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Alt 18.11.09, 16:04   #16
jan85
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@ Kaktus:

Ich habe es eben auch gelesen. Scheint ja nun relativ sicher so zu kommen: Rot-Rot plus Schwarz = politische Mehrheit

Klingt für mich nach dem besten Konzept. Wohnungen braucht man ja nicht direkt in das Areal zu bauen. Und wenn das Ganze ähnlich koordiniert und erfolgreich aufgezogen wird wie Adlershof, wird viel folgen; hoffentlich auch an guter Architektur.
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Alt 19.11.09, 05:41   #17
Guderian
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Guderian könnte bald berühmt werden
Adlershof ist so nicht wiederholbar. Der Standort hatte mit seiner Geschichte und den vielen arbeitslosen Forschern der ehemaligen Akademie der Wissenschaften der DDR ganz andere Voraussetzungen. Tegel wird kein Wirtschafts- und Wissenschaftspark sondern ein Gewerbe- und Industriepark. Auch wird man wohl erstmal auf einen Ankermieter warten, bevor man damit anfängt irgendwas zu bauen.

Seit der neue CDU-Chef Frank Henkel den Laden übernommen hat, herrscht tatsächlich mehr Harmonie zwischen Rot und Schwarz. Die beide neuerdings sehr stark die Grüne Wirtschaft forcieren und das nicht mehr nur als Werbung für Jamaika Bündnisse. Dennoch scheint man bei Rot-Rot skeptischer zu sein, ob die Solar-Branche auch für Tegel die richtige Lösung ist. Es bleibt eine schwierige Aufgabe für das riesige Gelände eine sinnvolle Nachnutzung zu finden.
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Alt 10.12.09, 02:09   #18
kaktus
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kaktus könnte bald berühmt werden
News vom Tagesspiegel.

6 interdisziplinäre Architektenteams habem basierend auf den in bisherigen Diskussionen entstandenen Nachnutzungsideen verschiedene Konzepte entwickelt.

Verantwortliche des Senats kommen zu Wort, außerdem werden die Ergebnisse vom vom 11. Dezember bis 15. Januar montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr im Lichthof des Dienstgebäudes der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in der Straße Am Köllnischen Park 3 zu sehen werden sein.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Ve...t18614,2971741

Edit...

Auch die BZ reagiert, bezeichnet die Aussichten für Tegel als GAGA-PLÄNE, die keine Jobs schaffen.
Scheinbar war zB MVRDV beteiligt, das Planungsteam West 8 kümmerte sich um die Möglichkeit hier ein Großevent zu veranstalten, genannt werden Expo oder Olympische Spiele. In diesem Falle würde wohl endlich die U-Bahn kommen, wo wohl schon die Tunnel unter dem Flughafen liegen.

Hat jmd über diese Tunnelanlage mehr Informationen?

http://www.bz-berlin.de/aktuell/berl...cle669196.html
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Alt 10.12.09, 11:35   #19
Richard Neutra
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Richard Neutra ist ein geschätzer MenschRichard Neutra ist ein geschätzer MenschRichard Neutra ist ein geschätzer MenschRichard Neutra ist ein geschätzer Mensch
Die Tunnelanlage unter Tegel ist soweit ich informiert bin ca. 400m lang und liegt unter bzw. südlich des Terminals von Tegel. Ursprünglich war im Rahmen des "200km-Plans" der 50er-Jahre eine Verlängerung vom Bahnhof "Jungfernheide" aus nach Flughafen Tegel geplant, was aber nie realisiert wurde und ich denke aus finanziellen Gründen auch nie realisiert werden wird. Bei "Jungfernheide" sind auch umfangreiche Vorleistungen vorhanden, der Bahnhof ist 4-gleisig ausgeführt, also zwei Ebenen übereinander mit jeweils 2 Gleisen, davon werden aber nur die zwei Gleise für die U7 genutzt. Die anderen beiden Gleiströge werden als Zugänge benutzt. Ursprünglich sollte eine verlängerte U5 (von Hbf-Turmstraße-Jungfernheide) bis nach Flughafen Tegel führen. Das ist in den langfristigen Planungen auch immer noch vorgesehen, wird aber wohl trotzdem nicht realisiert. U-Bahn-Fans hoffen zumindest noch auf eine spätere Verlängerung der U5 bis Jungfernheide vom Hbf aus. Wahrscheinlicher ist aber statt dessen der Bau einer Straßenbahn von Hbf über Turmstraße bis Jungfernheide.
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Gute Architektur hat einen gelungenen Bezug zur Umgebung, erfüllt ihren Zweck und versucht vor allem nicht Architektur zu sein.
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Alt 20.01.10, 11:07   #20
jan85
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Es kommt wieder ein wenig voran mit den (Vor-)Planungen. Wie die Berliner Zeitungen heute berichten, will der Senat die Berliner Öffentlichkeit beteiligen, wobei die groben Planungen den "drei Standortkonferenzen und dem gesammelten Sachverstand von Experten" folgen sollen (Zitat Tagesspiegel).

