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Alt 08.09.14, 11:11   #31
Saxonia
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Es nützt doch nichts, sich immer wieder zu winden. Zerstörte Innenstädte kamen die DDR auf lange Sicht sogar günstiger denn hier musste man gar nichts sanieren sondern konnte einfach abräumen und neu bauen. Und die ruinierten Innenstädte, wie wir sie in den 80er Jahren sahen, waren sicherlich kein Produkt der Kriegszerstörung. Schon gar nicht in Städten die kaum welche erlebt hatten.
Die nach Kriegsende und andauernden Reparationen tatsächlich knappen Mittel erklären auch nicht, warum nach SMAD Befehl Nr. 209 völlig intakte Herrenhäuser und Schlösser vernichtet wurden. (ok, für "Neubauernhöfe", Witz komm raus).
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Alt 08.09.14, 12:01   #32
Oranien
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Oranien sorgt für eine nette AtmosphäreOranien sorgt für eine nette AtmosphäreOranien sorgt für eine nette Atmosphäre
Die DDR hat aus ihrer Sicht rational gehandelt:

- Es ist günstiger, industriell zu bauen statt handwerklich zu sanieren. Dieses Argument war in einer immer mehr von Resourcenknappheit geplagten Wirtschaft immer wichtiger.

- Die räumliche Trennung von Arbeit, Gewerbe, Unterhaltung und Wohnen machte der Stasi die Arbeit leichter. Der Prenzlauer Berg war nicht umsonst eine Hochburg des (kirchlichen) Widerstands. Diese wilde Mischung aus Häusern und Funktionen war für die Stasi schwerer zu durchdringen und es gab für die Bewohner zuviele Vernetzungsmöglichkeiten. Wenn man die Leute dagegen ins Arbeiterschliessfach in den Aussenbezirk wegsperrt, ist Vieles leichter.

- Ideologisch kam es, wie schon erwähnt, obendrein zupass. In zwei Richtungen: Die Ideologie war sowohl Anlass als auch Ausrede.
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Alt 08.09.14, 17:50   #33
Klarenbach
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Weiter geht es mit der Runde durch den Park von Babelsberg. Hier befindet sich auch das Maschinenhaus. Es wurde von 1843 und 1863 nach Entwürfen von Ludwig Persius und Martin Gottgetreu errichtet. Auch hier gibt es Schäden am Mauerwerk und den Fundamenten. Die Sanierungskosten werden auf 1,6 Millionen Euro geschätzt. Auch in diesem Fall ist eine Sanierung nicht absehbar, da das Geld fehlt.





Ein zweiter Blick offenbart die Schäden:







Auch Schloss Babelsberg ist ein Problemfall. Das Schloss wurde zwischen 1834 und 1849 in mehreren Bauabschnitten nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel, Ludwig Persius, Johann Heinrich Strack und Martin Gottgetreu errichtet. Aktuelle Probleme sind Risse im Mauerwerk, marode Terrassen, kaputte Treppenanlagen, undichte Fenster und kaputte Wasserspiele.
Derzeit erfolgt zwar eine Sanierung der Außenfassaden für 9,7 Millionen Euro. Die ebenso wichtige Innensanierung, für die rund 25 Millionen Euro veranschlagt werden, ist allerdings nicht absehbar, da das Geld fehlt.





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Alt 09.09.14, 13:28   #34
Klarenbach
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Ein weiteres Problem ist der Zustand des Babelsberger Parks. Der Park wurde zwischen 1834 und 1875 nach Entwürfen von Peter Joseph Lenne´, Fürst Herrmann Heinrich von Pückler-Muskau und Otto Ferdinand Kindermann angelegt. Derzeit ist die Situation, dass große Teile des Parks verwildert sind. Viele der einst 20 gestalteten Aussichtspunkt sind nicht mehr vorhanden. Ein weiteres Problem besteht darin, dass das Brauchwassernetz zu großen Teilen kaputt ist und dass viele Wasserspiele und Fontänen nicht mehr betrieben werden können. Eine Wiederherstellung des Parks ist nicht absehbar, da auch hier das Geld fehlt.

