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Alt 08.08.15, 12:19   #16
tomcat
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Die Abrisspläne für die Hochstraße werden sich wohl um Jahre verschieben. So sollen auf dem angrenzenden Messplatz bis zum Herbst zwei mobile Schlafhallen sowie div. Container für Asyforderer aufgebaut werden, Ein Teil des Geländes könne weiter wie bisher öffentlich genutzt werden, das Areal für die zweite Notunterkunft der Stadt werde eingezäunt. Da auf absehbare Zeit politisch gewollt eher ein Anstieg als ein Rückgang der Asyforderer Zahlen zu erwarten ist und mangels Alternativstandorten in der Stadt wird hier wohl ein Dauerprovisorium für Jahre erstellt. Mal davon abgesehen das ich es Menschenverachtend finde im Deutschen Winter Leute in Zelt ähnlichen Hallen unterzubringen zeigt sich hier nun abermals der komplette Irrsinn der völlig aus dem Ruder laufenden Rot Grünen Gutmenschen Politik.

Der Kämmerer der Stadt Lu kalkuliert für diese und weitere Maßnahmen mit rund 35 Millionen Euro, die Ludwigshafen trotz eines Schuldenbergs von 1,2 Milliarden Euro für Aufbau von Asylbewerberunterkünften derzeit investieren muss. Nun ja.... Wem hier die Worte im Hals stecken bleiben der ist nicht alleine!

Ich schätze allerdings das wir uns in der kommenden Zeit öfters über solche Neubauten uns freuen können.
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Alt 08.08.15, 20:22   #17
kato2k8
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Ich finde es eher menschenverachtend, dass man Flüchtlinge in Ludwigshafen ausgerechnet dort ansiedelt, wo nur zwei Straßen weiter Menschen in Lonsdale und Thor Steinar auf der Straße stehen und sich mit Bierflasche in der Hand die Wampe kratzen während sie jeden, der nicht von da ist, mit leerem Blick anstarren. Wo man sich fühlt als wäre man gerade ins falsche Viertel von Ostberlin gefahren. Und ich meine jetzt nicht den Meßplatz. Beim Meßplatz in der Gegend werben Vermieter ja nur damit, daß in ihren Häusern "nur Personen deutscher Nationalität" wohnen. Da fühlt man sich doch fast heimelig.

Ach ja: Die geplanten Traglufthallen auf dem Meßplatz werden nur angemietet, da sie mit dem Abriß 2018 ja eh wieder weg müssen. Der Spaß kostet etwa eine halbe Million im Jahr. Die Stadt Ludwigshafen erhält vom Land übrigens 1,2 Millionen pro Jahr für 200 dort unterzubringende Personen.

Flüchtlingsdiskussion in den Lounge (Sammelthread), bitte beim Thema bleiben.
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Alt 17.01.19, 13:17   #18
tomcat
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Es gibt neues vom Endgame des Ludwigshafen-er Verkehrs! Die CDU ist aus der Planung für einen Unterbau der Pilzhochstraße Süd ausgestiegen und fordert eine Grundlegende andere Konstruktion. Des weiteren will man auch nun gleichzeitig beide Hochstraßen, abreisen, sanieren, neu bauen oder was auch immer. Das dürfte dann die Höchststrafe für den Autofahrer überhaupt werden. Die Grünen waren ja schon lange gegen den Unterbau mit der Begründung das dies ein Wall in der Stadt wäre, dazu muss man sagen das die Damen und Herren wohl unter massiven Realitätsverlust leiden müssen sonst wäre ihnen aufgefallen das der Wall schon da ist in Form des Bahndamms direkt hinter der Brücke und dieser wohl auch schwer abzureisen ist will man nicht die komplette ICE und SBahn Strecke für Jahre Stil legen. Zur allgemeinen Bespassung der CO2 Werte durch Dauerstauu folgt dann von den ganz Links außen Ideologen die scheinbar nichts mehr wünschen als eine möglichst rasche Entindustrialisierung dieses Landes, noch die Forderung das man doch auch hier eine ebenerdige Stadtstraße bauen könnte! Man stelle sich mal vor was bei einer ebenerdigen Stadtstraße an der Kreuzung Heinig - Saarlandstraße mit einer Ampel dann los wäre wenn hier noch der Verkehr von der jetzigen Hochstraße dazu kommt. Das Verkehrstechnische Chaos und der Dauerstau hätte sicher Auswirkungen bis Oggersheim und Mannheim! Einen wirklich vernünftigen Vorschlag haben dagegen die Freien Wähler gemacht, eine Notbrücke bei Altrip mit Verbindung zur B9 um Druck aus dem Kessel zu nehmen. Das wiederum wird bei den Grünen die dieses Projekt zur Entlastung der Menschen in der Stadt vom Autoverkehr ja seit Jahren mit voller Inbrunst bekämpfen sicher die Zornesröte ins Gesicht getrieben haben, nicht auszudenken wenn aufgrund einer neuen Straße samt Brücke in Mannheim und Ludwigshafen plötzlich die Feinstaub und CO2 Werte sinken würden, nein das geht doch gar nicht! Das wäre ja ein herber Rückschlag im Kampf gegen das Auto oder gegen die Schlüsselindustrie Automobilbau in diesem Land!

