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Alt 09.02.13, 15:47   #31
Malyan
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Malyan ist einfach richtig nettMalyan ist einfach richtig nettMalyan ist einfach richtig nettMalyan ist einfach richtig nettMalyan ist einfach richtig nett
Zitat:
Wahrscheinlich müssen mindestens 70 Prozent der Wohnungen in Berlin in staatlicher Hand sein mit staatlich diktierten Mietpreisen. Hinzu kommt - so könnte ich mir vorstellen - eine Zuzugsbeschränkung für Menschen, die mehr als 100 Prozent über dem Existenzminimum verdienen. Leute, die schon in Berlin wohnen und mehr als 300 Prozent des EM erwirtschaften wird die überschiessende Summe mit 100 Prozent versteuert.
Wäre schon einmal kein schlechter Anfang.
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Alt 09.02.13, 16:20   #32
Klarenbach
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Klarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz sein
Ich habe noch nirgendwo eine Quelle gefunden, nach der die Mieter zum Wohnen im Ungers-Bau gezwungen worden wären. Vielmehr haben viele Artikel übereinstimmend berichtet, dass die Bewohner sich in der Wohnanlage wohl gefühlt hätten und dass sie gegen ihren Willen zum Auszug gezwungen worden wären. Daher kann die Wohnanlage so schlecht nicht gewesen sein.

http://www.berliner-zeitung.de/berli...24,item,1.html

Was die Rolle der städtischen Wohnungsgesellschaften betrifft, so zeigt auch dieses Beispiel ganz gut, dass städtische Wohnungsunternehmen für die Gewährleistung einer sozialen Mischung unverzichtbar sind. Privateigentümer dagegen neigen in der Regel dazu, in ohnehin schon teuren Lagen noch mehr teuren Wohnraum zu schaffen und den Wohnraum in billigen Lagen zu vernachlässigen. Durch dieses Verhalten wird aber die sozialräumliche Polarisierung der Stadt verschärft, bis hin zur Bildung von sozialen Brennpunkten. Daher sehe ich keine Alternative zu einer Stärkung städtischer Wohnungsgesellschaften.

Dies hat im übrigen auch der Senat erkannt, deshalb soll die Zahl der städtischen Wohnungen auf mindestens 300.000 aufgestockt werden. Im Januar hat die SPD das Papier "Berlin - Stadt des Aufstiegs" beschlossen, dass eine Aufstockung des städtischen Wohnungsbestandes bis 2020 auf 340.000 Wohnungen vorsieht.

http://www.spdfraktion-berlin.de/fil...nftspapier.pdf

Ansonsten ist auch ein Blick über den Berliner Tellerrand ganz lohnend: Wien verfügt mit einem Anteil von rund 25 Prozent Gemeindewohnungen und weiteren 25 Prozent gemeinnützigen Wohnungen über einen wesentlich größeren Sozialwohnungsbestand als Berlin. In den Gemeindewohnungen beträgt die Durchschnittsmiete 5 Euro inklusive Betriebskosten. Die Erfahrungen mit diesem Bestand sind gut, weil es dadurch gelungen ist, die Segregation in Wien zu begrenzen.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-11654251.html
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Alt 10.02.13, 10:39   #33
ReinhardR
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ReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfach
Diese ganze Sozal-Wohnungsbau- und -vermietungsideologie beruht auf der Fiktion, daß soziale Gerechtigkeit durch Eingriffe in den Markt geschaffen werden kann.

Ich habe drei Jahre bei der Wohnungsbauförderungsanstalt NRW gearbeitet und weiß, daß selbst ein riesen Aufwand an Verwaltung und Gesetzgebung auf Landes- und Gemeindeebene diese Gerechtigkeit nur formal schaffen kann.
Neben dem beträchtlichen Subventionsvolumen zur Abfederung der Härten des Marktes ist ein ähnlich hoher Aufwand an Verwaltung erforderlich.
Es ist eine irrsinnige Geldvernichtungsmaschinerie.