Das Gelände soll sich demnach vom bestehenden Terminal aus dem Bedarf folgend von innen nach außen entwickeln (wohl besonders nach Süden hin). Daher richtet sich die Entwicklung nach den (noch nicht eingegangenen) Bewerbungen auch wenn die sogenannten Zukunftstechnologien favorisiert werden. Im Norden und Osten soll es womöglich auch Gewerbe und Wohnungen geben. Etwa 60% der Fläche werden begrünt bzw. es werden dort Seen angelegt.

Quellen:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Fl...art270,3006538

http://www.berlinonline.de/berliner-...a_23594886.php

http://www.morgenpost.de/berlin-aktu...rden-soll.html
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Alt 01.04.10, 14:17   #21
kaktus
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Aprilescherz? Tegel als Weltraumhafen...

http://www.competitionline.de/3038202/
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Alt 01.04.10, 14:33   #22
Andi_777
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Deep Space Destination Society (DSDS) Nett
Irgendwo-irgendwann hab ich mal was von Luftschiffhafen Tempelhof gelesen - evtl. war's auch hier im DAF. Die Idee ist mir nach wie vor nicht aus'm Kopf, weil's 1. was richtig spektakuläres wär, 2. mit diversen Gebäude/Geländenutzungen in Richtung Fliegerei(geschichts)museum, Erlebnis rund um Fliegerei uä. vereinbar wäre und 3. sogar noch Sinn machen könnte, immerhin gibt's Betreiber in der Richtung, die große Hallen und Flächen brauchen, zwar nicht unbedingt innerstädtisch, schaden würd's aber nie und die Flächen sind da um (spektakulär) verwertet zu werden und sogar 4. weil damit Tempelhof dann weiterhin Luftverkehrspunkt mit Tradition bleiben würde.
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Alt 15.06.10, 14:37   #23
jan85
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Lustige Ironie

Laut Berliner Zeitung gibt es erste Interessenten für das Gelände - einer wird sogar namentlich genannt. Es ist ... SPANNUNG ... der Reinickendorfer Schuhcreme-Hersteller Collonil, der gerne dorthin umziehen möchte. Das passt natürlich nicht ins Konzept und so gibt es neben der Freude über den Interessenten auch eine gewisse Ablehnung. Der Stadtrat aber ist dafür und befürchtet, der Senat könne sich mit seinen ambitionierten Plänen verheben.

Quelle: http://www.berlinonline.de/berliner-...278/299279.php

Mir wären High-Tech und "Zukunftstechnologien" auch deutlich lieber als Schuhcreme aber ich sehe auch wie der Stadtrat die Gefahr des Leerstandes. Jetzt gibt es ja vielleicht eine gewisse Verzögerung und es kommen hoffentlich auch noch andere Interessenten ins Spiel
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Alt 22.03.11, 02:32   #24
ruhrbaron
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ruhrbaron verhält sich einfach unmöglich
sehr arm was ich da seh. echt traurig.
berlin braucht industrie egal welche ...hauptsache industrie.
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Alt 22.03.11, 07:44   #25
Batō
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Mach doch mal konkrete Vorschläge anstatt hier nur allgemeingültig daherzuschreiben! Sicherlich wäre es zu begrüßen wenn sich Industrie generell in Berlin ansiedelt. Heutzutage bekommst du das aber fast nur noch mit hohen Subventionen hin. Das geht nicht von heute auf morgen, vor allem in einem Land in welchem Standortentscheidungen der Großindustrie schon lange gefallen sind.
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Alle Bilder, soweit nichts anders angegeben, stammen von mir.

Berlin à la carte - die Projektkarte
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Alt 22.03.11, 12:03   #26
oldtown
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oldtown sitzt schon auf dem ersten Ast
Mein Vorschlag ist, das Gelände vollständig mit Solarmodulen und Windkraftanlagen zuzustellen, damit Berlin zu 100 Prozent Ökoenergie bezieht.
Das wäre dann einzigartig für eine Millionenstadt!
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Alt 22.03.11, 13:53   #27
Hobbyist
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Ich befürchte dafür reicht die Fläche von Tegel nicht aus. Von den immensen Anschaffungskosten ganz zu schweigen.

