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Alt 05.04.03, 21:05   #1
Adama
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Hauptbahnhof Frankfurt

Die Vorbereitung für die Renovierung des Hallendachs am Hauptbahnhof kommt gut voran. Das berichtete die Bahn gestern. Demnächst würden die Netze durch stabile Zwischendecken ersetzt. Die engmaschigen Netze schützen derzeit noch die täglich rund 400 000 Besucher vor herabfallenden Trümmern. In Höhe von 8,50 Metern entsteht bis zum Sommer die Arbeitsplattform, die rund 6000 Tonnen wiegt, mehr als die rund 4500 Tonnen Material, die von der Plattform aus in die alte Dachkonstruktion eingebaut werden.

Diese eigentlichen Arbeiten sollen, so die Bauplanung, im Herbst beginnen und bis 2006 beendet sein. Die Kosten werden auf rund 117 Millionen Euro veranschlagt. Während der gesamten Bauzeit können die täglich 700 Züge nahezu unbeeinträchtigt von den Arbeiten aus- und einfahren.

Die alten Glasfassaden der fünf Hallen sind bereits vor einigen Wochen heraus genommen worden, weil von der Gleisseite aus Material auf die Arbeitsplattform gebracht wird.

Die drei mittleren Bögen der Bahnhofshalle sind von 1884 bis 1888 erbaut worden und 28 Meter hoch. 1924 kam im Norden und Süden je eine Halle mit 20 Metern Höhe hinzu. Die Generalsanierung ist nötig geworden, weil die Glas- und Stahlkonstruktion undicht und baufällig geworden ist. Dabei muss sich die Bahn streng an die Auflagen des Denkmalschutzes halten und die fünf lang gestreckten Dächer in den Originalzustand zurückversetzen. 50 000 Quadratmeter Dachfläche aus Stahl und Glas müssen zum Großteil völlig ausgetauscht und neu eingesetzt werden.

Diese Renovierung war dringend nötig...
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Alt 10.04.03, 01:05   #2
BMXican
nimby's raus
 
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BMXican hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
auf das projekt bin ich ziemlich gespannt. der hautpbahnhof ist ein grosartiges gebäude, aber leider ist es sehr heruntergekommen. frankfurt sollte leipzigs beispiel folgen..
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Alt 10.04.03, 09:39   #3
Schmittchen
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Aber nicht was das Einziehen von Zwischengeschossen betrifft, in dieser Hinsicht sollte alles so bleiben wie es ist. Ich bin auch ganz froh, dass das Projekt "Frankfurt 21" mit der Tieferlegung der Gleise um 22 Meter (die lichte Höhe über den Gleisen hätte sage und schreibe 51 Meter betragen!) vorerst gescheitert ist. Einkaufsflächen gibt es auch so genug, am Querbahnsteig und vor allem in der B-Ebene.

Ansonsten bemüht man sich durchaus, so hat man die Prellböcke vor dem Querbahnsteig blau angestrichen und Blumenkästen angebracht. Sieht putzig aus - hat ein bisschen was von Bayrischzell. An den Fassaden ist ja auch schon einiges geschehen. Natürlich gibt es noch Schmuddelecken. Vor allem ist mir nicht ganz verständlich, warum die Bahnhofsmission ausgerechnet am Südausgang des Querbahnsteigs Essen ausgeben muss. Zu diesen Zeiten muss man sich nicht nur durch die "Kundschaft" kämpfen, auch ein widerlich säuerlicher Kantinenmief wabert dann aus diesem Bereich.
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Alt 11.04.03, 23:05   #4
Adama
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frankfurt 21 wäre ein fantastisches Projekt gewesen:



wie war das mit lichter raumhöhe von über 50m?
Adama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.03, 11:21   #5
Grumpy
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Grumpy könnte bald berühmt werden
Warum hat mann nicht ein neue Trasse gemacht um unterirdisch das HBF mit dem Südbahnhof zu verbinden ?

