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Alt 17.06.12, 23:14   #16
Kleist
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Kleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes Ansehen
Oh ja ganz toll

Schöne Patzschke Hausmannskost.Wer haute cuisine bevorzugt,nimmt sich einen anderen Architekten.Das es dafür einen eigenen Thread gibt,sagt einiges über die hier herrschenden Vorlieben aus.
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Alt 18.06.12, 00:06   #17
ARCADIEN
 
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@Bato
nein nicht faschistisch weil woanders anders gebaut wird. die formensprache ist es!
ich habe mich hier schon an anderer stelle über diesen neoklassizismus, wenn ihr euch an diesem wort weniger reibt.. echauffiert. aber neoklassizismus ist nichts anderes als eine fortführung des faschistischen baustils. er versucht sich nur ein bisschen zu bemänteln.. und die reaktionen derer hier sprechen ja auch für sich die diesen stil als angenehm konservativ preisen. kein wunder dass die gleichen leute wirklich interessante fortschrittliche projekte wie das viel kritisierte townhaus auf dem friedrichswerder kritisieren. ein bisschen mehr fantasie meine herren!
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Alt 18.06.12, 01:15   #18
Speer
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Speer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
^Ja aber das iat doch das Thema...diese Gebäude betrachtest du als Fantasielos, aber in diesem mit Plastik eingepackten Teil auf dem Friedrichswerder findest du dann den Quell des Eifallsreichtums
Ich erkenne wie gesagt an dieser Formensprache nichts faschistisches...

Derweilen finde ich, dass der Vergleich eines Gebäudes mit einer politischen Einstellung bzw. einer Straftat nicht ganz adäquat ist....sollte auch mal gesagt werden
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Alt 18.06.12, 01:19   #19
Saxonia
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Saxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz sein
Es gibt keinen "faschistischen" Baustil, in Deutschland schon gleich gar nicht (es sei denn wir führen jetzt wieder SED Terminologie ein). Deine Kritik ist so irrational, dass man gar nicht weiß wo man ansetzen soll. Der Neoklassizismus war wegen seiner monumentalen Wirkung bei den Nazis sehr beliebt aber weder auf Deutschland bzw. Italien, noch auf Europa begrenzt. Es gab ihn auch schon vorher, insofern führt da Niemand gar nichts fort wenn man so will.
Allgemein warne ich aber davor, irgendwelches Gedankengut auf Gebäude zu projezieren. Dem Vorgehen verdanken zahlreiche Verluste an Baudenkmälern.

Und der Kühlschrank auf dem Friedrichswerder wird auch nicht fortschrittlicher (was soll das überhaupt heißen?) wenn man ihn weiter so nennt.

Durch solche unsinniger Kommentare schweifen wir aber wieder in eine Grundsatzdiskussion ab, die mit dem Strang hier nur noch wenig am Hut hat.
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Alt 18.06.12, 04:07   #20
Baukunst
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Baukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfach
^^
ich würde arcadiens kommentar trotzdem nicht als unsinnig bezeichnen. unwissend ist er - und das ganz ohne vorwurf. woher soll er es besser wissen? die deutsche intelligenzia samt fuelliton hört die sa bekanntlich noch immer bei zwei säulen heranmarschieren. auf der uni wird wenig auf die internationalität dieses stils hingewiesen, wenn er überhaupt erwähnt wird (als schreckgespenst), da man nicht über den tellerrand schauen mag. neoklassizismus ist seit 60 jahren in der deutschen wahrnehmung und lehre DER deutsche nazistil und darauf hat man sich bequem eingerichtet. um das ganze nochmal kompakt wiederzugeben, was hier dazu so zusammengeschrieben wurde: richtig ist, dass die nazis bei ihren repräsentationsbauten eindeutig diesen stil (der seine DEUTSCHEN vorläufer auch schon mal locker bei peter behrens jahrzehnte zuvor hat) bevorzugt haben. falsch ist, dass der stil per se faschistisch ist. das faschistische italien hat die meiste zeit seines bestehens nicht so gebaut wie die bahnhöfe in rom oder venedig, sondern vielmehr modernistisch-avantgardistisch. in den usa - einem land mit ausreichender demokratiefestigkeit und tradition - ist der neoklassizismus seit es ihn gibt bei repräsentationsbauten allererste wahl (man sehe sich dazu bingmaps/washington an).
natürlich weckt der stil asoziationen von macht und größe. etwas, womit deutschland seit kriegsende (seit 1990 abnehmend) fremdelt. bis zum zeitpunkt einer gewissen "normalität" wird unsere elite weiter aus politisch-ideologischen gründen entscheiden, verkünden und einfordern, was von der allgemeinheit architektonisch als gut, böse, schön oder hässlich anzusehen ist.