Man kann es aber drehen und wenden wie man will, es rächt sich nun aufs übelste das über Jahrzehnte keine 3te Brücke oder ein Tunnel gebaut wurde für die fast 1 Million Menschen in Stadt und Umland die darauf zur Überquerung des Rheins angewiesen sind. Man muss eigentlich nicht erwähnen das auch hier der Haupt Gegner und Verhinder so eines Projektes Grüne und Borkenkäfer Beschützer sind.

Da beide Brücken wohl nicht mehr zu retten sind und es wohl auch nur eine Frage der Zeit ist bis dann aufgrund welcher Bauvorschrift auch immer diese komplett gesperrt werden müssen schafft sich der Werktätige Steuerzahler der täglich zur Arbeit den Rhein überqueren muss am besten schon mal einen Esel und ein Paddelboot an. Sarkasmus Off! Auf die Fortsetzung dieser Irrenhaus Theater Vorstellung darf man auf jeden Fall gespannt sein.
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Alt 30.01.19, 23:50   #19
tomcat
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Die Sanierung der Hochstraße Süd samt Unterbau ist nun vom Tisch und soll wohl erst nach Vollendung der neuen Stadtstraße angegangen werden. Damit wäre wohl während der Bauzeit keine LKW Verbindung von der Autobahn nach Mannheim möglich. Wie lange die marode Pilzhochstraße überhaupt noch befahrbar ist scheint auch nicht abschließend geklärt zu sein. Der Supergau für den Verkehr in der Metropolregion zeichnet sich damit schon deutlich am Horizont ab. Das Geheul in Politik und Wirtschaft wiederum empfinde ich als unredlich, seit Jahren war abzusehen das beide Bauwerke nicht auf ewig genutzt werden können und das Haltbarkeitsdatum am ablaufen ist. Unternommen hat keiner was!

Ich hatte vor mehr als 10 Jahren vorausschauend für die Zukunft in einem Leserbrief in der Rheinpfalz gefordert das hier dringend Handlungsbedarf besteht und entweder Mannheim und Ludwigshafen mit einem zusätzlichen Tunnel in der City oder einer Brücke bei Altrip verbunden werden müßten. Die Kommentare welche ich damals bekommen haben waren nicht wirklich wohlwollend! Da ich hier lebe und die Verbindung auch nutze kann ich nun auch nicht behaupten glücklich darüber zu sein mit meiner Ansicht wohl recht gehabt zu haben.

Ich glaube auch nicht mehr daran hier mit irgendwelcher Kosmetik eine tragfähige zukunfts orientierte Lösung zu erzielen ist, wer meint das der Verkehr bei steigender Bevölkerungszahl und hoffentlich weiter guter wirtschaftlicher Konjunktur weniger wird der ist schlicht und einfach Realitätsbefreit! Hier muß nun auch im Interesse unserer Kinder geklotzt werden und nicht gekleckert und das wäre A) ein Brückenschlag bei Altrip und B) ab der Autobahn 650 Bruchwiesenstraße ein Tunnel zu graben der sich unter dem Rhein aufteilt in eine Abfahrt Richtung B36 Glückstein Quartier und eine Richtung B37 Bismarckstraße. Dazu muss das komplette Fehl Konstrukt Hauptbahnhof Ludwigshafen mit samt der Hochbahn und dem Damm ebenfalls weg!!! Tunnel sind wesentlich langlebiger als Brücken und sparen kommenden Generationen sehr viel Geld, die Luft in der Ludwigshafener Innenstadt würde erheblich besser werden, die Mauer welche die Stadtteile trennt wäre ebenfalls weg und obendrein stünde noch wertvolles zusätzliches Bauland zur Verfügung. Und alle die nun schreien wer soll das Bezahlen sag ich ganz trocken ins Gesicht, wer 50 Milliarden oder mehr pro Jahr übrig hat um Menschen aus aller Welt rundum zu versorgen aus welchem Grund auch immer der hat verdammt noch mal auch die Pflicht dafür zu sorgen das diejenigen welche diese "gute Tat" mit ihren Steuergeldern finanzieren noch in ertragbarer Zeit zu ihrem Arbeitsplatz oder schlicht von A nach B kommen!

Und was das Politische und die Ausführung angeht, ich habe mich ja was das Baudezernat in Lu anbelangt, welche dieses komplette Totalversagen am Verkehr und am Bürger einzig und alleine zu Verantworten hat, sehr lange zurück gehalten aber zwischenzeitlich habe ich auch so meine Bedenken ob der nette Herr Dillinger mit dieser Generationen Aufgabe nicht doch etwas überfordert ist.
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Alt 02.03.19, 16:50   #20
tomcat
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So langsam scheint der Teil der Bevölkerung welcher mit Leistung im Leben geglänzt hat und nicht mit dem lautesten schreien nach politischer Ideologie am aufwachen zu dem Thema Verkehrskollaps zu sein. Der Hafenclub Mannheim ein Zusammenschluß aus Unternehmer und Führungskräften von Anliegern des Mannheimer Hafens, also dem wirtschaftlichen Herz der RN Region fordert nun ganz offen und verbindlich einen Tunnel als 3 Rhein Querung. Das interessante daran ist das der Hafenclub nun nicht ein Cafeklatschverein ist sondern sich hier wirklich Leute arrangieren welche etwas zu Sagen haben und deren Meinung Gewicht hat.