Letztendlich ist ein die Nachfrage leicht übersteigendes Mietangebot der beste Mieterschutz.
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Alt 10.02.13, 12:19   #34
Konstantin
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Konstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle Zukunft
Klarenbach: Der Verweis auf Wien mit den angeblich guten Erfahrungen ist absurd. Findest Du es gut, dass das Wohnrecht von Sozialwohnen vererbbar ist? Du weisst offenbar nicht, dass durch diese Beschränkungen im kommunalen Wohnungsystem die Korruption blüht und gedeiht und von irrwitzige Bestechungssummen für Mietverträge in Kommunalwohnungen bezahlt werden.

Aber zurück zum Thema: natürlich ist ein Teil Sozialwohnen sinnvoll. Hier aber am Lützowplatz reisst ein Privateigentümer sein Haus ab und baut ein Neues. Wo ist da der Skandal? Dass der Staat den Privaten nicht enteignet?
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Alt 10.02.13, 21:03   #35
Kleist
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Aus Steueraufkommen mitfinanzierte Sozialbauten nach nur ~ 20 Jahren Nutzungsdauer abzureissen,ist m.E. nur schlecht darstellbar.
Den Bauten ist ihre eigene Großzügigkeit zum Verhängnis geworden.Relativ großes Grundstück mit niedriger Bauhöhe/dichte.Der Neubaukomplex wird deutlich mehr vermarktbare Fläche bieten,weswegen sich der Abriss lohnt.Ähnlich verhält es sich am Barbarossaplatz,wo die Vorbereitungen für den Abriss begonnen haben.

Ich finde den Abriß bedauernswert,gerade auch aus steuerpolitischen / wirtschaftlichen Gründen.
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Alt 10.02.13, 22:26   #36
Konstantin
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Die Möglichkeit einer deutlich bessere Ausnutzung nach Abriss gilt im übrigen auch für viele andere Bauten aus den 50er und 60er-Jahren. Das wird uns hier im Forum noch häufig beschäftigen.

Die Nutzungsdauer ist in der Tat kurz. Aber ein Blick nach Tokio zeigt, dass es noch kürzer geht.

In summa also bedauerswert hin oder her - rechtens ist es alle mal.
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Alt 21.02.13, 09:18   #37
I_Engineer
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Bodo mit dem Bagger ist auch am Lützowplatz ganz fleissig.....







Bilder sind von mir heute gemacht

Geändert von I_Engineer (21.02.13 um 18:59 Uhr)
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Alt 21.02.13, 10:25   #38
Baumeista
 
Beiträge: n/a
Das ist eine mühsige Debatte.

Aus der jahrzehntelangen Erfahrung weiss man dass der Sozialstaat besonders den Menschen nützt, für die er nicht gedacht ist. Damit ist kein Mißbrauch gemeint, sondern die Mittelschicht die auch ohne Geld von "Vater Staat" klar kommt bzw. sogar mehr Einkommen hätte wenn nicht zuerst soviel abgezogen und über Umwege wieder zurückgegeben würde (abzüglich Bürokratiekosten versteht sich). Weswegen das Gro der Menschen ja auch versucht sämtliche ihnen "zustehende" Leistungen mitzunehmen.

Die Menschen die wirklich materielle Hilfe brauchen scheitern oft schon daran dass notwendige Dokumente und Nachweise nicht aufbewahrt werden und anderen grundlegenden Dingen, das sind Menschen die zuvorderst Hilfe von Mensch zu Mensch, persönliche Betreuung, bräuchten. Stattdessen werden sie mit monatlichen Zahlungen auf's Girokonto, TV und Discounter ruhig gestellt und von den Straßen geholt. Aufbewahrt.

