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Alt 07.07.10, 12:13   #31
kato2k8
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Zitat:
Zitat von Rohne Beitrag anzeigen
Armeegruppen gibts im Deuschen nicht. Das deutsche Äquivalent zur Army Group ist die Heeresgruppe. *Klugscheißmodus aus* Auf jeden Fall ziemlich weit oben, noch eine Ebene höher als zB das Heeresführungskommando und, wenn ich mich recht entsinne, auch das Einsatzführungskommando.
Nach etwas Nachforschen:

Heidelberg ist in Zukunft eins von zwei "großen" Einsatzführungskommandos der NATO, mit dem Anspruch 60.000 Soldaten im Einsatz zu führen. Daneben gibt es bei der NATO sechs "kleine" Einsatzführungskommandos für Operationen mit rund 20.000 Soldaten (plus Aufwuchs).
Zusätzlich ist Heidelberg auch in Zukunft als Dreh- und Angelpunkt für Bodenoperationen der NATO zu sehen, quasi eine Übernahme von CC-LAND/LANDCENT.

Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr ist im Stärkeansatz grob vergleichbar zum Heidelberg FC HQ, d.h. ebenfalls für Operationen im Bereich 60.000 Soldaten ausgelegt.
Das hieraus ausgegliederte Kommando Operative Führung Eingreifkräfte ist eines der sechs "kleinen Einsatzführungskommandos" der NATO (umfasst auch nur rund 280 Soldaten, wird allerdings auch von einem Generalleutnant geführt wie das Einsatzführungskommando Bw oder Heidelberg).

Zwischen 1980 und 1993 war die Vorgängerorganisation in Heidelberg - CENTAG - im V-Fall für rund 2 Millionen Soldaten verantwortlich.

Nur um auch klugzuscheißen
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Alt 07.07.10, 12:28   #32
HarryMannem
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Man muss aber auch diejenigen Arbeitnehmer abziehen, die dann evtl. nach Wiesbaden, Kaiserslautern oder Germersheim pendeln werden und dort vielleicht weiterbeschäftigt werden können. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dies eine bestimmte Anzahl an Mitarbeitern auf sich nimmt, gerade im Alter um die 55.
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Alt 07.07.10, 12:46   #33
HarryMannem
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Nochmal zum Thema geplante Schließungen in Mannheim: ich halte es für denkbar, dass die US-Army die Coleman-Barracks nicht so einfach aufgeben. Und hiefür gibt es folgende Gründe: dort befindet sich die größte Hubschrauberwerft in Europa, das einzige Militärgefängnis und das Sendestudio-HQ von AFN-Europe (Neubau 2004 !!!), außerdem noch zusätzlich ein Flughafen, dessen Landebahnen auch erst kürzlich ausgebaut wurden. Und: es macht keinen Sinn, all diese Einrichtungen gerade mal 50 Kilometer weiter westlich bei Kaiserslautern und Sembach neu zu bauen. Pennen die denn alle im US-Senat ??? Wissen die denn nicht, dass das unnötige Geldverschwendung ist ??? Die Coleman-Barracks könnten ohne große Probleme einfach zur US-Garrison Kaiserslautern rüberwandern, so wie das mit Germersheim geplant ist. Das wäre übrigens nicht das erste Mal, dass Standort-Entscheidungen wieder teilweise rückgängig gemacht werden, siehe Baumholder, zuerst Schließung angekündigt, jetzt Ausbau, und Sembach ebenso, jetzt Nutzung durch US-Army geplant. Für Heidelberg und den Rest von Mannheim sehe ich keine Chancen, da kann alles weg. Gerade ein HQ ist leicht zu verlegen, ein paar Schreibtische + PC's raustragen und das war's.

Geändert von HarryMannem (07.07.10 um 13:11 Uhr)
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Alt 07.07.10, 13:34   #34
HarryMannem
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Zum Thema NATO in Heidelberg: sogar die dort stationierten kanadischen Soldaten haben einen eigenen retail-store:

Heidelberg - Canadian Retail Outlet
CFPO 5053 Postfach 10-1707 69007 Heidelberg, Germany


Monday to Friday: 10:00 - 16:00

Weekends: Closed

Situated in the basement of Building 3, Campbell Barracks is the small but very friendly Canadian retail outlet, which has been operating for about 30 years. We offer a wide selection of duty-free tobacco, wine and liquor products. Our hours of operation are Monday to Friday, 1000 to 1600 hrs. You can contact us by phone CIV +49 06221-3985404 or DSN 374-5404. We can also be reached by email at: CDN_retail_heidelberg@t-online.de.


http://www.europe.forces.gc.ca/sites....asp?page=7953
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Alt 07.07.10, 17:36   #35
kato2k8
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Zitat:
Zitat von HarryMannem Beitrag anzeigen
dort befindet sich die größte Hubschrauberwerft in Europa, das einzige Militärgefängnis und das Sendestudio-HQ von AFN-Europe (Neubau 2004 !!!), außerdem noch zusätzlich ein Flughafen, dessen Landebahnen auch erst kürzlich ausgebaut wurden.
Das Problem ist:

1. Flughäfen hat die US Army und USAFE zur Genüge. Da kann man irgendeinen davon nehmen und neben dran bauen, wie mans halt jetzt mit Wiesbaden macht. Zudem es - wie in Wiesbaden - größere Flughäfen als Coleman gibt, auf denen sogar was größeres als ne Hercules runterkommt.

