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Alt 04.12.18, 14:13   #31
ulgemax
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Nun ist die vorherrschende und stadtauswärts ja auch noch weitgehend intakte Blockrandbebauung im Herzen der City West ja schon vor Jahren konterkariert worden, mit dem Ergebnis, dass heute städtebaulich weitgehendes Durcheinander herrscht: vom "Bikini-Haus" und den beiden flankierenden Hochhausscheiben aus den 50er Jahren übers Europacenter (Scheibe mit Fuß) aus den 60ern über das massige Ku´damm-Eck von Düttmann aus den 70ern mit seiner Indoor-Höhlenwelt, das Ende der 90er vom genauso massigen Swiss Hotel ersetzt wurde, dem gegenüber das Block-gebundene Hochhaus von Kleihues steht und auf der anderen Seite die querliegende Scheibe vom Kranzler-Eck, schließlich die beiden Türme an der Kantstraße - hier noch irgendwo Zusammenhang zu sehen, braucht es schon eine sehr rosige Brille. Von daher spricht in meinen Augen nichts dagegen, das Chaos noch weiter zu steigern, in der Hoffnung, dass es vielleicht irgendwann in eine neue Qualität umschlägt. Aber den weiteren Kurfürstendamm möge man bitte nicht der Beliebigkeit überlassen.

Geändert von ulgemax (04.12.18 um 15:10 Uhr)
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Alt 04.12.18, 18:47   #32
Baukörper
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Wenn ich es richtig verstanden habe, damals schon in dem viel diskutierten Interview mit Frau Lüscher (hab ich heute nicht mehr gefunden), dann möchte der Senat, dass Hochhäuser sich am ganz bestimmten Stellen konzentrieren. Die sind bis jetzt u.a. der Alexanderplatz, der Breitscheidplatz, sowie bestimmte Verkehrsknotenpunkte, z.B. nördlich des Hauptbahnhofs und am Bf Warschauer Straße, nur um ein paar Beispiele zu nennen.
Daher ist dann die Straßenkreuzung Kurfürstendamm Ecke Joachimsthaler Straße, bzw. die Augsburger Str. und der Los-Angeles-Platz aus deren Sicht auch nicht geeignet für ein eigenständigen Hochhauscluster.

Auch wenn man die Verkehrsanbindung des diskutierten Standorts mit der des Alexanderplatzes oder des Haupzbahnhofs vergleicht, wird vielleicht deutlich, dass dort nicht zusätzlich drei Hochhäuser auf engstem Raum vertretbar sind.

Hätte der Investor ein Konzept mit nur einem guten Hochhaus vorgeschlagen, wäre mann evtl. weiter gekommen.
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Alt 04.12.18, 19:00   #33
cardiac
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^ Ich hoffe der Post ist ironisch gemeint.
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Alt 04.12.18, 20:06   #34
Baukörper
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Wieso?
Die veröffentlichte Variante ist m.E.offensichtlich inakzeptabel, auch wenn es nur zwei Türme wären.

Drei Hochhäuser, alle um die 120 Meter, innerhalb eines Blocks oder halt zwei, dann aber höher, sind doch nur Investorenträume und das ohne ausreichende Anbindung bzw entsprechende Untersuchungen zu den Auswirkungen.
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Alt 05.12.18, 08:18   #35
cardiac
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Die Hochhäuser würden direkt neben den bestehenden zwei entstehen, außer von einer Seite wären sie gesäumt von Häusern mit Höhen oberhalb der Traufhöhe. Es ist absolut irre, diese nicht als Teil des Clusters dort zu sehen und irgendwas von "der Ku'damm ist baulich von der Berliner Traufhöhe geprägt" zu labern.

Und wieso ist das nun verkehrstechnisch schlecht angebunden? Besser geht's doch kaum mehr? Etliche U-, S- und Regiobahnen halten dort. Ah, oder gehörst du zur Fraktion PKW? Wie kriegen das denn andere Städte der Welt hin? Tut doch noch nicht so, als würden drei weitere mickrige Hochhäuser das hausgemachte Verkehrsproblem deutscher Städte verstärken oder gar dafür verantwortlich sein.
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Alt 05.12.18, 08:45   #36
UrbanFreak
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Ich kann verstehen das ein Gutachten zur Verkehrssituation verlangt wird. Danach muss aber auch gut sein. Wie bereits erwähnt: Andere Städte haben in solchen Lagen deutliche mehr Hochhäuser, es sollte also nicht zum Kollaps oder Problemen führen.

