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Alt 02.09.18, 20:36   #16
Elli Kny
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DDR-Fernmeldeamt Postplatz - Rückblick

Obwohl man lustigerweise schon Okt. 2015 vom 'baldigen Abriss' ausging - siehe den Vorgeschmack der Bilder in #222 im Postplatz-Strang, ist es erst jetzt soweit und auch endlich Zeit für die angekündigte komplette Bilderreihe des aus den Ruinen der Oberpostdirektion unverhofft geretteten Diakästchens, welches folgende Ansichten aufward und damals zunächst mühselig digitalisiert und bildbearbeiterisch aufgemotzt werden musste.
Die Bilder sind grob chronologisch geordnet und zeigen den Bau des Fernmeldeamts-Neubaus.

Beginnen wir heute nun etwa drei Jahre verspätet mit einem Blick vom Rohbau auf den damaligen Postplatz Richtung Schauspielhaus und Zwinger.


Stützen des selten angewendeten Gleitschalsystems auf Fundamentplatte, dahinter verläuft die Annenstrasse stadtauswärts, dahinter die Reste der Oberpostdirektion.


Aussteifungskerne von der Annenstrasse aus. Hinten rechts das kaputte historische Zentrum mit Hofkirchturm und Hausmannsturmstumpf.


Blick Richtung Freiberger Strasse und Schweriner Strasse - ein schon 2015 gezeigter Bildfavorit.


Zwischendecken werden gleitend nach oben gezogen und arretiert, aber fragt mich jetzt nicht nach Details dieses Rohbauverfahrens.
Hinten die Hertha-Lindner-Strasse und Teile der Platte zur Freiberger Strasse hin.


Gleiche Angelegenheit mit Blick Richtung historisches Zentrum und Postplatz


Gleiches im Blick Richtung Am See, links die Reste der Oberpostdirektion, rechts hinten die Wohnscheibenreihung parallel zur Annenstrasse


Hier war man schon deutlich weiter. Blick Richtung H.-Lindner-Strasse


Ein fleißiger Bauarbeiter beim fortgeschrittenen Aufbau des Sozialismus, hinten die Taschenberg- und Schlossruinen samt Freßwürfel davor.


Selbstredend:


Selbstredend, wenig später.


Blick Richtung Thälmannstrasse, nochmals später, denn der Kran wird offensichtlich abgebaut.


Blick Richtung Norden mit Stadthaus links und Freßwürfel rechts, der Rohbau scheint fertig


Blick Richtung Süden Februar 1980 (Dia war datiert): Ausbau und Fassadenbau läuft


anderer Blickwinkel auch Februar 1980 - herrlich die beeindruckende Kfz-Flotte im Vordergrund.


gleiche Perspektive im Buntbild - März 1981:


ebenso März 1981, Blick wieder von der Freiberger Strasse aus


Juni 1981:


2 Modellbilder des ursprünglich wesentlich umfassender geplanten Komplexes.



Heizzentrale im 2.OG - November 1979 datiert.


ein Bild vom Innenausbau - Juli 1981 datiert.


Klimaanlage im 2.OG - März 1983, also wo längst alles fertig war.


Februar 1980: Arbeiten an der Aussenfassade, in den Fenstern spiegelt sich das historische Zentrum.


vermutlich auch März 1980: Blick wieder Richtung Freiberger Strasse mit den Hochhäusern.


März 1981 und Schlussbild der Diareihe: Blick auf Schauspielhaus und historisches Zentrum - auch ein Bildfavorit




Nun folgen noch letzte Ansichten aus letzten Jahren (2013 und 2015):




Hier zum Abschluß der freie Blick im September 2011, beim beginnenden Bau des Zwingerforums / Motel-One.
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Alt 11.09.18, 23:52   #17
Elli Kny
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ebenso ein Kurzbesuch zum Denkmaltag:
Lapidarium der Stadt
letzte und grosse Bilderrunde hier im Strang #10

Fragment 'Wehrkraft' des Germania-Denkmals vom Altmarkt.


Heute wegen Belästigung nicht mehr denkbar, aber hier lapidar beisammen:
potenzstrotzender ballwerfender Jüngling ungeniert neben jungen Müttern mit Kindern

^ Woher stammten diese tollen Figuren und warum stellt man sie nicht mehr in der Öffentlichkeit auf?

gusseiserne Stützen. Bin mir nicht sicher, wozu diese gehörten. Nur teilweise sind das wohl Bahnbrückenstützen.


Halde der Sozialisten neben dem Eingang aussen.


Zu guter Letzt: die Sandsteinfiguren der Hauptstrasse
8 Stück abmontiert, Nachbildung beabsichtigt, teurer als gedacht, kein Geld, fast schon vergessen.



