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Alt 25.10.13, 21:36   #46
Stahlbauer
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Zitat:
Zitat von antonstädter Beitrag anzeigen
Der finanzielle Vergleich hinkt doch gewaltig.
...
Wieso? Die Zahlen stammen aus Pressemitteilungen. Was genau gebaut wird, ist nicht so einfach zu ermitteln.

Wir werden in einfach abwarten, welche Nutzerzahlen 2017 die beiden Bahnhöfe aufweisen werden .
Die aktuellen Zahlen:


Dresden Hauptbahnhof:

Bewegungen: 322 +215 S-Bahn
Reisende: 60.000



Leipzig Hauptbahnhof


Bewegungen: 821+73 S-Bahn
Reisende: 120.000
Quelle: WIKIPEDIA



Interessant ist doch eher, wie sich die Nutzerzahlen entwickeln werden. Wie man das Kind nennt ob S-Bahn, Nahverkehr, Regionalverkehr ist doch eher unwichtig. Ob man das Aussehen der eingesetzten TECHNIK mag, ist auch eher ein Problem des Einzelnen. Wenn die Fahrzeuge ihren Zweck erfüllen, tritt die Optik in den Hintergrund.

Wenn 2017 das neue Regionalverkehrsnetz in Mitteldeutschland mit dem neuen Fernverkehrslinien verknüpft sein wird, wird man sehen, wo die Milliarden besser angelegt sind.

Geändert von Stahlbauer (28.10.13 um 21:21 Uhr)
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Alt 25.10.13, 22:12   #47
spock99
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Beiträge: 121
spock99 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Backstein wiederum hat auch Recht. Hm.
Ich will nur was hinzufügen: Die Zahlen allein am Hbf. in Dresden zu messen wäre ein wenig mies. Der Verkehr in DD verteil sich bekanntermaßen auf Hbf und Neustadt zu ungefähr 2/3 und 1/3.
Außerdem wird es in Dresden sicherlich niedriger ausfallen, weil hier die Randlage eine große Rolle spielt.
Das einzig wichtige ist die Verbindung nach Tschechien, hauptsächlich im Güterverkehr. Ich weiß nicht ob die Zahlen von Wikipedia auch durchfahrenden Güterverkehr bemessen?
Ansonsten ist in DD bis auf den ICE nach Frankfurt den IC nach Berlin und einzelnen Nachtzügen im Fernverkehr tote Hose. Hier gilt es nur, die Stadt anzubinden, während in Leipzig sich wichtige Fernverkehrsstrecken kreuzen.
Ich weiß nicht, gibt es in L auch so was wie den Güterbahnhof Friedrichstadt?
spock99 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.10.13, 22:56   #48
Hannes Kuhnert
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Registriert seit: 13.07.2009
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Beiträge: 583
Hannes Kuhnert sitzt schon auf dem ersten Ast
Zitat:
Zitat von spock99 Beitrag anzeigen
Backstein wiederum hat auch Recht. Hm.
Ich will nur was hinzufügen: Die Zahlen allein am Hbf. in Dresden zu messen wäre ein wenig mies. Der Verkehr in DD verteil sich bekanntermaßen auf Hbf und Neustadt zu ungefähr 2/3 und 1/3.
Überhaupt sollte man, wenn man mit Blick auf Wirksamkeit und Qualität von etwas S-Bahn-mäßigem die Benutzerzahlen der großen Eisenbahnsstationen betrachtet, bedenken: Ein irgendwie S-Bahn-verwandtes Regionalverkehrssystem, also eines mit wenigstens einer handvoll wichtiger Stationen im inneren Stadtbereich, führt eher zu einer Verringerung der Einsteigerzahlen an den Hauptbahnhöfen.

Natürlich kann es sein, dass durch eine insgesamt positive Entwicklung, auch durch die S-Bahn, die Einsteigerzahlen am Hauptbahnhof steigen, aber an sich verlagert so eine Entwicklung des Regionalverkehrs, wie sie in Leipzig und Dresden von statten ging und geht, das Gewicht von den großen auf die evtl. neuen oder neu integrierten kleineren Stationen.

Wer am Bahnhof Neustadt oder am Hauptbahnhof durchfährt und am Bahnhof Mitte oder am Haltepunkt Freiberger Straße aussteigt, zählt nicht als Benutzer des Hauptbahnhofs oder des Neustädter Bahnhofs; analog, wer am Hauptbahnhof durchfährt, weil er am Wilhelm-Leuschner-Platz günstiger in die Straßenbahn umsteigen kann, oder wer gar nicht bis zum Hauptbahnhof kommt, weil er angenehmerweise gleich an seinem Fahrtziel am Markt aussteigen kann.