Ich sehe hier eher dogmatische Gründe. Berlin ist grundsätzlich gegen alles, was als Leuchtturm des Wohlstands verstanden werden könnte. Außer am Alex. Da hätte man am liebsten 10x 150 Meter hohe Türme mit 50% Sozialwohnungen
__________________
Kann man neues, schönes bauen? Das ist hier die Frage.

- Alle Bilder von mir, wenn nicht anders erwähnt -
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Alt 05.12.18, 09:48   #37
Tomov
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Blöde Polemik ist das wieder.
Berlin will sich nicht von jedem Hansel mit Geld vorschreiben lassen, wie sein Stadtbild auszusehen hat. Hochhäuser sollen da gebaut werden, wo sie zentrale Plätze akzentuieren, und das tun sie an der vorgeschlagenen Stelle nicht. Es gibt im übrigen auch Abstandsregeln zu Bestandsbauten. Was sagen wohl Bewohner des Vorderhauses der Augsburger Str. 37? Natürlich gibt es hier eine bestimmende Blockrandstruktur und null Beziehung zu den Hochhäusern am Breitscheidplatz.
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Alt 05.12.18, 10:06   #38
cardiac
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Zitat:
Zitat von Tomov Beitrag anzeigen
Blöde Polemik ist das wieder.
Berlin will sich nicht von jedem Hansel mit Geld vorschreiben lassen, wie sein Stadtbild auszusehen hat.
Achso, und das ist keine blöde Polemik?

Hier schreibt kein Hansel mit Geld Berlin vor, wie sein Stadtbild auszusehen hat, sondern ein Besitzer eines Grundstückes möchte eine hohe Summe investieren, um damit natürlich in erster Linie Geld zu machen. Für "Berlin" kommt dann dabei, wenn die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt werden, ebenfalls einiges bei rum, ohne dass auch nur ein Cent aus der Steuerkasse investiert wird. Hier wird nicht kritisiert, dass die Politik einem Privatinvestor irgendwas vorschreiben will. Natürlich darf und soll die Politik Rahmenbedingungen setzen. Es geht darum, dass (nicht nur hier) immer wieder eine pure Blockadehaltung eingenommen wird, mit oftmals absolut unverständlichen oder konstruierten Argumenten. Das stößt mittlerweile immer mehr Menschen übel auf. Da Stadtplanung und Baupolitik aber idR die Wahlentscheidung nicht beeinflusst (weil andere Themen "wichtiger" sind), gibt es quasi keine demokratische Einflussnahme darauf. Und damit auch kaum eine Legitimation. Aber das ist ein anderes Thema und schweift zu sehr ab. Nur eins: Wenn hier ein Hansel (oder in dem Fall Hanseline) Berlin etwas vorschreibt, dann sind es Lompscher/Lüscher, und nicht die "Hansel mit Geld".
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Alt 05.12.18, 10:12   #39
Baukörper
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Zitat:
Zitat von cardiac Beitrag anzeigen
Und wieso ist das nun verkehrstechnisch schlecht angebunden? Besser geht's doch kaum mehr? Etliche U-, S- und Regiobahnen halten dort. Ah, oder gehörst du zur Fraktion PKW? Wie kriegen das denn andere Städte der Welt hin? Tut doch noch nicht so, als würden drei weitere mickrige Hochhäuser das hausgemachte Verkehrsproblem deutscher Städte verstärken oder gar dafür verantw"ortlich sein.

Die drei "mickrigen Hochhäuser" hat man am Alexanderplatz nach über 20 Jahren Planung noch nicht realisiert, tu also bitte nicht so als wären es Doppelhaushälften.