2. In Coleman ist nicht die größte Hubschrauberwerft, sondern die einzige. Zudem besteht die wohl mittlerweile bald zur Hälfte aus DynCorp-Angestellten. Allerdings macht es durchaus Sinn, das Bataillon dorthin zu verlegen, wo die einzige verbleibende Hubschraubereinheit der US Army in Deutschland ist...

3. Das Militärgefängnis in Mannheim wurde vor ein paar Jahren umgebaut, um baulich wenigstens halbwegs modernen Standards Genüge zu tun. Im selben Umbau wurde die Kapazität halbiert, und selbst diese halbe Kapazität ist gerade mal zu 40% ausgelastet, überwiegend mit U-Haft und Kurzzeitstrafen. Der US Army ist der Betrieb des Knasts so wie er ist schlicht zu teuer, der Neubau in Ramstein äh Sembach dürfte nochmal die Kapazität mindestens halbieren (auf dann ca 50 Häftlinge).

4. Über AFN kann man sich streiten. Aber deswegen Coleman im Betrieb zu halten macht dann nicht wirklich Sinn.

Zitat:
Zitat von HarryMannem Beitrag anzeigen
Gerade ein HQ ist leicht zu verlegen, ein paar Schreibtische + PC's raustragen und das war's.
Die "paar PCs" sind aber dummerweise nicht die Sorte die man mal eben rausträgt.

Zitat:
Zitat von HarryMannem Beitrag anzeigen
Zum Thema NATO in Heidelberg: sogar die dort stationierten kanadischen Soldaten haben einen eigenen retail-store
Tip: Der existiert, damit die NATO-Soldaten irgendwo in der Kaserne an ihren (billigen) Alk kommen. Der ist in der US-Army-Kantine im selben Gebäude nämlich m.W. verboten (die US Army ist so ziemlich die einzige Armee mit striktem Alkoholverbot in der NATO). Und viel mehr als Alk und Kippen verkauft der "retail-store" nicht.

Zitat:
Zitat von HarryMannem Beitrag anzeigen
Man muss aber auch diejenigen Arbeitnehmer abziehen, die dann evtl. nach Wiesbaden, Kaiserslautern oder Germersheim pendeln werden und dort vielleicht weiterbeschäftigt werden können. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dies eine bestimmte Anzahl an Mitarbeitern auf sich nimmt, gerade im Alter um die 55.
Naja, Wiesbaden ist etwas weit. Germersheim sicher, da ist ja auch der Bahnhof nicht mal weit vom Depot weg (ca 500m zu laufen). Da das AAFES-Depot Gießen dorthin verlegt wird, dürften da auch einige Arbeitsplätze entstehen.

K-Town... kann was werden. Naja, vielleicht sogar Ramstein/Sembach. Der VRN hat ja sogar eine mögliche Erweiterung der S2 auf das Gelände von Ramstein AFB und Sembach Annex in der Schublade. Ist zwar ne gute Stunde Fahrt von Mannheim mit der S2, aber da gibts ja noch Kombinationsmöglichkeiten. Mitm Auto würd ich die Strecke nicht täglich fahren wollen.
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Alt 08.07.10, 10:33   #36
HarryMannem
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Wiesbaden ist zwar weit, es kommt aber immer darauf an, wo der Arbeitnehmer, der bei der US-Army im Moment beschäftigt ist, wohnt. Von Lampertheim, Darmstadt oder Worms aus ist die Strecke nach Wiesbaden akzeptabel. Ich kenne jemand, der jeden Tag von Sinsheim nach Wiesbaden pendelt. Auch viele Mitarbeiter von Bilfinger Berger pendeln nach Wiesbaden, nachdem viele technische Abteilungen der Zentrale von Mannheim nach Wiesbaden verlegt wurden. Gerade Mitarbeiter um die 50 müssen das auf sich nehmen, so hart das auch ist. Eventuell kommen ja auch einige in Stuttgart unter, dort bleibt ja weiterhin die EUCOM und AFRICOM, für Personen, die z.B. Richtung Kraichgau wohnen wäre das eine Alternative.
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Alt 23.07.10, 17:38   #37
kato2k8
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Zumindest etwas Bewegung gibts in Mannheim: Dort hat sich die GBG grundsätzlich bereit erklärt, "zu einem angemessenen Preis" die US-Wohnungen komplett zu übernehmen.

