten doch eher das Auto). Deswegen macht nur ein Vergleich zwischen MIV und ÖPNV Sinn und dann aber nicht nach Wegehäufigkeit, sondern nach Strecke. Dadurch, dass ich auf ÖPNV umsteige, muss ich ja nicht weniger km auf Arbeit fahren. Und zweitens gehören in den Vergleich noch mindestens die zehntausenden täglichen Einpendler mit rein. Jeder bisherige Statistik verschluckt diese Menschen einfach mal. Böse Absicht? Manipulation? Dummheit.

Und wenn man das dann alles rechnet, dann ist man wieder bei 70-80 Prozent REALEM MIV-Anteil und 20-30 Prozent REALEM ÖPNV-Anteil. Bei Familien mit Kindern und arbeitenden Eltern ist der MIV-Anteil ein gutes Stück höher, bei H4-Beziehern ist der ÖPNV-Anteil tendenziell eher sehr hoch.

Trotz dessen, dass man in Dresden mit dem PKW doch recht gut durchkommt, vor allem linkselbisch, macht Verkehr in der Stadt nicht sonderlich viel Spaß. Die öffentlichen noch viel weniger, weil man mit denen noch langsamer ist, keine Privatsphäre und gemütliche Sitzposition hat und weil ÖPNV hauptsächlich aus Hinlaufen zu Haltestellen, Warten, Umsteigen, Hinlaufen von der letzten Haltestelle zum Zielort, etc. zu tun. Daher finde ich meinen Schritt, bisschen weiter raus zu ziehen und mir die Stadt, per PKW natürlich, nur zu geben wenn ich Lust auf Stadt habe, durchaus logisch. Wie man an den typischen kleineren Siedlungen am Stadtrand und außerhalb sieht, induziert relativ verteiltes Wohnen mit eigenen, relativ großen Grundstücken ganz und gar nicht große Verkehrsmassen. Dort ist es sogar relativ ruhig, oder nicht? Der Zentralisierungswahn der Städte induziert den Verkehr. Wenn man zum Shoppen, Essen gehen, etc. immer an den Ort X (= Innenstadt etwa) muss, dann ist am Ort X eben viel Verkehr. Und wenn jetzt auch noch Wohnbebauung am Postplatz dazu kommt, ich nehme mal an die Leute die dort einziehen werden auch ab und zu mal von Freunden und Familie besucht, dann nimmt der Verkehr dort eben weiter zu. Nicht die Zersiedlung sorgt für den zentralen Verkehrskollaps, sondern die extreme Verdichtung in zentralen Bereichen. Ich habe auch Verwandtschaft, die wirklich sehr ländlich wohnt, ohne direkten Bezug zu so einem großen Zentrum wie Dresden. Denkst du, die haben das Wort Stau schon mal in ihrem Leben gehört?

Meine Prognose für die Zukunft übrigens: Es werden sich bald, vor allem in der Stadt, wieder vermehrt Leute ein Auto leisten können. Nachdem Kleinwagen sowieso schon groß in Mode gekommen sind, wird es bald eAutos mit vergleichsweise kleiner Batterie geben (also kurze Reichweite = stadttauglich; Schnellladung an öffentlicher Ladesäule von wenigen kWh in kurzer Zeit). In China werden die Dinger schon für umgerechnet 2.000 - 3.000 EUR angeboten (Größe: Smart). Klar, dass die hier noch einiges an Sicherheitsvorgaben, etc. erfüllen müssen, aber der relativ simple eMotor ist einfach und billig zu konstruieren und ein paar kW an Akku kosten nicht mehr viel. Müssen ja keine 85-Tesla-kWh sein, wobei der Tesla auch mindestens das dreifache eines Kleinstwagens verbraucht.

Und darauf sollte sich die Stadt Dresden bald mal einstellen, denn am Ende leiden unter langen Verkehrsstaus vor allem die Dresdner (ob neben dem Stau oder im Stau). Wenn doch angeblich die Leute trotz neuer schneller Verbindung mit WSB und wider jeder Theorie dieses lustigen Induktions-Modells WENIGER Auto fahren, dann kann man den Rest-Verkehr doch verflüssigen und beschleunigen, damit es noch weniger Verkehr gibt (Wie schon mal erwähnt: 10 Autos in 30 Minuten von A nach B sind deutlich mehr Verkehr als 11 oder 12 Autos in 20 Minuten von A nach B). Mir persönlich ist das dann ja in Zukunft nicht mehr so wichtig, weil ich mir nicht jeden Tag Stadtverkehr in der Hauptverkehrszeit antun muss, sondern 5-8x pro Monat in der Nebenverkehrszeit.

Zu der komischen Umfrage: Ich denke die Meinung ist noch so klar wie zu WSB-Zeiten. 2/3 sind für uneingeschränkten MIV überall und immerzu (WSB-Brücke: ja), viele andere wollten eine teurere Kompromiss-Lösung (Brücke: nein; Tunnel: ja) und nur sehr wenige (hier etwa: 8 Prozent) sind gegen MIV-Verbesserungen. Wenn es keine MIV-Brücke wird, dann kommen ganz schnell die Interessenverbände, dann gibt es eine Volksabstimmung und dann wird das Ergebnis ähnlich klar wie zu WSB-Zeiten. Dann gibt es Klagen noch und nöcher, die Stadt Dresden wird viel Geld verlieren, Bau verzögert sich, Baukostensteigerungen und am Ende seht die Brücke trotzdem, aber massiv verteuert durch die ganzen Gegenproteste, Klagen, etc. (war ja bei der WSB nicht anders, die hätte man auch schneller und billiger haben können). In ein paar Jahren hat sich der Grundtenor pro-MIV aber mal gar nicht geändert.
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