Die Verkehrsanbindung kann man sich an dieser Stelle schön reden, aber tatsächlich bleibt davon unmittelbar nur der U-Bahnhof Kurfürstendamm übrig. Der Bf Zoo ist drei Blocks und 400 Meter entfernt, bis dahin muss man drei bis vier Straßen überqueren, bis zum U-Bf Augsburger Str. immer noch zwei Blocks und 300 Meter.

Selbst am Alexanderplatz mit deutlich mehr ÖPNV-Angebot in kürzerer Entfernung und besseren Straßenverbindungen, macht man sich Gedanken wieviel mehr Wohnungen und Arbeitsplätze dort verkraftbar sind. Wobei die Wohnungen, die da momentan überwiegend geplant werden, weniger Verkehr erzeugen als die Büros und Gewerbeeinheiten, die jetzt am Ku'damm vorgesehen wären.

Schlussendlich sollte man die Auswirkungen des Plans, insbesondere die Auswirkungen auf den Stadtverkehr, schon berücksichtigten bevor man dem Investor grünes Licht dafür gibt.

Daher erwarte ich, bis zur Fertigstellung des Hochhausentwicklungsplans, keine großen Entscheidungen außerhalb der jetzt schon festgelegten Flächen.
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Alt 05.12.18, 10:14   #40
Regent
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Dieses Gequatsche von "Investorenträumen", "Hanseln mit Geld" oder "akzentuierung von Plätzen" sind eine sehr berlinerische Sicht auf die Dinge. Einserseits kann ich das verstehen – in Berlin laufen die Dinge nunmal anderst als im Rest der Welt – anderseits ist diese sehr dogmatische Berliner Art in ihrer fast schon philosophisch orientierten Argumentation für Aussenstehende kaum nachvollziehbar. Was mir vor allem nicht einleuchtet, auf der einen Seite lehnt man die Hochhäuser an dieser Stelle mit dem Verweis ab, das diese 1. zuviel Verkehr erzeugen und 2. die Gedächtnisskirche erdrücken würden, direkt am Breitscheidplatz wiederum wären sie theoretisch möglich?! Störender wie am Breitscheidplatz empfinde ich die Hochhäuser übrigens am Alexanderplatz, wo sie dem Fehrnsehturm tatsächlich seine stadtprägende Dominante nehmen. Zusätzlich empfinde ich die starre Verteilung und Fixierung auf wenige Straßen und Plätze, verbunden mit einheitliche Höhen, als sehr unorganisch und in der erwartbaren städtebaulichen Wirkung erdrückend. Denn so wird tatsächlich eine wandartige und stadträumlich trennende Wirkung erzeugt. Als Lösung für das Karstadt-Areal könnte ich mir 2 Hochhäuser mit deutlich niedrigerer Höhe vorstellen, persönlich hätte ich mir aber auch die 3 Türme gut vorstellen können.
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Alt 05.12.18, 11:11   #41
Tomov
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Zitat:
Zitat von Regent Beitrag anzeigen
Dieses Gequatsche von "Investorenträumen", "Hanseln mit Geld" oder "akzentuierung von Plätzen" sind eine sehr berlinerische Sicht auf die Dinge.
Städtebauliche, staatliche Vorgaben sind also egal, wenn das Geld kommt?
Was würde denn passieren, wenn im Einfamilienhausgebiet in Killesberg ein Grundstückseigentümer plötzlich ein 10-geschossiges Wohnhaus bauen würde?

Sind dann in Stuttgart alle begeistert ob der tollen Investition? Das Prinzip ist doch wohl das selbe.
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Alt 05.12.18, 11:27   #42
Architektenkind
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Zitat:
Zitat von Regent Beitrag anzeigen
Dieses Gequatsche von "Investorenträumen", "Hanseln mit Geld" oder "akzentuierung von Plätzen" sind eine sehr berlinerische Sicht auf die Dinge. Einserseits kann ich das verstehen – in Berlin laufen die Dinge nunmal anderst als im Rest der Welt – anderseits ist diese sehr dogmatische Berliner Art in ihrer fast schon philosophisch orientierten Argumentation für Aussenstehende kaum nachvollziehbar.
Mit dem "Rest der Welt" meinst Du dann Stuttgart? Keine Ahnung, wie es da läuft. Aber in allen Städten, die ich besser kenne (Braunschweig, Göttingen, Frankfurt und Hannover) gibt es bei stadtbild-prägenden Bauvorhaben ganz ähnliche Debatten – wobei Frankfurt mit seinem Schwerpunkt auf Hochhäusern eine Sonderrolle spielt. In Göttingen ist z.B. der Bau einer Innenstadt-Mall nach langer Debatte abgelehnt worden, um den Einzelhandel zu schonen. Und in Hannover wurde ein zentral gelegenes Hochhaus aus den Siebzigern auf Traufhöhe zurückgebaut und der Blockrand wieder hergestellt.