Die GBG ist mit rund 20.000 Wohnungen das größte kommunale Wohnungsunternehmen in Baden-Württemberg, und im Besitz der Stadt Mannheim (ist allerdings kein Subventionsgeschäft - die GBG macht seit Jahren Gewinn).
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Alt 29.09.10, 12:59   #38
kato2k8
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Heidelberg bestellt nun eine neue ämterübergreifende Position "Entwicklungsmanagement", die sich um die US-Flächen kümmert.

Dabei wird das Hauptaugenmerk auf drei großen Flächen liegen: Patrick-Henry-Village, Mark-Twain-Village und Patton Barracks. Bei den Campbell Barracks wird von einer Komplett-Weiternutzung durch die NATO ausgegangen, beim Hospital Rohrbach ist hingegen eine Direktverwertung durch die BImA ausdrücklich erwünscht, gerne weiter als Krankenhaus. Mark-Twain-Village soll als Wohnnutzung wieder in die Südstadt integriert werden, bei Patton Barracks wird eine "Gesamtlösung" angestrebt, bei der PHV ist man noch etwas ratlos.

Der Flughafen wird in dem Zusammenhang gar nicht erwähnt - dort würde ich allerdings von einer erwünschten Renaturierung ausgehen. Allerdings meldet sich parallel der Eppelheimer EB Mörlein mittlerweile wieder zum Wort mit der "Zukunftsidee" eines "Sport- und Kongreßzentrums" östlich der A5. Dieses würde auf dem kleinen Streifen östlich der A5 zu planen der zu Eppelheim gehört, und würde unmittelbar an den Flughafen angrenzen. Der Rhein-Neckar-Kreis gibt sich da allerdings eher zurückhaltend.
Mörlein bringt übrigens mittlerweile auch offen öfters zur Sprache die PHV eventuell seinem unmittelbar nördlich gelegenen Eppelheim anzuschließen.
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Alt 29.09.10, 15:11   #39
Augsburger
Noch nicht bestätigt!
 
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Augsburger könnte bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von Umladestelle Beitrag anzeigen
Als besonders kritisch sehe ich nicht mal die wegfallenden Arbeitsplätze und den Kaufkraftverlust. Sondern ehr die riesigen frei werdenden Flächen. Diese Entwicklung, wird die Verantwortlichen, vor ungeahnte Herausforderungen stellen!
Da die Bundesrepublik Deutschland den noch verbliebenen ausländischen Truppen Stationierungskosten zahlt und geldwerte Vorteile gewährt kann man volkswirtschaftlich vermutlich von einem Nullsummenspiel ausgehen.

"Herausforderung" ist gut, in Augsburg ist die Army in den 1990ern abgezogen (auch aus dem Umland, haben eine riesige Abhöranlage bei Gablingen betrieben). Und die Konversion der großen Kasernenflächen (mit Familie lebten einst bis zu 30.000 Amerikaner in Augsburg) ist lange nicht abgeschlossen, über ein Jahrzehnt später.
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Alt 30.09.10, 16:22   #40
Jaro_E
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Jaro_E wird schon bald berühmt werdenJaro_E wird schon bald berühmt werden
Gibt es denn zu irgend einem der genannten Areale schon konkrete Planungen? Schwetzingen evtl.? Die scheinen an der Bahnlinie dort ja auch gerade einen neuen Bahnhof zu bauen.
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Alt 30.09.10, 17:47   #41
kato2k8
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In Schwetzingen wird kein neuer Bahnhof gebaut, der wurde gerade erst saniert. An der Bahnlinie Richtung Mannheim sollen zwei S-Bahn-Haltepunkte gebaut werden (Sz-Nord, Sz-Hirschacker), die allerdings erst mit der zweiten Stufe 2015 (= Neuausschreibung) kommen werden. Die beiden Kasernen in Schwetzingen sollen praktisch zeitgleich zurückgegeben werden - wenn das nach Plan klappt.
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Alt 05.10.10, 17:16   #42
HarryMannem
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Das mit den Campbell-Barracks und der Weiternutzung durch die NATO klingt ja interessant, das würde ja bedeuten, dass die Campbell-Barracks als einziges Militärgelände weiterbestehen bleiben würden. Möglicherweise ist dies zurückzuführen auf die enge Verzahnung von US-HQ und NATO-HQ. Das wird den Bürgermeister von Heidelberg doch freuen, er wollte ja die US-Armee zumindest in Teilen erhalten. Veilleicht hat die NATO ja viel mehr vor, ein Schulungs- oder Konferenzzentrum wäre denkbar, oder eine zweite NATO-School ähnlich wie in Oberammergau.
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Alt 05.10.10, 19:12   #43
kato2k8
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Konferenzzentrum ist durchaus denkbar - die NATO hält alle paar Monate in jedem Mitgliedsstaat kleinere Symposien zu wissenschaftlichen und militärischen Themen ab*, für Deutschland ist hierbei der Standort überwiegend Mannheim. Mit Wegfall der US-Kasernen dort würde sich ein bleibendes NATO-Gelände in Heidelberg hierfür anbieten.

