Brühl / Innenstadtcampus

  • Bei der Verlängerung der Heinrich-Zille-Straße, ist die Idee der Planer eine Verbindung vom angedachten Stadtteilzentrum an der Rosa-Luxemburg-Grundschule zur Straße der Nationen zu schaffen.
    Ich fand die vorgestellte Planungsstudie sehr interessant. Besonders der vom Büro Speer vorgeschlagene Zeitplan zeigt in relativ kurzer Zeit viel nachhaltige Veränderung im Viertel.


    Ein interessanter Vorschlag kam aus dem Publikum. Jemand von der TU schlug vor, das Lehrerseminar in Chemnitz zu halten und auf dem Brühl anzusiedeln.


    Phase 1, 0-5 Jahre (Maßnahmen Städtebau)


    1 – Temporäre Umnutzung der Karl-Liebknecht-Schule als Musik- und Kreativzentrum
    2 – Rückbau der Punkthochhäuser (in Phase 1, eines von zweien)
    3 – Sanierung der Gebäude im GGG-Bestand
    4 – Neubau Brühl-Boulevard Südwest
    5 – Verkauf und Entwicklung der GGG-Grundstücke in Karree 3
    6 – Öffentliche Durchwegung Karree 5
    7 – Sanierung oder Neubau Straßenfront Karree 8


    Quelle:


    http://www.chemnitz.de/chemnit…-Bruehl_Praesentation.pdf

  • Der Plan hat Hand und Fuß, daran kann man sich orientieren. Gegenüber dem letzten Stand ist sehr viel mehr Realismus eingekehrt, indem sich die eingezeichneten Neubauten fast nur noch auf Freiflächen beschränken, während die Zukunft anderer Gebäude noch offen gelassen wird. Auch die Verbindung in der Verlängerung der Heinrich-Zille-Straße ist vermutlich nicht verkehrt, ich kann mir das schon als belebend vorstellen. Auch die verkehrstechnische Erschließung des "Kiezboulevards" verstehe ich nur als reine Möglichkeit für Lieferverkehr.


    Natürlich sind mir aber auch einige negative Punkte aufgefallen:


    - S. 13: Im Karree 6 sehen zwei der drei optionalen Pläne den Abriss der Turnhalle der Grundschule vor, die aber erhalten werden soll. Eine Schule ohne Turnhalle funktioniert aber nicht, da hätte man noch eine Zeile spendieren können, wie man sich das vorstellt. Schon aus Kostengründen wird es aber höchstwahrscheinlich eh auf Variante 1 hinauslaufen. Die Lehrerausbildung braucht viel kurzfristiger ein nutzbares Gebäude.
    - S. 18: Dort steht, dass die Karl-Liebknecht-Straße nur temporär als Musik- und Kreativzentrum genutzt wird. Wenn das Ziel aber ein Studentenviertel ist, steht diesem das auch dauerhaft gut zu Gesicht.


    Nun bin ich gespannt, wann die Umsetzung der Pläne weitergeht - und warte auf den Abriss der Punkthochhäuser im Karree 4.

  • Der Stadt kann man zugute halten, dass sie sich offensiv zum Brühl bekennt und erstmals nach 20 Jahren ernsthafte Konzepte entwickelt, die Hoffnung auf eine Wiederbelebung des Gebietes machen. Bei der GGG bin ich mir da nicht sicher. Denn diese verkündet laut heutiger Freier Presse, dass nur einer der beiden zehnstöckigen Plattenbauten an der Mühlenstraße abgerissen wird, während der andere "langfristig im Kernbestand" verbleiben soll. Allerdings wird dabei darauf verwiesen, dass sich dadurch kein Widerspruch zum Stadtkonzept ergebe, weil die an dieser Stelle perspektivisch vorgesehene Neubebauung nur eine langfristige Orientierung sei, was auch vom Leiter des Stadtplanungsamtes, Börries Butenop, so gesehen wird.


