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Alt 26.11.18, 13:20   #1
Stad1982
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Stad1982 hat die ersten Äste schon erklommen...
Kudamm-Tower auf dem Karstadt-Areal

Der österreichische Investor Benko plant 2-3 Türme (120m-150m) am Kudamm zwischen Rankestr. und Joachimsthalerstr. Die Pläne sollen nächste Woche vorgestellt werden. Baustadtrat Schruoffeneger (Grüne) präferiert 2 Türme im Bereich 120m.


https://www.bz-berlin.de/berlin/char...egt-bald-tower
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Alt 26.11.18, 13:25   #2
tcamde
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tcamde befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Endlich beginnt der Aufbruch. Das kann noch ein guter Cluster werden in der City West.
Noch ist allerdings nichts genehmigt.
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Alt 26.11.18, 13:50   #3
Stad1982
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Stad1982 hat die ersten Äste schon erklommen...
^
Die Minimallösung mit 2 Türmen à 120Metern dürfte aber nach den Aussagen des Baustadtrats schonmal sicher sein.

Vorgestellt wird das Projekt übrigens in Lüschers Baukollegium am kommenden Montag.
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Alt 26.11.18, 14:02   #4
Aixois
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Aixois wird schon bald berühmt werdenAixois wird schon bald berühmt werden
Das wären in der Tat hervorragende Nachrichten, zumal diese Türme die jetzt schon sehr metropolenhafte Kreuzung Kudamm/Joachimsthaler noch besser herausstellen würden und man wirklich von einer schön proportionierten Stadtkrone sprechen könnte.
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Alt 26.11.18, 14:34   #5
Hallole
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Hallole ist ein LichtblickHallole ist ein LichtblickHallole ist ein LichtblickHallole ist ein LichtblickHallole ist ein LichtblickHallole ist ein Lichtblick
Am Ende des verlinkten "B.Z."-Artikels ist auch die Rede davon, der Eigentümer des Europa-Centers wolle "hoch hinaus", Parkhaus und Therme sollten abgerissen werden und dort ein bis zu 240 Meter hoher Turm aufschießen (siehe auch: http://www.deutsches-architektur-for...&postcount=932).
Schon im April hat sich das Baukollegium mit dem Neubauvorhaben gegenüber dem KaDeWe an der Tauentzienstraße beschäftigt, es sind dort langgezogene, 7-geschossige Neubauten inkl. kleinen Turmaufbauten vorgesehen (siehe: http://www.deutsches-architektur-for...&postcount=922) - besagte "240 Meter" sind also Unsinn.

Bleibt also abzuwarten, ob die für ihre Seriosität bekannte B.Z. auch hier gut (wieder einmal von Signa) informiert ist
Zitat:
Zitat von Theseus532 Beitrag anzeigen
Es ist richtig, dass viele Vorschläge eher dem Ego von Architekten geschuldet sind, sich auch wieder ins Gespräch zu bringen und weniger den tatsächlichen Notwendigkeiten.
[...]
Ich denke daher, dass die nächsten zehn Jahre kein neues Hochhaus (mehr als 100m) in der City West entstehen wird.
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Alt 26.11.18, 14:34   #6
cardiac
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cardiac ist ein Lichtblickcardiac ist ein Lichtblickcardiac ist ein Lichtblickcardiac ist ein Lichtblickcardiac ist ein Lichtblickcardiac ist ein Lichtblick
Ich find die aufgeführten Alternativen seltsam. Wären 150, 130 und 120m (oder eine etwas andere Staffelung) nicht die beste Lösung? Was hat Berlin bloß nur mit seiner Einheitshöhe? Ich finde das total seltsam, dieses "Traufhöhendenken" bei Hochhäusern.
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Alt 26.11.18, 14:39   #7
Camondo
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Camondo kann im DAF auf vieles stolz seinCamondo kann im DAF auf vieles stolz seinCamondo kann im DAF auf vieles stolz seinCamondo kann im DAF auf vieles stolz seinCamondo kann im DAF auf vieles stolz seinCamondo kann im DAF auf vieles stolz seinCamondo kann im DAF auf vieles stolz seinCamondo kann im DAF auf vieles stolz seinCamondo kann im DAF auf vieles stolz seinCamondo kann im DAF auf vieles stolz seinCamondo kann im DAF auf vieles stolz sein
^ Einheitshöhe und Torsituationen schaffen, ist schon merkwürdig ich gebe dir recht. Die 150 m wären schon wichtig. Aber immerhin kommt jetzt mal was Schwung in den Westen. Welche Qualifikation braucht man eigentlich als Baustadtrat? nurmal so interessehalber.
__________________
„Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben“.
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Alt 26.11.18, 14:39   #8
Architektenkind
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Architektenkind braucht man einfachArchitektenkind braucht man einfachArchitektenkind braucht man einfachArchitektenkind braucht man einfachArchitektenkind braucht man einfachArchitektenkind braucht man einfach
Zitat:
Zitat von Hallole Beitrag anzeigen
Schon im April hat sich das Baukollegium mit dem Neubauvorhaben gegenüber dem KaDeWe an der Tauentzienstraße beschäftigt, es sind dort langgezogene, 7-geschossige Neubauten inkl. kleinen Turmaufbauten vorgesehen (siehe: http://www.deutsches-architektur-for...&postcount=922) - besagte "240 Meter" sind also Unsinn.
Das verlinkte Projekt soll in der Passauer gebaut werden, nicht Tauentzien. Ich glaube auch nicht an einen 240-Meter-Anbau am Europacenter, aber beide Projekte (bzw. Ideen) haben nichts miteinander zu tun.
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Alt 26.11.18, 14:44   #9
Stad1982
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Stad1982 hat die ersten Äste schon erklommen...
@Hallole