Völlig Überrascht von so einer dreisten Forderung ist natürlich die Abteilung Schlafwagen in den zuständigen Politischen und Wirtschaftlichen Gremien. Zitat aus der RNZ "Auf die Schnelle könne man zu dieser Idee keine Einschätzung geben, so ein Sprecher des Bau-Dezernats Mannheim"

Man muß sich das mal auf der Zunge zergehen lassen, es ist allgemein nun seit Jahren bekannt das die zwei Lebensadern der Region, also die Brücken über den Rhein und deren Verbindungen zur Autobahn in desolatem Zustand sind und wohl über kurz oder lang der Verkehrskollaps droht mit Milliarden Zusatzkosten für die ansässige Wirtschaft aufgrund von weitläufigen Umfahrungen und Dauerstaus und im Mannheimer Bau Dezernat hat man bis heute nicht mal darüber nachgedacht ob den ein Tunnel eventuell Teil einer Lösung sein kann. Unfaßbar!

Noch besser wird es aber bei der Stadtverwaltung in Ludwigshafen dort sieht man überhaupt keine Notwendigkeit über einen Tunnel oder über eine Notbrücke einmal nachzudenken mit der Begründung das die Rheinbrücken selbst ja gar nicht von den Baumausnahmen betroffen sind. Da ist man als Bürger einfach nur noch Fassungslos von welch Dilettanten man hier verwaltet wird. Scheinbar hat auch noch keiner von diesen Herschafften den täglichen Stau zur Rushhour auf diesen beiden Brücken bemerkt und das hier eventuell ja Handlungsbedarf bestehen könnte um dem steuerzahlenden Mitmenschen welche deren Jobs alimentieren eine entspannter Fahrt zur Arbeit zur ermöglichen. Davon abgesehen das bis heute ja nicht mal klar ist wie lange denn nun die Reparatur der Zufahrtswege dauern wird könnte man wenn man etwas Weitblick und Grips im Hirn hätte ja auf die Idee kommen das auch die 2 Brücken nicht ewig halten und was den passiert wenn man feststellt das eine hier mitten in der Bauzeit auch den Geist aufgibt. Eine Möglichkeit welche man in einem geschätzten Zeitraum für die Instandsetzung der Zufahrtswege von locker 20 Jahren ab heute nicht unbedingt außer acht lassen sollte.

Mich beschleicht bei solchen Aussagen mehr und mehr das Gefühl das Herr Dillinger schnellstens sich eine andere Wirkungsstädte suchen sollte, wer als Baudezernent nicht in der Lage ist über längere Zeiträume zu denken und eventuelle Faktoren wie Wirtschaftswachstum, steigende Einwohnerzahl und wachsenden Verkehr in Planungen für die Zukunft einkalkulieren kann der hat auf so einem Posten nun wirklich nichts verloren.

Wäre ich nicht selbst persönlich von dieser aberwitzigen Muppets Show betroffen und könnte wie beim Berliner Flughafen Desaster aus der Ferne entspannt zusehen hätte ich bei so viel Naivität sicher sogar etwas zu lachen...

Geändert von tomcat (02.03.19 um 17:16 Uhr)
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Alt 02.03.19, 21:57   #21
kato2k8
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Kleiner Rundumschlag...

Zitat:
Zitat von tomcat Beitrag anzeigen
Das interessante daran ist das der Hafenclub nun nicht ein Cafeklatschverein ist sondern sich hier wirklich Leute arrangieren welche etwas zu Sagen haben und deren Meinung Gewicht hat.
Fast gewichtiger würde ich dabei nennen, dass sich der IHK-Rhein-Neckar-Präsident dem ganzen anschließt (die HWK RNO dagegen nicht).

Allerdings ist auch das natürlich bei weitem keine Umsetzungsgarantie, wenns nach der IHK ginge gäbs auch z.B. die Rheinquerung Altrip oder die Magistrale mit 5-km-Tunnel unterm Boxberg.

Zitat:
Zitat aus der RNZ "Auf die Schnelle könne man zu dieser Idee keine Einschätzung geben, so ein Sprecher des Bau-Dezernats Mannheim"
Nach dem was ich aus der Richtung gehört habe wurde das Thema dort vor 10 Jahren grundsätzlich ad acta gelegt (bzw. damals um 2009 das letzte mal überhaupt andiskutiert). Auch wegen - vermutlich kostenbedingter - Ablehnung seitens der anderen Rheinseite.