Der möglichkeit war schön da es zu realisieren : man hat dem Alten GüterBf abgerissen um von da quer durch dem existierenden HBF Südlich weiter zu fahren durch ein neue Unterführung !
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Alt 22.04.03, 18:56   #6
Megaxel
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Das Problem mit ALLEN Planungen bzgl. des Ff. HBf ist doch: Das kann keiner bezahlen!!!! Da gab es schon so viele Ideenspiele. Die mögliche Bebauung des Gleisfeldes mit HH würde auch nur einen Bruchteil des Kosten einbringen. Stuttgart21 ist das letzte Projekt (und eigentlich auch das Einzige) der 21er Reihe gewesen, dass realisiert wurde. Ansonsten wär die DB wahrscheinlich schon endgültig pleite.
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Alt 13.06.09, 00:59   #7
thomasfra
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Kann mir mal jemand sagen, warum am Frankfurter Hauptbahnhof die beiden Türme und der Sockel vom Atlas über dem Haupteingang schwarz zugehängt sind und das schon eine ganze Weile, ohne das irgendwelche Bauarbeiten zu beobachten sind. Ich hab schon in mehreren Quellen versucht das herauszufinden – ohne Erfolg.
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Alt 13.06.09, 11:11   #8
PornoPuma
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Das Hauptportal inklusive der Aufbauten (Türmchen und Atlas) sollen noch saniert werden. Geplant war die Maßnahme im September letzten Jahres. Nur mit der Finanzierung klappte das nicht. Die stützte sich hauptsächlich auf große Werbeeinnahmen durch Werbung, welche die STRÖER-Tochter Megaposter in Verbindung mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz herstellen sollte.

Ein Beispiel, wie soetwas funktioniert, konnte man in Berlin auf der Straße des 17. Juni sehen. Hier ein Artikel dazu auf der Homepage von STRÖER.

Derzeit verkleidet STRÖER den Fernsehturm in Berlin mit Liebesbotschaften!

Nach der Innensanierung des Hauptbahnhofs Frankfurt steht die komplette Außensanierung der Fassade noch aus. Der Vorplatz dürfte das am weitesten forfgeschrittene Projekt sein...! Aber auch nach der Instandsetzung des Gebäudes hat man innen noch viel vor: Der Bereich rechts des Eingangs in der Schalterhalle, von Starbucks bis Blumen-Hanisch soll analog der linken Seite gestaltet werden. Und der Bereich dahinter mit der ehemaligen Post und der Gepäckannahme soll komplett entkernt werden und eine mit der B-Ebene dreistöckige Einkaufswelt entstehen. Damit sei aber vor 2015 nicht zu rechnen. Wir dürfen also gespannt sein.
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Alt 13.06.09, 15:59   #9
Agamemnon
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^
Naja, DB halt - aus dem neuen Bodenbelag für alle Bahnsteige ist ja bis jetzt auch noch nichts geworden, den letzten Termin dafür habe ich mit Ende 2008 in Erinnerung. Kann aber sein, dass ich hier was überlesen habe.

Wichtiger wäre aber tatsächlich der Umbau der Nordhäfte, vor allem der Rückbau dieser gewächshausartigen Einbauten. Die Idee einer "Einkaufswelt" würde hoffentlich mit einer grundlegenden (Re-) Vitalisierung der gesamten B-Ebene einhergehen, deren Zustand ja zurecht regelmäßig beklagt wird.
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Alt 13.06.09, 21:10   #10
Fachwerkhaus
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Fachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfach
Neben den Einbauten auf der Nordseite wäre auch die Eingangshalle ein dringender Sanierungsfall. Ich hoffe, man bemüht sich um die Wiederherstellung des Ursprungszustandes, der bei dem Umbau in den 50er Jahren ziemlich verhunzt wurde. Unter Anderem sollte man die Stahlträger wieder freilegen, die damals hinter Fliesen verschwunden sind... Eine Rekonstruktion der ursprünglichen Hallenschürze dort wo heute die Informationstheke steht bliebe wohl utopisch....

Wie es mal aussah, kann man hier betrachten... Hat jemand ein aktuelles Vergleichsbild?

Nachtrag: Hier ein Bild von 1890, das die ursprüngliche Gestalt des Vestibüls zeigt, die Blickrichtung ist zum Vorplatz. Die Urheberrechte daran sind erloschen, draufklicken für eine höher aufgelöste Version.