Du bringst da einiges durcheinander..Wie der Vorredner schon festgestellt hat.

Die BZ ist deswegen gut informiert, weil es eine offizielle Einladung durch das Baukollegium für Montag den 03.12 gibt. Die Sitzung ist übrigens öffentlich.

Und weil der Baustadtrat das Projekt auf Anfrage bestätigt hat.
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Alt 26.11.18, 18:25   #10
Bousset
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Bousset könnte bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von Architektenkind Beitrag anzeigen
Das verlinkte Projekt soll in der Passauer gebaut werden, nicht Tauentzien. Ich glaube auch nicht an einen 240-Meter-Anbau am Europacenter, aber beide Projekte (bzw. Ideen) haben nichts miteinander zu tun.
Hmm, also hinsichtlich der Verschattung scheinen mir 240 m an der Stelle auch deutlich irreal. Vorhin habe ich gerade das Parkhaus genutzt und bin durch die etwas verwahrloste Einkaufspassage gelaufen. Solange ich mich erinnern kann, hat das Ding nie funktioniert und um das Parkhaus ist es auch nicht schade. Wäre schön, wenn da was kommt.
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Alt 26.11.18, 19:05   #11
Baukörper
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Baukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfach
Also wenn ich mich richtig erinnere, war das städtebauliche Konzept für die City-West so gedacht, dass die höchsten Häuser am Breitscheidplatz stehen sollen, also zur Zeit das Upper West und Zoofenster.
Daher würde ich in der Lage Joachimsthaler / Rankstraße nicht mit mehr als diesen ca. 120 Meter rechnen. Das steht auch so ähnlich schon im Artikel der B.Z. als Aussage des Baustadtrats Schruoffeneger.

Besseren Chancen für 150 Meter oder so, sehe ich tatsächlich eher am Europacenter, aber 240 Meter halte ich für unrealistisch.

Mir würde es auch gefallen, wenn das gesamte Europacenter umgebaut bzw. erneuert würde. Bis auf die Wasseruhr gibt es da nichts, was mir gefällt.
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Alt 26.11.18, 19:56   #12
rallekoffskaja
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Kann mich mal jemand aufklären, was an Hochhäusern jetzt so besonders „geil“ ist? Berlin ist nicht New York und sollte erst gar nicht den Versuch unternehmen, ein Hauch von X und ein Feeling von Y zu sein. Berlin ist Berlin. Und das ist auch ganz gut so. Berlin hat seinen unverwechselbaren Charakter bereits und muss ihn nicht austauschbarer machen, um irgendwie zum erlauchten Metropolenkreis dazuzugehören. Wem das zu wenig Metropole ist, dem sei eine Fahrt mit den Öffentlichen gern empfohlen. Ich bin nicht grundsätzlich gegen hohe Häuser, aber es gibt mit dem Alexanderplatz sicher einen geeigneteren Standort, als ausgerechnet eine an sich gut gewachsene städtische Struktur. Warum muss man auf Teufel komm raus den Straßencharakter einer weltberühmten Meile ändern? Mit Petitessen wie Architektur hält man sich scheinbar gar nicht mehr auf. Und um noch mal den Torbegriff aufzunehmen: Der Begriff scheint so sinnentleert, wie die Verortung von Torsituationen im Stadtraum. Die beiden Behrensbauten am Alexanderplatz machen ja wenigstens als Übergang zu Keimzelle der Stadt Sinn. Und auch am Potsdamer Platz sehe ich einen Sinn in den beiden Hochhäusern. Aber beim Baukollegium bilden ja auch das Haus des Lehrers und das Haus des Reisens eine Torsituation. Diagonal, mit einer überdimensionierten Kreuzung zwischendrin. Da ist die Frage „Tor zu was?“ eigentlich schon völlig nebensächlich.
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Alt 26.11.18, 20:07   #13
UrbanFreak
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Was ist denn an niedrigen Häusern geil? Hochhäuser bieten tatsächlich Abwechslung in der Architektur und Stadtgestaltung.

Und der Vergleich mit New York hinkt - New York ist doch nicht einfach nur eine Ansammlung von Hochhäusern und umgekehrt ist es auch nicht so das nur New York Hochhäuser hat.

