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Alt 17.01.16, 23:15   #166
RianMa
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Sanierung Güstrower Renaissance-Schloss

Ein Artikel hatte noch gefehlt, welchen ich hiermit noch nachreichen möchte.

Ende November wurde von Seiten des Staatlichen Museums Schwerin, in dessen Riege sich auch das Güstrower Renaissance-Schloss befindet, bekanntgegeben, dass die schon lange geplante Sanierung des Gebäudes im Jahr 2017 endlich beginnen soll. Die umfangreiche Umgestaltung und Erneuerung der historischen Gartenanlagen wurde bereits von 2011 bis 2014 durchgeführt (zuletzt Thema in Post #72).



Man möchte in diesem Jahr die Vorplanungen starten, sodass bereits im kommenden Jahr die ersten Arbeiten beginnen können. Dabei möchte man nicht schrittweise vorgehen, sondern alle Bereiche des Schlosses gleichzeitig anpacken: Dach, Fenster, Fassade, Interieur. Dieses Vorgehen macht es erforderlich, dass die Ausstellungsbereiche in den Jahren 2018 und 2019 komplett geschlossen werden müssen.
Die Sanierungsarbeiten sollen wohl bis 2020 gehen, festlegen möchte man sich jedoch nicht. Die Bauarbeiten könnten danach also noch weitergehen, wovon ich ausgehe, da bisher das Portalgebäude samt Schlossbrücke noch nicht mit inbegriffen sind. Diese bräuchten ebenfalls sehr dringend eine Sanierung.
Laut der örtlichen Presse stehen für die Schlosssanierung aktuell mehr als 10 Millionen Euro Landes- und EU-Mittel zur Verfügung.
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Alt 02.07.16, 15:04   #167
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Neubebauung Gleviner Straße 16/Lange Straße 26

Viel ist passiert in der ersten Hälfte des Jahres 2016. Ich freue mich, endlich wieder aktuelle, aussagekräftige Aufnahmen aller laufenden Bauprojekte in Güstrows Innenstadt zeigen zu können. Die Fotos meines letzten Rundgangs im Mai, die ich aus Zeitgründen nicht dem Forum zeigen konnte, werden nun dort, wo es sinnvoll ist, noch punktuell integriert werden.

Den Anfang macht das zuletzt in Post #153 gezeigte Bauvorhaben, das den südöstlichen Eingang in die Innenstadt baulich stark verändern wird bzw. es bereits getan hat. Die Wohnungsgesellschaft Güstrow hat an dieser Stelle im Eckbereich von Gleviner Straße und Langer Straße zwei Wohngebäude für 1,4 Millionen Euro realisiert. Sieben Wohnungen sind entstanden, die bereits zu einem Großteil vermietet sind. Im Erdgeschoss des Eckgebäudes wird ein Friseur seinen Laden eröffnen. Wie wie folgenden Bilder zeigen, ist dieses Projekt nun nahezu fertiggestellt. Nur noch kleine Restarbeiten sind zu erledigen.

Fährt man von der Plauer Straße in Richtung Zentrum, bietet sich nun der folgende Blick.



Städtebaulich gefällt mir das Gebäude an der Ecke, das die Adresse Gleviner Straße 16 hat. Durch die Höhe und das Satteldach hat es eine gewisse Prägnanz, was an dieser Stelle sehr wichtig ist.



Kritisieren muss man allerdings einige Details, die eben doch das Gesamtbild ein wenig stören. Auf die schwarzen Abluftaufsätze an der Fassade hätte man unbedingt verzichten sollen. Das betrifft ebenfalls das zweite Gebäude, welches man im Hintergrund erkennen kann. Küchen und Bäder können problemlos über einen innenliegenden Schacht entlüftet werden, was hier nicht getan wird und dementsprechend Nachteile für die Fassade bringt. Auch die holzimitierenden Felder neben den Fenstern sehen aus der Nähe betrachtet nicht gut aus. Die Farbe lässt sie bereits bereits sehr ausgeblichen wirken.
Das Erdgeschoss hätte zudem mehr Raumhöhe vertragen können.

Der Blick aus der Gleviner Straße Richtung Südosten:



Auf der Hofseite haben die zukünftigen Mieter schließlich ihre privaten Balkone, die angenehm leicht und modern wirken.