Geändert von Baukunst (18.06.12 um 04:37 Uhr)
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Alt 18.06.12, 07:34   #21
Dionicar
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Dionicar sollte jetzt mal aufpassen was er sagt
Ich finde es klasse, ich habe es hier schon ganz am Anfang geäußert, und ich bin ein Freund von Neubauten, die sich an die Gründerzeit anlehnen. Die Grundrisse sind ok, aber etwas einfallslos und die Verhältnisse der Aufgliederung sind nicht ganz angemessen....Gelungene Neubauten finde ich an sich auch klasse, wie gesagt die Neubauten sind heute nicht vergleichbar mit den Neubauten zwischen den 60er-80er....
Die Mischung findes ich klasse, und Berlin sollte weiter diesen Weg gehen.

Was mir an den Gebäuden etwas fehlt, ist der margere Hinterhof, da hätte man sich mehr einfallen lassen können. Ich muss auch den Baywobau auch warnen, das sieht bei den alles in der Animation oder Bilder immer so toll aus, und ich kenne deren Bauten vom Kreuzberg am Viktoriapark und das ist alles andere als Hochwertig. Die Preise waren sehr hoch, aber die Materialen und Ausstattung sind es nicht.
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Alt 18.06.12, 08:15   #22
ARCADIEN
 
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@Baukunst und andere
schon reizend mir von einem 33 jährigen unwissenheit vorhalten zu lassen. mir ist sehr wohl klar, dass der neoklassizismus weitere verbreitung fand zu seiner zeit, auch in paris und brüssel gibt es ettliche beispiele bei repräsentationsarchitektur aus den 30ern ... selbst die verwaltungsgebäude des gerling-konzerns in köln aus den 60ern bedienen sich dieses stils.. ganz entgegen der in den 60ern geltenden architektursprache. gerade deswegen wurden sie auch kritisiert. aber liefert mir nur eine überzeugende begründung warum man diesen stil im jahr 2012 bei wohnhäusern anwenden sollte!

und nochwas für die die zwischen faschismus und nationalsozialismus nicht unterscheiden können: der faschismus wurde nicht von den deutschen erfunden!
da waren andere früher am werk.

Geändert von ARCADIEN (18.06.12 um 08:31 Uhr)
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Alt 18.06.12, 08:24   #23
Richard Neutra
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Richard Neutra ist ein geschätzer MenschRichard Neutra ist ein geschätzer MenschRichard Neutra ist ein geschätzer MenschRichard Neutra ist ein geschätzer Mensch
Die Gebäude sind schön, weil sie sich an dieser Stelle sehr gut einfügen. Architektur sollte einen Bezug zu seiner Umgebung haben und an dieser Stelle passt eine solche Bebauung einfach am besten.

Der Begriff "faschistisch" in Bezug auf Architektur ist unglücklich gewählt. Wir wissen alle, dass die Autobahn nicht von den Nazis erfunden wurde, ebensowenig wurde dies der Neoklassizismus. Außerdem würde ich diese Gebäude nicht als neoklassizistisch bezeichnen (wäre das nicht wenn überhaupt Neoneoklassiszismus?).

EDIT: Und übrigens ist konservativ nicht gleichbedeutend mit faschistisch oder rechtsextrem. Die Sozialdemokratie ist schließlich auch kein Kommunismus.
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Alt 18.06.12, 10:18   #24
Rotes Rathaus
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Rotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle Zukunft
Diskussionsstil

Ich finde es etwas traurig, wie ein agent provocateur die Qualität im Forum mal wieder tief in den Keller gehen lässt.
Polemisieren ist ja m. E. manchmal ganz nett (wie ich es ja auch gerne mal mache), aber hier schlägt es dem Fass doch den Boden aus. Auf die Details dieses wirren Unsinns in extrem lakonischen Sätzen, möchte ich gar nicht eingehen. Nur soviel; wenn Du schreiben würdest: "Mich erinnert dies an die faschistische Architektursprache." (oder so ähnlich), so kann ich zwar trotzdem nur sagen: "mich nicht", aber es wäre noch veträglich.

