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Alt 12.04.18, 16:28   #46
Hallole
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Hallole ist ein LichtblickHallole ist ein LichtblickHallole ist ein LichtblickHallole ist ein LichtblickHallole ist ein LichtblickHallole ist ein LichtblickHallole ist ein Lichtblick
^ Die CG Gruppe will den Gewerbeanteil deutlich erhöhen: https://www.tagesspiegel.de/wirtscha.../21105622.html
http://www.berliner-woche.de/kreuzbe...l-d145914.html
Demnach war bisher von ca. 30 Prozent Gewerbefläche und 70 Prozent Wohnen die Rede; nun hätte der Investor gerne Halbe-Halbe - die CG Gruppe selbst sieht sich bei diesem BV "wieder bei Null" und rechnet mit einer Verzögerung von mindestens einem Jahr..
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Alt 29.07.18, 16:23   #47
Hallole
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Stand 12/2017:
Zitat:
Zitat von Hallole Beitrag anzeigen
"XBerg Tower" [der ehemalinge Postbank-/Postscheckamt-/Postgiroamt-Turm] nun .. auf: https://www.cg-gruppe.de/Standorte/B...sortOrder=DESC
[..]
"Quartier" [drumherum] als separates BV ["Hymat"]: https://www.cg-gruppe.de/Standorte/B...sortOrder=DESC
[..]
Während dort "Bauausführung: März 2017 bis Dezember 2020" zu lesen ist, steht bei "Xberg Tower" derzeit: "Bauausführung: März 2019 bis Dezember 2021".
Auf der "Hymat"-Projektseite findet man zur Bauausführung derzeit gar keine Angaben, unter "XBerg Tower" heißt es nun: "Bauausführung: März 2021 bis Dezember 2023".

https://www.tagesspiegel.de/berlin/s.../22744976.html
Demnach geht laut CG Gruppe-Chef Gröner obige Änderung (weniger Wohn-, mehr Gewerbefläche) auf die Öffentlichkeitsbeteiligung zurück, bei der Bürger den Wunsch nach mehr Gewerbeflächen geäußert haben sollen - was der Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg Schmidt in der BVV als "Lüge" bezeichnet habe.

https://www.tagesspiegel.de/themen/r.../22839402.html
Demnach gibt es auch Streit um einen Grundstücksteil, den auch eine Schule gern hätte, um ihren Hof zu vergrößern. Stadtrat Schmidt vermute, dass der Investor [Gröner] nun den Senat für das Projekt gewinnen will, so dass der das Vorhaben an sich zieht.

Tatsache ist, dass jene CG Gruppe derzeit das Projekt "Überlin(-Tower)" aka "Steglitzer Kreisel" vorantreibt; im zugehörigen Thread äußerten sich andere unter Bezugnahme auf weitere Medien in dortigen Posts unter #125, 126: http://www.deutsches-architektur-for...?t=5319&page=9

Zitat:
Zitat von Theseus532 Beitrag anzeigen
Es ist schon extrem deprimierend, wie langsam Berliner Bezirke arbeiten.
In diesem Falle streitet man sich ja nicht so sehr um das Konzept und den vorgestellten Plan, was ansonsten zu ewigen Verzögerungen führt, sondern es scheint wirklich am Verfahren zu liegen und wie es aussieht dauert es noch mindestens fünf oder sechs Jahre bis zur Fertigstellung.
Vielleicht ist es auch einfach so, dass besagter CG Gruppen-Chef Gröner durch obige - signifikanten - Änderungen bewusst provozieren und das Verfahren in Kreuzberg selbst in die Länge ziehen will?
Stichwort: Finanzierung..

Geändert von Hallole (29.07.18 um 22:04 Uhr)
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Alt 21.08.18, 21:38   #48
Dunning-Kruger
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Herr Gröner will provozieren, zumindest mit einem Plakat das nun ungenehmigt am Gebäude hängt.
Der Text lautet Hier verhindert Rot-Rot-Grün in Friedrichshain-Kreuzberg 623 Wohnungen, 182 geförderte und 55 preisgedämpfte Wohneinheiten. Der Berliner Senat sieht zu.

In einem Beitrag des RBB kommen Christoph Gröner und sein Gegenüber im Konflikt Baustadtrat Schmidt zu Wort. Gröner begründet die Planungsänderungen und tatsächlich ist nicht nur Wohnraum, sondern auch Büroraum in Berlin mittlerweile eher knapp.
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung will nun vermitteln und so ist ein Gespräch am 24. September geplant, bei dem auch alle Seiten zugesagt haben zu kommen.

