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Alt 28.01.19, 21:20   #796
Golden Age
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Golden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle Zukunft
Ein Quantensprung für die Taunusstraße

Großartig! Wenn man sich eine Immobilie zur Aufwertung im Bahnhofsviertel hätte aussuchen können, dann wäre es diese an der Taunusstraße 52-60 gewesen. Diese Straße hat in den letzten fünf Jahren wohl auch die größten Rückschritte gemacht und hier bedarf es auch der meisten Stadtreparatur, da die Verwahrlosung katastrophale Ausmaße erreicht hat.

Fuchshuber Architekten halte ich zudem für ein sehr passendes Büro, welches schon mit gelungenen Entwürfen für das Bahnhofsviertel geglänzt hat (siehe das "LS3" - Ecke Mainzer Landstraße/Weserstraße), welches an New York erinnert. Der ansprechende Entwurf für Taunusstraße 52-60 verspricht eine klare, helle Linie, ohne aber zu streng und abweisend zu wirken. Besonders die hoch gestreckte Erdgeschoß-Ebene und die dunklen Stein-Elemente an der Fassade machen viel her.

Ich wünsche dem Büro gutes Gelingen und hoffe, dass die Einzelhändler / Gastronomen dieser Straße wieder besseren Zeiten entgegen blicken.
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Alt 05.02.19, 16:05   #797
epizentrum
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The Inbetween (Wilhelm-Leuschner-Straße)

Das Zwischendrin wächst. Auf der Webcam und ansatzweise auf dem nachfolgenden Bild kann man erkennen, dass der Baukörper zwischen Gutleut- und Wilhelm-Leuschner-Straße einen Innenhof ausbildet:



Das erste Fenster hängt schon und macht mit schmalem Profil einen guten Eindruck:


Bilder: epizentrum

Auf der Website erfährt man außerdem, dass bereits 80% der Wohnungen veräußert sind, als verfügbar werden 22 Wohnungen gelistet.
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Alt 22.02.19, 20:48   #798
Ahligator
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Kaiserpassage

Die Kaiserpassage wurde mittlerweile eröffnet. Tegut belebt den Teil Richtung Kaiserstraße recht ordentlich. Leider zieht sich der Supermarkt, größtenteils mit geschlossener Wand, an der Ostseite durch die Passage. Die kleinen Läden befinden sich auf der von der Kaiserstraße gesehen linken Seite. Der Teil Richtung Taunusstraße ist sehr ruhig und wird hoffentlich kein Junkie- und Dealerpublikum anziehen was ich allerdings befürchte wenn man keine Security postiert. Der angrenzende Teil der Taunusstraße ist ja wirklich schlimm.

Blick Richtung Taunus-



.... und Kaiserstraße

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Alt 22.02.19, 21:00   #799
epizentrum
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Dass sie mit den historischen Fliesenmustern (evtl. sogar Originale?) an die Gründerzeit erinnern, finde ich eine sehr charmante Idee. Schön auch die optische Fassung der Passage durch die schwarzen Bügel. Danke für die Bilder!
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Alt 23.02.19, 11:19   #800
RYAN-FRA
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Solche Fliesen habe ich neulich im Baumarkt gesehen. Aber auch dort war ich erstaunt über die Idee der Retromuster.

Zur Passage: vom Foto her finde ich sie ganz gelungen. Ich hatte eher weniger Gutes erwartet.
Mir gefällt auch die Idee mit den Bügeln, die zu umlaufenden schwarzen Bändern werden, ganz gut. Und auch, dass sie die abwechselnden Felder der Bodenfliesen oben noch einmal wiederholen, zeigt, dass da jemand mit etwas mehr Geschmack drangegangen ist, als derjenige, der für die Aussenfassaden zuständig war.
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Alt 25.02.19, 18:45   #801
Mäxken
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Mäxken könnte bald berühmt werdenMäxken könnte bald berühmt werden
So dankbar ich auch bin, dass es endlich wieder einen Supermarkt im Viertel gibt, finde ich die jetzige Passage wenig verlockend, sie entdecken zu wollen. Sie ist leider auf ihre engste Bedeutungsebene zusammengeschrumpft: ein bloßer Durchgang.
Ich fürchte, die Läden werden es schwer haben, über ihre (noch verbliebene?) Stammkundschaft hinaus Kunden zu gewinnen.
Wo sich vorher durch wechselnden Lichteinfall/Schatten unterschiedliche Raumsituationen ergaben, Kunden, Passanten, Ladenbesitzer und Familien bei schönem Wetter draussen saßen, Kinder tobten, wo Sicht auf die umgebenden Hinterhäuser und Stücke Himmel möglich war, ist ein Kanal entstanden: Gehrichtung hin oder Gehrichtung her. Da kann man ja nur noch auf die Bodenfliesen starren.
An wenigen Stellen wird Blick nach oben zerhackt durch die massiven Bügel (diese erinnern mich eher an die Abbildung des Hochgerichts von 1741 (https://de.wikipedia.org/wiki/Richts...nkfurt_am_Main), räumlich kann man den Bezug sicher rechtfertigen, aber ob das gewollt ist...?
Es wird sicher nicht einfach, da urbanes Leben rein zu bringen...
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Alt 08.03.19, 14:15   #802
Schmittchen
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Kaiserstraße 66 (Ex-Eichborn-Verlag)