Außerdem dürfte die NATO, wenn sie den Platz dann hätte, einige Außenstellen in den Campbell Barracks zentrieren - d.h. die International Support Kaserne in der Rudolf-Diesel-Straße schließen (die gehört zur NATO, nicht US Army), einen kleinen SanBereich aufgrund Wegfall Nachrichtenkaserne einrichten (sonst müßte man für alles nach Bruchsal), evtl. zusätzliche Fernmelde-TE als Unterstützung etc.

*- Oft mit höheren Geheimhaltungsstufen, z.B. Themen wie "Sensors and Technology for Defense against Terrorism" mit Stufe NATO/PfP Secret (Mannheim, April 2008) - von daher nicht für öffentliche Konferenzzentren geeignet. Andere Standorte in Deutschland - Berlin, Siegburg, Ettlingen - haben solche Konferenzen im Regelfall nur ein mal jährlich.
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Alt 06.10.10, 12:44   #44
HarryMannem
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In welcher US-Kaserne in Mannheim finden diese NATO-Treffen denn statt ?
Der Wegfall der Nachrichten-Kaserne bedeutet quasi das Aus für die medizinisch stationäre Versorgung der NATO-Angehörigen. Es gibt zwar noch in Mannheim einen medizinischen Dienst der Bundeswehr, auch in Speyer, aber das war's auch schon. Wie läuft das eigentlich ab, wenn US-Liegenschaften aufgegeben werden, die NATO jedoch Interesse an solchen Einrichtungen bekundet ? Führt dies dann automatisch zu einer Übertragung an die NATO ? Ich könnte mir vorstellen, dass Herr Dr. Karl Lamers im Hintergrund einiges versuchen wird, um so viel wie möglich unter den Deckmantel der NATO zu bringen. Wenn er auch noch am 16. November 2010 zum Parlamentspräsident der Parlamentarischen Versammlung der NATO gewählt wird, dann kann er durchstarten und wird sich für HD/MA als NATO-Standort einsetzen, da bin ich völlig überzeugt. Im Moment ist er ja schon Vorsitzender der Deutschen Delegation in der parlamentarischen Versammlung der NATO.
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Alt 06.10.10, 17:44   #45
kato2k8
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Zitat von HarryMannem Beitrag anzeigen
In welcher US-Kaserne in Mannheim finden diese NATO-Treffen denn statt ?
Ich gehe mal von Sullivan etc aus. Vermutlich könnte man sowas allerdings auch in der BwFH in Neuostheim abhalten...

Zitat:
Zitat von HarryMannem Beitrag anzeigen
Der Wegfall der Nachrichten-Kaserne bedeutet quasi das Aus für die medizinisch stationäre Versorgung der NATO-Angehörigen. Es gibt zwar noch in Mannheim einen medizinischen Dienst der Bundeswehr, auch in Speyer, aber das war's auch schon.
In dem Hospital Nachrichtenkaserne sind für die NATO durchaus auch Bundeswehr-Sanis zugange. Zumindest früher hatten die auch einiges an gegenseitiger Personalfluktuation mit dem SanZ Bruchsal.

Medizinischer Dienst Bw in Mannheim? Wo bitte? Es gab mal da eine San-Gruppe als da noch das Territorialkommando Süd und dessen Stabseinrichtungen war, aber das ist längst eingestampft. Höchstens gibts da noch einen Betriebsarzt für die Bundeswehr-Fachhochschule, und (noch) die Mediziner im Kreiswehrersatzamt.

Zitat:
Zitat von HarryMannem Beitrag anzeigen
Wie läuft das eigentlich ab, wenn US-Liegenschaften aufgegeben werden, die NATO jedoch Interesse an solchen Einrichtungen bekundet ? Führt dies dann automatisch zu einer Übertragung an die NATO ?
Alle US-Liegenschaften sind seit Ende der Besatzung 1994 NATO-Liegenschaften - die Hinweisschilder zu den Kasernen wurden damals extra um ein NATO-Symbol ergänzt

Zitat:
Zitat von HarryMannem Beitrag anzeigen
Herr Dr. Karl Lamers
Nachdem ich Karl A. Lamers schon kennenlernen durfte, sag ich zu dem mal besser nix.
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