Hier sieht man den einstigen Friedrich-Wilhelm- Wasserfall, der derzeit nicht betrieben werden kann.





Das ist das Fontänenplateau, früher ein wichtiges Aussichtsplateau. Heute sind die einstigen Sichtachsen zugewachsen, und von der einstigen Fontäne ist auch nichts mehr zu sehen.



Nicht viel besser ist der Zustand des Östlichen Aussichtsplateaus. Die einstige gärtnerische Gestaltung ist nicht mehr erkennbar. Die hier beginnende Sichtachse zum Brauhausberg, die sogenannte "Lange Sicht" lässt sich immerhin noch erahnen.



Ein Problem ist auch der Zustand der Kleinarchitekturen, wie zum Beispiel der Parkbänke:



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Alt 09.09.14, 17:26   #35
sebiart
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sebiart ist im DAF berühmtsebiart ist im DAF berühmt
Danke Klarenbach.

Ja traurig, mein Lieblingspark in Potsdam verfällt weiter.
Was ist eigentlich aus dem Geysir geworden? Immer noch nicht im Betrieb?
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Alt 09.09.14, 20:59   #36
abrissbirne
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abrissbirne ist ein wunderbarer Anblickabrissbirne ist ein wunderbarer Anblickabrissbirne ist ein wunderbarer Anblickabrissbirne ist ein wunderbarer Anblickabrissbirne ist ein wunderbarer Anblickabrissbirne ist ein wunderbarer Anblickabrissbirne ist ein wunderbarer Anblickabrissbirne ist ein wunderbarer Anblick
Zu diesem Thema wie gerufen kommt da ein heutiger Artikel in der PNN zum Thema Sanierungsprojekte der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten (SPSG). Kurz zusammengefasst: im nächsten Jahr stehen Verhandlungen zwischen der SPSG und Brandenburg, Berlin und dem Bund über den neuen Masterplan an, der dem gegenwärtigen Masterplan folgen soll, der bis 2017 läuft (Gesamtvolumen 155 Millionen Euro). Römische Bäder und Pfaueninselschloss sollten eigentlich schon in diesem Masterplan in Angriff genommen werden, es habe aber leider noch dringlichere Sanierungen gegeben. Nebenbei verfolgt die SPSG auch einige Neubauprojekte für Funktionsbauten, die natürlich auch noch aus den wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln finanziert werden müssten (zumal ÖPP-Finanzierungen inzwischen als unrentabel gelten würden).

Fazit: man darf gespannt sein, welche Ergebnisse die kommenden Masterplan-Verhandlungen der SPSG erzielen werden. Beim jetzigen Finanzrahmen fehlt's an allen Ecken und Enden.
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Alt 09.09.14, 21:14   #37
abrissbirne
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@Klarenbach:
Du zeigst reihenweise unsanierte Ansichten aus den Potsdamer Schlössern und Gärten, stets versehen mit dem stereotypen Lamento, dass eine Sanierung nicht absehbar sei, da "das Geld fehlt". Es wäre nur fair, wenn Du zwischendurch auch mal anerkennen würdest, was bereits geschafft wurde oder demnächst angegangen wird. Nur als Beispiel hier ein Verweis auf den Masterplan SPSG in Bezug auf den Park Babelsberg. Bis 2016 sollen die Pump- und Wasseranlagen und Fontänen des Parks wiederhergestellt werden, die ersten Arbeiten haben schon begonnen. Nur auf's Foto kommt Dir das anscheinend nicht. Traurige Ecken werden wir in den riesigen Anlagen der SPSG auch im Jahre 2050 noch ablichten können. Es geht halt auch nicht alles auf einen Schlag, auch wenn man sich dies vielleicht wünschen würde.
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Alt 12.09.14, 16:59   #38
Luftpost
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Verschweigen verrät Absichten