Edit: Danke fürs verschieben.

Geändert von Fachwerkhaus (13.06.09 um 21:31 Uhr) Grund: Nachtrag
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Alt 17.06.09, 07:29   #11
Beggi
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Bahnhofsvorplatz

Die zweit- und drittplazierten Entwürfe (einen ersten Platz gab es nicht) für den Bahnhofsvorplatz wurden überarbeitet und gestern vorgestellt. Sie stammen von der Architekturgesellschaft Schneider + Schumacher aus Frankfurt sowie den von Landschaftsarchitekten TOPOTHEK 1. Wie die Taxistände und Bushaltestellen verlegt werden sollen, lässt sich in einem Artikel der Offenbach-Post nachlesen.

Grafik 1 (aus OP)

Grafik 2 (aus FNP)

Über eine Bewertung der beiden Vorschläge konnte man sich noch nicht einigen.

Die überarbeiteten Entwürfe werden ab Ende Juni im Hauptbahnhof ausgestellt. In etwa zwei Wochen können Interessierte ihre Meinung in einem Forum des Stadtplanungsamtes kundtun.
Adresse: http://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de

Geändert von Beggi (17.06.09 um 08:43 Uhr)
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Alt 17.06.09, 16:14   #12
garcia
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Nachdem ich die beiden überarbeiteten Entwürfe genauer studiert habe (die FNP bietet hier die Möglichkeit zum Download) bleibe ich etwas ratlos zurück. Im ersten Moment überzeugen können mich beide Entwürfe nicht.

Straßenbahnhaltestelle und Vorplatz:
Ich könnte mir vorstellen, dass eine Verlegung der Haltestelle an den Kaisersack die Ladenzeile auf der dem Bahnhof gegenüber-liegenden Seite aufwerten würde (Topotek-Entwurf). Der Autoverkehr wäre dann ein paar Meter weiter entfernt. Andererseits hat der historische Standort wie von S+S vorgeschlagen ebenfalls Charme, da somit ein Umsteigen in den Hauptbahnhof erleichtert wird.

Wichtig wäre m.E. links und rechts des Haupteingangs Cafés und Restaurants mit Außenbestuhlung zu platzieren, wie bei S+S vorgesehen.

Insgesamt wirkt der Vorplatz in beiden Fällen nackt und kalt. Es fehlen Blumen etc., die bitte nicht in Hochbeeten sondern ebenerdig angelegt werden müssten. Die Brunnen sind keine schlechte Idee, mit Blick auf Obdachlose und Junkies aber in der Realität vermutlich kein angenehmer Aufenthaltsort.

Nordseite:
Mir gefällt hier der S+S Entwurf etwas besser. Allerdings sehe ich nicht, warum man die alte Tiefgarageneinfahrt nicht einfach kostengünstig etwas vorziehen können sollte. Man könnte sie ähnlich der Ausfahrt des Goetheparkhauses gestaltet. Vor allem braucht auch dieser Platz Gastronomie und kleine schöne Bäume.

Südseite:
Hier finde ich beide Entwürfe o.k., wenn auch nicht umwerfend. Es fehlt einfach an Ladenflächen oder Cafés. Die ganze Ecke hat an sich enormes Potential. Ich könnte mir auch gut eine Gestaltung ohne Hochhaus vorstellen.
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Alt 02.07.09, 11:10   #13
Schmittchen
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Wettbewerb Neugestaltung der Hauptbahnhof-Vorplätze

Wie erwähnt, wurden die beiden bestplatzierten Beiträge des Realisierungswettbewerbs überarbeitet. Nun sind sie auf den Seiten des Stadtplanungsamts zu sehen. Die Online-Umfrage wurde heute ebenfalls gestartet.

