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Alt 30.01.15, 18:29   #76
ruhrbaron
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ruhrbaron verhält sich einfach unmöglich
Zitat:
Zitat von rako Beitrag anzeigen
U-Bahn dürfte wohl utopisch sein. Es wäre viel einfacher und sinnvoller die Siemensbahn zu reaktivieren und über Gartenfeld hinaus in einem großen Bogen nach Tegel zu verlängern. ......
Denke dies ist wirklich die kostengünstigste und schnellste Variante zur Erschließung des Areals.
U5 oder U7 bis nach Tegel verlängern ist richtig teuer und kostet Zeit.
Da macht eine Reaktivierung und Weiterbau der Siemensbahn mehr Sinn-

http://www.qiez.de/reinickendorf/mob...binden/3814583

BTW schöne Strecke

https://www.youtube.com/watch?v=FZBunIa-qik
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Alt 30.01.15, 20:27   #77
Endokin
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Aber die Siemensbahn endet doch an einer komplett falschen Stelle. Im Gartenfeld. Das sind 3 4 km von der geplanten Neubauanlage!
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Alt 31.01.15, 12:12   #78
Kleist
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... warum soll denn jetzt, wo die Schließung des Flughafen beschlossene Sache ist, plötzlich eine U oder S-Bahn nach TXL gebaut werden ? Wozu soll das gut sein ? TXL wird nach seiner Schließung eher mit Wohnbebauung im Siedlungscharakter, viel Grünflächen und Gewerbe bebaut werden. Da gibt es wichtigere U/S Bahnverlängerungen, z.B. zum Märkischen Viertel. Und Tegel ist bereits über die U und S Bahn an die Stadt angeschlossen.

Von dem Beschluß, eine U-Bahn vom HBF bis nach TXL zu bauen, bis zur Fertigsstellung, würden mindestens 25 Jahre vergehen. Und mit 2-3 Mrd. € wäre es sicher auch nicht getan, eher das Doppelte.

Da TXL straßenverkehrstechnisch gut angeschlossen ist, erachte ich eine autoarme Siedlung für nonsens. Wer ohne Auto leben möchte, kann dies auch so tun. In Peripheriegebieten ist der Familienanteil höher als im Zentrum. Und mehr als 80 % der Berliner Familien haben einen PKW. Die Motorisierungsrate ist in Berlin lediglich wegen des höheren Single Anteil und der deutlich geringeren Zweit / Drittwagenquote niedriger als im Bundesschnitt.

Zum Olympiaquartier. Warum nutzt man nicht das Gelände des ehemaligen olympischen Dorfes in Elstal ? Das gammelt teilweise vor sich hin, das westliche Umland ist gefragt sowie straßentechnisch gut angeschlossen, eine sinnvolle Wohnnachnutzung wäre also gegeben. Ein Teil des Geländes ist ohnehin bereits saniert bzw. neubebaut.
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Alt 31.01.15, 14:39   #79
ruhrbaron
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ruhrbaron verhält sich einfach unmöglich
Zitat:
Zitat von Endokin Beitrag anzeigen
Aber die Siemensbahn endet doch an einer komplett falschen Stelle. Im Gartenfeld. Das sind 3 4 km von der geplanten Neubauanlage!
deshalb sprach Rako auch von einem Weiterbau
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Alt 28.02.15, 23:38   #80
Marienviertel
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Marienviertel ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Die bekannt gewordenen Pläne für eine Berliner Olympiabewerbung sehen ein Olympisches Dorf in Tegel mit ca. 5000 Wohnungen vor, welche nach der Olympiade den Berlinern als zukünftige Wohnungen dienen sollen.

Nach meinen Informationen soll die U6 als Haupt-ÖPNV-Anschluß dienen.

Dies kann nur als ganz schlechter Witz und als erste weitere Berliner Blamage bei der Bewerbungskonzeption verstanden und bewertet werden !

Für eine gedeihliche und funktionierende ÖPNV-Anbindung des Olympischen Dorfes und späteren Wohngebietes kann es NUR die schon lange geplante und immer wieder verworfene Durchbindung der U5 vom bzw. zum Hauptbahnhof geben !

Nur diese Lösung schließt die U5 über die U7 und U9 konsequent an das Berliner U-Bahn-Netz an !
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Alt 01.03.15, 11:16   #81
Kleist
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^ ...soweit mir bekannt ist, möchte sich Berlin für die OS 2024 bewerben. Wie soll denn bis dahin ein U-Bahnanschluß vom Hbf nach TXL realisiert werden ? Die Anbindungen über die Stationen Kurt Schuhmacher Platz / Scharnweberstraße / Jakob Kaiser Platz, sind m.E. vollkommen ausreichend.