An das Eckgebäude schließt sich eine Backsteinmauer an, die den gemeinsamen Hofbereich von der Straße abschirmt. Es folgt der zweite Neubau, an welchen sich der Fahrstuhlschacht südlich anlehnt.





Meines Erachtens sind, wenn man sich das Bauvorhaben im Gesamten anschaut, architektonisch einige Fehlentscheidungen getroffen worden, die sich insbesondere durch den zweiten Bau ergeben.
Unklar ist mir, warum es nicht möglich war, den Fahrstuhl in das Gebäude zu intergrieren und dieses dafür zu verbreitern. Der Neubau wirkt dadurch etwas unförmig, wobei der Fahrstuhl-Annex sofort ins Auge fällt. Hinzu kommt die Farbgebung, die sonst nirgendwo im Komplex vorkommt. Vielleicht hätte man diesen Fahrstuhlschacht mit dem gleichen Klinker verblenden sollen wie die Mauer. So bleibt es eine Ansammlung von Formen und Kuben: rotes Haus mit Satteldach, Mauer mit Klinker, grauer Fahrstuhlschacht, weißer Kubus mit gelben und grünen Elementen.
Undurchdacht ist eben auch, dass nun die Mauer als untergeordnetes Element das hochwertigste Fassadenmaterial (Backsteinverkleidung) bekommen hat. (Kleines Detail: mit weißen Fugen hätte die Mauer freundlicher gewirkt)

Grundsätzlich ist die Wahl für eine weiße Fassade mit gelben Akzenten gar nicht so schlecht. Das Problem ist das zusammengebastelte Ganze aus Haupthaus, Fahrstuhlschacht und grünem, rückwertigem Anbau. Hinzu kommen die Abluftaufsätze an der Fassade und die etwas merkwürdige Aufkantung im Attikabereich.

Letztenendes bin ich also doch ein wenig enttäuscht, obwohl die Bebauung der gesamten Ecke eine große Aufwertung gebracht hat.



Dies war also der erste Bauabschnitt, für welchen auch etwa 125.000 Euro Städtebaufördermittel geflossen sind. Wenn die letzten Arbeiten abgeschlossen sind, werde ich nochmal vergleichende Aufnahmen zum Vorzustand bringen. Der zweite Bauabschnitt steht schon in den Startlöchern (Tiefbau bereits begonnen) und wird im folgenden Beitrag Thema sein.

Interessant wird noch die Absicht von WGG und Stadt, den gesamten rückwertigen Bereich komplett neu zu ordnen. Die kleine Zufahrtsstraße mit Namen Kehrwieder wird wohl etwas nach Westen verlegt. Ich hoffe, die Freiflächen werden dann nicht ausschließlich für Parkflächen geopfert, wie es jetzt schon der Fall ist. Abschreckende Beispiele dafür haben wir schon genug (u.a. Hageböcker Straße).
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Alt 02.07.16, 16:17   #168
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Neubebauung Gleviner Straße 13 und 14

Wie oben erwähnt, hat die Wohnungsgesellschaft Güstrow auf dem angrenzenden Grundstück in der Gleviner Straße 13/14 mit dem geplanten Wohnungsbau bereits begonnen, der den zweiten Bauabschnitt dieses gesamten Vorhabens im Quartier zwischen Langer Straße/Gleviner Straße/Grepelstraße darstellt (Bilder der Baulücke zuletzt in Post #153).



Es sind 10 Wohnungen geplant, die Wohnflächen zwischen 52 und 96 m² bereithalten. Anfang des Jahres wurde dabei das erste Mal eine Ansicht des geplanten Gebäudes gezeigt, welche auf der Seite des Architekturbüros Kruse & Fliege ebenfalls zu finden ist.

Da ich den Fassadenentwurf für durchaus kritikwürdig halte, habe ich daraufhin einen Leserbrief an die lokale Presse geschrieben, den ich hier gerne anbringen möchte, weil er noch immer alles Nötige auf den Punkt bringt.

Zitat:
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe heute den Artikel über die zukünftigen Bauvorhaben der Wohnungsgesellschaft Güstrow im Online-Service des Güstrower Anzeigers gelesen und würde mich dazu gerne äußern wollen.