    Ein beachtlicher Schritt vorwärts ist aber die Aussage, dass der Plattenbau an der Ecke Hermannstraße (Luftbild) im nächsten Jahr oder bei reibungslosem Verlauf des Auszuges noch Ende 2012 abgerissen werden soll. Gegenwärtig sind noch 33 der insgesamt 94 Wohnungen belegt. Es wird ebenfalls geschildert, dass einem 85 Jahre alten Mieter eine Ersatzwohnung in der Mühlenstraße angeboten wurde. Im zweiten Hochhaus nahe dem Brühl, das sich an der Ecke Georgstraße befindet, seien 78 der 94 Wohnungen belegt. Eine grundlegende Sanierung des Hauses sei nicht vorgesehen.


    Der Belebung des Brühls könnte es sicher helfen, wenn man anstelle des abgerissenen Hochauses möglichst kostenlose Parkplätze vorsieht.


    Freie Presse-Artikel

    Einmal editiert, zuletzt von lguenth1 ()

  • Die Freie Presse präsentiert heute folgende, wenig überraschende Überschrift: "Anwohner klagen über Party-Lärm am Brühl". Schuld ist natürlich das Atomino. Ein Hausbesitzer, der seinen Namen nicht öffentlich nennen möchte, hat bei der Stadt Widerspruch gegen die Baugenehmigung des Clubs eingelegt. Er befürchtet Mieteinbußen. Das größte Problem sei der Innenhof des Atominos. Laut Urs Luczak, Brühl-Manager der Stadtverwaltung, denkt man sogar über eine Teilüberdachung des Hofs nach.


    Auch wenn ich es teilweise schon nachvollziehen kann, kommen solche Beschwerden in Chemnitz immer, wenn die Totenstille irgendwo unterbrochen wird. Mal sehen, ob man die Pläne eines neuen Alternativstaddteils auch um eine Komplettüberdachung erweitern kann...

  • Das ist ein Scherz oder? Ich weiß nicht wie viele hier nachts des öfteren mal durch die Chemnitzer Innenstadt hin zum Brühl gelaufen sind aber da ist nix, nada, niet. Es ist so traurig, dass man schon fast wieder lachen muss.


    Wenn die Stadt irgendwie wieder junge Leute zum Leben in innenstadtnaher Lage bewegen will, muss man solche Widersprüche älterer Herren halt in Kauf nehmen und ignorieren so hart das klingt. Aber es darf nicht passieren, dass man sich hier durch immer neue Beschwerden ein Rentnerparadies konserviert welches über kurz oder lang zum Exodus führt.

  • Naja, im Artikel werden ausdrücklich junge Leute zitiert, allerdings mit in sich widersprüchlichen Aussagen. Ein 29-jähriger sei selbst zweimal im Atomino gewesen und finde den kurzen Weg praktisch. Aber nachts in Ruhe schlafen wolle er doch. Einen 30-jähigen Familienvater störe der Lärm am Wochenende nicht, unter der Woche sei es aber schlimm.
    Ich sehe es grundsätzlich so, dass man den Lärm so weit reduzieren muss wie mit vertretbarem Aufwand möglich. Ein "Szeneviertel" (welches noch in weiter Ferne liegt) wird aber zwangsläufig mit Lärm verbunden sein. Entweder ist die Stadt als Gesamtheit bereit, das in Kauf zu nehmen, oder eine Belebung der Stadt ist völlig unmöglich. Der jetzige Zustand, dass man in der engsten Innenstadt nachts allein die Grillen zirpen hört, ist mit Sicherheit nicht erstrebenswert.

  • Die Freie Presse von heute bestätigt, dass der Freistaat für 2014 den Baustart des Innenstadtcampus anstrebt (Link). Für den Umbau soll im Juli ein Architektenwettbewerb ausgelobt werden, sagte Stephan Gößl, der Sprecher im Sächsischen Finanzministerium. Die Kosten dafür wären noch nicht abschließend ermittelt, würden aber in einer Größenordnung von etwa 150.000 Euro liegen. Im Jahr 2013 könne das beauftragte Architekturbüro mit den Planungen beginnen. Für 2013 sei dann Geld dafür sowie für den Baubeginn vorgesehen, ab 2014 bis 2016 sind Haushaltsmittel für die Baudurchführung eingeplant.