Zitat:
[...] und im Mannheimer Bau Dezernat hat man bis heute nicht mal darüber nachgedacht ob den ein Tunnel eventuell Teil einer Lösung sein kann.
Prinzipiell hat man in Mannheim ja durchaus eine Vorstellung wie man die Innenstadt zusätzlich an die Autobahn bringt: Nämlich mit der Verlegung der B44 aus Richtung Norden komplett ins Hafengebiet, von der Mühlau über die Friesenheimer Insel und Roche bis an die A6 in Sandhofen.

Aber das ist halt etwas was der Hafenclub nicht so mag.

Zitat:
B) ab der Autobahn 650 Bruchwiesenstraße ein Tunnel zu graben der sich unter dem Rhein aufteilt in eine Abfahrt Richtung B36 Glückstein Quartier und eine Richtung B37 Bismarckstraße.
Naja. Man müßte vielleicht hier mal den Quellverkehr analysieren der sich von der A650 in die Innenstadt ergießt. Mindestens die Hälfte davon dürfte dabei von der B9 runterkommen - aus beiden Richtungen - denn dahinter ist die A650 ja im Grunde eine bessere Landstraße.

Ein Brückenschlag bei Altrip - der ja ein Anschluß von der B9 auf die B38a wäre - für sich würde dabei die südliche Hälfte erledigen. Die ganzen Autofahrergemeinden rund um Mutterstadt und so.

Die nördliche Hälfte wäre Frankenthal und in geringerem Ausmaß Gemeinden dahinter entlang A6 und A61. Neben der Variante A6 -> B44 (s.o.) könnte sich - als "dritter Brückenschlag" dafür dann auch eine Über-/Unter-/Durchquerung der BASF auf Höhe von Tor 11 rüber auf die Friesenheimer Insel anbieten. Meinetwegen alternativ von Tor 12 entlang der Trichterstraße oder Weststraße.

Realisierungschancen von sowas sehe ich grob genauso hoch wie bei einem Innenstadttunnel...

Zitat:
Tunnel sind wesentlich langlebiger als Brücken und sparen kommenden Generationen sehr viel Geld
Du weißt aber schon, das man in Ludwigshafen Tunnel die gleichzeitig zu den Hochstraßen angelegt wurden vor 10 Jahren dichtgemacht hat? Wegen Unterhaltungskosten.

Zitat:
Dazu muss das komplette Fehl Konstrukt Hauptbahnhof Ludwigshafen mit samt der Hochbahn und dem Damm ebenfalls weg!!!
Fehlkonstrukt Hauptbahnhof weg: Gehen wir konform.

Allerdings bei mir in etwas anderer Auslegung. Weg mit dem Hauptbahnhof als Bahn-Verkehrshalt. Stattdessen zwei S-Bahn-Halte auf Höhe Rohrlachstraße und Stifterstraße. Meinetwegen auch in Tunnel, wenn man dazu auch die keine 15 Jahre alte 40-Millionen-Investition LU Mitte unter die Erde bringt.
Sogar die Kurven ließen sich dabei etwas straffen, indem man etwa geradliniger entlang der Lorientallee einen Tunnel legt. Oder vielmehr zwei Tunnel - unter der Erde, gerade mit Halten, ist nämlich nix mehr mit Mischverkehr Nah-/Fern-/Güterverkehr. Man müßte zwar relativ weit runter um die da schon liegenden Tunnel zu unterqueren, aber dann baut man wenigstens in sicherer Erde und nicht im Weltkriegsschutt.

Den komischen Rangierbahnhof, den die Hochstraße Süd überquert, müßte man auch noch wegschaffen. Der dient glaube ich inzwischen auch nur noch zum Abstellen von Güterzügen für die BASF, der Güterbahnhof dahinter an der Deutschen Straße kommt ja eh weg. Könnte man ggf. zwischen Mundenheim und Rheingönheim auf die paar freien Felder auf der westlichen Seite kleben.
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Alt 03.03.19, 10:02   #22
tomcat
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Zitat:
Zitat von kato2k8 Beitrag anzeigen
Fast gewichtiger würde ich dabei nennen, dass sich der IHK-Rhein-Neckar-Präsident dem ganzen anschließt (die HWK RNO dagegen nicht).
Da hast du Recht und das ist auf jeden Fall sehr Vernünftig von der IHK RN

Zitat:
Prinzipiell hat man in Mannheim ja durchaus eine Vorstellung wie man die Innenstadt zusätzlich an die Autobahn bringt: Nämlich mit der Verlegung der B44 aus Richtung Norden komplett ins Hafengebiet, von der Mühlau über die Friesenheimer Insel und Roche bis an die A6 in Sandhofen.
Das ist zwar für den Verkehr in Mannheim sicher eine Entlastung hilft aber nicht, oder nur wenig für den Brücken überschreitenden Verkehr

Zitat:
Naja. Man müßte vielleicht hier mal den Quellverkehr analysieren der sich von der A650 in die Innenstadt ergießt. Mindestens die Hälfte davon dürfte dabei von der B9 runterkommen - aus beiden Richtungen - denn dahinter ist die A650 ja im Grunde eine bessere Landstraße.
Dahinter kommt noch der Anschluß an die A61, von dort kommt einiges an "Traffic" danach wie du schon sagtes nur noch die "Landstraße" bis Bad Dürkheim. Das ist aber nicht zu unterschätzen was hier an Verkehr kommt und nach Mannheim oder die andere Rheinseite generell will. Ich kann das aus leidvoller Erfahrung sagen da ich diese Strecke über fast 2 Jahrzehnte täglich gefahren bin