Ich finde es sehr vorbildlich, dass sich die Wohnungsgesellschaft Güstrow in unserer Innenstadt immer stärker engagiert und mit dem Bau neuer Wohnhäuser diverse Baulücken, die teilweise seit Jahren bestehen, schließt. Das wird in diesem Jahr auch die letzte, große Baulücke in der Gleviner Straße (Nr. 13, 14) betreffen. Im gestrigen Artikel über dieses Vorhaben wurde dabei zum ersten Mal eine Darstellung von den geplanten Fassaden veröffentlicht, die mich zu der folgenden Kritik veranlasst hat.
Die Gleviner Straße ist eine der repräsentativsten Straßen im gesamten Stadtgebiet. Sie zeichnet sich durch ihre vielen herausragenden Einzelarchitekturen aus, die letztlich dennoch ein homogenes und spannendes Bild erzeugen. Hohe Erdgeschosse betonen diesen besonderen Straßencharakter und bieten Platz für zahlreiche Geschäfte. Der angedachte Neubau folgt dabei leider anderen Regeln. Zunächst schließt er sich im Erdgeschoss fast komplett zur Straße hin ab, was aufgrund der angedachten Wohnnutzung teilweise nachvollziehbar ist. Viel problematischer ist jedoch die geringe Raumhöhe des Erdgeschosses, wodurch das Gebäude im Vergleich zu den benachbarten Gebäuden sehr gedrungen und erdrückt erscheint. Durch eine deutliche Anhebung dieses Geschosses könnte dieser Eindruck behoben und eine städtebaulich wichtige Anpassung erreicht werden. Ein weiterer Knackpunkt ist die Fassadengestaltung. Es ist korrekt, an dieser Stelle eine Kleinteiligkeit anzudeuten, um sich besser in das Bild der Gleviner Straße einzubinden. Unverständlich ist jedoch, warum nun drei Fassaden angedeutet werden, obwohl es hier nie drei Häuser gab und nicht geben wird. Die Dreiteilung wird wiederum durch die vereinheitlichte Dachzone konterkariert. Eine Unterteilung lediglich durch eine andere Farbwahl erreichen zu wollen, geht meines Erachtens nicht weit genug. Keine der drei Fassaden kann mich überzeugen, da keine Gestaltung erkennbar ist, die ich für einen Neubau in der Gleviner Straße als notwendig erachte. Viele der Gebäude in der Straße bestechen durch ihre klare, symmetrische Gliederung. Warum hat man diese offensichtlichen Merkmale nicht aufgegriffen? Die Anordung der Fenster beim Neubau der WGG folgt lediglich der Lage der dahinterliegenden Wohnräume und führt dadurch zu einem fragwürdigen Fassadenbild.
Ein Schließen dieser Baulücke ist immens wichtig. Ich würde mir jedoch wünschen, dass an dieser Stelle nicht nur ein Lückenfüller realisiert wird, sondern stattdessen ein Gebäude entsteht, das selbstwusst und mit eigenem architektonischen Anspruch das charakteristische Bild dieses wichtigen Straßenzugs bereichert.

Mit freundlichen Grüßen
Natürlich war der Entwurf bereits von städtischer Seite genehmigt worden. Im Moment finden die ersten Fundamentarbeiten statt. Die Gesamtmaßnahme kostet dem Unternehmen 1,8 Millionen Euro, die weitestgehend aus Eigenkapital finanziert werden.





Man möchte im Sommer des kommenden Jahres mit dem Bau und der Umgestaltung des gesamten Hofbereiches fertig sein.
Es folgt noch ein Blick von der Langen Straße in den Hofbereich. Im Hintergrund erkennt man das Sanierungsvorhaben, welches zuletzt in Post #139 gezeigt worden ist.

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Alt 02.07.16, 16:52   #169
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Sanierung Gleviner Straße 10/Grepelstraße 17

Gehen wir die Gleviner Straße weiter in Richtung Marktplatz, folgt auf der rechten Seite das umfangreiche Sanierungsvorhaben Gleviner Straße 10/Grepelstraße 17 (das letzte Mal in Post #154 zu sehen).

Der Gebäudekomplex ist weiterhin mit grünen Netzen verhüllt. Dahinter erkennt man, dass das Haupthaus zur Zeit eine neue Dacheindeckung erhält. Der Dachstuhl selbst wurde erhalten und ergänzt. Beim Anbau in der Grepelstraße ist dies bereits geschehen. Die straßenseitigen Fassaden sind bisher unberührt geblieben. Als nächstes werden aber die Fenster eingesetzt. Anschließend kann man mit dem Innenausbau weitermachen.