Sozialer Wohnungsbau und Wohnraumförderung hat exemplarisch häufig daran gekrankt. Einerseits hat man "Ghettos" geschaffen, in denen sich die Bewohner gegenseitig "herunterziehen", das Umfeld prägt Menschen eben, anstatt auf Durchmischung zu achten. Daraus scheint man ansatzweise gelernt zu haben, weil man neuerdings große Wohnprojekte gemischt plant, nur einen kleineren Anteil an Sozialwohnungen (was, reflexartig, von Sozialpolitikern alter Schule gleich wieder als mangelhaftes Engagement im Sozialen Wohnungsbau fehlinterpretiert und kritisiert wird). Andererseits krankt er daran, dass man mit viel Steuergeld Menschen fördert die das Zuckerl gerne mitnehmen aber es eigentlich nicht brauchen, es ist schön wenn Familien mit Zweiverdienerehe die Mietwohnung 200 Euro unter Marktmiete erhalten, aber wirklich existentiell brauchen sie diese Föderung nicht, obwohl sie die Einkommensgrenzen gerade noch so einhalten bzw. erst während des Wohnens überschritten haben.

Typischer Fall: Familie zieht mit Baby ein, braucht ja eine größere Wohnung, die Mutter bleibt daheim, das Einkommen ist noch unter der Einkommensgrenze, das Kind wird älter, die Mutter geht wieder arbeiten und das Familieneinkommen übersteigt die Einkommensgrenze - die Familie muss aber deswegen nicht ausziehen, was ja auch eine Härte wäre, stattdessen sollte man aber z.B. den Hartz IV Satz für "angemessenen Wohnraum" erhöhen, was Sozial Schwachen sofort zu Gute kommt, dessen Berechtigung stets anhand des Einkommens neu geprüft wird. Auch wird damit die in meinen Augen größte Ungerechtigkeit der Agendapolitik rückgängig gemacht, dass Menschen aus ihrem gewohnten Umfeld gerißen werden aufgrund ihrer Arbeitslosigkeit - was, das kann man sich denken, vorallem dazu führt dass Menschen sich aufgeben und richtig "tief fallen". Job weg, Teil der Ersparnisse, dann noch das eigene Zuhause, die Nachbarschaft mit allen Bindungen...so macht man Menschen emotional kaputt.

Gleichzeitig würde man damit in der Breite die Vermischung fördern und "Ghettobildung" entgegenwirken, es gibt in Großstädten große Wohnanlagen mit entsprechend niedrigen Mieten die fast nur noch von Langzeitarbeitslosen bewohnt werden. Dass bei so einem Umfeld die Perspektivlosigkeit zementiert wird braucht man denke ich nicht groß erläutern. Da muss man die Menschen rausholen.
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Alt 03.03.13, 20:09   #39
Kleist
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aktueller Stand der Abrissarbeiten

Vielleicht sollte man einen eigenen Abriss Strang erstellen ?





eigene Bilder,gemeinfrei
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Alt 23.03.13, 15:41   #40
libero
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libero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblick
Fotos, von heute, von mir, gemeinfrei:



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Alt 13.05.13, 13:19   #41
Backstein
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Es gibt nur noch Schutt- und Sandhaufen, wo einst die Ungers-Bauten standen:

Lützowufer:





Wichmannstraße:



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Sehr alte Bilder sind z. T. nicht mehr verfügbar.

Geändert von Backstein (13.05.13 um 18:23 Uhr)
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Alt 13.05.13, 23:34   #42
Freiraumfreund
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Freiraumfreund könnte bald berühmt werden
Weg am Lützowplatz

Boa, die Bilder vom Abriss sind ja zum Teil hier mehr als nur Schnappschüsse, super Licht und gut gewählte Perspektiven, Hut ab und danke!