Die Absichten von Klarenbach sind unredlich. Denn vielfach zeigt er Gebäude, die er ruinöse Gebäude nennt, verweist auf fehlendes Geld und fehlende Aussicht auf Sanierung, verschweigt jedoch, dass es sich bei diesen Gebäuden um solche im ehemaligen Mauerstreifen Potsdams handelt. Diese Gebäude waren zu DDR-Zeiten von den Parks abgetrennt, der Normalbürger hatte keinerlei Zutritt. Sie waren gezielt dem Verfall preisgegeben worden oder bereits abgeräumt. Erst mit der friedlichen Revolution '89 kamen sie wieder in das Bewusstsein der Potsdamer Bürger. Erst ab diesem Zeitpunkt wurden sie zumindest im Bestand gesichert oder sogar saniert oder rekonstruiert.

Saniert / Rekonstruiert:
- Meierei im Neuen Garten,
- Heilandskirche Sacrow (Danke für den Hinweis Carlo)

Gesichert:
- Grotte im Neuen Garten,
- das Maschinenhaus im Park Babelsberg

Dass gleichzeitig mit dem Masterplan die Rekonstruktion weiter Teile der preußischen Schlösser- und Gärten ermöglicht werden, ist natürlich geflissentlich verschwigen worden. Und was bereits seit '89 vollbracht wurde, umso mehr:
- aus dem NVA-Museum wurde wieder das Marmorpalais,
- aus dem Museum für Ur- und Frühgeschichte wieder das Schloss Babelsberg.

Beide Schlösser waren innen als solche nicht mehr zu erkennen. Die DDR hatte Verblendungen, Zwischendecken und Wände gezogen und die Schloss-Struktur bei beiden damit völlig aufgehoben.

- Die historische Mühle steht wieder,
- das Neue Palais wird restauriert und die akute Einsturzgefährdung des Marmorsaals wurde beseitigt,
- die Communs sind wieder hergestellt,
- gerade wurde das Triumph-Tor zwischen ihnen wieder eingeweiht,
- das Schloss Babelsberg bekommt eine Generalsanierung,
- die Neptungrotte wird wieder hergestellt,
- die Gotische Bibliothek, akut einsturzgefährdet, wurde abgetragen und wieder neu aufgebaut,
- das Belvedere auf dem Klausberg war nur noch eine Brandruine und steht nun wieder für Hochzeiten zur Verfügung...

Und das sind nur die größten, augenscheinlichsten Projekte.

Dazu kommen noch die Bürgerinitiativen Belvedere und Winzerberg, die diese beiden Kleinode retteten und retten...

Verschweigen sagt viel über Stoßrichtung des Gesagten aus und verrät ebenso viel über Motivation und Mentalität.

Grüße
Luftpost

Geändert von Luftpost (12.09.14 um 19:45 Uhr)
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Alt 12.09.14, 19:15   #39
Architektator
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Wiedereröffnung der Kolonnaden/Sanierung von Schloss Cecilienhof

Nach sechs Jahren Sanierungszeit sind die Kolonnaden am Neuen Palais im Schlosspark von Sanssouci wiedereröffnet worden. Das Projekt kostete rund 25 Millionen Euro, von denen etwa 17 Millionen aus dem Sonderinvestitionsprogramm der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) stammen, das aus Mitteln des Bundes sowie der beiden Länder finanziert wird. Bis 2017 stehen darin insgesamt rund 155 Millionen Euro zur Verfügung.

http://www.maz-online.de/Lokales/Pot...hne-Pferdeoper

Zudem wird laut einem Bericht der Märkischen Allgemeinen auch das fast 100 Jahre alte Schloss Cecilienhof, in dem die Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg das Potsdamer Abkommen unterzeichneten, erstmals saniert. Für rund 10 Millionen Euro werden bis 2017 nicht nur Dächer, Fassaden und Gartenmauern, sondern auch die technische Infrastruktur des Bauwerks bei laufendem Betrieb des Museums grundlegend instandgesetzt.