    Konkreter werden auch die Pläne für den jetzigen Busbahnhof. Dort könnte nach Gößls Worten ein "Campusplatz am Schillerpark" entstehen und das Viertel aufwerten. Er würde "eine attraktive räumliche Verbindung zwischen der Zentralbibliothek in der Aktienspinnerei und den Universitätsgebäuden an der Straße der Nationen schaffen".

  • Der Architekturwettbewerb für den Umbau der Alten Aktienspinnerei in Chemnitz zu einer Uni-Bibliothek ist vom Freistaat gestartet (Link). Bis zum 24. August werden die 30 Büros ausgewählt, die bis Jahresende ihre Entwürfe einreichen dürfen.

  • Gestern war der Vorstandsvorsitzende der Chemnitzer Eigentümer-Gemeinschaft Haus und Grund, Bernd Weber, mit dem Staatssekretär im Bundesbauministerium, Jan Mücke (FDP), auf dem Brühl unterwegs. Dabei berichtete er von einem steigenden Interesse, sogar Großinvestoren stünden an. Auf solche Aussagen gebe ich mittlerweile nichts mehr, allerdings gibt es auch ein weiteres konkretes Vorhaben. Die Kreishandwerkerschaft Chemnitz möchte nämlich bis 2014 Sitz von der Leipziger Straße 180 (Luftbild) an den Brühl verlegen. Möglichst noch 2012 solle über einen Investor ein Haus dafür erworben werden.

  • Die GGG berichtet in einer =259&cHash=6a642f79c73a63cf1ad8d24c15eef061"]Pressemitteilung von den Arbeiten im Karree 1. Nach Abschluss der Arbeiten an den Gebäuden an der Georgstraße 14 und 16 verlagert sich das Geschehen jetzt an die Unteren Aktienstraße 3 und 5. Deren Fertigstellung ist für Februar 2013 geplant. Entstehen werden überwiegend 2-Raum-Wohnungen, eine 3-Raum- sowie eine 4-Raum-Maisonette-Wohnung.


    In den Häusern Georgstraße 14 und 16 sind insgesamt 18 Wohnungen entstanden. Die Grundrissvarianten reichen dabei von 2-Raum-Wohnungen mit Größen ab 63 m² über 3-Raum-Wohnungen ab 74 m² bis hin zu großzügigen 4-Raum- und 5-Raum-Wohnungen mit Flächen von bis zu 160 m². Die ersten Mieter sind bereits im Haus Nummer 16 eingezogen. Ab November 2012 können dann auch an der Hausnummer 14 die Umzugswagen vorfahren.


    Nachdem die Gebäude Brühl 24 und Georgstraße 20 vorwiegend auf die Ansprüche von Studenten und Auszubildenden ausgerichtet wurden, entstehen in den aktuellen Sanierungsmaßnahmen nun auch großzügige, familienfreundliche Grundrisse.

  • Kürzlich war bereits der Umzug der Kreishandwerkerschaft an den Brühl angekündigt worden, jetzt steht fest, dass das Eckhaus Hermann-/Mühlenstraße (Luftbild) als neues "Haus des Handwerks" auserwählt wurde. Damit setze man ganz bewusst ein Zeichen für die Wiederbelebung des Viertels, denn eigentlich reiche auch die alte Geschäftsstelle an der Leipziger Straße 180 aus. Geplant sei, dass im Haus des Handwerks möglichst viele der mehr als 20 Chemnitzer Handwerkerinnungen neue Geschäftsstellen beziehen. Außerdem solle in das Haus die Filiale einer großen "handwerksnahen" Versicherung einziehen. Vorgesehen sei außerdem eine Innungsklause im Erdgeschoss, die aber nicht nur Handwerkern offen stehen werde.
    Das neue Gebäude werde ein Chemnitzer Investor erwerben, eine Chemnitzer Bank finanziere den Kaufpreis. Das Haus ist denkmalgeschützt. Bis Ende nächsten Jahres soll das Haus laut den derzeitigen Plänen ausgebaut und spätestens im Frühjahr 2014 bezogen sein. Nach dem Bekanntwerden der Pläne hätte sich auch schon Interessenten für das Nachbarhaus Mühlenstraße 90 gemeldet (welches der GGG gehört).