Zitat:
Ein Brückenschlag bei Altrip - der ja ein Anschluß von der B9 auf die B38a wäre - für sich würde dabei die südliche Hälfte erledigen. Die ganzen Autofahrergemeinden rund um Mutterstadt und so.
Diese Verbindung wäre sicher am einfachsten zu Realisieren und würde mächtig Dampf aus dem Kessel nehmen, scheitert aber bis heute an den Borkenkäfer Beschützern und Deindustrialisierung Fanatikern von Links bis Grün

Zitat:
Die nördliche Hälfte wäre Frankenthal und in geringerem Ausmaß Gemeinden dahinter entlang A6 und A61. Neben der Variante A6 -> B44 (s.o.) könnte sich - als "dritter Brückenschlag" dafür dann auch eine Über-/Unter-/Durchquerung der BASF auf Höhe von Tor 11 rüber auf die Friesenheimer Insel anbieten. Meinetwegen alternativ von Tor 12 entlang der Trichterstraße oder Weststraße.
Der Vorschlag ist mir neu, da muss ich erst mal darüber nachdenken...

Zitat:
Du weißt aber schon, das man in Ludwigshafen Tunnel die gleichzeitig zu den Hochstraßen angelegt wurden vor 10 Jahren dichtgemacht hat? Wegen Unterhaltungskosten.
Dabei handelte es sich aber um einen Straßenbahntunnel und nicht um einen Auto oder Eisenbahntunnel. Der wurde halt leider so konstruiert das er zwar den Hauptbanhof Lu mit dem RathausCenter B Ebene verband und dann nur zur BASF, nicht aber nach Mannheim ging, bzw nur mit Umsteigen und auch nicht die Innenstadt mit einschloß und in dieser baulichen Form auch keinen Beitrag für die Pendlerströme nach Mannheim hätte leisten können. Die Bahnen welche da fuhren waren schlicht leer. Der Tunnel war und ist Statisch völlig in Ordnung und ich habe das damals schon für einen großen Fehler gehalten diesen zu schließen anstatt ihn bis zum Hauptfriedhof Lu oder genauer die Haltestelle Heinrich Pech Haus auszubauen und so die Pendlerströme aus der Pfalz schneller in die BASF zu bringen. Noch sinnvoller wäre es gewesen den Tunnel Ostausgang am HBF bis zur Universität/FH in der Bruchwiesenstraße weiter zu bauen und von dort eine Linie über die Gartenstadt und Maudach bis Mutterstadt. Die Bahnen wären sicherlich dann gut gefüllt. Aber auf so eine Idee kam im Ludwigshafener Rathaus ja auch keiner. Der nächste Unfug ist das der Tunnel nun genutzt werden soll um Rohre der TWL dort zu verlegen.

Zitat:
Allerdings bei mir in etwas anderer Auslegung. Weg mit dem Hauptbahnhof als Bahn-Verkehrshalt.
Auch ne Gute Idee der ich zustimmen kann!

Geändert von tomcat (03.03.19 um 10:52 Uhr) Grund: Fehler
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Alt 05.03.19, 11:39   #23
Denver
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Welche Gedanken ich mir nun mache ist, an welcher Stelle die Rampen für einen solchen Tunnel entstehen könnten.
In Mannheim lässt sich sowas sicher irgendwo im Hafengebiet realisieren, allerdings würde der gesamte Verkehr dann wieder in den Luisenring/Parkring fließen, ob der diesem Ansturm gewachsen ist, bzw wie viel Verkehr der Kurpfalzkreisel noch verträgt ist fraglich.

In Ludwigshafen ist m.A. nach keine Ost-West Achse breit genug, um eine Ein-/Ausfädelung inklusive Rampe aufnehmen zu können. Eine Verlängerung des Tunnels in den Westen bis hinter den Hauptbahnhof stelle ich mir sehr kostspielig vor. Und auch dann benötigt man Ausfädelungen in die Innenstadt irgendwo auf Höhe Heinigstraße.