Wie gesagt, auch ich hätte mir in dem Block zwei Hochhäuser vorstellen können. Eine Mall mit 50.000 Quadratmetern hätte ich fatal gefunden. Was an der Kritik "dogmatisch" sein soll, und was an dem Wunsch nach konsistentem Städtebau "philosophisch orientiert" ist, bleibt mir ein Rätsel.

P.S.: Lüscher und Lompscher sind für das, was sie tun, demokratisch legitimiert. Und ihre Arbeit als "Blockade" zu bezeichnen, ist entweder Polemik oder Unkenntnis geschuldet. Am Alex planen fünf institutionelle Investoren gerade sieben neue Hochhäuser – mit Unterstützung des Senats.

P.P.S.: Die weibliche Form von Hansel ist Gretel.
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Alt 05.12.18, 11:32   #43
Regent
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^Der Unterschied ist aber das es, im Gegensatz zum Breidscheidplatz, am Killsberg bisher keine Hochhäuser gibt oder gab, und Hochhäuser zwischen Einfamilienhäuser und noch dazu auf einer Anhöhe (KillesBERG) natürlich viel zu dominant wären – von der verkehrlichen Erschließung mal ganz zu schweigen. Die geplanten Hochhäuser auf dem Kudamm fallen, in meinen Augen, hier städtebaulich längst nicht so ins Gewicht, das hier eine einheitliche Traufhöhe besteht ist zudem ein Märchen, denn eines der direkt anschließenden Gebäude und ein Gebäude direkt gegenüber überschreiten die Traufhöhe deutlich! Vom Kranzler-Eck, Europa-Center und isnbesondere Upper-West und dem Zoofenster mal ganz zu schweigen.
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Alt 05.12.18, 11:35   #44
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^Mit Rest der Welt meine ich sicher nicht GÖTTINGEN (?!), sondern mit Berlin vergleichbare Metropolen in Europa wie Paris, London, Mailand, Wien oder Madrid. Von Asien und Amerika mal zu schweigen.
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Alt 05.12.18, 11:59   #45
Architektenkind
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^ Es ging um die Frage, ob Investoren im "Rest der Welt" tun und lassen können, was sie wollen, oder ob es öffentliche Debatten gibt – und die Möglichkeit nein zu sagen. Du hast behauptet, so etwas gebe es nur in Berlin. Nein.

Asien und Amerika sind städtebaulich nicht mit Europa vergleichbar und können – von wenigen Ausnahmen abgesehen – kaum als Vorbild für Berlin dienen (das historische Peking ist in den letzten dreißig Jahren nahezu komplett verschwunden, ohne Krieg). Paris hat inzwischen einen eher restrektiven Umgang mit Neubauprojekten im Stadtkern; niemand käme dort auf die Idee, drei Hochhäuser in einen Straßenblock am Arc de Triomphe zu bauen. Und London hat es meines Erachtens deutlich übertrieben.

Im übrigen habe ich – zum dritten Mal – gar nicht gegen die Hochhäuser selbst gesprochen. Ich habe mich nur gegen das ewige Lamento über Berlin gewehrt. Wenn Du meinst, die Arbeit des Baukollegiums führe zu Stillstand und Blockkade, dann fahr' bitte mal mit der S-Bahn von Charlottenburg zum Ostkreuz und zähle die Kräne. Dann reden wir weiter.

P.S.: Wie, bitte, kommst Du auf den Killesberg?
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