Bitte nicht unnötig zitieren. Danke.
Bato
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Alt 22.03.11, 16:46   #28
Richard Neutra
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Ja, vor allem sind Solarmodule in D sowieso total ineffizient.
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Alt 22.03.11, 21:50   #29
ruhrbaron
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ruhrbaron verhält sich einfach unmöglich
@ oldtown: Wenn die Berliner Stromkunden soviel dafür zahlen, bitte dann soll man es mit Solarzellen zu pflastern. Also den 10fachen Preis zu Braunkohlestrom zu zahlen find ich persönlich zu teuer.
Und in Tegel "subventionierte" Ökoindustrie ansiedeln halte ich für falsch. 250.000€ jährliche Subvention für einen Solararbeitsplatz ist grade zu unvernünftigt besonders wenn Teile der Arbeitsplätze in China entstehen. Bei den Summen plädiere ich für eine ausweitung der Steinkohlenförderung auf Berlin. Man wird zwar keine Kohle finden, aber mit 70.000€ deutlich billiger.
Bei direkter staatlichen Subvention würden alle Arbeitsplätze in DE entstehen. Aber bei der verdeckten Subvention über den Strompreis wird die Verlagerung der Produktion in Billiglohnländer zur Gewinnmaximierung genutzt. Vorteil bei einer indirekten Subvention ist, dass man das tatsächliche Ausmaß der Subvention verschleiern kann, da es kein Posten im Haushalt ist. So vermeidet man blöde Nachfragen
Auch verstehe ich nicht warum Photovoltaik HighTech sein soll. Die Produktion ist voll simpel: Silizium (Sand) schmelzen, kalt werden lassen, mit einem großen "Eierschneider" in Scheiben schneiden, Kontakte aufkleben, fertig.

@Bato:
Mein Vorschlag wäre die Nutzung des Terminal und des Vorfelds für. Innovation, Forschung und sonstige Ideen.
Das Rollfeld sollte für klassische Industrie genutzt werden. Daher Unterteilung der Fläche in 500x1000, 250x500, 200x100, 100x100 große Teilflächen. Anschluß dieser Flächen an den Güterverkehr, Vorbereitung für die Bereitstellung von technischen Gasen und Dampf für die Teilflächen. Ggf. Hafenanbindung.

Das Konzept wäre ähnlich der "Chemieparks". Ich weiß nicht inwieweit dies bekannt ist. Daher hier einge Beispiele:

http://leverkusen.chempark.de/medien...ort_Leverk.pdf

http://www.infracor.de/cms/ir/de/che...s/default.aspx

Dies Konzept sollte man aber offen für alle Industriezweige halten. Angesiedelt werden sollten gezielt, große Unternehmen mit einer hohen Zulieferquote. Die Zulieferer sind meist klein und somit reichen die vorhandenen Flächen in Berlin. Aber Berlin kann bisher keine Flächen für große Ansiedlungen vorweisen. Und wenn ich dann einige Vorschläge seh denk ich nur "Schade Berlin am Thema vorbei, setzen 6".

Berlin braucht mehr als jede andere Großstadt Industrie. Man merkt es hier auch im Forum. Es wird sich beklagt, dass nur Hotels gebaut werden. Wen wunderts. Touristen sind die einzigen in Berlin mit Kohle. Infrastrukturprojekte ziehen sich über Jahrzehnte weil, dass Geld fehlt.
Und sein wir mal ehrlich Siemens zahlt besser als MTV
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Alt 22.03.11, 22:14   #30
Richard Neutra
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Tja, wenn es vor inzwischen gut 60 Jahren nicht dieses unheilvolle Kapitel der deutschen Geschichte gegeben hätte, wäre Siemens immer noch ne Berliner Firma und Audi käme aus Sachsen. Ist aber nunmal anders gekommen und Berlin ist deindustrialisiert und der Rest an Industrie, der sich produktiver- oder protektionistischerweise in D gehalten hat, wird nicht mehr großartig ihren Standort wechseln, die haben in Berlin weder ihre Absatzmärkte noch ihre Zulieferer oder auch Fachkräfte, die braucht man nämlich auch. Wenn außerdem an einem Standort schon länger eine bestimmte Industrie nicht mehr vorhanden ist, stellt es eine große Barriere dar geeignete Fachkräfte für komplette Neuansiedlungen in der Branche zu finden.

Das Thema Schwerindustrie ist in Berlin abgehakt, die kommt nicht wieder. Vor allem nicht mit einem grünen Senat.

Was Berlins Zukunft ist sind Dienstleistungen aller Art, Kultur und Tourismus. Damit fahren alle Metropolen Europas sehr gut, und auch Berlins Wirtschaftswachstum speist sich daraus seit den 90ern. Die High-Tech-Industrie hat ihr Standbein in Adlershof & Co., aber für großflächige Ansiedlungen taugt diese Branche nicht, dafür ist sie zu kleinteilig und die jeweiligen Firmen in Berlin aus diesem Bereich betreiben vor allem Forschung, hergestellt wird ebenfalls in Asien. Forschen kann man aber nur mit MINT-Akademikern und die gibt es in Berlin trotz einiger Unis auch nicht wie Sand am Meer. Also weiß ich ehrlich gesagt nicht, was diese Bebauungseuphorie von Tegel soll. Überhaupt hat Berlin andere Probleme als die Bebauung eines Flugplatzes, der noch gar nicht außer Betrieb ist.
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Richard Neutra ist offline   Mit Zitat antworten
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