Angesichts eher mieser Wetteraussichten - Stimmungsaufheller fürs Wochenende gewünscht?


Bild: Cairos Development GmbH / Kleinundarchitekten GmbH

Der Experte hat es bestimmt gleich erkannt - es geht um das Eckhaus Kaiserstraße und Moselstraße, früher vom Eichborn-Verlag genutzt, im Erdgeschoss befindet sich die Praxis eines gewissen Dr. Müller. Das Projekt wurde in diesem Beitrag vorgestellt. Neben einem Link zu einer alten Ansichtskarte gibt es dort ein Bestandsfoto aus ähnlicher Perspektive zum Vergleichen.

Die Visualisierung scheint nicht bis ins letzte Detail ausgearbeitet zu sein, aber es dürfte hinreichend klar werden, dass es hier gewaltig in die richtige Richtung geht. Die Planung ist wahrscheinlich vom Frankfurter Büro Kleinundarchitekten.
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Alt 08.03.19, 15:55   #803
bridget
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bridget braucht man einfachbridget braucht man einfachbridget braucht man einfachbridget braucht man einfachbridget braucht man einfachbridget braucht man einfach
Sieht schick aus, aber ist das überhaupt noch ein Umbau? Wenn ich richtig zähle, kommt in der Visualisierung gegenüber dem Bestandsbild bei gleicher Traufhöhe noch ein Geschoss dazu (6 statt 5).
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Alt 08.03.19, 16:02   #804
Schmittchen
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Gut gesehen. Es sollen wohl nur die Kellergeschosse bestehen bleiben, das heißt, Erd- und Obergeschosse werden voraussichtlich abgebrochen und neu gebaut.
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Alt 08.03.19, 17:02   #805
OllaPeta
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OllaPeta sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreOllaPeta sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreOllaPeta sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Nicht schlecht, das geht in der Tat in eine gute Richtung. Im von Schmittchen verlinkten Vorbeitrag heißt es, es handelt sich beim Bestand um ein Gründerzeitgebäude, auch wenn man nicht mehr viel davon erkennt. Ich fänd es natürlich wünschenswert, wenn dann doch noch alte Substanz erhalten bliebe.

Wenn ich mir die kleine Bemerkung erlauben darf (#MeckernaufhohemNiveau ): wenn ich den Entwurf mit der Dachlandschaft auf der alten Postkartenansicht vergleiche, denke ich irgendwie an "Gründerzeit meets Lego Architecture".
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Alt 08.03.19, 21:28   #806
Odysseus
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Odysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz seinOdysseus kann im DAF auf vieles stolz sein
Ich bin bei dem Gezeigten hin und hergerissen. Auf der einen Seite ist es eine eindeutige und klare Verbesserung zum jetzigen Zustand. Das betrifft sowohl die Optik, die heute völlig abgewohnt und im schlechten Sinne nach Ruhrpott aussieht, als auch die neue Nutzung was die Mieterstruktur angeht. Das gesamte Viertel ist in einem riesigen Wandel begriffen und an diesem Bau wird die Vergangenheit, die nun zunehmend verschwindet und die zukünftige Perspektivw des Viertels exemplarisch deutlich.