Zitat:
Ich weiß nicht, gibt es in L auch so was wie den Güterbahnhof Friedrichstadt?
Ich weiß nicht, was in Friedrichstadt so alles läuft; zu Leipzig fällt mir jetzt der Umschlagbahnhof Wahren ein.
Hannes Kuhnert ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.13, 16:45   #49
Stahlbauer
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Die Zugbildungsanlagen Dresden- FRIEDRICHSTADT und Leipzig-Engelsdorf werden erheblich verkleinert, wenn nicht gar geschlossen.

Die DB Netz AG baut in Halle/Saale Ostdeutschland größte ZUGBILDUNGSANLAGE

Die DB wollte den Rangierbahnhof DD-FRIEDRICHSTADT eigentlich schon 2010 stilllegen, hat dies aber auf unbestimmte Zeit verschoben.

In Leipzig- Wahren wurde der Containerumschlag für Leipzig-Halle konzentriert. Mit einer Leistungsfähigkeit von 100.000 Einheiten/Jahr ist Leipzig-Wahren etwas größer als das GVZ in Dresden-Friedrichstadt (90.000 Einheiten/Jahr).

In wenigen Jahren wird Erfurt das neue ICE-Drehkreuz im Osten Deutschlands sein und der Güterverkehr hat dann seinen Knoten in Halle/Saale.
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Alt 27.10.13, 19:21   #50
Elli Kny
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Elli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz sein
Güterbahnhof Friedrichstadt - wie weiter?

antworten des BauBürgermeisters Marx im ausschuss für stadtentwicklung am 02.10.2013

Vorab gab es eine aufforderung des Stadtrates zur Prüfung der Umnutzung der Bahnflächen (v.a. für e. Stadtpark)
wesentlicher Auszug aus fragen - antworten:

Weiterhin soll geprüft werden, ob die Landeshauptstadt Dresden sich im Rahmen einer Internationalen
Gartenschau, oder zumindest Bundesgartenschau, mit der Entwicklung des
neuen Grünzugs und seines Umfeldes im Dresdner Westen präsentiert.“
Zu untersuchen waren die Voraussetzungen für die Anlage eines Stadtparkes auf ggf. frei
werden Flächen des Rangierbahnhofes Dresden-Friedrichstadt sowie alternativ Siedungsarrondierung
und Logistikzentrum.
Die zu erfüllenden Voraussetzungen für einen Stadtpark wären:
Bahnflächen werden in ausreichender Größe frei
Das ist gemäß aktueller Aussage der DB AG nicht der Fall, lediglich das Unternehmen
„DB Schenker Rail Deutschland AG“ wird zum neuen Standort Halle wechseln. Für die
zu entmietenden Flächen plant die DB AG den Rangierbetrieb zu erhalten und zu entwickeln
(Logistikzentrum). Sicher ist derzeit nur der Verbleib der Bahnstrecken (siehe
Anlage 1). Lediglich in den Randbereichen des Rangierbahnhofes könnten Flächen frei
werden.
1. Entwidmung der Bahnflächen erfolgt?
Erforderlich ist ein Antrag der Stadt auf Entwidmung nach Feststellung nicht mehr betriebsnotwendiger
Flächen der DB AG. Erst nach Eintritt der kommunalen Planungshoheit
kann im Flächennutzungsplan ein anderes Nutzungsziel anstelle von Bahnfläche
dargestellt werden und der Grunderwerb durch die Landeshauptstadt (Finanzierung!)
erfolgen.
2. Altlastensanierung?
Der Aufwand ist abhängig von der Folgenutzung. Die Finanzierung muss durch (neuen)
Eigentümer erfolgen.
3. Planerische Begründung, (Bedarf, Erreichbarkeit, Vernetzung etc.)?
Gewerbe ist im betrachteten Gebiet als Hauptnutzung etabliert und entwickelbar (Logistik).
Die weiterhin intensiv genutzten Bahnstrecken wirken als Barrieren und Lärmemissionsquelle.
Problematisch sind die fehlende bzw. schwierige fußläufige Erschließbarkeit
(Bahnstrecken, Aufschüttung) sowie die Vernetzung der Grünflächen.
Die Anlage eines Stadtparks erfordert hohe Investitions- und Unterhaltungskosten seitens
der Stadt. Eine IGA oder BUGA (bis 2021 bereits vertragliche Bindungen, bis
2029 liegen Interessensbekundungen seitens anderer Städte vor) ist nicht einsetzbar
wegen zu geringer Größe und fehlender baulicher öffentlicher Nachnutzung.
Die weitere langfristige Entwicklung des Rangierbahnhofes wird gemäß dem Ergebnis einer
Beratung seitens des SMWA am 15. April 2013 (Güterverkehrszentrum, Alberthafen, DB AG,
Industrie- und Handelskammer, TU Dresden, Landeshauptstadt) in Richtung hochwertiger
komplexer Logistik gehen. Die Bahn als Eigentümer der Flächen will entsprechende Vorplanungen
auslösen.

quelle: ratsinfosystem dresden (ganz unten)
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