Praktisch alle Metropolen dieser Welt entwickeln sich und wachsen. Man kann sich dem verweigern und alles zwanghaft konservieren (was in einem völlig zerstörten Berlin nach dem 2. Weltkrieg eher eine undankbare Aufgabe ist) oder man kann es als Chance sehen Nachkriegsbauten jetzt durch passende Stadtgestaltung zu ersetzen.

Am Zoo sind Hochhäuser mit Sicherheit sehr gut aufgehoben. Ähnlich wie am Potsdamer Platz, am Alex und an der Media Spree.
__________________
Kann man neues, schönes bauen? Das ist hier die Frage.

- Alle Bilder von mir, wenn nicht anders erwähnt -
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Alt 26.11.18, 20:58   #14
rallekoffskaja
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Na man sollte eine Frage nicht mit einer Gegenfrage beantworten. Aber ich will trotzdem versuchen zu erläutern, warum ich an dieser Stelle Hochhäuser für unangemessen halte. Niedrige Häuser mögen für sich genommen nicht zwingend „geil“ sein. Aber wenn sie eine gewisse einheitliche Höhe (ich halte die Häuser an dieser Stelle auch nicht für niedrig) aufweisen, bieten sie die Chance, sich harmonisch aufeinander abzustimmen. Das ist etwas, das in der City West bislang eigentlich ganz gut funktioniert hat. Abwechslungsreichtum hört sich zwar zunächst auch erstmal ganz nett und erfrischend an. Aber dazu muss man nicht notwendigerweise auf Hochhäuser zurück greifen. Wenn die Architektur schlecht ist - und dies liegt durchaus im Bereich des Möglichen - zieht es u.U.einen ganzen Straßenzug mit hinunter. Das Risiko ist mir einfach zu hoch.
Zum anderen stört mich die Beliebigkeit in der Diskussion. Es ist nahezu egal, wo sie stehen. Man diskutiert über Höhen wie über die Wahl einer Pizza im Supermarktregal. Gedanken um den Bezug zur Umgebung? Nur bezüglich der anderen Hochhäuser. Gedanken um die Wirkung auf die eigentliche Platzgeometrie? Unerheblich. Der Bezug zum zentralen Bauwerk der City West sowie des Platzes selbst (und damit meine ich die Gedächtniskirche)? Eine Bagatelle. Die Straßen- und Platzgeometrie ist in Berlin vielfach - und das wird leider zu oft übersehen - Resultat eines Planungsprozesses, der vom Großen (Planung von breiteren Achsen, Knotenpunkten und Plätzen) zum Kleineren (den Häuserzeilen) überging. Das Zentralbauwerk an diesem Platz wird zunehmend abgelöst von Bauwerken am Rand. Das kann man mit Achselzucken hinnehmen, man kann auch von Fortschritt sprechen. Ich halte es jedenfalls für unnötig und schade. Ich meine, am Tauentziehn hat sich die Qualität der Sichtachse vom Wittenbergplatz aus bereits erheblich verschlechtert. Die Silhouette der Kirche ist einem Rechteck gewichen.
Es mag zwar alles etwas überspitzt formuliert sein von mir. Aber ich finde London ist ein gutes, wenngleich abschreckendes Beispiel: Die Stadt mag abwechslungsreich sein in ihrem Zentrum. Ich finde sie aber auch wahnsinnig unharmonisch. Brüssel mag zwar kaum Hochhäuser haben. Aber auch hier gehen die Großstrukturen deutlich zu Lasten des einstigen Charakters. Viele andere europäische Metropolen schaffen es doch auch, sich Hochhäusern in ihrem Zentrum zu widersetzen. Es sind auch nicht die touristisch und ökonomisch unattraktivsten Städte. Und dass das alles auch weniger mich dem Wachstum der Stadt zu tun hat, zeigt allein die Tatsache, dass die Stadt früher mehr als heute der Nabel der Republik war, zudem auch noch mehr Menschen in der Stadt und noch dazu auf viel engerem Raum lebten.

Geändert von rallekoffskaja (26.11.18 um 21:23 Uhr)
rallekoffskaja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.18, 22:32   #15
jan85
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jan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunft
^Die Einwohnerzahl steigt jedoch aktuell weiter fünfstellig (alle paar Jahre eine neue Großstadt), ebenso wie auch die Jobs und die Touristenzahlen - und das bei wachsenden (Platz-)Ansprüchen. Da finde ich es nur folgerichtig, deutlich höher zu bauen. Zumal ja auch die Preise anziehen und es sich somit erst so richtig lohnt. Die Zoogegend hat die nötige Infrastruktur und von den Baumassenstudien her finde ich es erst mal stimmig und ansprechend. Es würde den Bestand reizvoll ergänzen, zumindest im Falle anspruchsvoller Architektur. Mit New York oder gar Manhattan hat das aber sehr wenig zu tun. Da bestehen ja ganze Blocks aus richtigen Wolkenkratzern...
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