Welche Ideen habt ihr dazu?
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Alt 05.03.19, 18:25   #24
Hateman
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Worüber wird eigentlich die Verpflichtung der Städte hergeleitet eine Infrastruktur vorzuhalten die es einem erlaubt, zu jeder Zeit alleine (!!!) in einem Auto mit durchschnittlich vier Sitzplätzen ohne Stau überall hinzukommen?
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Alt 05.03.19, 22:41   #25
tomcat
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Das ist eine gute Frage Hateman, gibt es so eine "Verpflichtung" überhaupt oder ist es nicht eher die Stadt die will das Sie wächst, gedeiht und Bürger, Firmen und Attraktionen anzieht. Eine Stadt welche nur noch aus Dauerstau und nicht mehr befahrbaren Straßen bestehen würde wäre wohl wenig attraktiv für die Wirtschaft sein, bedeutet Abzug von Arbeitsplätzen, Verlust von Steuereinnahmen, Steigerung von Sozial kosten, wenig attraktiv auch für Menschen die Einkaufen oder zu einem Arbeitsplatz kommen müssen oder nur mal schnell einen Freund besuchen. Sicher gibt es gute und auch mich reizenden Überlegungen einen Stadt nur noch für Öffentlichen Nahverkehr, Taxis, Fußgänger und Fahrradfahrer zu entwickeln, nur der will erst einmal geschaffen werden. Eine Stadt die wie Ludwigshafen seit Jahren Tunnel und Strecken für die Straßenbahn schließt anstatt hier massiv auch im Sinne des Umweltschutzes auszubauen steht da sicher ganz hinten in der Liste von solchen Verwirklichungen. Eine super Utopie zu dem Thema sind Passagierkapseln, Elon Musk tüfftelt da rum, Hyperloop nennt sich das wohl, klein, extrem schnell, recht einfach zu bauen ohne viel Platz zu benötigen und sehr revolutionär. Eigentlich eine perfekte Lösung für unsere Transportprobleme bis endlich "Scotty" sich in die Gegenwart beamt! Nur glaubst du ernsthaft das mit den Visionbefreiten Betonköpfen in unseren Verwaltungen sind die es ja nicht mal schaffen seit 10 Jahren in Friesenheim die Straßenbahnschienen aus zu wechseln so was zu machen wäre? Von den Wut Bürgern die eh gegen alles sind und alles verhindern wollen und 5 Millionen Ausschüsse und Eingaben benötigen bis mal ein Nagel in die Wand geschlagen wird das so etwas zu machen ist. Das kannst vergessen, nehme als Beispiel die Bahn Neubaustrecke Rhein Main, da tut sich seit sagenhaften 30 Jahren nichts außer Gelaber obwohl seit dem bekannt ist das die vorhandenen Strecken keine nennbare Steigerung des Schiebeverkehrs mehr zu lassen und so die Leute halt mit dem Auto fahren und die Umwelt verpesten. Eine völlig aus dem Ruder gelaufenes politisches System in der jeder gegen alles Klagen kann und das durch 5 Instanzen ist halt leider kein guter Baumeister. Schau nach China oder ins Autokratisch regierte Dubai und da kannst sehen wie schnell Ideen verwirklicht werden und wie schnell etwas zu bauen ist.

Insofern ist deine Frage Rhetorisch und Ideologisch zwar ganz interessant nur schrammt sie ziemlich weit an der kurzfristig verwirklichbaren Realität (leider noch) vorbei.

Da ich von März bis Mitte November eh seit Jahrzehnten versuche wann immer es geht mit dem Rad zu fahren habe ich mir nur für die Zukunft und auch da ich nicht mehr der Jüngste bin nun angefangen in Anbetracht des drohenden Verkehrs Kollaps mir Gedanken über ein Wettergeschütztes E-Bike zu machen und werde dann halt noch mehr im Internet bestellen anstatt die Mannheimer City für Einkäufe heim zu suchen. Wobei ich mit letzterem nicht wirklich Glücklich bin!

Geändert von tomcat (05.03.19 um 23:00 Uhr)
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Alt 05.03.19, 23:17   #26
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Zitat von Denver Beitrag anzeigen
Welche Gedanken ich mir nun mache ist, an welcher Stelle die Rampen für einen solchen Tunnel entstehen könnten.
Der Tunnel muss vor der Bruchwiesenstraße auf der Autobahn nach unten und teilt sich unter dem Rhein in Richtung Bismarckstraße und Glückstein Quartier und der Tunnel muss mindestens 3 Fahrspuren auf jeder Seite haben. Platz ist da genug da die Auffahrten zur Brücke wegfallen, die braucht danach in der Dimension keiner mehr und kann zur Verwendung für Fußgänger Radfaher und ÖPNV zurück gebaut werden. Platz für Ausfädelung ist dort wo nun die Hochstraße steht, die kann ja auch weg.