Offensichtlich hat auch das Denkmalamt kaum Interesse, da ihr Kulturgut ja nun gut "gesichert liegt" und "wettergeschützt ist". Fraglich ist aber, wo der gesellschaftlich-kulturelle Mehrwert vorliegt: deponiert ausser Sichtweite, oder in der Öffentlichkeit erlebbar - eben mit gewissen Verfallsnachteilen. Purer Substanzfetisch im Elfenbeinturm oder Präsenz und Nutzen unter Verfallstoleranz? Sein oder Dasein - das ist die Frage?
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Alt 12.09.18, 06:20   #18
Chris1988
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Ein ähnlicher Jüngling steht vor dem Hygiene Museum.
Die Bahnbrückenteile sind glaube von der Neustädter Brücke am Bahnhof.
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Alt 12.09.18, 10:00   #19
Wittappona
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Elli Kny Beitrag anzeigen
Lapidarium der Stadt Dresden - eine "Sammlung an Steinen"

In der kriegszerstörten Zionskirche in Südvorstadt befindet sich seit 1999 die Heimstatt zahlreicher erretteter oder ausgelagerter Bauteile und Kunstwerke.
Filmchen dazu bei youtube
Info der Stadt

Besuch zum Tag des offenen Denkmals im September 2015

Eingangsbereich





im Inneren - Anmut wie im antiken Griechenland




^ die Gedenkplatte (links) stand einsts an der Ruine der Frauenkirche, musste aber aus politischen Gründen weichen



Eindruck der Kirchruine und dem erst spät aufgesetzten Wetterschutzdach


^ die einstige Mächtigkeit dieses Kirchbaus ist auch heute noch spürbar - hier eine Empore





ein Bild von der Budapester Strasse (ich glaube von 1999) - neben dem Jobcenter - wo heute ein Lidl und sein Parkplatz besteht. Von dem Gebäude sind Teile des kleinen Ziererkers eingelagert.



Es bereitete dem Denkmalschutz sicher etwas Bauchschmerzen, doch könnte man nicht für ein Denkmal auf dem Altmarkt eine bombastische Figurenkonglomeration entwerfen - ggf samt Wasserspiel, wenn man schon die alte Germania nicht wiederhaben kann? Es wäre gleichsam ein deutliches Zeichen für die Zerstörung der Stadt, ein wahres "Denk mal!". Ein solches sollte der Altmarkt ja künftig noch bekommen, weil die jetzige "Gedenkstätte" kaum wahrnehmbar und für viele Zeitzeugen ein Witz ist.

Ich finde es halt äusserst Schade, dass so vieles im Lapidarium nicht im öffentlichen Raum präsent ist.

altes Treppenhaus der Kirche



Schlussbild: die abgebauten Figuren von der neustädter Hauptstrasse - 8 Stück: Kopien von Zwingerplastiken, die laut Denkmalpflege eigentlich nichts auf der Hauptstrasse zu suchen hätten. Im Bild längs vor den Regalen liegend:

nun werden noch Spender gesucht, die eine Sanierung der Figuren unterstützen. Allerdings sollen wohl nur Kopien der Kopien wieder auf die Hauptstrasse zurückkehren.
Danke für die Information.
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Alt 12.09.18, 12:55   #20
Saxonia
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Zitat:
^ Woher stammten diese tollen Figuren und warum stellt man sie nicht mehr in der Öffentlichkeit auf?
Also die rechte Figur ist der "Steinewerfer" oder auch "Steinschleuderer" von Richard König. Die Figur wurde zusammen mit dem "Fechter" 1905 am Eingang der im Krieg zerstörten Turnhalle in der Pöppelmannstraße aufgestellt. Der "Fechter" steht seit 2014 restauriert im Hof des Sportgymnasiums am Messering. https://de.wikipedia.org/wiki/Richar...ig_(Bildhauer))
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Geändert von Saxonia (23.09.18 um 00:46 Uhr)
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Alt 22.09.18, 22:43   #21
Elli Kny
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^ der gerade eine Führung machende Denkmalamtsmann dort stellte diese Figur (rechts) an dem Tag als Ballwerfer bzw ballwerfenden Jüngling den Zuhörern vor.



Der wilde Schappschuss-Fotograf Lothar Lange ist zwar möglicherweise wieder ins heimische Hannover rückgekehrt (wie angekündigt war), aber ich möchte dennoch auf seinen Bilderfundus der "Leer stehenden Häuser" von 2008 bis Anfang 2009 hinweisen, da es sich nunmehr zum 10-jährigen Jubiläum begiebt und einige sich gerne stöbern, was oder wieviel seither schon vorankam oder verlustig ging.
lothar-dresden-reportagen (Leer stehende Häuser). (Bildansicht vergrößerbar mit 'Grafik anzeigen')
Dabei sind natürlich zahlreiche Verfallsobjekte, Bruchbuden oder Brachareale - also meist Vergessenes. Vieles ist noch so da, einiges aber auch seither saniert worden.
Man muß sich allerdings ziemlich gut auskennen, um all die nicht angegebenen Örtlichkeiten lokalisieren zu können.
Alles weiß ich auch nicht, und es soll hier bitte keine Massenfragerei nach den Standorten entstehen.
Das Ganze wäre natürlich eine tolle 'Vorher-Nachher'-Aufgabe für jemand Gewilltes, um uns hier oder in den Stadtteilsträngen mit Bildvergleichen zu überraschen.
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