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Alt 21.02.07, 14:13   #16
Schmittchen
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Das letzte Update ist aus bekannten Gründen verloren gegangen, daher noch einmal die aktuellen Fakten zum 1879 errichteten "Frankfurter Bernsteinzimmer":

- Die Baugenehmigung für die Sanierung des Gesellschaftshauses wurde erteilt
- die Kosten werden mit 30 Millionen Euro angegeben
- im Sommer 2007 sollen die Ausschreibungen erfolgen, im Herbst der Baubeginn
- Bauzeit zwei Jahre nach Sanierungsplan des Büros David Chipperfield Architects
- nach Aussage des Baudezernenten Franz Zimmermann (FDP) wird die Pracht des 19. Jahrhunderts wiederhergestellt
- die Fenster des Saals zum Gewächshaus des Palmengartens werden wieder geöffnet

Quelle
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Alt 24.02.07, 15:25   #17
Escobar
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Escobar könnte bald berühmt werdenEscobar könnte bald berühmt werden
Das ist wirklich mal ein Gebäude das eine Reko verdient hätte. Ob diese Fassade aus den 20ern erhaltenswert ist wage ich zu bezweifeln. Schade, dass man da jetzt Chipperfield ranlässt...
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Alt 29.06.07, 09:31   #18
Schmittchen
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Laut einem Bericht der FNP (mit kleinem Foto des gegenwärtigen Zustands) haben sich gegenüber der ursprünglichen Planung zwei erfreuliche Änderungen ergeben. Zum einen wird nun doch die sogenannte Dachlaterne, das verglaste Oberlicht des Festsaals, wieder hergestellt. Bisher sollte darauf wegen der zusätzlichen Kosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro verzichtet werden. Zum anderen werden nun doch die beiden historischen Kronleuchter rekonstruiert. Bisher wollte man die modernen Neubauten aus den 1950ern wiederverwenden.

Allerdings verschiebt sich wegen einer länger als ursprünglich vorgesehen andauernden Planungsphase auch der Umbaubeginn; statt Herbst dieses Jahres kann es nun frühestens Anfang 2008 losgehen.

Ein Schnittbild des Festsaals:


Bild: David Chipperfield Architects
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Alt 29.06.07, 10:56   #19
Miguel
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Miguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz sein
Gute Neuigkeiten. Wenn's länger dauert, macht auch nichts. Daran haben wir uns schon gewöhnt.
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Alt 29.06.07, 15:54   #20
Fachwerkhaus
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Ein interessantes Projekt, aber leider wieder mal keine kompromisslose Restaurierung:

„Uns geht es nicht um eine Rekonstruktion der Wände“, betonte Müller. Vielmehr soll das, was erhalten ist, in seiner Unvollkommenheit wirken. „Wir belassen zum Beispiel die Brüche in den Verzierungen.“

Anscheinend ist es immernoch unmöglich, sich einfach nur an der Schönheit historischer Bausubstanz zu erfreuen, man muss immer irgendwie ein verstecktes Mahnmal einbauen...
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Alt 29.06.07, 16:03   #21
Schmittchen
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Jetzt warte halt mal das Ergebnis ab und mache nicht schon vor Umbaubeginn gleich wieder alles madig. Laterne und nicht zuletzt die Kronleuchter-Rekonstruktion sind ja auch noch unverhofft "nachgeliefert" worden. Und "Brüche" in der Wanddekoration lassen sich auch später noch mit Leichtigkeit beseitigen.
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Alt 29.06.07, 17:47   #22
RMA
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RMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle Zukunft
Trotzdem hat Fachwerkhaus recht, dass es in unserem Lande schon eine ziemliche eigenartige Tendenz ist, bei solchen Projekten, wo nun die Chance für eine Wiederherstellung besser kaum sein könnte, grundsätzlich die Variante des Bruchs bevorzugt wird. An jedes historische Gebäude muss irgendein Glastreppenhaus, barrierefreier Betonzugang etc. geklatscht werden, in jeden historischen Raum irgendein unpassender, zumeist moderner Plunder oder eine Reminiszenz an die offenbar ewig währende Weltkriegsschuld der Deutschen gehängt werden. Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein und weniger falsche Intellektualität bei sowas könnte wirklich nicht schaden.
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Alt 29.06.07, 21:03   #23
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@Schmittchen:

Ich mache das Projekt doch nicht madig, ganz im Gegenteil, ich freue mich sehr über die Restaurierung und die unlängst beschlossenen Ergänzungen. Ich wundere mich aber nur über die immernoch sehr verkrampfte Einstellung zu Architektur, die vor dem großen Bauhaus-Nullpunkt entstanden ist. Wäre der Saal damals wie die Fassade des Hauses auch im Stil der klassischen Moderne umgebaut worden, gäbe es mit Sicherheit eine 100% vollständige Restaurierung ohne irgendwelche Risse in der Wand...