  • Im Bandhaus am Brühl geht es vorwärts, wie die Freie Presse heute berichtet: Link. Auf 4500 Quadratmeter Platz wird irgendwann Platz für 50 Band-Probenräume und 20 Ateliers sein. Anfragen gibt es reichlich - unter anderem von Kraftklub. Für 60.000 Euro haben die verantwortlichen Kreativen bereits das Erd- und Kellergeschoss sanieren können, die Bandräume müssen dann die einzelnen Combos selber herrichten. Trotz Sparzwang stünden aber noch Arbeiten für weitere 140.000 Euro an. Das ganze Projekt finde ich sehr vielversprechend.

  • Rund um den Brühl


    Untere Aktienstraße
    Die beiden Altbauten in der Unteren Aktienstraße (hier) zeigen sich nach erfolgter Sanierung in einem einfarbigen Gelbton.
    Soll das schon das Endergebnis sein? Gerade dem EG hätte man noch etwas mehr Beachtung schenken können.




    Georgstraße
    Die zwei Altbauten an der Georgstraße (hier) sind schon seit längerer Zeit fertig saniert und auch zum größten Teil bewohnt. Die hässlichen Anbauten am gelben Eckbau hätte man ruhig entfernen können, aber das wäre anscheinend zu teuer gewesen. Trotzdem auf jeden Fall besser als der Vorzustand. Damit ist jetzt der gesamte Straßenzug saniert.





    PS: Wäre es nicht sinnvoller, auch unter Beachtung der kommenden Stadtbaufokusierung auf das Areal rund um den Brühl, den Thread "Chemnitz: Zweiter Campus der TU (in Planung)" nicht in "Rund um den Brühl" oder "Wiederbelebung des Brühls" umzubennen? Der aktuelle Titel verwirrt und ist in meinen Augen unpassend für die bisher diskutierten Themen hier. Was meint ihr dazu? :)

  • Es ist unzweifelhaft, dass die Sanierungsqualität nur im Vergleich zum Vorzustand erträglich ist. Hier muss man (sehr langfristig gedacht) darauf hoffen, dass sich eine positive Entwicklung so weit verselbständigt, dass irgendwann auch hier eine richtige Sanierung stattfindet. Wenn ich mir auf der GGG-Seite aber mal die Mieten für diese äußerlich billigst instandgesetzten Häuser anschaue, kommen mir die Preise bei dem Sanierungsergebnis nicht unbedingt besonders günstig vor. 4,30 €/m² kalt und 6,30 €/m² warm für die Wohnungen an der Unteren Aktienstraße (ohne Balkon und mit Küchenzeile im Wohnzimmer) sind auch an anderen attraktiven Standorten auffindbar. Allerdings muss man vermuten, dass zumindest innen alles gut saniert ist, sonst würde wohl kaum ein Student dort einziehen. Auch ein gewisser Zentrums- und Verkehrsanbindungsaufschlag ist gerechtfertigt.


    Dass man die Einbauten für die Ladengeschäfte nicht entfernt, hat zwar hundertprozentig nur Kostengründe, ist aber perspektivisch gesehen nicht schlecht. Es gibt momentan noch mehrere Entwicklungsmöglichkeiten für den Brühl: Neben dem jetzigen Zustand als Geisterstadt ist sowohl eine Entwicklung zum reinen Wohnviertel als auch ein lebendiges Szenenviertel denkbar. Ein Umbau der Erdgeschosse in Wohnungen würde letzteres aber schwer machen.


    P.S.: Die Umbenennung wäre tatsächlich angebracht, auch wenn der TU-Campus natürlich das zentrale Projekt ist.