Mir persönlich würde ein "echtes Dorf", dass auch schneller zu verwirklichen wäre, besser gefallen, als ein neuer, gewöhnlicher Stadtteil. Sehr schön ist dies m.E. beim Olympischen Dorf von 1936 gelöst worden. Eine TXL Nachbebauung sollte IMHO vollkommen unabhänig von einer Olympia Bewerbung geplant werden. Ein Olympisches Dorf würde ich stadtnah, aber ausserhalb der Stadtgrenzen ansiedeln. Von Dallgow ist man schneller am Oly als vom Alex oder aus Karlshorst, Buckow usw.
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Alt 01.03.15, 11:24   #82
mkwiteaux
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mkwiteaux ist im DAF berühmtmkwiteaux ist im DAF berühmt
Zitat:
Zitat von Kleist Beitrag anzeigen
Sehr schön ist dies m.E. beim Olympischen Dorf von 1936 gelöst worden.
Das Dorf ist heute eine Ruine und stirbt vor sich hin.
Sieht aus meiner Sicht also nicht nach einer guten Lösung aus.
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Alt 01.03.15, 11:39   #83
Marienviertel
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Marienviertel ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Die endgültige Entscheidung für die Vergabe der Sommer-Olympiade 2024 fällt 2017. bzw. für 2028 im Jahre 2021 .

München wäre nicht das heutige München, hätte es zwischen 1966 und 1972 nicht erfolgreich die damaligen U-Bahn-Strecken gebaut.

Kommt heute noch jemand auf die Idee, die Anfeindungen zu rechtfertigen, denen die Initiatorengruppe um Hoeneß, Rummenigge und Beckenbauer damals ausgesetzt war, als sie den Bau der heutigen Allianz-Arena auf den Weg brachten und gegen alle finanzpolitischen Bedenken durchsetzten ?

Nur das kleinkarierte Erbsenzähler- und Bedenkenträgertum in Berlin, welches sich damit abgefunden hat, daß in dieser Stadt drittklassige Kräfte an den großen, für die Entwicklung der Stadt wichtigen Projekten herumdoktern, findet natürlich mit bekannter Leidenschaft auch hier die Haare in der Suppe.

Es ist schlicht eine Frechheit, die Bewohner der zukünftigen Tegeler Großsiedlung zu den U6-Stationen Scharnweberstraße oder dem Kurt-Schuhmacher-Platz zu nötigen, um sie dann über die bei größerem Andrang völlig chaotischen Treppenaufgänge an der Friedrichstraße zur S-Bahn Richtung Hauptbahnhof zu geleiten.

Die jahrzehntelange Zumutung einer reinen ÖPNV-Busverbindung vom und zum Flughafen Tegel war und ist schon schlimm genug (gewesen).

Soll das Gelände des - dann ehemaligen - Flughafens Tegel mit entsprechendem Anspruch entwickelt werden, kann es nur die erkennbar sinnvolle U5-Verbindung zum Hauptbahnhof und damit einhergehende Verknüpfung mit der U7 und U9 geben. http://upload.wikimedia.org/wikipedi...erlin_u_u5.jpg

Von der attraktiven Verbindung Flughafen Schönefeld (BER) --> S-Bahn HbF --> U5 Olympisches Dorf Tegel für die Sportler aus aller Welt ganz zu schweigen.

Geändert von Marienviertel (01.03.15 um 12:03 Uhr)
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Alt 01.03.15, 12:41   #84
Kleist
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Zitat:
Zitat von mkwiteaux Beitrag anzeigen
Das Dorf ist heute eine Ruine und stirbt vor sich hin.
Sieht aus meiner Sicht also nicht nach einer guten Lösung aus.
... das hat historische Gründe und liegt nicht am Dorf selbst. Umnutzung zu Kriegs /militärischen Zwecken von ~ 1940 bis in die 1990er Jahre. Abgeschiedenheit durch den Mauerbau usw. Das war alliiertes Gelände und durch die Rote Armee genutzt, da hatte gar niemand anderes Einfluß auf die Entwicklung des einstigen Olympischen Dorfes. Auf einem Teil des Geländes sind in den letzten Jahren neue Häuser entstanden bzw. einige Altbauten saniert worden.

Zitat:
Es ist schlicht eine Frechheit, die Bewohner der zukünftigen Tegeler Großsiedlung zu den U6-Stationen Scharnweberstraße oder dem Kurt-Schuhmacher-Platz zu nötigen,
... soll jetzt jedes Viertel einen U- Bahn Anschluß erhalten ? Wegen 5.000 Wohnungen ? Was ist denn das für ein Anspruchsdenken ? Völlig realitätsfern. U-Bahnen sind im Bau und Unterhalt teuer, es kann nicht das gesamte Siedlungsnetz mit solch teurer Verkehstechnik erschlossen werden. Und es verlaufen die U 6 und die U7 in nicht weiter Entfernung des TXL- Areal.

Zitat:
Die jahrzehntelange Zumutung einer reinen ÖPNV-Busverbindung vom und zum Flughafen Tegel war und ist schon schlimm genug (gewesen).
... und jetzt, wo die Schließung naht, soll eine U-Bahn her ?