Und klar wirds teuer, wer Jahrzehnte nicht in die Infrastruktur investiert hat darf sich halt nicht wundern wenn am Ende die Rechnung höher wird. Unsere Politisch Links korrekte Gesellschaft hat die letzten Jahrzehnte unser Gemeinschaftsvermögen in ihre Ideologischen Projekte investiert anstatt in die Zukunft des Landes, Warnungen gab es von der anderen Seite genug das ohne funktionierende Infrastruktur auch keine wirtschaftliche Zukunft auf gewohntem Standard möglich sein wird. Noch ist das Geld für solche Projekt ja theoretisch noch da, einfach mal Googeln was unsere Staat für Wohltaten ausgibt, man muss halt überlegen was einem wichtiger ist.
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Alt 07.03.19, 18:33   #27
Hateman
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Zitat von tomcat Beitrag anzeigen
Insofern ist deine Frage Rhetorisch und Ideologisch zwar ganz interessant nur schrammt sie ziemlich weit an der kurzfristig verwirklichbaren Realität (leider noch) vorbei.
Ist das denn tatsächlich so? Mich würde z. B. mal interessieren was es kosten würde, an den Eingangstoren der Stadt P+R - Anlagen zu bauen und die vorhandenen Stadtbahnlinien bzw. die Hauptbuslinien dorthin zu verlängern bei gleichzeitig massiver Taktverdichtung, sagen wir mal 5min-Takt mit Fahrzeugneubeschaffung, Streckenverlängerung, Busspuren etc. Das Ganze natürlich rheinüberschreitend, da die meisten Nutzer der Hochstraße wohl sicher Pendler aus der Vorderpfalz nach Mannheim sind. Ich denke hier auch nur an einen Ersatz für die Hochstraßen, von der Verkehrsanbindung über die übrigen Hauptstraßen (Brunckstraße, Kaiserwörthdamm etc.) rede ich gar nicht, die sind ja vorhanden und langfristig nutzbar. Ich denke das sollte doch schneller und kostengünstiger zu realisieren sein als irgendwelche Tunnels. Nachhaltiger obendrein und sogar noch umweltfreundlicher, E-Busse vorausgesetzt. Dann gleich bitte noch das Radwegenetz ertüchtigen und Ausbauen. Ist das so unrealistisch?
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Alt 07.03.19, 20:16   #28
kato2k8
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Zitat von Hateman Beitrag anzeigen
Ist das denn tatsächlich so? Mich würde z. B. mal interessieren was es kosten würde, an den Eingangstoren der Stadt P+R - Anlagen zu bauen und die vorhandenen Stadtbahnlinien bzw. die Hauptbuslinien dorthin zu verlängern bei gleichzeitig massiver Taktverdichtung, sagen wir mal 5min-Takt mit Fahrzeugneubeschaffung, Streckenverlängerung, Busspuren etc.
Mannheim hat das übrigens. Wird aber nur zu speziellen Gelegenheiten genutzt (z.B. Adventssamstage). Konkret an der Stelle, wo sich die A656/B37 in die Stadt ergießt den P+R-Parkplatz Friedensplatz mit 1700 Plätzen und direkter Straßenbahnanbindung (Haltestelle Luisenpark) die bei Bedarf verdichtet wird.

Für den Nahverkehrsplan 2018 der Stadt Ludwigshafen wurde die Einrichtung zusätzlicher P+R-Flächen in Verbindung mit den vorhandenen Stadtbahntakten evaluiert. Eine positive Bewertung - auf verfügbarer Fläche - hat dabei im wesentlichen nur ein Ausbau der P+R-Flächen Rheingönheim Endstelle (Pendler Altrip/Neuhofen) und Giulini (Ortseinfahrt B44).

Kosten sind leicht berechnet. Sagen wir mal Verdichtung der Linie 6 zwischen Giulini (P+R B44) in Ludwigshafen und Luisenpark (P+R A656) in Mannheim auf einen 5-Minuten-Takt, gleichzeitig Bau eines Parkhauses am P+R Giulini um dort auf dieselbe Kapazität wie am anderen Ende zu kommen?
Grob gesagt 30 Millionen Einmalkosten - die Hälfte fürs Parkhaus, die andere Hälfte für die Bahnen. Vergleichsweise billig da keine zusätzliche Strecke gelegt werden muß. Danach um die 5 Millionen jährlich zusätzliche Betriebs- und Verwaltungskosten, die Ticketeinnahmen nicht gegengerechnet.

Bei einer Abschreibung der Einmalkosten über 20 Jahre und vollkommen utopischer 100%-Auslastung der P+R-Plätze an beiden Enden sind wir pro Parkplatz und Tag bei zwei Einzelfahrkarten PS2. Dem doppelten eines Rhein-Neckar-Tickets. Oder demselben, was ein Tiefgaragenplatz in der Innenstadt zum Mieten plus Verbrauchskosten des Fahrzeugs auf dem Weg vom Stadtrand dorthin kostet...

Zitat:
Zitat von Hateman Beitrag anzeigen
Ist das so unrealistisch?
Solange Ludwigshafener im Rahmen der Überlegung "was mach ich während der Baustelle" anstelle dem Auto fürs Pendeln nach Mannheim (!) allenfalls noch einen Roller in Betracht ziehen... mit der unterschwelligen Begründung, dass man dann Rad- und Fußwege ja zum am Stau vorbeifahren mißbrauchen kann...

(Und ja, da kenn ich einige. Mit Straßenbahn keine 100m vor der Tür...)
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Alt 08.03.19, 18:55   #29
tomcat
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@Hatemen Das kann man sicher machen eine Park&Ride Parkplatz und ganz bestimmt ist so etwas nicht verkehrt, nur das ist doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wie viel Leute passen in so eine Bahn? 200 oder 300? selbst wenn du 2000 im Berufsverkehr mit 10 zusätzlichen Bahnen über den Rhein bringst hast du nicht mal 10% von den Leuten welche die Brücke mit den Autos nutzen! Und was magst mit dem Rest der Menschen machen? Wie sollen die zur Arbeit oder zum Bahnhof oder sonst wo auf der anderen Rhein Seite kommen? Und was machst mit den 20 zusätzlichen Bahnen welche angeschafft werden müßten, weil es sind ja immer 10 dann Pro Richtung unterwegs über den Rest vom Tag? Geisterfahrten oder zum anschauen ins Depot? Und das Personal, was macht das? Dauerpause über 8 Stunden bis zum Feierabendverkehr.