Ende des Jahres sollen die Gebäude bereits fertig sein und 12 Wohnungen bezugsfertig übergeben werden. Es müssen sehr individuelle Wohnungen sein, da so viele Elemente wie möglich erhalten bleiben: alte Flügeltüren, Stuckdecken, Dielen- und Fliesenböden, aber auch die barocke Treppenanlage.
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Alt 02.07.16, 17:07   #170
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Umnutzung Lange Straße 37

Erschrocken war ich wiederum in der Langen Straße Nummer 37 (zuletzt in Post #156). An dieser Stelle ist in den letzten Monaten eine "Struktur" entstanden, die an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten ist. So hart muss man das formulieren.

Nachdem man im letzten Jahr mit Bautätigkeiten begonnen hatte, dachte ich, man würde die kurz zuvor entstandene Baulücke mit einem neuen Bau schließen wollen. Dann war klar, dass es eine Art Garage werden wird. Dass diese sich nun so präsentiert, hätte ich nicht für möglich gehalten.







Es sieht aus, als hätte man aus einer Bauruine kurzerhand einen Stellplatz gemacht. Zumal der Eigentümer durch diese Sichtbetonwand auch das eigene, angrenzende Gebäude optisch verhunzt.
Oder soll hier etwa bald weitergebaut werden? Das kann ich mir kaum vorstellen.
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Alt 02.07.16, 17:28   #171
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Sanierung Lange Straße 12

Kommen wir schnell zu einem wesentlich erfreulicheren Projekt, das sich ein paar Häuser weiter in der Langen Straße 12 abspielt (zuletzt in Post #157).
Zuletzt noch mit Planen und Gerüsten zugestellt, konnte man in der vorangegangenen Woche bereits einen Blick auf das sanierte Gebäude werfen: ein schlichtes, aber doch interessantes Haus. Lediglich mit der Farbgebung habe ich ein kleines Problem. Vielleicht hätte ein Weiß besser zum Haus gepasst.





Saniert hat das Haus die Schelfbauhütte Schwerin, die aktuell noch zwei weitere Häuser in der Langen Straße saniert (Artikel folgt weiter unten). Ein Erhalt des Objektes, das nicht auf der Denkmalschutzliste steht, stand sehr lange in den Sternen, umso mehr freut mich die Sanierung.
Die Stadt hatte seit Jahren versucht, das Gebäude zu privatisieren, was nicht erfolgreich war. Interessenten gab es zwar, aber diese kamen Ihren Verpflichtungen nicht nach. Erst mit der Schelfbauhütte kam die Rettung des Hauses, das aus dem 17. Jahrhundert stammt. Auch ein barocker Kemladen vom Anfang des 19. Jahrhunderts hat der Besitzer erhalten und sanieren lassen.

Nach der endgültigen Fertigstellung zeige ich wieder Bilder vom Vorzustand.
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Alt 02.07.16, 17:48   #172
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Sanierung Lange Straße 45 und 46

Wie im obigen Beitrag erwähnt, laufen aktuell die Sanierungen von zwei weiteren Häusern in der Langen Straße, für die sich die Schelfbauhütte verantwortlich zeichnet. Es sind die Häuser Lange Straße 45 und 46.

Damit wären dann auch die letzten Kandidaten in dieser Straße von der Liste der bestandsgefährdeten Gebäude in Güstrows Innenstadt gestrichen.
Die Nummer 45 ist eingerüstet, hat allerdings schon neue Fenster eingesetzt bekommen. Das Dach wird zur Zeit neu eingedeckt. Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell es hier vorangeht. Die angrenzende Nummer 46, die sich bei Voruntersuchungen im letzten Jahr als eines der ältesten Häuser in Güstrow entpuppte und gleich darauf in die Denkmalschutzliste aufgenommen wurde, ziert bisher lediglich eine Schuttrutsche.
Aktuell präsentiert sich die Baustelle folgendermaßen:







Die Baustelle im Straßenensemble betrachtet:



An dieser Stelle möchte ich noch einen Eindruck aus diesem Mai liefern, kurz vor Beginn der Sanierungsmaßnahme.