http://www.maz-online.de/Lokales/Pot...stmals-saniert
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Alt 12.09.14, 19:23   #40
Carlo
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Zitat:
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Die Absichten von Klarenbach sind unredlich. Denn vielfach zeigt er Gebäude, die er ruinöse Gebäude, verweist auf fehlendes Geld und fehlende Aussicht auf Sanierung, verschweigt jedoch, dass es sich bei diesen Gebäuden um solche im ehemaligen Mauerstreifen Potsdams handelt. Diese Gebäude waren zu DDR-Zeiten von den Parks abgetrennt, der Normalbürger hatte keinerlei Zutritt. Sie waren gezielt dem Verfall preisgegeben worden oder bereits abgeräumt. Erst mit der friedlichen Revolution '89 kamen sie wieder in das Bewusstsein der Potsdamer Bürger. Erst ab diesem Zeitpunkt wurden sie zumindest im Bestand gesichert oder sogar saniert oder rekonstruiert.
Sehr richtig.

In die Liste der von Dir genannten Bauten gehört auch die Heilandskirche in Sacrow, die, ebenfalls im Sperrgebiet gelegen, von den DDR-Behörden dem Verfall preisgegeben wurde.

http://de.wikipedia.org/wiki/Heiland...ort_von_Sacrow

In den 1980er Jahren initiierte der damalige Regierende Bürgermeister von (West-)Berlin, Richard von Weizsäcker, eine Notsicherung, die vom Westen finanziert wurde. Ab 1990 wurde die Kirche restauriert. Heute gehört sie zum Weltkulturerbe.
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Alt 12.09.14, 19:29   #41
Konstantin
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Nein! Schuld sind nur die blöden Zuzügler, die ihr Geld lieber für die Reko des Schlosses und des Palastes Barberini anlegen. Die Reichen in potsadm gehören endlich enteignet!
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Alt 12.09.14, 20:04   #42
Klarenbach
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Das Problem der Schlösserstiftung ist, dass sie derzeit nicht in der Lage ist, eine permanente Instandhaltung ihrer Gebäude sicherzustellen. Es ist ja nicht so, dass die Schlösser einmal saniert werden und dann herrscht Ruhe. Vielmehr handelt es sich bei den meisten Schlössern und Parkbauten um sehr empfindliche (und oft nicht sehr solide) Gebäude, die eine permanente Instandhaltung benötigen. Ein gutes Beispiel sind die Kolonnaden am Neuen Palais. Diese waren schon zu Zeiten Friedrichs II. einsturzgefährdet, und sie wurden dann immer wieder erneuert, und sie werden auch künftig eine permanente Erneuerung brauchen.

Ein anderes Beispiel ist das Belvedere auf dem Klausberg im Park von Sanssouci. Dieses wurde bis 2002 durch Gelder der Messerschmidt-Stiftung saniert. Bereits jetzt gibt es wieder massive Schäden, weil die Schlösserstiftung nicht das Geld hat, um das Gebäude permanent instandzuhalten.

Daher denke ich schon, dass die Schlösserstiftung massiv unterfinanziert ist. Derzeit ist sie eigentlich nur in der Lage, die gröbsten Gefahren abzuwenden. Deshalb halte ich die Forderung nach zusätzlichen öffentlichen und privaten Geldern für berechtigt.