Aber Du hast recht, diesen Blödsinn können kommende Generationen hoffentlich leicht korrigieren.
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Alt 10.07.08, 17:55   #24
Schmittchen
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Auch dieses Projekt verzögert sich immer weiter. Der Sanierungsauftrag im Wert von 30 Millionen Euro wurde ausgeschrieben, daraufhin ging nur ein einziges Angebot ein – für 40 Millionen Euro. Nach einem Widerspruchsverfahren vor der Vergabekammer des Regierungspräsidiums wird jetzt erneut ausgeschrieben, nun in Einzelgewerken. Und doch wurde bereits das meiste wieder sichtbar gemacht, was Jahrzehnte lang verborgen war. Ein sehr vielversprechendes Fotos heute in der FNP:

Hier klicken!

Das oben in der Bildmitte dürften die bisher abgedeckten Flächen sein, über welchen die Laterne wiederherstellt werden soll und durch die dann das Oberlicht kommen wird. Im dazu gehörenden Artikel steht nichts wirklich Neues. Erwähnt ist, dass der Palmengarten der weltweit sechstgrößte botanischen Garten ist - wusste ich nicht und hätte ich auch nicht erwartet.
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Alt 10.07.08, 18:20   #25
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Vermutlich nach Besucherzahlen und nicht nach Fläche.
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Alt 20.02.09, 14:44   #26
Schmittchen
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Stadt beauftragt Generalunternehmer

Nach langem Gewürge ist nun doch noch ein Generalunternehmer gefunden worden. Im kommenden April beginnen die Bauarbeiten, im Frühjahr 2011 sollen sie abgeschlossen sei. Hier die frische Pressemeldung der Stadt:
Vertrag für Gesellschaftshaus unter Dach und Fach

Generalunternehmer baut das neue Veranstaltungszentrum im Palmengarten

(pia) Das Warten hat ein Ende, Anfang April beginnen die Bauarbeiten zur Restaurierung des Palmengarten-Gesellschaftshauses. Der Magistrat hat nun doch einen Generalunternehmer mit dem anspruchsvollen Projekt beauftragen können.

Nach einer Bauzeit von knapp zwei Jahren soll Frankfurt seinen elegantesten Festsaal wieder bekommen. In dem Ensemble wird es ein Restaurant und Bankettsäle für Familienfeiern geben, Terrassen mit Blick über den Weiher und eine auch abends zugängliche Gartenwirtschaft. Den Zuschlag erhielt der einzige Bieter, der sich im Frühjahr 2008 auf eine europaweite Ausschreibung beworben hatte. Nach Angaben von Umweltdezernentin Manuela Rottmann wurde nach schwierigen Verhandlungen unter der Federführung der Projektleitung des Hochbauamtes ein Preis von 26,5 Millionen Euro (netto) vereinbart. Das ursprüngliche Gebot der Arbeitsgemeinschaft aus einem größeren Bauunternehmen und einem Unternehmen der Haustechnikbranche hatte deutlich über diesem Betrag gelegen.

Ein Bau aus vielen Epochen

Die Stilgeschichte des Gesellschaftshauses lässt erahnen, dass die Ausschreibung einzelner Gewerke sehr kompliziert geworden wäre. So stammt der Festsaal aus derselben Epoche wie die Alte Oper, das Treppenhaus trägt die Handschrift von Martin Elsaesser, des Baumeisters der Großmarkthalle, das Foyer zeugt vom letzten größeren Umbau in den 50er Jahren. Seither wurde auch die Haustechnik nicht mehr modernisiert. Wegen Sicherheitsmängeln blieb das Gesellschaftshaus seit 2002 geschlossen.

Bei der Sanierung werden nun die architektonischen Zeugnisse des Historismus und des Bauhaus hervorgekehrt, verbunden mit dem Komfort, dem technischen Standard und den Brandschutzbestimmungen eines modernen Veranstaltungszentrums. Das Auftragspaket beinhaltet auch die Wiederherstellung des Glasdachs über dem historischen Saal und der Fensterfront zum Palmenhaus. Auf den Stil der Innenrestaurierung haben sich die Denkmalbehörden schon länger festgelegt, zwei Musterachsen wurden bereits im Jahre 2006 öffentlich vorgestellt.

"Eine Investition in das Gedächtnis der Stadt"


Frankfurts historische und traditionsreiche Gebäude lagen nach den Bombenangriffen 1944 in Trümmern, nur wenige davon konnten historisch wieder aufgebaut werden. "Frankfurt hat in der architektonischen Moderne Zeichen gesetzt, aber noch immer ist auch im Stadtbild der kulturelle Verlust spürbar, der diese Stadt getroffen hat. Umso erfreulicher ist es, dass wir den Festsaal des Palmengartens nun historisch rekonstruieren und seiner einstigen Funktion, als Mittelpunkt des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens der Stadt wieder zuführen können", äußerte sich Oberbürgermeisterin Petra Roth. "Es ist eine Investition in das Gedächtnis unserer Stadt, ein Bekenntnis einer modernen, globalen Stadt auch zu Tradition und ldentitätsbildung."

Schlüsselübergabe im Frühjahr 2011

Voraussichtlich im Frühjahr 2011 wird der Generalunternehmer die Schlüssel an Palmengarten-Direktor Matthias Jenny und Tigerpalast-Direktor Johnny Klinke übergeben. Klinke hat sich gegenüber der Stadt vertraglich verpflichtet, knapp drei Millionen Euro in die Inneneinrichtung zu investieren. Anschließend bewirtschaftet er das Gesellschaftshaus gegen eine jährliche Pacht, die sich am Umsatz orientiert.

Umweltdezernentin Manuela Rottmann hofft, dass die Baustelle den Reiz des Palmengartens nicht mindert, obwohl sie natürlich Lärm und Einschränkungen mit sich bringe. "Ich hab mich noch nie so auf einen Bauzaun gefreut wie auf diesen." Nachdem der Vertrag nun endlich unter Dach und Fach sei, werde sie die Öffentlichkeit regelmäßig informieren, was sich hinter dem Zaun tut.
Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt
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Alt 20.02.09, 14:57   #27
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Eine hervorragende Nachricht, vielen Dank! Hat irgendwer eigentlich jemals diese zwei Musterflächen zu Gesicht bekommen? Ich kann mich nicht erinnern, in der Presse jemals davon gelesen zu haben.

Die Aussagen von Frau Roth zur Tradition sind auch sehr interessant, ich hoffe, wir hören davon in Zukunft noch mehr, wenn es um andere Restaurierungs- und Rekonstruktionsprojekte geht...
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Alt 24.04.09, 12:12   #28
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Die Frankfurter Rundschau meldet heute, dass der Umbau des Gesellschaftshauses und die Restaurierung des Festsaales wie geplant am 1. April begonnen hat. Man wehre sich gegen den Vorwurf einer Luxussanierung, weil viele Baumaßnahmen aufgrund von rund 100 festgestellten Baumängeln durchgeführt werden müssen, was einen nicht geringen Teil zu den Baukosten von 35 Mio. Euro beitrüge. Ansonsten wird aufgelistet, was an Räumlichkeiten und Gastronomie alles in das Haus einziehen soll, unter anderem ein Biergarten - das ganze soll "familienfreundlich bis extrem familienfreundlich" werden. Der zu ersetzende 50er-Jahre-Leuchter soll übrigens verschenkt werden...

Auch eine interessante Fotostrecke mit Aufnahmen des Saales ist vorhanden. Wirklich beeindruckend, was alles an Bauplastik noch vorhanden ist. Ich hoffe, die Restaurierung leidet nicht zu sehr unter der angekündigten Erhaltung von allerlei Schäden, Brüchen und Rissen um ihrer selbst willen....
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Alt 25.04.09, 11:14   #29
RMA
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Man kann nur hoffen, dass das Palmengarten-Gesellschaftshaus nicht ein zweites Neues Museum wird. In diesem Fall würde ich noch die Sprengung vor der Schande bevorzugen, so einen feuchten Traum eines Denkmalpflegers in der Stadt stehen zu haben, bei dem sich die Bevölkerung dann wieder fragt, wieso eine solche Restaurierung Millionen kostet, wenn es am Ende beschissen aussieht. Aber wie gesagt, hoffen wir mal, dass das Schwarzmalerei meinerseits bleibt.
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Alt 11.08.09, 20:44   #30
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Die seit vier Monaten laufenden Bauarbeiten kommen gut voran. Dies schreibt die Rundschau, hier der Artikel nach der heutigen Baustellenführung für die Presse.

Westlich des historischen Saals wurde inzwischen ein Anbau aus den Fünfzigern ist abgerissen (Foto). Hier wird ein neuer Küchen-Anbau für die Gastronomie errichtet, der die "Form und Maße der historischen Nachbarbauten aus dem 19. Jahrhundert" aufnehmen soll. Bei der Farbgebung für den Saal haben sich Denkmalschützer und Architekten für ein zartes Elfenbein entschieden. Das Parkett wird aus Mercrusse und Eiche bestehen. Ein Zehntel des historischen Fußbodens ist noch erhalten, ansonsten muss neues Holz verlegt werden. Ein Mitarbeiter des Büros Chipperfield wird mit "wir passen die Architektur an und werden keine neue Zeitschicht darüber legen" zitiert.

Klingt gut. Im Sommer 2011 soll das Gesellschaftshaus wieder eröffnet werden. Hier der Link zu den durchaus verheißungsvollen FR-Fotos.
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