Mit eines der Probleme ist das Mannheim - -Ludwigshafen für ein richtiges U-Bahn Netz wie die großen Metropolen haben wo du wirklich Massen bewegen kannst schlicht zu klein ist, das hat man in den 60 und 70 mal angefangen und schnell festgestellt das es jeden Kostenrahmen sprengen würde da die Bahnen jenseits vom Berufsverkehr schlicht leer sind. Siehe ehemalige Strecke von Rheingönheim über den Ostausgang des HBF über Danziger Platz Rathaus Center B Ebene zur BASF/Oppau. Das waren immerhin fast 5 richtige Tiefstationen mit dem Haltepunkt Hemshofstraße und die Fahrt ging schneller als mit dem Auto die gleiche Strecke und was ist passiert, eingestellt wegen zu hoher Kosten bei zu geringer Auslastung!

Ein halbwegs funktionierendes SBahn Netz haben wir ja schon, du kannst als Pendler von Neuhofen oder Mutterstadt bequem und im fast gleichen Zeitaufwand wie nach Rheingönheim auch nach Limburgerhof fahren dort den Parkplatz nutzen und mit der S-Bahn in die Mannheimer oder Ludwigshafener City fahren und nicht mal diese Züge obwohl wesentlich schneller als die Straßenbahn sind wirklich voll... Ein Bekannter von mir sagte mal nachdem er das 4 Wochen getestet hat, ja super, bis zum Hbf Mannheim und dann hast wieder die Straßenbahn bis zum Paradeplatz, und der ganze Zeitgewinn ist weg! Hier ist sicher ein Problem das die Mannheimer Innenstadt, also der Paradeplatz oder Planken an sich selbst nicht ans SBahn Netz angebunden sind und da meines Wissens auch nie ein Plan existierte das mal in Zukunft zu machen.

Also die Rechnung ist ganz einfach, entweder wir investieren locker 1 oder 2 Milliarden in eine vernünftige U-Bahn wenn das grob geschätzt überhaupt reichen würde, die auf S-Bahn Spurbreite fährt und auch die DB Gleise nutzen kann so das die Leute nicht 3 mal umsteigen müssen oder wir investieren 500 Millionen in nen Autotunnel. Plan 3 ist wie schon gesagt der Esel und ein Rosa Paddelboot.

Geändert von tomcat (08.03.19 um 20:09 Uhr) Grund: Ergänzung
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Alt 25.03.19, 01:29   #30
tomcat
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Das Umweltforum hat sich zum Thema Rheinbrücke bei Altrip zu Wort gemeldet. Heraus kam nur grün ideologischer eingefärbter Blödsinn. Ein 4 Spurgier Ausbau der S-Bahn Rhein Neckar zwischen Ludwigshafen und Heidelberg löst nach deren Bekunden angeblich das Problem. Mal davon abgesehen das dies rein Mathematisch kompletter Unfug ist und große Teile der Region, vor allem in der Pfalz gar nicht an das S-Bahn Netz angebunden sind und auf absehbare Zeit auch nicht angebunden werden löst das auch nicht das Problem das nicht alle Menschen aus welchen Gründen auch immer keinen öffentlichen Nahverkehr nutzen wollen. Ein wesentlicher Bestandteil einer Demokratie ist Freiheit, also auch die Freiheit sein Fortbewegungsmittel zu wählen, schließlich zahlt man ja auch Steuer ohne Ende das der Staat hier die Mittel hat entsprechende Möglichkeiten auch für den individuellen KFZ Verkehr zu schaffen.

Das ist solchen Grünen Verbots und Bevormundungs Aktivisten aber völlig egal, es muss nach ihrer ideologischen Meinung laufen und die Freiheit anderer die ihr Transportmittel Frei wählen wollen ist irrelevant! Das wir in den letzten Jahren und wohl auch für die absehbare Zukunft ein massives Bevölkerungs und Wirtschaft Wachstum und daher auch steigende und erhöhte Transport Kapazitäten haben wird ebenfalls komplett ausgeblendet. Es werden Zahlen und Gutachten von vor 20 Jahren dann als Argument gegen eine neue Rheinbrücke ins Feld geführt.

Bedauerlich ist das die Presse wie z.b. der Mannheimer Morgen solchen Leuten permanent ein Forum bietet und nicht mal deren Aussagen kritisch hinterfragt, was eigentlich ein Teil des Jobs eines Journalisten sein sollte. Fakt ist leider auch das die Zeit gegen die Rhein Neckar Region läuft, 2 marode Brücken und Politiker ohne Vision und ohne Plan...
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