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Alt 16.02.12, 21:37   #16
ReinhardR
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ReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfach
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Zitat von Kleist Beitrag anzeigen
Die Visualisierungen lösen bei mir ein Gähnen aus.
Wie wahr! Das ist - wieder einmal - Stangenware!
Dabei ist der Standort doch durchaus interessant und die Tiefe des Grundstücks würde interessante Kombinationen von Arbeiten und Wohnen zulassen.
Wo bleibt die Kreativität?

Geändert von ReinhardR (09.02.13 um 14:54 Uhr)
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Alt 16.02.12, 21:45   #17
Rotes Rathaus
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Rotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle Zukunft
Abriss der Ungers-Häuser

Das mit der Gewinnoptimierung stimmt sicher, dürfte aber für die meisten Gebäude seit die Menschen mit dem Bauen begonnen haben zutreffen.

Diese Bauten fand ich schon immer schrecklich vorstadtmäßig und der Hinweis auf das schrupfende West Berlin passt zu dem Eindruck ziemlich gut. Die Situation der Stadt hat sich ja zum Glück grundlegend geändert und das diese Bauten abgerissen werden, kann ich nicht als Velust ansehen. Ich finde den Entwurf ^sogar ganz passabel und die Verdichtung angezeigt.

Hoffentlich kommt es in den nächsten Jahren zu einer Umsetzung des Innenstadtplans an der Urania mit dem geplanten Straßenrückbau und der Nachverdichtung, so dass diese Lage zwischen Tauentziehn und Tiergarten endlich als Innenstadt wahrnehmbar und aufgewertet wird. Eine zu begrüßende Entwicklung!
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Alt 16.02.12, 23:59   #18
Konstantin
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Konstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle Zukunft
Beim Bauen im Kontext gilt besser gediegene Langeweile als schreiende Originalität.
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Alt 18.02.12, 15:26   #19
Atze Bauke
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Atze Bauke sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreAtze Bauke sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreAtze Bauke sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Hier ein paar Bilder kurz vor dem Abriß bzw. von den beginnenden Abrißarbeiten, außerdem eine schöne Übersicht über die anderen IBA-Bauten.
Schade um das Haus, hoffentlich wird in Zukunft bewußter mit dem IBA87-Erbe umgegangen. Gegen die pinkfarbige Sanierung des Hejduk-Turms in Kreuzberg gab es ja vor einiger Zeit eine erfolgreiche Kampagne.

http://www.architectureinberlin.com/?p=409
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Alt 19.02.12, 21:05   #20
Rotes Rathaus
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Abschiedsfoto


Shot at 2012-02-19

Ich habe es mir heute wohl zum letzten Mal angeschaut und dabei etwas genauer hingeguckt. Einen großen Verlust finde ich den Abriss nicht, auch wenn das Haus sichtlich einen gewissen architektonischen Anpruch hat.
Der Abbruch nach nur gut 20 Jahren ist natürlich durch die Veränderungen in der Stadt begründet. Wenn nun das Areal um die Urania aufgewertet wird mit Reaktivierung des Phillips-Hochhauses und Neubauten, so begrüße ich das sehr.
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Alt 26.02.12, 22:02   #21
Kleist
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Kleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes Ansehen
Zum Abschied sag ich leise Servus

Da ich schon in der Gegend war,habe ich noch einen Abstecher zu den Unger Bauten hingelegt.Hier einige Bilder von der Rückseite der IBA Bauten.

Ich finde,sie vermitteln so etwas wie Vertrautheit.Wenn ich bedenke was dort jetzt entstehen soll,finde ich den Abriss echt schade.









Direkt schräg gegenüber den Ungerbauten,auf der anderen Seite des Landwehrkanal (Corneliusstrasse),steht Das,was man heutzutage für modern hält.



