Was sind eure Lieblingsstädte? (unter Deutschlands 15 größten)

  • Die Umfrage wird nur durch die Hochhausfans 'verfälscht'.


    Und dadurch, daß sich hier so viele Frankfurter tummeln. Vielleicht sollte man die Umfrage nochmals starten, unter der Prämisse, daß niemand für die Stadt abstimmt, in der er (oder sie) wohnt.

  • Unterhalb der Hochhausblick-Ebene:


    Bühnen (Theater, Kleinkunst, Oper, Ballet mit eigenem Spielplan/Ensemble)


    München 61
    Berlin 51
    Hamburg 43
    Köln 32
    Stuttgart 30
    Dresden 18
    Nürnberg 14
    Bonn 12
    Düsseldorf 12
    Hannover 10
    Frankfurt 8
    Augsburg 7
    Dann kommen ganz viele Städte mit 5 bis 6 Bühnen.


    Museen (Wozu auch so etwas wie das Goethe-Haus zählt)


    Berlin 208
    Hamburg 49
    München 46
    Frankfurt 35
    Stuttgart 33
    Bonn 29
    Köln 28
    Nürnberg 26
    Dresden 25
    Münster 19
    Leipzig 18
    Düsseldorf, Karlsruhe 15
    Wuppertal, Bielefeld, Braunschweig 12-14
    alle anderen unter 10


    Angaben nach Harenberg Jahrbuch 2000

  • Original geschrieben von zak
    Jetzt mal eine Frage: Könnte man Frankfurt ohne die Hochhäuser eigentlich mit einer Stadt wie Dortmund gleichsetzen? Oder was hat Frankfurt noch zu bieten, außer Römer, Paulskirche (und Zeil)..?


    und was hat dortmund zu bieten ohne...da fällt mir jetzt gar nix ein...oder leipzig, oder oder oder....?

  • Also wir sollten Frankfurt jetzt nicht schlechtreden... die Stadt gehört auf jeden Fall zu
    den Top-Städten in Deutschland, aber dass bei solch einer Abstimmung Lokalpatriotismus
    über Objektivität siegt ist doch klar (siehe auch mein Poll :D).

  • Dann macht doch einfach mal ne Umfrage ganz ohne Frankfurt! Dann sieht man zumindest mal, wie sich die Stimmen (auch der Frankfurter selbst) auf die anderen Städte verteilen. Ich als Frankfurter stimme natürlich auch für meine Stadt. Und viele tun es eben wegen der Skyline.

  • Wie kommt denn dieses Harenberg-Jahrbuch auf ganze 8 Bühnen für Frankfurt??
    Guckst du hier, findest du bei Städtischen Bühnen 6 Einträge, bei Privaten Theatern 24, also insgesamt 30, freie Theatergruppen ü.ä. nicht mitgezählt.


    Die Angabe bei den Frankfurter Museen scheint allerdings zu stimmen, nehmen wir also einmal an, dass das ein einmaliger Ausrutscher ist, und du nicht die komplette Liste in die Tonne kloppen kannst.


    Die Zahl der Düsseldorfer Theater finde ich auch etwas wenig, vielleicht checkt das ja mal jemand , wenn er Lust hat.

  • @Chewbacca


    So stehen die Zahlen im Hardenberg und sie haben sich in den folgenden Jahresbänden (die ich allerdings nicht zu Hand habe) kaum geändert.


    Vielleicht ist es ein Ausrutscher, vielleicht sind Kriterien gewählt, unter die viele Theater (gruppen) in Frankfurt nicht fallen.
    Auf der von die genannten Seite finde ich unter Bühnen zunächst nur einen Artikel, der vom 4 Sparten Theater der Stadt Frankfurt spricht und vier weiteren privaten Theatern. Darüber hinaus gäbe es zahlreiche freie (professionelle!) Theatergruppen. Frage ist: Haben die auch ein eigenes Haus oder bespielen die sozusagen als Gastensemble Bühnen und Veranstaltungsorte, die sie nicht selber verwalten?


    Für Bonn stimmt die Zahl, wenn ich strikt nur die regelmäßig bespielten Theaterräume/Bühnen des "städtischen Theaters", sowie Privattheater und feste freie Profi-Ensembles mit eigenen Bühnen zusammenzähle. Darüberhinaus gibt es natürlich noch jede Menge freier Theatergruppen, mit mit ihrem Programm mal hier mal dort auftreten oder auch mal mit einem Stück längere Zeit an einem Veranstaltungsort zu Gast sind. Solche sind wohl bei Hardenberg nicht mitgezählt, obwohl sie für die Kulturszene einer Stadt natürlich sehr wichtig sind.