Auf die Fertigstellung dieser beiden Häuser freue ich mich ganz besonders.
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Alt 05.07.16, 23:22   #173
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Neubauvorhaben Lange Straße 10 und Kattrepel 4 und 5

Große Fortschritte hat in den letzten Monaten das Bauprojekt der Allgemeinen WohnungsbauGenossenschaft Güstrow (AWG) an der Ecke Lange Straße/Kettrepel/Gleviner Mauer gemacht (zuletzt in Post #159). Das Richtfest war schon Anfang Mai. Rohbau, Dacheindeckung, WDVS-Verpackung, Fenster - alles bereits fertiggestellt.

Zur Erinnerung:
Die AWG errichtet an dieser Stelle, die etliche Jahre durch eine große Baulücke geprägt war, drei neue Gebäude mit insgesamt acht Wohneinheiten. Die zwei sich gegenüberliegenden Häuser werden dabei mit Satteldächern ausgeführt, was ich insbesondere für die Lange Straße als sehr angenehm empfinde. Auf Seiten der Wallanlagen (Gleviner Mauer) kommt ein weiteres Gebäude hinzu, das eine andere Kubatur aufweist und mit Klinkern verkleidet ist.
Schon jetzt ist dieses Bauvorhaben ein städtebauliche Gewinn.





Zwischen den Zwillingshäusern wird zukünftig noch eine Mauer die Blicke von der Straße abschirmen.





Die "Rückseite" mit den beiden an der Gleviner Mauer entstehenden Häusern:





Im Herbst sollen dann bereits die ersten Mieter einziehen.
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Alt 17.07.16, 21:31   #174
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Neubauvorhaben Mühlenstraße 46

Nach kurzer Pause geht es mit dem interessanten Rekonstruktionsvorhaben in der Mühlenstraße Nummer 46 weiter, das zuletzt in Post #160 Thema war. Et voilà, die Gerüste sind verschwunden.



Die Gefache sind komplett mit Ziegeln gefüllt worden. Das Dach ist fertig und auch die Fenster sind eingesetzt. Ich gehe stark davon aus, dass diese Fenster aber nur die innere Schicht darstellen. Die äußere Schicht werden schließlich weitere Fenster mit Sprossen sein. Bisher kann ich auch nicht sagen, ob die Fassade noch gestrichen oder verputzt werden soll. Ich finde sie in der jetzigen Form recht angenehm.
In jeden Fall ist die Entscheidung für die Wiederherstellung der äußeren Form an dieser Stelle goldrichtig gewesen.



Auch die historische Eingangstür wurde aufgearbeitet und wieder an ihren ursprünglichen Standort gebracht.





Der Neubau fügt sich, wie es der Vorgängerbau bereits getan hat, harmonisch in das Straßenensemble ein.

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Alt 17.07.16, 21:41   #175
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Sanierungsvorhaben Mühlenstraße 4

In der Mühlenstraße scheint sich aber noch ein weiteres Vorhaben anzukündigen. Es betrifft ein Gebäude in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz - Mühlenstraße Nummer 4.
Im Erdgeschoss des Altbaus befindet sich seit Jahren ein Brillenladen. Die Ladenfront selbst hatte in meinen Augen nie so recht zur klassizistisch anmutenden Fassade passen wollen. Die Ladeneinheit selbst ist nun eingerüstet.
Ob sich hier nun die Sanierung des ganzen Hauses ankündigt, kann ich noch nicht sagen. In jedem Fall ist es aber ein gutes Zeichen, zumal es das letzte, auf der Nordseite der Straße zu sanierende Gebäude darstellt.





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Alt 17.07.16, 22:52   #176
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Abriss Hageböcker Straße 113

Bewegen wir uns nach Westen in die Hageböcker Straße. Dort hat man in der ersten Jahreshälfte einen historischen Bestandsbau in der Nummer 113 aufgrund akuter Einsturzgefahr abreißen müssen. Das Gutachten eines Statikers, der durch den Landkreis beauftragt worden war, hatte dies zuvor ergeben.
Die Kosten von etwa 50 000 Euro, die der Landkreis für das Gutachten, die Gebäudesicherung und den letztlichen Abriss aufbringen musste, werden nun durch den Rostocker Eigentümer nachbezahlt werden müssen.