Unweit der OMU Bauzeile steht dieser doch IMHO optisch gelungene,wahrscheinlich 70er Jahre Bau.



alles eigene Bilder,gemeinfrei
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Alt 27.02.12, 00:07   #22
Saxonia
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Diesen abschreckenden Brutalismusklotz empfindest du als ansprechend aber an der stadtbildverträglichen Neubebauung im Bild darüber stößt du dich? Den Unger bauten weine ich keine Träne nach.Trist und fad, man könnte es für eine Einkaufspassage halten wenn die Werbung nicht fehlen würde. Die geplanten Neubauten sind in meinen Augen ein klarer Fortschritt für die Ecke.
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Alt 27.02.12, 18:22   #23
Klarenbach
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Der Abriss des Ungers-Baus am Lützowplatz ist natürlich ein Skandal, schließlich bot dieser preiswerte Wohnungen in zentraler Lage. Dort gab es sehr ansprechende Wohnungen, teilweise als Maisonetten mit Gärten, und das alles zu Nettokaltmieten von rund 5 Euro. Die Bewohner dieser Wohnungen wurden gegen ihren Willen herausgekündigt, nur damit ein Investor eine Maximalrendite erzielen kann. Die wohnungen im geplanten Neubau sollen rund 11 Euro kosten.

Durch diesen Abriss werden die immer wieder beschworenen Ziele des Senats, nach denen preiswertes Wohnen in der Innenstadt möglich sein soll und Segregationstendenzen bekämpft werden sollen, völlig konterkariert. Am Ende drohen auchh in Berlin Pariser Verhältnisse, mit all ihren bekannten Folgen, wie der Entstehung sozialer Brennpunkte an den Stadträndern.
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Alt 27.02.12, 19:21   #24
Backstein
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Es ist ja beides richtig - sozialpolitisch sind die Ungersbauten absolut in Ordnung, dennoch finde ich sie ästhetisch schlecht. Daher weine ich eher der weiteren Vernichtung von preiswerten innerstädtischen Wohnungen eine Träne nach als dem Verlust von Architektur. Ob man mit den Neubauten einen wirklichen städtebaulichen Gewinn am doch recht verhunzten und lieblosen Lützowplatz hinbekommt, bleibt aber fraglich.

Die sterilen und ziemlich abweisend wirkenden Edelwohnbauten an der Köbisstraße (als Beispiel) sehen zwar nett aus, zur Belebung und Aufenthaltsqualität der Gegend haben sie eher nicht beigetragen. Gleiches gilt fürs Klingelhöfer Dreieck. Vornehmes abgeschottetes Wohnen, von Leben keine Spur.
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Alt 27.02.12, 21:48   #25
Rotes Rathaus
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Rotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle Zukunft
Lützowplatz ohne Ungers

Ich kann dem Bau beim besten Willen keine Träne nachweinen. Er ist m. E. hässlich.

Wie oben schon erwähnt, hoffe ich auf eine neue städtebauliche Gestaltung der Gegend.

Der Innenstadtplan hat den richtigen Ansatz:

Quelle: Senat für Stadtentwicklung

Der Rückbau der Straßen führt zu einer Reurbanisierung des Quartiers. Eine Verbindung der funktionierenden Stadtviertel um den Wittenbergplatz und den Winterfeldplatz könnte gelingen mit einem lebendigen durchmischten Viertel.

In einem Punkt würde ich den Plan aber noch ergänzen. Um den Lützowplatz aufzuwerten ist ein Abriss und ein verschlankter Neubau der Herkulesbrücke über den Landwehrkanal sinnvoll.
Wie man hier sehen kann http://g.co/maps/53ba5 ist die derzeitige Straßenführung reine Stadtzerstörung. In einer Innestadt kann man dem Autoverkehr zumuten scharf abzubiegen ohne dafür drei bis vier Spuren zur Verfügung zu haben. Die gewonnen Flächen am Rande des Kanals sollte man zur Aufwertung des Lützoplatzes und des Bauhausarchives als gestaltete Grünflächen in Szene setzen.
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Alt 24.04.12, 17:57   #26
Atze Bauke
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Atze Bauke sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreAtze Bauke sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreAtze Bauke sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Hier noch mal ein Text, gewissermaßen ein Nachruf: "Ein letzter Blick auf ein Stück gebaute Utopie"