    Wie auch immer. Ich wollte an dem Beispiel nur zeigen, daß Frankfurt auch zu den Kulturhochburgen zählt, dabei aber keineswegs herausragt wie Berlin, Hamburg und München.

  • Auf der von die genannten Seite finde ich unter Bühnen zunächst nur einen Artikel, der vom 4 Sparten Theater der Stadt Frankfurt spricht und vier weiteren privaten Theatern. Darüber hinaus gäbe es zahlreiche freie (professionelle!) Theatergruppen. Frage ist: Haben die auch ein eigenes Haus oder bespielen die sozusagen als Gastensemble Bühnen und Veranstaltungsorte, die sie nicht selber verwalten?


    Stimmt überrascht mich jetzt ebenfalls. Den Artikel hatte ich nicht gelesen, ich wollte dich auch nicht dorthin verlinken,(kleine Panne meinerseits) wo der Artikel steht, sondern wenn dich hierher geklickt hättest. Dort sind 24 freie Theater und hier 6 Städtische Bühnen aufgezählt.
    Die Zahl 30 stimmt also schon. Und freie Theatergruppen sind nicht mitgezählt. Die werden nämlich hier gesondert aufgezählt, und zwar 46 an der Zahl.


    Wirklich herausragend finde ich eigentlich nur
    -die Zahl der Bühnen in München (besonders im Vergleich zu Berlin), aber auch dazu muss man die Einwohnerzahl in Relation setzen, und dann finde ich auch Frankfurt und Stuttgart recht beeindruckend. ( Oder eben Berlin und Hamburg überraschend schwach)
    -die Zahl der Museen in Berlin. (allerdings zählen da auch solche Sachen wie das Haus am Checkpoint Charlie dazu ;) ) Setzt man das aber wiederrum in Relation zur Einwohnerzahl, finde ich eher, dass Hamburg und München überraschend schlecht abschneiden.


    Angesichts der Tatsache, dass die Zahlen bei Bühnen und Museen sonst nirgends einen wirklich frappierenden Sprung machen, finde ich die Trennlinie zwischen den "herausragenden" Kulturhochburgen und dem "Rest" ein wenig willkürlich gezogen.


    Du bist doch irgendwo aus der Düsseldorfer Gegend (oder?), hast du mal die Zahl der Theater dort gecheckt?


    @ Zak: ich kann Senhor BMXican nur recht geben: Römer oder Paulskirche alleine würden eigentlich schon für einen Unterschied zu Dortmund reichen. Ich habe definitiv keine Lust, aufzuzählen, was da noch so alles ist. Ohne Frankfurt über Gebühr hypen zu wollen, aber den Unterschied zu den meisten ähnlich großen Städten in Deutschland machen nicht nur die HH.

  • Hallo!
    So, jetzt habe ich auch hier mal abgestimmt.


    Meine Stimme geht an die TOP 5 plus Düsseldorf und Leipzig.


    Berlin; sehr lebendig, abwechslungsreich, hat natürlich als Haupstadt und mit Abstand größte Stadt einen Sonderstatus in Deutschland


    München; von München bin ich nicht begeistert; allerdings wäre München wenn es sowas geben würde die Hauptstadt von Süddeutschland, mit viel Kultur und einer gut funktionierenden Wirtschaft. Mir gefallen die Biergärten ganz besonders;)


    Hamburg; sehr kontrastreiche Stadt(Reeperbahn und weiße Villen),mir gefällt "das viele Wasser" (war bisher noch nie dort)


    Frankfurt; alleine wegen der Skyline eine meiner Lieblingsstädte.
    Wirkt für einen Besucher auf den ersten Blick sehr großstädtisch, wie eine echte Metropole...Meint ihr wirklich dass FFM außer Hochäusern nichts zu bieten hat? Die Börse, der Main, schöne "Kneipenviertel", Dinge wie beispielsweise Botanischer Garten, Zoo, großer Flughafen oder erfolgreiche Sportteams sind nicht selbstverständlich!


    Köln: sehr lebendig, der Dom ist immernoch einmalig, besondere Art der Kölner(glaub schon dass es die gibt!), von Siegen aus in <1h als Einkaufsstadt zu erreichen;)


    Düsseldorf: kommt nicht an Köln ran, hat aber viele schöne Ecken


    Leipzig: macht sich(Projekte wie der neue Bahnhof, Olympiabewerbung etc.), wohl führende Stadt im Osten, wunderbare historische Gebäude


  • Zitat von Chewbacca

    Wirklich herausragend finde ich eigentlich nur
    -die Zahl der Bühnen in München (besonders im Vergleich zu Berlin), aber auch dazu muss man die Einwohnerzahl in Relation setzen, und dann finde ich auch Frankfurt und Stuttgart recht beeindruckend. ( Oder eben Berlin und Hamburg überraschend schwach)