  • Schon der Gedanke daran, noch weniger als 4,30 EUR/m² Kaltmiete wäre auskömmlich, irritiert dann doch. Es kann doch niemand ernsthaft glauben, Chemnitz würde bei solchen Mietpreisen jemals großartig interessant werden für Investoren. Zum Glück zeigt sich jedoch eine andere Tendenz, nämlich die der steigenden Mietpreise deutlich jenseits solcher Niedrigstmieten!

  • Dass man die Einbauten für die Ladengeschäfte nicht entfernt, hat zwar hundertprozentig nur Kostengründe, ist aber perspektivisch gesehen nicht schlecht. Es gibt momentan noch mehrere Entwicklungsmöglichkeiten für den Brühl: Neben dem jetzigen Zustand als Geisterstadt ist sowohl eine Entwicklung zum reinen Wohnviertel als auch ein lebendiges Szenenviertel denkbar. Ein Umbau der Erdgeschosse in Wohnungen würde letzteres aber schwer machen.


    Da hast du bei genauerer Betrachtung auch wieder Recht. Aus den Einbauten kann man vielleicht doch noch das ein oder andere herausholen.

  • Da hast du bei genauerer Betrachtung auch wieder Recht. Aus den Einbauten kann man vielleicht doch noch das ein oder andere herausholen.


    ... dazu und zum vorher angesprochenen "keine Wohnungen daraus machen": Es gibt doch einen Mittelweg. Ich denke gerade in Hinblick auf den an genau dieser Ecke entstehenden Trubel durch Bibo und evtl. Mensa und entsprechende Vorplätze sind diese Flächen gut für Läden oder Gastro geeignet.


    Der schlichte Rückbau der unattraktiven Kästen am Eckhaus zu normalen größerformatigen Schaufenstern hätte es getan. Ich gehe dort fast täglich vorbei - im Gegensatz zu dem sonst meines Erachtens recht gelungenen Außenbild der Häuser (man mag hier vehement das Gegenteil behaupten) sind diese Kästen einfach unpassend und hässlich. Die "Schaukästen" und vor allem die Dächer der Kästen am grünlichen Haus hätte man besser an Form und Farbe der darüberliegenden Fenster anpassen können - dann wären sie auch so herausgestellt recht schick.

  • Wenn wir schon bei traurigen Anblicken sind. Kennt jemand auch den alten Bau der Haupt-Post in Chemnitz und weiß über die Zukunft des Geländes bzw. des Gebäudes zu berichten? War letztes Jahr als urban explorer in den Gemäuern unterwegs.

  • Falls Du Dich auf dieses Gebäude beziehst, bist Du genau im richtigen Thema gelandet. Eigentlich sollte das Teil des innerstädtsichen TU-Campus werden (Link). Allerdings hieß es dann mal, dass der Eigentümer nicht so lange warten will und deshalb ein Hotel und ein Pflegeheim darin eingerichtet werden solle (Link). Da man von diesen Plänen aber auch schon lange nichts mehr gehört hat, halte ich auch den Verkauf an die öffentliche Hand nach wie vor für möglich.


    Ein paar Bilder aus dem Inneren des völlig ungesicherten Gebäudes wären mal ganz interessant:


  • Da man von diesen Plänen aber auch schon lange nichts mehr gehört hat, halte ich auch den Verkauf an die öffentliche Hand nach wie vor für möglich.


    Bei der Bürgerplattform Brühl am 26.11. und zum Immobiliengespräch am Folgetag war (ich glaube beide Male durch die OB) die Rede von neuerdings drei Privateigentümern und Interesse seitens der Stadt bzw. des Freistaates am Erwerb der Immobilie, um diese mittelfristig auch für Universitätsteile zu nutzen. Offenbar kommt man nicht überein - Gründe dafür wurden nicht benannt.


    Es kann sicher vermutet werden, dass die Eigentümer großes Geld wittern und mit dem Verkauf auf eine Verbsserung der Umgebung warten wollen.