Das Du den Architekten und Prinz Charles oder weiß ich wen alles, mit Deinen Aussagen indirekt als Faschisten bezeichnest, scheint Dir offensichtlich egal zu sein.
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Alt 18.06.12, 10:23   #25
Saxonia
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Zitat:
Zitat von ARCADIEN Beitrag anzeigen
eine überzeugende begründung warum man diesen stil im jahr 2012 bei wohnhäusern anwenden sollte!
Ja warum denn nicht? Seit über 80 Jahren werden Wohnhäuser im Bauhausstil gebaut aber das kann doch nicht das Ende der Fahnenstange sein.
Die Gebäude hier sind im Grunde ganz simple, kein plastischer Schmuck, lediglich Gliederung durch Hervorsprünge und Absätze und Anpassung an die Kubatur der Umgebungsbauten. Wie man sich darüber so echauffieren kann ist mir ein Rätsel.

Geändert von Saxonia (18.06.12 um 12:16 Uhr)
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Alt 18.06.12, 11:17   #26
Konstantin
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Es ist in der Tat mehr als zweifelhaft bestimmten politischen Richtungen Baustile zuzuweisen. Den Neoklassizismus als "faschistisch" zu bezeichnen ist interlektuell genauso fragwürdig wie das Bauen mit Stahl und Glas als "demokratisch" zu titulieren (wie es Günter Behnisch tat, "Bauen mit Glas ist demokratisches Bauen, weil man durchschauen kann").
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Alt 18.06.12, 11:42   #27
Chandler
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Zitat:
Zitat von Richard Neutra Beitrag anzeigen
Die Gebäude sind schön, weil sie sich an dieser Stelle sehr gut einfügen. Architektur sollte einen Bezug zu seiner Umgebung haben und an dieser Stelle passt eine solche Bebauung einfach am besten.
Naja, ich war noch nicht in der Straße aber auf dem Bing Bild nehmen zwei große breite einheitliche Gebäude links der Lücke den größten Teil des Blockes ein. Schlicht, glatt und ohne Gesims und Gesums. Und auch an dem schmaleren Gebäude rechts gibt es zwar Vor- und Rücksprünge aber auch kein Gesimse.

Edit: Die Lücke auf der anderen Straßenseite ist wohl nicht gemeint. Da sieht man zwar die Häuserfronten nicht, sie sehen aber von hinten nach moderneren Nachkriegsbauten aus..

http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=srg...IuMDgmc3R5PWI=

Geändert von Chandler (18.06.12 um 12:30 Uhr)
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Alt 18.06.12, 11:46   #28
Mauerwerk
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Warum sind heutzutage alle Neubauten "geköpft"? Es ist ziemlich auffällig, dass kaum ein Architekt in Berlin die eigentlich typischen Spitzdächer aufsetzt. Wenn man vom Fernesehturm in Richtung Friedrichshain, Prenzl.-berg und auch Charlottenburg schaut, sieht man eigentlich ein Meer an meist roten Dächern der erhaltenen Altbauten. Die Neubauten hingegen sind meist platt. Das finde ich eigentlich schade und mich würde mal die Erklärung dafür interessieren. Aber in diesem Fall sind zumindest die Fassaden wirklich ansehnlich gestaltet - sehr schön. Ein Architekt, der sich mal ein bischen Mühe gibt.
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Alt 18.06.12, 11:50   #29
Chandler
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@Mauerwerk
Ein Staffelgeschoss lässt sich einfach besser nutzen und verkaufen. Dachziegelflächen bringen wirtschaftlich gesehen nichts.
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Alt 18.06.12, 14:21   #30
Batō
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Zitat:
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aber liefert mir nur eine überzeugende begründung warum man diesen stil im jahr 2012 bei wohnhäusern anwenden sollte!
Ganz einfach, offenbar gibt es eine kaufkräftige Nachfragergruppe die dafür sorgt, dass derlei Projekte in der letzten Zeit vermehrt aus dem Boden gestampft werden. Ich finde daran nichts Verwerfliches.

Der im Faschismus angewandte Neoklassizismus wurde m.W. vor allem in repräsentativen Großbauten (Verwaltung etc.) praktiziert; d.h. großdimensionierte Baumassen mit klassizistischen Formen in monotoner Reihung. Die Patzschke-Bauten zeichnen sich dagegen vor allem durch ihre Kleinteilig- und Feingliedrigkeit aus. Die Baulücke die da geschlossen wird ist relativ groß, trotzdem wird durch die unterschiedliche Gestaltung der Häuser kein monotoner sondern ein abwechslungsreicher Block geschaffen.
Bzgl. Wohnungsbau im Nationalsozialismus: für Wohnbauten verwendete man den Heimatschutzstil und teilweise moderne Formen für größere Siedlungsbauten. So was wie die Patzschke-Bauten hätte es da nicht gegeben.

@Chandler
Aus der Luft betrachtet lässt sich die Straße kaum auf einen einheitlichen Stil festlegen. In das Gesamtbild des Kiezes passt das Projekt dennoch ganz gut.
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