Q: RBB

Geändert von Dunning-Kruger (21.08.18 um 23:18 Uhr)
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Alt 21.08.18, 23:05   #49
Querbalken
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Eines muss man der CG Gruppe lassen – im taktischen Spiel sind sie dieser grün-roten Bezirkstruppe doch wirklich hochhaus-hoch überlegen.
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Alt 21.08.18, 23:33   #50
Baukörper
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Baukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfach
@Querbalken,
auch dabei muss ich Dir widersprechen.

Verträge müssen erfüllt werden! Das gilt auch für Investoren.
Taktische Spielchen braucht da keiner. Soll sich der Bezirk etwa erpressen lassen? Was kommt dabei heraus? Höchstens dass am Ende noch weniger Wohnungen gebaut werden.
Wenn das der Bezirk zulässt, möchte ich nicht das Echo hören.
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Alt 22.08.18, 01:12   #51
Urbanist
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Soll Gröner doch verkaufen wie er im Interview "angedroht" hat; dann kann der Bezirk über Vorkaufsrecht das Grundstück erwerben und mit den Landeseigenen, Genossenschaften und Baugruppen entwickeln.
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Alt 22.08.18, 08:15   #52
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Bleibt die Frage warum der Bezirk oder die Stadt oder die Post das Grundstück überhaupt erst verkauft hat?
Wenn man das schnelle Geld machen wollte um anderwärtig Löcher zu stopfen, zahlt sich solche Politik für das Gemeinwesen jedenfalls nicht aus.
__________________
„Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben“.
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Alt 22.08.18, 11:14   #53
Dunning-Kruger
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Mir scheint die Geschichte muss differenzierter betrachtet werden. So haben Herr Gröner und Herr Schmidt einen Kompromiss ausgehandelt, nachdem der Investor die Bürofläche aufgrund veränderter Marktbedingungen auf 50 % erhöhen wollte. Der Kompromiss sah so aus, dass der Gewerbeanteil auf 43 Prozent begrenzt wurde und zudem sollte eine Etage im Büroturm für kreative Projekte reserviert werden.
Diesen Kompromiss hat Florian Schmidt ein paar Tage später einseitig wieder aufgekündigt, mit der Begründung er sei in der BVV nicht konsensfähig gewesen.
Der Vorgänger als Baustadtrat Panhoff hatte damals Gröner Zugeständnisse abverhandelt, Gröner bejahte sich dem Berliner Modell zu beugen und eine Kita und Sozialwohnungen zu bauen, wie auch 25 % an Sozialwohnungen. Der BVV war das nicht genug, sie wollte 30 % Sozialwohnungen.
Auch jetzt sind es zuvorderst die Bezirksverordneten im Ausschuss, die Gröners Projekt ablehnen.
Und so sagt Gröner über Schmidt, dieser würde Kompromisse aushandeln, diese aber nicht durchsetzen können. Die BVV zweifelte in der Vergangenheit wiederkehrend die Berechnungen Gröners an.
Gröner veröffentlichte nun am Dienstag einen Teil des Mailverkehrs mit Schmidt. Darin werfen sich die Beiden gegenseitig vor, Vereinbarungen gebrochen zu haben, Gröner wütete von „Dilettantismus“, woraufhin Baustadtrat Schmidt die Zusammenarbeit auflöste, stellvertretend für alle Mitarbeiter seines Ressorts.

Q: Tagesspiegel

Es wäre vielleicht nicht schlecht, wenn der Senat das Verfahren an sich ziehen würde, denke ich.
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Alt 23.08.18, 00:57   #54
Urbanist
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Zitat:
Bleibt die Frage warum der Bezirk oder die Stadt oder die Post das Grundstück überhaupt erst verkauft hat?
Das Grundstück war zumindest bis in die 90er Jahre im Besitz der Post, also in öffentlichem Besitz. Die Privatisierung dieses Grundstücks ist wohl im Rahmen der Zerschlagung und Privatisierung der Behörde Bundespost geschehen, wobei der aktuelle Eigner der aus dieser Zerschlagung hervorgegangenen Postbank die Deutsche Bank ist; ob die Deutsche Bank mit dem Erwerb der Postbank auch das Grundstück am Halleschen Ufer erworben und weiterveräußert hat, oder dieses vielleicht schon vorher in anderweitige Hände geraten ist kann ich auch nicht abschätzen.
Wir haben es hier im Grunde mit einem späten Kollateralschaden der Privatisierung öffentlichen Eigentums in den 90er Jahren zu tun, ohne diesen Vorgang befände sich das Grundstück heute noch in öffentlichem Besitz.
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Alt 29.10.18, 09:46   #55
Dunning-Kruger
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Kompromiss ? ? ?