Allerdings habe ich auch einige Dinge, die mir Sorgen bereiten. Erstens mag man es zwar nicht mehr direkt erkennen, aber im heutigen Bau steckt noch im Kern der Günderzeitbau, der bei entsprechendem Willen durchaus rekonstruiert werden könnte und der die Straße perfekt ergänzen würde. Dass das keine Hirngespinste sind, zeigt immer wieder Leipzig, die in regelmäßigen Abständen auch solche Bauten wieder in ihren originalen Zustand versetzen. Ich hätte mir gewünscht, dass man gerade in der aktuellen Zeit Sustanz mehr wertschätzt und nicht für ein zusätzliches Vollgeschoss nur aus Renditegründen diesen Bau einfach aufgibt.

Zweitens ist die Architektur zwar erfreulich historisierend, aber genau wie bei den Berliner Pendants von Nöfer, Patzschke und Co wirkt sich das eingeschobene Geschoss denkbar ungünstig auf die Prpportionen aus, wobei es in diesem Beispiel noch recht gut gelöst ist, da ist in Berlin schon Schlimmeres gebaut worden. Ich weiß, es ist Meckern auf hohem Niveau, aber auch der Umgang mit Schmuckelementen, den Dachaufbauten und Giebeln ist noch etwas ungelenk und naja, irgendwie wie eine russische Interpretation deutscher Gründerzeit.

Drittens macht mir die Bauausführung Sorgen. Da der Bau sowieso schon etwas nach Osteuropa aussieht, droht bei Ausführung mit Dämmplatten eine extrem schwierige Optik, ich hoffe man besinnt sich und verzichtet auf diese billigste Art der Dämmung und investiert etwas mehr in die Langlebigkeit und die Optik. Wer hier für vermutlich eine Millionen plus X eine Eigentumswohnung kauft, der sollte eigentlich selbstredend auf alternativen Dämmtechniken bestehen. Mehr noch, eigentlich sollten diese Arten der Dämmung gesetzlich verboten werden!!!

Naja, schauen wir, wie es kommt und drücken die Daumen!
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Alt 08.03.19, 23:10   #807
Fachwerkhaus
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Fachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfach
Mit gutem Willen könnte man das Resultat für einen inkompetent restaurierten Gründerzeitler halten

Aber um doch nochmal konkret zu werden: Wie schon angesprochen wirkt die ganze Baugliederung zu klobig im Vergleich mit Originalen aus der Gründerzeit. Die geringere Geschosshöhe lässt das Haus gedrungen wirken, es fehlt an Leichtigkeit, die durch die klobigen Balkone noch verstärkt wird. Loggien oder Erker wären eher angebracht gewesen, filigranes Schmiedeeisen hat auch zahlreiche Vorbilder. Und wenn es schon unbedingt "steinerne" Balkone sein müssen, sollten diese wenigstens auf Konsolen ruhen und nicht unmotiviert an der Wand kleben, wo sie wirken als ob sie jeden Moment herunterfallen könnten. So wirkt es alles leider wie gewollt und nicht gekonnt, dabei gibt es rundherum doch unzählige gut erhaltene Vorlagen.
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Alt 08.03.19, 23:48   #808
RYAN-FRA
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"Jammern auf hohem Niveau", ... Leute, nun lasst doch mal die Kirche im Dorf. Sicher haben alle kritischen Anmerkungen ihre Berechtigungen, aber was erwarten wir denn? Erwarten wir, dass jeder Bauherr so baut, wie wir oder ein Einzelner es möchten?
Ich bin ehrlich gesagt froh, dass mal keine Kiste mit flach angedeuteter Deko gebaut werden soll.
Verstehen wir es doch als Kunstwerk und als einer der eher guten Versuche einer Stadtreparatur. Auch wenn es ein wenig so aussieht, als hätte man es in einer der Trabantenstädte in China gebaut, wo man ein wenig Europa nachahmen möchte. (Ich weiss, dass die Chinesen es auch detailgetreuer können...) Es ist allemal besser als das, was da jetzt steht. Es geht mehr in die Richtung, was das Viertel braucht, als bspw. bei der "Aufarbeitung" der Kaiserpassage herausgekommen ist.
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Alt 09.03.19, 11:23   #809
Xalinai
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Xalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiell
^^Zumindest die Aussage zu den Geschosshöhen solltest Du überdenken: Schon die Postkarte zeigt Erdgeschoss plus vier Obergeschosse unterhalb der Traufkante. Da deren Höhe beibehalten wurde (der rechte Nachbar hat noch eine Etage dazugequetscht), hat sich auch an der Etagenhöhe nichts geändert.