Schließlich beginnt heute auch die Ausstellung zum Wettbewerb. Die Daten:
  • Ausstellungszeitraum: 2. Juli 2009 bis 25. Juli 2009
  • Ausstellungsort: Frankfurter Hauptbahnhof, Zugang Nord, Präsentationsraum 1. OG
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 Uhr bis 20 Uhr und Samstag 10 Uhr bis 17 Uhr

Schneider + Schumacher

Die wesentlichen Änderungen der Überarbeitung:
  • Die Straßenbahnhaltestelle auf dem zentralen Vorplatz rückt etwas vom Bahnhofsgebäude ab. Die Breite der Trasse wird durch die Anlage von seitlichen Haltestellen statt eines Mittelbahnsteigs verringert.
  • Die Terrassen vor dem Hauptgebäude entfallen und werden durch ebenerdige Gastronomieflächen ersetzt.
  • Die Durchbrüche zur B-Ebene werden durch LED-Lichtfliesen ersetzt, die in den Platzbelag integriert werden. Durchbrüche bleiben optional möglich.

Modellfoto:


Visualisierung:


Plan:

Text und Bilder: schneider+schumacher Architektengesellschaft mbH, / lad+I landschaftsarchitektur / BPR Beraten Planen Realisieren

Gesamter Plan im PDF-Format zum Download
Planausschnitt Vorplatz Nord im PDF-Format zum Download
Planausschnitt Vorplatz Süd im PDF-Format zum Download


Topotek1

Die wesentlichen Änderungen der Überarbeitung:
  • Die Stadtbushaltestelle wird auf dem südlichen Vorplatz angesiedelt und somit aus der kombinierten Lage an der Stadtseite des zentralen Vorplatzes herausgelöst.
  • Die Spiegelbrunnen sind durch moderne Brunnenskulpturen mit Nebeldüsen ersetzt.
  • Die Breite der Trasse für den motorisierten Individualverkehr im Bereich des zentralen Vorplatzes ist durch den Wegfall von Aufweitungen an Abbiegepunkten verringert und mit barrierefreien Querungen versehen.

Modellfoto:


Visualisierung:


Plan:

Text und Bilder: Topotek1 Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH / Hoffmann Leichter Ingenieurgesellschaft mbH

Gesamter Plan im PDF-Format zum Download
Planausschnitt Vorplatz Nord im PDF-Format zum Download
Planausschnitt Vorplatz Süd im PDF-Format zum Download
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Alt 02.07.09, 14:05   #14
Golden Age
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Golden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle Zukunft
Der überarbeitete Entwurf Schneider + Schumacher gefällt mir ausgesprochen gut. Die Beseitigung der Terrassen und die Verschiebung der Haltestelle lockert den Platz weiter auf und steigert die Durchlässigkeit.

Das Lichtkonzept ist ansprechend gestaltet (auch wenn die Kandelaber fehlen) und die hoch schießenden Fontänen auf der südlichen Seite des Vorplatzes machen einen guten Eindruck (vielleicht passen ein paar Palmen dazu wie am "Nizza am Main"?).

Einen wichtigen Punkt müsste man aber noch anmerken: Um zu vermeiden, dass hier eine dunkelgraue Sterilität wie am Goetheplatz entsteht, sollte man dringend ein helles und abwechslungsreiches Muster als Belag finden (vor der Alten Oper gelingt dies beispielsweise ganz gut). Als zentrales Einfallstor zur Stadt darf ein Platzbelag schon etwas freundlicher, heller und lebensfroher aussehen als anderswo.
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Alt 02.07.09, 14:27   #15
Beggi
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Die Überarbeitung von Schneider + Schumacher zeigt nach meinem Empfinden einen weitgehend leeren, sterilen Platz ohne Anreize zum Verweilen. Die Leuchtdiodenplatten werden nur bei Dunkelheit eine gewisse Wirkung zeigen und schnell verdrecken.

Bei einer Verwirklichung des Entwurfs von TOPOTEK 1 würde man trotz der vor dem Hauptbahnhof üblichen Menschenmassen noch Strukturmerkmale (die großen Laternen) erkennen und die Brunnen würden die Menschen zum Verweilen anregen. Auch die durchgängige Symmetrie würde gut zum Bahnhof passen.

Mein Favorit ist ganz eindeutig der Entwurf von TOPOTEK 1, es sollten allerdings noch die Kandelaber aus der Vorkriegszeit rekonstruiert werden.
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