Ja,
Zitat:
Ich habe noch nirgendwo eine Quelle gefunden, nach der die Mieter zum Wohnen im Ungers-Bau gezwungen worden wären.
Ich bin sogar damals mal zu so einem Symposiummmm an der TU gegangen, gegen den Abriss, da waren mehrere Mieter anwesend und es gab einen kurzen Bericht, die Mieterzufriedenheit war wohl sehr hoch. Insofern ist der Abriss sicher zu bedauern, denn, es ist einfach super unappetitlich, sprich unmenschlich, eine komplette Wohnzeile mit allen Mietern über Jahre zu entmisten, wenn doch alles eigentlich in Schuss ist.

Das ganz sicher als Sozialperspektive vorweggeschickt, aber, Wenn ich mal ganz subjektiv sein darf, also unrepräsentativ und unsozial aus meiner Perspektive, als ich mit dem Doppeldeckerbus gerade daran vorbei fuhr habe ich spontan gedacht: Ach, endlich sind die weg!!! Ich habe mich gefreut. Denn, in den letzten Jahren sind in Berlin so unglaublich viele gute Bauten aus der Nachkriegszeit abgerissen worden, dass es einfach mir eine Schande schien, und, wenn es jetzt mal einmal, ob sozial gerecht oder nicht, solche potthässlichen Bauten der Postmoderne trifft, dann ist mir das subjektiv eine Freude. Diese öden industriell gereihten Giebelmotive. Diese verschatteten Balkonecken ohne Gefühl für Konkretheit im Material, diese aufgesetzten Zielgel auf dem guten alten Beton, nee, das hat mich immer geärgert. Und, das an diesem Platz. Wer hat hier was von Vorstadt gesagt,
Zitat:
die Ungers Vorstadt-Bauten
, das stimmt einfach. Also, nur rein stilistisch-subjektiv. Objektiv finde ich Abbrüche, auch in diesem Fall, eine idiotische Verschwendung unserer Ressourcen und Kulturgüter. Denn, ob schlecht oder nicht, das war ein Kulturgut.
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Alt 14.05.13, 07:11   #43
Betonkopf
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Betonkopf ist ein hoch geschätzer MenschBetonkopf ist ein hoch geschätzer MenschBetonkopf ist ein hoch geschätzer MenschBetonkopf ist ein hoch geschätzer Mensch
Zitat:
Und das an diesem Platz
also...mal ehrlich, dieser von dir so gelobte Platz ist doch auch nur ne halbwegs gepflegte Wiese, durchschnitten von der ein oder anderen Strasse, bevölkert von dem ein oder anderen Suffi....ob da jetzt Ungers Giebelmietskaserne steht (in der die Bewohner gerne wohnten und welche gar nicht so schlecht war, zumindest hat sie über die Jahre funktioniert) oder eben jetzt relativ einfache Investorenarchitektur entsteht, den PLATZ macht beides nicht grade schön, Aufenthaltsqualität ist doch keine gegeben (ich war vor Jahren zum CSD dort...ca. 15min...das war´s...ansonsten viel Verkehr, mehr nicht)
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Alt 23.05.13, 09:04   #44
Freiraumfreund
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Ich gehöre zu der Liga, die es nicht für notwendig halten, jede Grünfläche zuzustellen, auch wenn da mal ein "Suffi" oder ein normaler oder ein ungewöhnlicher Mensch sitzen sollte. Bei mir rufen "Suffis" nur im Extremfall unangenehme Gefühle hervor, da sie genauso zur Stadt gehören, wie Du und ich. Da stören mich ganz andere Dinge.

Der Lützowplatz, ich sehe den so, dass das ein in der Tat nicht ideal gefasster, aber doch irgendwie anregender Freiraum ist, der sich so erklärt, dass aus dem Tiergarten heraus und aus dem Landwehrkanal als Naturräume und Parkräume ein Grün- und Verkehrsplatz überleitet in die wieder kompaktere Stadt. Der Platz fingiert als Puffer- und Übergangszone, und, also ich flaniere da gerne drüber.
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Alt 30.08.13, 16:28   #45
Backstein
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Der Abriss ist längst beendet, es bleibt ein weites Feld:

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