Zumindest was die Kombination verschiedener Bautypen und das Nebeninander von privaten Freiräumen und Gemeinschaftsräumen betrifft erinnert mich das Projekt Zelterstr. 5 (BIGyard) in P-Berg von Zanderroth an den Ungersbau, oder irre ich mich da?
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Alt 28.04.12, 11:13   #27
necrokatz
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Die sterilen und ziemlich abweisend wirkenden Edelwohnbauten an der Köbisstraße (als Beispiel) sehen zwar nett aus, zur Belebung und Aufenthaltsqualität der Gegend haben sie eher nicht beigetragen. Gleiches gilt fürs Klingelhöfer Dreieck. Vornehmes abgeschottetes Wohnen, von Leben keine Spur.
Man muss auch beachten, dass nicht in jedem Viertel der Bär steppen kann. Es gibt immer eine Konzentration auf bestimmte Ausgehviertel, während es genausogut 'langweilige' Wohnviertel gibt und geben muss. Die Bauten haben meiner Meinung zu einer wichtigen optischen Aufwertung am Landwehrkanal beigetragen. Wenn man sich die Gegend anschaut, sieht man dass auch das Viertel am Lützowufer wo jetzt die Ungersbauten abgerissen werden, nicht gerade einladend sind.
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Alt 09.02.13, 07:03   #28
Mosby87
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Der RBB berichtete gestern in der Abendschau über den Abriss der IBA-Bauten am Lützowplatz (leider ist dieser Beitrag nicht gesondert abrufbar, sodass der Link zum Sendungsarchiv führt).
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Geändert von Mosby87 (10.02.13 um 23:20 Uhr) Grund: Link angepasst, da der Beitrag mittlerweile nur noch im Archiv der Abendschau zu finden ist.
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Alt 09.02.13, 14:42   #29
Konstantin
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Der Abriss des Ungers-Baus am Lützowplatz ist natürlich ein Skandal, schließlich bot dieser preiswerte Wohnungen in zentraler Lage. Dort gab es sehr ansprechende Wohnungen, teilweise als Maisonetten mit Gärten, und das alles zu Nettokaltmieten von rund 5 Euro. Die Bewohner dieser Wohnungen wurden gegen ihren Willen herausgekündigt, nur damit ein Investor eine Maximalrendite erzielen kann. Die wohnungen im geplanten Neubau sollen rund 11 Euro kosten.
Das ist nun wirklich eine billige, sozialromantische Argumentation. Die zitierten Nettokaltmieten mögen in der verklärenden Staatsfürsorge wünschenswert sein, mit einer sozialen Marktwirtschaft sind sie ohne staatliche Subvention aber nicht vereinbar. Es ist naiv zu glauben, dass Privateigentümer solche Mieten in zentralen Lagen dauerhaft anbieten können. Ein "Skandal", wie es Klarenbach meint, ist nicht erkennbar.

P.S. Kündigungen sind immer "gegen den Willen der Mieter". 11 Euro sind sicher keine "Maximalrendite".

Mich würde einmal die Idealvorstellung von Klarenbach interessieren. Wahrscheinlich müssen mindestens 70 Prozent der Wohnungen in Berlin in staatlicher Hand sein mit staatlich diktierten Mietpreisen. Hinzu kommt - so könnte ich mir vorstellen - eine Zuzugsbeschränkung für Menschen, die mehr als 100 Prozent über dem Existenzminimum verdienen. Leute, die schon in Berlin wohnen und mehr als 300 Prozent des EM erwirtschaften wird die überschiessende Summe mit 100 Prozent versteuert. So kann man die Gleichmacherei endlich wahrhaft jakobinisch umsetzen.
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Alt 09.02.13, 15:13   #30
necrokatz
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Bei jedem Abriss von Wohnhäusern gleich von Skandal zu reden ist ziemlich billig, vor allem wenn man aus der Vergangenheit gelernt hat wie gründlich das Konzept von Sozialwohnbauten gescheitert ist. Stichworte sind Ghettoisierung, Verwahrlosung und Wegzug von Geschäften in der Umgebung. Der eigentliche Skandal ist meiner Meinung nach, dass einkommenschwache Familien gezwungen werden in solchen und ähnlichen Monstrositäten zu wohnen, statt für diese Familien die Miete in einem normalen Haus zu bezuschussen.
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