    Die Zahl für Berlin ist die offizielle der Stadt Berlin - dort werden aber viele kleinere (private) Bühnen nicht aufgelistet. Schon alleine in der Tageszeitung, die keinen Anspruch auf Vollständigkiet hat, stehen jeden Tag über 60 Bühnenauftritte.
    Die Zahl der Bühnen mit regelmäßigen Auftritten beläuft sich auf eine Zahl zwischen 100 und 150, mit freien Theatergruppen kommt man auf fast 300.
    In Hamburg sind es sicherlich auch mehr... (ist in meinen Augen eine der besten deutschen Theater/Kleinkunststädten)

  • Zitat von BMXican

    und was hat dortmund zu bieten ohne...da fällt mir jetzt gar nix ein


    Reinoldikirche, Petrikirche, Florianturm, den geilsten Fanblock der Welt, viele Stadtparks (Westfalenpark, Rombergpark, Revierpark, Freizeitpark Fredenbaum, Hoeschpark...), Hohensyburg, bald den Phoenixsee, Industriegeschichte..., ist eine alte Hansestadt


    Dortmund mit Frankfurt gleichzusetzen ist allerdings schon etwas gewagt. Die Städte sind absolut nicht zu vergleichen. Jede Stadt hat was besonders und das ist auch gut so.

  • Ich habe Hamburg, Düsseldorf und Köln gewählt.
    Hamburg spricht mich an da es viele sehr schöne Gründerzeit Bauten besitzt und dies in kombination mit dem allgegenwärtigen Wasser sorgt für eine sagen wir mal Deutschlandweit einmalige spannende Mischung.


    Düsseldorf habe ich gewählt um diese Stadt einfach mal für die leistungen in Architektonischer Hinsicht zu loben. Es ist hier gelungen altes und neues zu kombinieren. Futuristisches Experimentierfeld Medienhafen mit Rheinturm und landtag findet sich hier ebenso wie eine wunderschöne Altstadt mit vielen schmalen Gassen...Hinzu kommt ganz besonders auffällig das überall im Stadtgebiet Hochhäuser das Stadtbild entscheidend prägen und es werden laufend neue Projekte in Angriff genommen.


    Köln wähle ich nicht nur aus Lokalpatriotismus heraus, sondern auch um in der einzigen metropole am Rhein neuen Aufwind uzu verschaffen. Hoffentlich sind die großen Projekte in Köln Deutz noch präsent bei euch. Ferner ist es schon beeindruckend, welcher "Bauboom" hier eingesetzt hat, nachdem bekannt wurde das der Weltjugendtag und die Fussball WM Köln beehren werden. Der Dom prägt die Silhouette unvergleichlich. Neue Messehallen sind im bau. RTL zieht dann direkt in den Innenstadt Bezirk (alte Rheinhallen). Entlang des Rheinauhafens und des Konrad Adenauer Ufers tut sich sehr viel in Sachen Umbau/Neubau von besonders Wohnungen. Kurzum man bricht auf zu neuen Ufern. :daumen:

  • Von den aufgeführten Städten kenne ich nur Berlin, Hamburg und evtl. Hannover gut genug, um mir über diese ein Urteil zu bilden. Von daher wähle ich nur unter diesen dreien, und zwar Berlin und Hamburg.


    Hamburg: Klar, ist meine Heimatstadt. Ernst hatte in seinem über zwei Jahre alten Beitrag auf Seite eins schon vieles aufgezählt (hatte allerdings vergessen, die Sternschanze mit ihrem alternativ-studentischen Charme zu erwähnen).


    Berlin: Nicht die schönste, aber die spannendste Stadt. Besonders Prenzlauer Berg mit den ganzen versteckten Kneipen und einem noch alternativeren Charme als Hamburgs Sternschanze gefällt mir.


    Hannover: War da zwar mal für eine Woche zum arbeiten. Das Villenviertel in dem das kleine Hotel lag, sah hübsch aus und die Wohngegend in der Nähe des Arbeitsplatzes war auch ganz nett. Der Maschsee sieht auch einladend aus. Die Gegend am Hauptbahnhof dagegen nicht so. Hannover machte auf mich den Eindruck einer netten, aber langweiligen Stadt.


    Bremen: War nur in Bremen-Vegesack und konnte nur den Bahnhofsvorplatz begutachten. Daher kein Urteil.


    Essen, München: Kenne ich nur den HBF. Daher kein Urteil.