Die aktuelle Situation en Detail:

Der Blick in Richtung Osten zur Pfarrkirche:







Der Abriss ist natürlich ein großer Verlust für die historische Häuserzeile an dieser Stelle. Der Blick in die Hageböcker Straße nach Westen:



Ein Foto von Anfang Mai kurz vor dem Abriss:



Fotos, die ich früher mal gemacht habe, zeigen, wie der Bau einst ausgesehen hat. Es war ein schöner, klar gegliederter Bau mit einer schönen Eingangszone aus zwei, ähnlich gestalteten Türen mit dazwischengelagerter Schaufensterfront.





Die Baulücke wird wohl zunächst in der Form bestehen bleiben.
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Alt 17.07.16, 22:52   #177
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Sanierungsvorhaben Hageböcker Straße 12

Das Sanierungsvorhaben in der Hageböcker Straße 12, das zuletzt in Post #162 Thema war, ist erwartungsgemäß sehr weit fortgeschritten. Die westlichen Fassadenbereiche sind bereits abgerüstet worden und zeigen sich in einem hellen Farbton in Kombination mit rotem Ziegeldach und rötlich, braunen Fensterrahmen. Ich finde es sehr gut, dass man am Haupthaus die Brandwand im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss belassen hat, um die angrenzende, große Baulücke längerfristig wieder bebauen zu können. Obwohl ich die Möglichkeit für sehr unwahrscheinlich halte.



Der rückwertige Flügel sieht zeitlos und schlicht aus und passt an dieser Stelle wirklich gut. Die Außenbereiche werden dann wohl demnächst gestaltet werden.





Die historische Straßenfassade ist noch eingerüstet. Durch die Netze erkennt man, dass schon neue Fenster eingesetzt worden sind. Auch die Putzfassade wurde bereits größtenteils wieder aufgearbeitet.





Die östliche Seite zur kleinen Baulücke erhält ebenfalls Fenster und wird gedämmt. Ich bin sehr gespannt, wie die Lücke gestaltet wird, da ich noch immer davon ausgehe, dass diese bestehen bleibt und als privater Außenraum genutzt werden kann.



Ich freue mich auf die Fertigstellung.
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Alt 17.07.16, 22:52   #178
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Sanierung Domstraße 6

Vom umfangreichen Sanierungsvorhaben in der Domstraße 6 konnte ich bereits im Post #164 tolle Bilder samt Vergleichsbildern aus der Zeit vor der Sanierung liefern.
Mittlerweile sind auch die Arbeiten an den Außenanlagen abgeschlossen worden. Ein rundum tolles Ergebnis, möchte ich sagen. Der Bau hat wieder die Ausstrahlungskraft, die er verdient. Vielen Dank von meiner Seite an alle Beteiligten.



Der Blick in die tolle Burgstraße mit ihrer historischen Fassadenabfolge:



Der Blick auf die "Rückseite" zeigt, dass auch der Wiederaufbau der Mauer abgeschlossen ist. Diese bestand in ähnlicher Form bereits vor der Sanierung, macht nun allerdings viel mehr her. Sehr schön ist auch das schmiedeeinserne Tor, das sich per Automatik öffnen lässt.



Der Hof ist mit scheinbar altem Pflaster neu gepflastert worden. Der Schuppen im Hintergrund, der auch bereits existierte, beherbergt die Abstellräume für die Wohnungen. Es ist ein toller Kontrast aus strahlendem Weiß und Ochsenblutrot des Nachbarn.





Hier nochmal der Vorzustand (Foto von 2009):



Von der Westfassade hatte ich beim letzten Mal auch noch keine Detailbilder samt vergleichenden Aufnahmen gezeigt. Der Unterschied ist unglaublich. Immer wieder interessant, dass jemand im letzten Jahrhundert der Meinung war, man könnte in einen Dreiecksgiebel eine Gaube integrieren. Der Missstand wurde zum Glück behoben.







Der Kandidat links im vorherigen Bild scheint demnächst auch saniert zu werden. Damit wäre die gesamte Ecke fertig.

Das sollte dann auch der letzte Beitrag zu dieser Sanierung gewesen sein.
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Alt 17.07.16, 22:52   #179
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Sanierung Domplatz 15

Im Beitrag #165 hatte ich bereits Fotos von der Sanierung des Gebäudes am Domplatz 15 gezeigt, die mich doch sehr überrascht hat. Mittlerweile sind die Planen verschwunden.