Hinsichtlich der Balkone hast Du natürlich recht. Und der Einsatz von Konsolen könnte sogar eine leichter wirkende Konstruktion erlauben. Allerdings sind undurchsichtige Balkonbrüstungen aus Bewohnersicht vorzuziehen - vielleicht eine Mischung aus Stahl und Mattglas? Aber seit man sich nicht mehr traut, Stahl in Beton einzulassen, weil man mit dem Korrossionsschutz Probleme hat...

Die originalen Balkone waren übrigens auch aus Stein.
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Alt 09.03.19, 12:18   #810
Odysseus
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Ich möchte nicht, dass man meinen Kommentar missversteht oder zu kritisch bewertet, denn so war er nicht gemeint. Für einen Neubau in einem historisch geprägten Areal ist der Bau ungewöhnlich gut und er macht vieles richtig. Schaut man auf andere Städte könnte es auch ganz anders kommen. Man muss schon festhalten, dass Frankfurt aktuell eine sehr sehr erfreuliche Entwicklung nimmt. Man respektiert die Geschichte (Dom-Römer), gleichzeitig entwicklelt man die vielleicht beste und durchdachteste Skyline Europas. Auch in Frankfurt gibt es zwar noch immer böse Tiefschläge, wie die Senckenberganlage oder das Bundesrechnugnshofareal, aber weitere wegweisende Projekte mit der Paulskirche oder dem Schauspielhaus stehen uns ja bevor, wo Frankfurt abermals Ausrufezeichen setzen kann.

Zurück zum Bahnhofsviertel würde ich dem Bau trotz aller Risiken noch immer eine Schulnote von 2- geben, weil er für einen Neubau eben viele Dinge berücksichtigt, von denen Städte wie Dresden oder Köln aktuell nur träumen können! Trotzdem sind wir in einem Architekturforum und hier muss dann auch auf Defizite hingewiesen werden, die man durchaus hätte verbessern können.

Zitat:
Wie schon angesprochen wirkt die ganze Baugliederung zu klobig im Vergleich mit Originalen aus der Gründerzeit. Die geringere Geschosshöhe lässt das Haus gedrungen wirken, es fehlt an Leichtigkeit
So ist es, denn die Wirkung der Gründerzeitbauten entfaltet sich eben auch über die festgelegten Proportionen aus Sockelgeschoss und den vier Vollgeschossen darüber. Aufgrund der hohen Decken ergibt sich ja auch erst der Raum für Schmuckornamente und anderweitige Gestaltung. Durch Reduktion der Deckenhöhen ergeben sich nicht nur gravierende Probleme bei der Ausbildung und Betonung des Sockelgeschosses, auch die spielerische Leichtigkeit, die diese Bauten so erhaben und großzügig wirken lässt, geht weitgehend verloren.

Zitat:
es fehlt an Leichtigkeit, die durch die klobigen Balkone noch verstärkt wird
Ohne Balkone geht heute leider nix mehr und dies wäre auch zu verkraften, wenn man sich etwas am Riemen gerissen hätte und die Quantität nicht derart hochgefahren hätte wie in diesem Beispiel hier. Zudem gilt auch hier wieder, dass wenn die Deckenhöhe eine andere wäre, würde es selbst bei der aktuellen Anzahl viel leichter, luftiger und weniger beengt wirken. Zudem hätte man mit Bauschmuck die Massivität der Balkone viel besser abmildern können.

Zitat:
Ich bin ehrlich gesagt froh, dass mal keine Kiste mit flach angedeuteter Deko gebaut werden soll.
Verstehen wir es doch als Kunstwerk und als einer der eher guten Versuche einer Stadtreparatur.
Da bin ich voll bei dir und wenn dort ein Nachkriegsbau der 50-er oder 60-er Jahre gestanden hätte, würde ich noch lauter jubeln, aber so ist es nicht. Man hätte den historischen Bau rekonstruieren können, zur Not auch etwas abgespeckt oder verändert (Stichwort Balkone oder Dachlandschaft). Man hat sich zugunsten eines weiteren Vollgeschosses dagegen entschieden, was man aus Investorensicht verstehen kann, was man als Außenstehender aber auch kritisieren kann.

In der Summe also ein sehr erfreuliches Ergebnis mit einem kleinen Tränlein im Auge.

Geändert von Odysseus (09.03.19 um 12:40 Uhr)
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