Ansonsten befanden sich die Gebäude im Park von Sanssouci natürlich nicht im Mauerstreifen, und auch das Schloss Babelsberg war öffentlich zugänglich, dort befand sich ja schließlich das Museum für Ur- und Frühgeschichte, wie schon richtig geschrieben wurde. Sicher hat es auch während der DDR-Zeit Instandhaltungsdefizite gegeben, nur hilft eine Debatte darüber den Bauten im Welterbebereich nicht weiter. Man kann die DDR schließlich nicht nachträglich in Haftung nehmen.
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Alt 12.09.14, 23:46   #43
Luftpost
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Na Klarenbach,
Wieder Halbwahrheiten und Unwahrheiten? Wer hat behauptet, dass das Schloss Babelsberg im Mauerstreifen stand? Niemand. Bitte noch mal genau lesen: dieser Bezug wurde zu Meierei, Heilandskirche Sacrow, Maschinenhaus und Grotte hergestellt.

Eine ehemals "schöne" Stasi- Marotte: verwendete Vokabeln des Delinquenten verwenden, und in anderem Zusammenhang setzten, um dem Delinquenten dies dann unter zu jubeln. Ganz feine Art!

Und Schlösser sind nicht sehr solide gebaut... Sagt wer? Steht wo? Wissenschaftlich erwiesen? Ganz bestimmt...

Nein, auch die Kolonnaden waren zu Friedrichs Zeiten nicht einsturzgefährdet. Es wurde nur gefuscht und zu schnell gebaut. Einsturzgefährdet waren sie erst zu DDR- Zeiten, als man 40 Jahre Sanierungen verschleppte.
Ist das jetzt eigentlich irgendwie von Ihnen begründbar, dass das Triumphtor auch in Zukunft ständiger Sanierungen bedarf? Die Schlosserstiftung behauptet doch genau gegenteiliges: dass das Tor mit Kolonaden nun eine Generalsanierung hinter sich hat und nun lange Jahre problemlos stehen wird. Oder ist das nur mal wieder ein bischen Stimmungsmache, die Sie hier zu betreiben versuchen? Nach dem Motto Fass ohne Boden, die Schlösser in Potsdam? Am besten abreißen, gell?

Und auch das Belvedere wird nicht von der Schlösser-Stiftung verwaltet und ggf. saniert. Dies macht dauerhaft ein Potsdamer Bürgerschaftsverein mit Spendenmitteln. Ist aus ARGUS hervor gegangen. Sollte man eigentlich als interessierter Potsdamer wissen. Ist eigentlich schon Allgemeinwissen...

Mann Mann Mann, so viel Falsches in einem Beitrag. Wieviel bleibt denn noch übrig, wenn man mal die anderen Beiträge überpruft? Nur Bilder?

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Alt 13.09.14, 00:22   #44
Konstantin
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Natürlich nimmt man die DDR nachträglich in Haftung - so gut man kann. Deshalb fliessen Gelder der Massenorganisationen der DDR, deren der deutsche Staat nach 1990 habhaft werden konnte, zu entscheidenden Teilen in Sanierungen von kulturell herausragenden Bauten, auch der Schösserstiftung in Berlin/Brandenburg.

Wo die Millionen der SED-SED/PDS-PDS-Linke (es ist ja jüngst gerichtlich offenbar geworden, dass auch die Partei "Die Linke" selbst auf diese Rechtnachfolge eigentumsrechtlich besteht) geblieben sind, die sich über u. a. österreichische Konten nach Russland und andere osteuropäischen Staaten verflüchtigt haben weiss wahrscheinlich unter den bekannteren SED-Kadern nur der Fraktionsvorsitzende der Partei im Deutschen Bundestag, Gregor Gysi. Scharfenberg könnte da mal tätig werden, vielleicht findet sich noch etwas...

Die "Unterfinanzierung" ist für die meisten deutschen Schlösser und Gärten zu beklagen. Besser geht es den Baudenkmalen nur in Bundesländern mit Haushalten, die Einnahmen und Ausgaben in Einklang bringen können.
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Alt 13.09.14, 09:18   #45
tel33
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Da ja Bilder immer gern gesehen werden, sollte man vielleicht auch mal einen Blick darauf werden, was zu DDR-Zeiten so mit dem Potsdamer Kulturgut veranstaltet wurde...

Hier z.B. das Marmorpalais im Neuen Garten:



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