Man muss schon genau hinsehen, um die Unterschiede zum Vorzustand ausfindig zu machen. Die Fenster haben ein Blau bekommen und harmonieren sehr gut mit dem neuen, strahlenden Weiß der Fassade. Das Dach ist nicht angefasst worden. Das Holztor scheint noch aufgearbeitet zu werden. Das umlaufende, breite Gesimsband wurde entfernt, ebenso die spitze Raute in der hervortretenden Utlucht. Hinzugekommen sind dagegen einige Zieranker. Auf der Seite der Kerstingstraße wird aktuell noch das Wappen aufgefrischt.
Das Objekt macht einen sehr guten Eindruck.





Der Innenausbau soll noch einige Monate weitergehen, sodass im kommenden Jahr die neuen Mieter einziehen können.
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Alt 17.07.16, 22:52   #180
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Neubauvorhaben Domplatz 18

Am Domplatz kündigt sich für das kommende Jahr ein wichtiges Projekt an, welches ein Grundstück mit einer äußerst langen Vorgeschichte betrifft. Auf dem Domplatz Nummer 18 stand bis 2004 ein bedeutendes Renaissance-Haus, das damals durch Brandstiftung zerstört worden war, von dem ich leider kein Foto zur Verfügung stellen kann.
Daraufhin wurde vor über 10 Jahren durch die Stadt ein Architektur-Wettbewerb ausgelobt, den damals ein Entwurf gewann, der in der Presse von vielen Seiten verrissen worden war. Das Hauptproblem war die Wahl eines Tonnendaches für das Gebäude und den dadurch zu unsensiblen Umgang mit der historischen Umgebungsbebauung am Domplatz. Soweit ich mich errinnere, sollte als Reaktion auf den Protest der zweite Platz realisiert werden, den ich persönlich für unpassender gehalten hatte. In den Jahren darauf konnte man jedoch keinen solventen Investor finden, der den Bau realisieren wollte/konnte, bzw. es musste der Verkauf rückabgewickelt werden, da sich der Eigentümer nicht an Vertragspunkte gehalten hatte.
Also wurde es still um das Grundstück und die Jahre gingen ins Land. 2014 zeigte dann die WGG (Wohnungsgesellschaft Güstrow) Interesse an dem Grundstück und kaufte es schließlich. Der Verkauf der Stadt war daran gebunden, sich nun doch am damaligen Siegerentwurf zu orientieren.

Vor einigen Wochen wurden die Planungen dann der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Gebäude zeigt weiterhin sehr starke Ähnlichkeiten zum ersten Preis von vor 10 Jahren. Wir haben es (kleines Foto in diesem Pressebeitrag) mit einem Gebäude mit zwei Vollgeschossen zu tun, auf denen ein gewölbtes Dach aufliegt, in dem nochmals zwei weitere Etagen untergebracht sind. Dieses ist leicht zurückversetzt, wobei die Fasssadenebene an einer Stelle bis zum Boden läuft. An dieser Stelle liegt der zentrale Eingang sowie die Zufahrt zum Hof.
Das Gebäude kann sich durchaus gekonnt in den Bestand einfügen. Während der Grundbau und die Dachzone zum giebelständigen, klassizistischen Nachbarbau überleiten, endet das Dach auf der Südseite ein wenig vor dem Grundkörper, wodurch lediglich dieser zur kleineren Bebauung an der Philipp-Brandin-Straße überleitet. Der Grundbau soll mit Backstein verkleidet sein, die Dachzone erhält eine Zinkverkleidung.

In diesem Jahr sollen die Archäologen ihre Arbeit tun, ehe man im März /April des kommenden Jahres mit den Bauarbeiten loslegt. 1,5 Millionen Euro will die WGG investieren. Entstehen soll acht Wohnungen mit Größen zwischen 64 und 123 Quadratmetern. Im Herbst 2018 sollen, sofern alles nach Plan läuft, die neuen Mieter einziehen können.





Der Blick nach Norden zu den bedeutenden Gebäuden am Domplatz:



Auf der Südseite befinden sich eher kleinere Fachwerkhäuser, die an der Philipp-Brandin-Straße liegen.

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