    Stuttgart: Als ich das letzte Mal (für eine Übernachtung) da war, war ich viel zu jung, um mir ein Urteil über die Stadt zu bilden. Kann mich auch kaum noch an die Stadt erinnern (am ehesten noch an den HBF). Daher kein Urteil.


    Dresden, Dortmund: Nur mit dem Zug durchgefahren. Dresden hat eine schöne Elbfront, Dortmund hat eine unerwartet dichte Bebauung am Hauptbahnhof (das neue Hochhaus gefällt mir). Aber diese Eindrücke reichen nicht aus für ein Urteil.


    Was mich im Ruhrgebiet überrascht hatte, war die ländliche Idylle, die man zwischen den Städten finden konnte. Ich dachte bisher immer, dass man von einer (sub-)urbanen oder industriellen Bebauung zur nächsten fährt.

  • Meine Top 8, hauptsächlich nach Wohlfühlfaktor:


    1.Hamburg (Offene Atmosphäre, großstädtisch, edel, viel Grün, interessante Viertel)
    2.Frankfurt a. M. (Quirlig-geschäftig, big business, multikulturell, HHer, klein & handlich, schönes Umland)
    3.Stuttgart (eingebettet in Hügellandschaft, multikulturell, wirtschaftsstark, alte Bausubstanz, gemütlich, hohe Lebensqualität)
    4.Berlin (Großzügig, viele Lebenskünstler, spannend, lebendige Nachtszene, Improvisation, viel Potenzial)
    5.München (königlich-bayrischer Charme, vornehm, liebenswert, wirtschaftsstark, Hauch von Italien)
    6.Köln (quirlig, großstädtisch, offene Atmosphäre)
    7.Düsseldorf (modern und doch vornehm, gut nutzbar)
    8.Nürnberg (ein bisschen Mittelalter, ein bisschen Großstadt, nette Fußgängerzonen)

  • Was mich an Berlin TOTAL abnervt ist der sogenannte "Berlin-Hype" der wirklich furchtbar peinlich ist und von der nur eingefleischte Berliner wirklich glauben, dass es ihn gibt! Letztens war da wieder so ein Vogel der in irgendeiner Gazette davon schwärmte wie sehr sich doch die Londoner wünschten man wäre Berlin. Hallo? Geht's noch?


    An alle Berliner: Nein! Es gibt keinen Berlin-Hype! Und Berlin ist nicht eines der lebendigsten und tollsten Weltstädte überhaupt! Berlin ist überhaupt keine Weltstadt! Die Wahrheit ist: Berlin ist die einzige Hauptstadt der Welt, die schrumpft* und das sagt ja wohl alles. ;)


    *um ca. 1000 Bewohner per Saldo im Monat

  • Zitat von itchedSky


    Berlin ist die einzige Hauptstadt der Welt, die schrumpft* und das sagt ja wohl alles. *um ca. 1000 Bewohner per Saldo im Monat


    Mal davon abgesehen, dass ich bisher dachte, nur eingefleischte Berliner glaubten, dass Berlin totale Kacke ist, wie kommst Du auf diese Zahlen? Seit 1999 ist die Einwohnerzahl Berlins recht stabil.


    Aktuellste Zahlen (im letzten Jahr ist die Bevölkerungszahl Berlins gestiegen, selbst im Vorjahr lag der Verlust bei nur etwa 100 im Monat): http://www.statistik-berlin.de…/sg02/2006/06-01-20a.html


    Übrigens kann ich die Londoner sehr gut verstehen, wenn sie sich wünschen, sie wären in Berlin. Was die sich alles für das gesparte Geld kaufen könnten... :lach:

  • Berlin.


    Wenn sich eine Stadt in Deutschland (Welt)metropole nennen darf, dann nur Berlin.


    Jetzt sehe ich Berlin noch nicht auf einer Ebene mit Paris, London etc. Aber ich bin mir sicher, das kommt noch. Berlin ist geographisch Schmelztiegel zwischen Ost und West. Und ich meine mal, dass sich doch eine Menge in 16 Jahren getan hat.


    Architektonisch tendiere ich zwischen HH und Muenchen.

  • Was Berlin zu der Metropole in D macht sind nicht die echten Berliner sonder die Neu-Berliner. Berlin ist momentan der Ort in den viele junge Künstler, Intellektuelle und Kreative aus ganz Deutschland ziehen. Das die alle nach Berlin wollen muss wohl an der Stadt liegen. Eventuell, weil man da das Gefühl hat in keiner typisch deutschen Stadt, sondern an einem Ort zu leben, der "fast so toll" ist wie New York oder London...


    Das Problem von Berlin, nur etwa 4% der Deutschen leben dort. Die anderen 96% wollen partout nicht einsehen das sie Provinz sind. :nono: