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Alt 09.09.19, 16:34   #196
Simmel
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Die Argumentation wird für diesen Fall wahrscheinlich recht einfach sein. Bei mehreren niedrigen Hochhäusern sind die Herstellungskosten pro m2 niedriger als bei wenigen hohen HH. Gut wäre es, wenn dadurch auch günstigere Miet- bzw. Kaufpreise rauskämen für den Wohnteil. Vllt. macht es Sinn, erst einmal auf den städtebaulichen Entwurf zu warten, gerade für Büro und Hotel könnten da noch einige Überraschungen kommen.
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Alt 09.09.19, 21:31   #197
Adama
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Adama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes Ansehen
zu#194

Es geht doch gar nicht darum an "jeder Stelle und umso höher je besser".
Es geht darum dass ohne Müh' und Not ein rechtskräftiger Bebauungsplan plötzlich zu Ungunsten eines Investors, der ein Vermögen dafür ausgegeben hat um diese Brache endlich zu entwicklen, mit einer Veränderungssperre belegt wurde und das rein aus einer politischen zweifelhaften Agenda heraus.

Das Gelände wurde auch verkauft unter der Prämisse eines Baurechts für ein Hochhaus (Nutzung einmal ausgenommen). Dann aber als Stadtplanungsdezernent plötzlich die VÄsperre auszusprechen ist nicht die feine Art.

Ich sehe hieraus keinen Nutzen für die Stadt Frankfurt.
Besser wäre es gewesen zusammen mit den Investoren einen Konsens zu erzielen der für alle tragbar ist, denn 200 Millionen müssen erstmal wieder reinkommen zuzüglich weiterer Millionen für den Bau.

Die Stadt möchte günstigen Wohnraum. Gut und wichtig. Die Frage ist aber ob dies tatsächlich durch "geförderten Wohnraum" erreicht werden kann. Ich bezweifle dies stark, denn untere Einkommenssschichten können sich bei weitem eben keine geförderten Wohnungen leisten.
Das zum Thema gefördertem Wohnraum.

Nachwievor bin ich der festen Überzeugung, dass man durch Gespräche durchaus eine Hochhausbebauung hinbekommen hätte (mit der im rechtskräftigen Bebauungsplan ausgewiesenen Höhe), auch durch entsprechende Vorgaben der Stadt, geförderter Wohnraum im Blockrand, evtl. 2-3 kleinerer Türme mit Hotel und Büronutzung. Defacto ein 2. kleineres Four.

Warum klappte dort alles und hier wird nun in anderen Maßstäben gerechnet mit zusätzlichem und nicht förderlichen Druck?
Solch ein Verhalten vergrämt Investoren da es eben keine Planungssicherheit mehr gibt. Eine sehr ungute Entwicklung ist das alles.
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