Zwischen Bezirk und Investor wurde ein Kompromiss ausgehandelt. Wie dieser aussieht ist aber bisher nicht genau bekannt. So gibt es einen Dringlichkeitsantrag in der Bezirksverordnetenversammlung um Klarheit zu schaffen, insbesondere über die Aufteilung von Wohnen, preisgedämpften Wohnen und Gewerbe. Das Bezirksamt soll den Kompromiss darstellen und erläutern. Über den Dringlichkeitsantrag wird wohl am 28.11. abgestimmt.
Dabei sind vor allem John Dahl (SPD), stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für Stadtplanung und Bauen, und Jösting-Schüßler vom Bezirksamt engagiert.
So wie es aussieht gäbe es dem ausgehandelten Kompromiss folgend nur noch gefördertes Wohnen, dann auf 30.000 qm und 74.000 qm für Dienstleistung und Gewerbe.
Q: Mopo
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Alt 08.11.18, 22:37   #56
Hallole
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Hallole ist ein LichtblickHallole ist ein LichtblickHallole ist ein LichtblickHallole ist ein LichtblickHallole ist ein LichtblickHallole ist ein LichtblickHallole ist ein Lichtblick
Statt Eigentumswohnungen oder Mietobjekte für 13 Euro je Quadratmeter aufwärts soll die landeseigene Degewo zum Zuge kommen: https://www.tagesspiegel.de/berlin/b.../23596792.html
311 leistbare Wohnungen, drei Viertel davon zu Sozialmieten von 6,50 Euro soll sie demnach bauen; gegenüber der bisherigen Planung verdoppele sich damit die Zahl der Sozialwohnungen. Die Degewo kaufe hierzu der CG-Gruppe die Grundstücke rund um den Turm ab. Anders als früher beabsichtigt, werde das Postscheckamt nicht zum Wohnturm umgebaut, sondern - durchaus von der CG-Gruppe - als Gewerbeimmobilie entwickelt.
Die Bezirksverordnetenversammlung solle die Einigung bewerten, was am 21. November im Stadtplanungsausschuss von Friedrichshain-Kreuzberg geschehe. Eine Woche später werde die Vereinbarung dann in der Bezirksverordnetenversammlung diskutiert.

Stand Juli 2018:
Zitat:
Zitat von Hallole Beitrag anzeigen
[..]
Auf der "Hymat"-Projektseite findet man zur Bauausführung derzeit gar keine Angaben, unter "XBerg Tower" heißt es nun: "Bauausführung: März 2021 bis Dezember 2023". [..]
Neben der obigen Unterscheidung fällt auf, dass Stand heute der Begriff "Bauausführung" verschwunden ist, für den "Tower" / das Hochhaus gilt nun:
https://www.cg-gruppe.de/Standorte/B...sortOrder=DESC
"Sanierungsjahr: 2022
Zustand: Erstbezug nach Sanierung"

Dagegen bei dem nun Degewo-BV:
https://www.cg-gruppe.de/Standorte/B...sortOrder=DESC
"Beschreibung: Es entstehen 10.787 m² geförderter Wohnraum."
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Alt 09.11.18, 11:05   #57
Theseus532
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Ursprünglich sollten es über 600 Wohnungen werden, davon die Hälfte sozial gefördert und leistbare Wohnungen. Das hätte den Steuerzahler nichts gekostet und architektonisch wäre es wohl auch besser geworden.
Jetzt muss die landeseigene Gesellschaft die Grundstücke kaufen und die üblichen tristen Wohnungen bauen und dass das bei 75% Anteil Euro 6,50 Miete ein gewaltiges Zuschußgeschaft wird, steht wohl auch fest. Dieses Geld hätte man anderswo wesentlich sinnvoller einsetzen können.

Ich verstehe es einfach nicht. Solche Lösungen sind vielleicht für die Profilierung von Herrn Schmidt in seiner Community von Vorteil, aber für die Bevölkerung, den Steuerzahler und der Stadt, bringt das gar nichts.
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Alt 09.11.18, 12:31   #58
Camondo
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^ der Kardinalfehler war es seinerzeit solche Liegenschaften zu veräussern. Jetzt muss man sie auf unangenehme Weise irgendwie wieder in öffentliche Hand bekommen.
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