Und ich bleibe dabei. Eine U-Bahn Anbindung des TXL Geländes ist bis 2024 nicht zu schaffen und m.E. überdies nicht notwendig.
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Alt 01.03.15, 21:47   #85
Persius
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Zu schaffen wäre sie schon, angesichts schon vorhandener Bau-Vorleistungen in den U-Bahnhöfen Turmstraße und Jungfernheide und wenn man bedenkt, was für enorme U-Bahn-Bauaktivitäten in den armen 20er Jahren erbracht worden sind. Natürlich müsste dann die Größenordnung des Stadtbauprojekts auf einstigem Flughafengelände die U-Bahn-Anbindung rechtfertigen. Wann fängt man in dieser Stadt, die doch so gerne Weltmetropole werden würde, endlich an, groß zu denken? Wenn man sich von vorn herein damit bescheidet, kleine Brötchen zu backen, kann man die Olympia-Bewerbung auch gleich sein lassen.
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Alt 01.03.15, 22:47   #86
mkwiteaux
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Zitat:
Zitat von Kleist Beitrag anzeigen
... das hat historische Gründe und liegt nicht am Dorf selbst.
Kann man so argumentieren. Man kann es aber auch anders sehen. Ist ja nun nicht so, dass man sich in 2015 um das olympische Dorf im Elstal reißt.

Mir ist nicht ganz klar, warum du ein klassisches Dorf einem neuen Stadtteil vorziehst. Du sagst nur, dass das mit dem Dorf im Elstal ideal gelöst ist. Aber du sagst nicht warum. Das würde mich interessieren.

Ich persönlich habe keine starke Meinung dazu, generell tendiere ich dazu, starke Stadträume gut zu finden. Irgendwo hat mal jemand einen olympischen Turm vorgeschlagen. Das fand ich lustig Aber je mehr ich ernsthaft darüber nachdenke, desto besser gefällt mir der Gedanke.
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Alt 01.03.15, 23:15   #87
Kleist
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... weil man vor den Toren der Stadt schneller und großzügiger bauen kann. Man ist unabhäniger vom tatsächlichen Zeitpunkt der Schließung des Flughafen TXL, hat weniger NOlympia / Querulanteneinfluß und man hat mehr Platz für Trainingsanlagen. Und das westliche Umland ist gut an das Olympiastadion angeschlossen. Kienbaum würde sich auch anbieten, liegt aber m.E. zu ungünstig, weil zu weit östlich der Stadt. Man muss ja nicht den alten Standort in Elstal wiederbeleben, es kann genauso gut direkt hinter der Stadtgrenze gebaut werden. Auf einen U-Bahn Anschluß kann man verzichten, die Athleten / Trainer / Funktionäre werden mit einem Shuttlebus System / VIP Fahrzeugen in das Stadion gebracht. Das war bei der LA- WM 2009 auch so, da ist kein Athlet mit den ÖPNV ins Oly gefahren. Sogar die Presse / Fernsehen wurde mit Shuttlebussen zu ihren Unterkünften gebracht.

Und die Nachnutzung wäre auch kein Problem, das Berliner Umland, insbesonders das westliche und südwestliche sind sehr gefragt.
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Alt 02.03.15, 12:55   #88
Mauerwerk
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Zitat:
Zitat von Kleist Beitrag anzeigen
... Eine U-Bahn Anbindung des TXL Geländes ist bis 2024 nicht zu schaffen ...
Da möchte ich ruhig mal kurz wiedersprechen. Natürlich wäre dies zu schaffen. Man müsste sich nur durchringen, im Gegesatz zur U5, die Bauzeit nicht aus finanziellen Gründen künstlich zu strecken. Dann kann man auch 5 bis 6 km U-Bahn in 5-6 Jahren bauen. Bei der U5 hätte man ja bestimmt auch 2 Tunnelbohrmaschinen parallel einsetzen können. Dann wäre die Linie schon fast fertig.
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Alt 02.03.15, 15:12   #89
Marienviertel
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Ort: Berlin
Beiträge: 104
Marienviertel ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Man kann Persius und Mauerwerk nur zustimmen; es muß auch heute noch möglich sein für den vielgescholtenen U-Bahnbau eine Lanze zu brechen, zumal in diesem Fall bereits eine Reihe von Vorleistungen existieren.
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Alt 13.04.15, 19:54   #90
Architektenkind
 
Beiträge: n/a
Der RBB berichtete gestern von den Wohnungsbauplänen des Senats für das ehemalige Flughafengelände. 5.000 Wohnungen sind inzwischen geplant. Eine gute Sache, meines Erachtens, aber natürlich gibt es schon die ersten Gegner. Keine Linken oder Grünen sind es diesmal, sondern das Bezirksamt – das fürchtet allen Ernstes einen "hohen Platzverbrauch" für Kitas und Schulen und warnt, die Wirtschaft könnte unter den Anwohnern leiden.

Nächster Flughafen, gleiche Debatte – das Narrenschiff segelt munter weiter...

Geändert von Architektenkind (13.04.15 um 20:11 Uhr)
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